Dienstag,  24. Januar 2017  -  22:20:30
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SOS Kinderdörfer


SOS KinderdorfEntstehung und Funktionsradius

Im Jahre 1949 entschloss sich der Tiroler Hermann Gmeiner in Imst den Grundstein für das erste SOS-Kinderdorf zu legen. Das Elend des Zweiten Weltkriegs im Nacken, verspürte er die Notwendigkeit etwas zu tun. Unzählige Kinder waren von ihren Familien auf grausamste Art getrennt worden und fristeten ein kummervolles Waisendasein. Gmeiner wollte sich dieser Kinder mit einem familiennahen Ansatz annehmen. Zu seinen Grundsätzen, die auch heute noch gelten, gehörten die vier Prinzipien Mutter, Geschwister, Haus und Dorf. Im SOS-Kinderdorf bekommt jedes Kind eine Mutter zugeteilt, die als Bezugsperson stellvertretend für die leiblichen Eltern steht. Eine SOS-Kinderdorf-Mutter lebt  gemeinsam mit fünf bis sieben Kindern in einem eigenen Haus zusammen, um mit den Kindern den Familienalltag zu gestalten. Menschen, die diese Aufgabe übernehmen, bekommen eine umfangreiche und intensive Ausbildung, um den Kindern mit der nötigen Kompetenz und Sicherheit zur Seite zu stehen. Es wird darauf geachtet, dass leibliche Geschwister nicht getrennt werden, um das familiäre Verhältnis und Vertrauen so gut wie möglich aufrecht zu erhalten. Normalerweise werden Kinder bis zum Alter von 10 Jahren in ein SOS-Kinderdorf aufgenommen, bei Geschwistergruppen wird hier jedoch zu Gunsten der jüngeren eine Ausnahme gemacht und es werden auch die älteren Geschwister aufgenommen. Indem die Kinder reguläre Schulen besuchen wird für größtmögliche Integration gesorgt.

Ein Einfamilienhaus bildet den Rahmen für das Familienleben in den SOS-Kinderdorf-Familien. Dieses wird nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen eingerichtet und verwaltet. Neben Gemeinschaftsräumen, die als soziale Zentren in den Häusern dienen, erhalten die Kinder dort jeweils eigene oder Doppelzimmer, die sie nach ihren Vorstellungen gestalten dürfen, um ihnen eine möglichst vertraute Umgebung zu bieten in der sie sich wohl fühlen. Die Dorfgemeinschaft besteht aus rund 10- 15 Einfamilienhäusern, den Kindern wird durch die Eingliederung in diese Gemeinschaft das Gefühl von Heimat und Zugehörigkeit vermittelt. Viele Dörfer umfassen auch einen Kindergarten, der auch von den Kindern aus umliegenden Gemeinden besucht werden kann, denn das Kinderdorf soll immer ein offener Ort bleiben, um die Integration der Kinder zu fördern und ihre soziale Kompetenz auszubauen.

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Im SOS-Kinderdorf werden die Kinder zu größtmöglicher Selbstständigkeit erzogen um sie bestmöglich auf ein eigenständiges Leben vorzubereiten und ihnen dadurch eine Zukunftsperspektive zu geben. Hier kommen die weiteren Einrichtungen zum Tragen, die „nach“ dem SOS-Kinderdorf kommen. Das wären z.B. in Österreich die SOS-Jugendwohneinrichtungen. Auf die Schulbildung der Kinder wird besonders viel Wert gelegt, um ein selbstbestimmtes, finanziell unabhängiges Leben zu ermöglichen. Sie können die SOS-Kinderdörfer mit Spenden unterstützen, jeder Cent zählt. Hermann Gmeiner hat seinerzeit sein ganzes Kapital, damals 600 Schilling, in einen Spendenaufruf investiert. Heute sieht man, was daraus geworden ist: ein weltweites Netzwerk an Kinderdörfern und ganze Generationen von Waisenkindern, die eine Chance bekamen, die in einer behüteten, familiären Umgebung aufwachsen dürfen.

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