American Football

Aus GamblingButlerWiki DE

(Weitergeleitet von American football)
Wechseln zu: Navigation, Suche

American Football ist eine Sportart, die sich vor allem durch ihre taktischen Elemente auszeichnet. Die einzelnen Spielzüge der Mannschaft im Ballbesitz (Angreifer, Offense) sind von den Trainern genauestens berechnet und auf die Spieler ausgerichtet. Die Offense versucht das andere Team, die Defense (Verteidigung), zu verdrängen, um möglichst viel „Raum“ (Yardage) auf dem Spielfeld einzunehmen und seine Feldposition durch das Werfen oder Tragen des Balles zu verbessern, während die Defense bestrebt ist, ihren Bereich zu verteidigen und selbst in Ballbesitz zu kommen.

American Football mit freundlicher Unterstützung von pixelio.de
American Football
mit freundlicher Unterstützung von pixelio.de

Ziel beider Mannschaften ist es mit dem eiförmigen Spielball in die Endzone des Gegners einzudringen. Da Football eine sehr körperbetonte Sportart ist, bei der es häufig zu Verletzungen kommt, müssen die Spieler eine umfassende Schutzausrüstung tragen.


Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Geschichte des American Football

American Football entstand aus den englischen Vorläufern des Fußball und Rugby sowie des Canadian Football. In den USA wurde der Sport seit 1869 an den Universitäten der Ostküste praktiziert, die sich bald auf ein einheitliches Regelwerk einigten, um gegeneinander antreten zu können. Die ersten Spiele fanden zwischen Rutgers, Princeton, Harvard, Yale, Columbia und der kanadischen McGill University statt.

Football entwickelte sich weiter und entfernte sich durch die Einführung der Line of Scrimmage, einer imaginären Linie, welche erst übertreten werden darf, sobald der nächste Spielzug begonnen hat, von der Brutalität des Rugby. Zur Vermeidung einseitiger Strategien wurde das System der Downs eingeführt, d.h. die Offense muss innerhalb kurzer Zeit einen gewissen Raumgewinn erzielen. Da es häufig zu gefährlichen Verletzungen und manchmal auch zu Todesfällen während der Spiele kam, wurden zum Schutz der Spieler im Laufe der Zeit neue Regeln sowie verpflichtende Schutzausrüstung eingeführt. Auch die Spielfelddimensionen und die Zählweise der Punkte wurden modifiziert. Bis heute werden die Regeln immer wieder verändert, um die Sicherheit der Spieler zu verbessern und die Attraktivität für die Zuschauer zu steigern.

Weltweit wird American Football durch die International Federation of American Football (IFAF) organisiert. American Football ist vor allem in Nordamerika weitverbreitet und gilt in den USA seit den 1970er Jahren als populärste Sportart. Die wohl bekannteste Profi-Football Liga ist die seit 1920 existierende National Football League (NFL), deren jährliches Finale, der Super Bowl, das wichtigste TV-Event in den USA darstellt und richtiggehend zelebriert wird, wobei ein 30-Sekunden Werbespot etwa USD 2,5 Millionen kostet. In Europa wird American Football von der Öffentlichkeit weniger Bedeutung beigemessen. Seit den 1980er Jahren werden der Eurobowl und der EFAF-Cup, organisiert durch die European Federation of American Football (EFAF), ausgetragen.


[bearbeiten] Spielfeld

Das Spielfeld ist 120 Yards (109,7 m) lang und 53 yards (48,5 m) breit. Es ist in 12 Abschnitte unterteilt, wobei die beiden äußeren Abschnitte die Endzonen darstellen. Im Abstand von je 5 Yards sind Querlinien eingezeichnet, die alle 10 Yards mit einer entsprechenden Beschriftung (Abstand zur nächsten Endzone) versehen sind. In der Mitte befindet sich die 50-Yard-Line. Zwischen der Endzone und der 20-Yard-Linie befindet sich die „red zone“, da die Chance zu punkten für die Offense relativ hoch ist. Auf jeder Seite gibt es am Rand des Spielfelds ein Tor, das in seiner Form einer überdimensionalen Stimmgabel ähnelt. Bei einem Fieldgoal muss der Ball mithilfe eines Fuß-Kicks über die Latte zwischen den beiden Pfosten der Stimmgabel durchfliegen. In Längsrichtung wird das Spielfeld von zwei parallelen „hash marks“ unterteilt, die den Schiedsrichtern bei der korrekten Platzierung des Balles helfen.


[bearbeiten] Spielregeln

Der Idee nach geht es bei American Football darum „Raum“ (Yardage)zu gewinnen und durch das Erreichen der gegnerischen Endzone mithilfe verschiedener Spielzüge Punkte zu sammeln. American Football besteht aus einer Folge von Spielzügen (Plays) bzw. Drives, das sind alle aufeinander folgenden Spielzüge eines Teams, ohne dass das Angriffsrecht wechselt.

Die Offense ist zu Beginn eines Plays in Ballbesitz und hat vier Versuche (Downs), um mindestens 10 Yards Raumgewinn (First Down) und damit das Angriffsrecht für vier weitere Downs zu erreichen bzw. einen Touchdown, der sechs Punkte zählt, zu erzielen. Der zu erreichende Raumgewinn ist dabei mit der „Line of Gain“ gekennzeichnet. Bei einem Touchdown wird der Football entweder über die gegnerische Ziellinie getragen oder in der gegnerischen Endzone von einem Offense-Spieler gefangen. Nach einem Touchdown hat die angreifende Mannschaft die Möglichkeit einen weiteren Punkt durch ein Fieldgoal zu erzielen.

Sollte ein Touchdown nicht innerhalb der vier Versuche erreichbar scheinen, kann die Offense anstelle des letzten Spiels ein Fieldgoal, das drei Punkte zählt, durch die gegnerischen Torstangen versuchen. Ist ein Fieldgoal-Versuch aufgrund der zu großen Distanz nicht möglich, wird der Ball durch einen Punt möglichst weit nach hinten gekickt, damit die gegnerische Mannschaft eine schlechtere Startposition einnehmen muss.


[bearbeiten] Spieler

Jeder Spieler übernimmt innerhalb eines Teams eine bestimmte Position, für die er am besten einsetzbar ist. Somit gibt es Spieler, die nur in der Offense bzw. nur in der Defense oder sogar nur bei bestimmten Spielzügen spielen.

Football-Spieler mit freundlicher Unterstützung von pixelio.de
Football-Spieler
mit freundlicher Unterstützung von pixelio.de

[bearbeiten] Offense

Der Quarterback ist der wichtigste Spieler der Offense. Der Quarterback erhält zu Beginn des Spielzuges den Football vom Center-Player (Snap) und hat die Aufgabe den geplanten Spielzug umzusetzen. Er muss Nervenstärke beweisen, da er unmittelbar nach dem Snap von der Defense unter Druck gesetzt wird. Weiters muss er die Schwachpunkte des gegnerischen Teams erkennen und zu seinem Vorteil nutzen. Er muss flexibel handeln können, d.h. einen Spielzug ändern und zum Beispiel selbst mit dem Ball laufen, wenn der Receiver nicht frei ist.

Vor dem Quarterback stehen die Offensive Linemen, die wiederum in Center, Guards und Tackels unterschieden werden. Sie sollen den Quarterback vor der Defense schützen und bei Laufspielzügen den Weg für den Runningback (Ballträger) bzw. bei Passspielen für den Receiver (Fänger) freimachen.


[bearbeiten] Defense

Die Verteidiger versuchen einen Raumgewinn der Offense nach Möglichkeit abzuwenden, indem sie Pässe unterbrechen oder verhindern. Die Defensive Linemen stehen der Offensive Line gegenüber und versuchen, das Freiblocken der Offense für ihren Runningback abzuwehren und den Quarterback unter Druck zu setzen und zu Fehlern zu zwingen bzw. ihn zu Boden zu bringen („sacken“).

Die Defensive Ends befinden sich an der Außenseite der Defensive Line und sollen verhindern, dass ein Runningback des gegnerischen Teams größere Strecken zurücklegen kann.

Hinter der Defensive Line stehen die Linebacker, die einen Durchbruch des Runningbacks stoppen oder einen Pass unterbrechen sollen. Die Linebacker werden dabei durch Safeties und Cornerbacks unterstützt.

Auch bei der Defense gibt es spezielle, vorausgeplante Spielzüge bzw. Formationen, um auf den Angriff zu reagieren. Die 7-Mann-Front ist die gebräuchlichste Aufstellung, wobei entweder vier Defensive Line Player von drei dahinter stehenden Linebackern unterstützt werden oder drei Defensive Line Player von vier Linebackern. Defensive Back Player können auch gegen Linemen oder Linebacker ausgetauscht werden. Diese Passverteidigungen werden dann Nickel, Dime oder Quarter genannt. Kurz vor der Endzone wird, um einen Touchdown der Offense zu verhindern, die Goalline Defense gespielt, die aus mindestens sechs Defensive Linemen besteht.


[bearbeiten] Special Teams

Special Teams kommen in besonderen Spielsituationen, z.B. wenn der Ball gekickt werden soll oder ein Fieldgoal versucht wird, zum Einsatz.

Beim Kickoff wird der Ball von der eigenen 30 Yard-Linie aus gekickt und ein gegnerischer Ballempfänger (Kickoff-Returner) versucht den Football soweit als möglich zurückzutragen, um eine bessere Startposition zu haben, wobei die gegnerische Mannschaft bestrebt ist, ihn möglichst weit hinten zu stoppen. Er kann sich aber auch für ein „Fair Catch“ entscheiden, d.h. der Ball wird von dort aus gespielt, wo gefangen wurde. Wird der Ball in die gegnerische Endzone gekickt (Touchback), startet der nächste Angriffsversuch von der 20 Yard-Linie aus. Bei einem Onside-Kick versucht die kickende Mannschaft gleich wieder in Ballbesitz zu gelangen und führt daher einen kurzen Kick aus, wodurch der Ball im Idealfall so aufspringt, dass er vom gegnerischen Team nicht unter Kontrolle gebracht werden kann und die kickende Mannschaft den Ball aufnehmen kann.

Bei einem Punt verzichtet die Offense auf den vierten Down, wenn dieser aussichtslos erscheint. Nach dem Snap bekommt der Punter den Ball und kickt ihn so weit als möglich in die gegnerische Zone.


[bearbeiten] Schiedsrichter

Beim American Football gibt es nicht nur einen Schiedsrichter, sondern eine Schiedsrichter-Crew, bestehend aus drei bis sieben Personen (Officials), wobei jeder einen bestimmten Bereich des Spielfelds beobachtet. Der Oberschiedsrichter wird Referee genannt und ist an der weißen Kappe erkennbar. Er steht meist hinter dem Quarterback, um über Downs und Strafen zu entscheiden. Der Umpire befindet sich zwischen oder hinter den Linebackers und sichert den Ball bzw. positioniert ihn für den nächsten Spielzug. Der Linesman und der Line Judge stehen an der Line of Scrimmage; Back Judge, Field Judge und Side Judge sind für die weiten Pässe zuständig.

Bei der NFL dürfen zur Überprüfung strittiger Szenen Videoaufzeichnungen angesehen werden. Ein Coach kann zweimal pro Spiel eine solche Kontrolle beantragen (Coach’s Challenge). Wird ihm rechtgegeben, wird die Entscheidung korrigiert bzw. nach dem zweiten erfolgreichen Einspruch erhält er die Möglichkeit einer dritten Challenge. Ist der Coach im Unrecht, wird ihm ein Timeout aberkannt.


[bearbeiten] Spielzüge und Taktik

Beim American Football spielt Taktik eine große Rolle. Es besteht eine Vielzahl von Spielsituationen und Aufstellungsmöglichkeiten, bei denen die Stärken und Schwächen der Spieler eingebracht werden müssen. Jedes Team hat dadurch verschiedene Spielzüge, die speziell auf die Mannschaft ausgerichtet sind und zur Erzielung möglichst vieler Punkte angewandt werden.

Play mit freundlicher Unterstützung von pixelio.de
Play
mit freundlicher Unterstützung von pixelio.de


[bearbeiten] Passspielzug

Beim Passspielzug versucht der Quarterback oder ein anderer Offense-Spieler den Ball einem Teamkameraden zuzuwerfen. Der Werfer muss sich hinter der Line of Scrimmage, der Receiver (Fänger) sollte sich auf der vorher festgelegten Route befinden. Wird der Football gefangen, bezeichnet man das als „Catch“, bei Nichtfangen, d.h. Aufschlagen des Balles am Boden, oder wenn der Football außerhalb des Spielfelds gefangen wird als „Incomplete“ und bei Abfangen durch die Defense als „Interception“. Wird der Ball gefangen, darf der Receiver soweit wie möglich laufen. Ziel der Defense ist es den jeweiligen Spieler bzw. den Ball zu Boden zu bringen bzw. ihn aus dem Spielfeld („out of bounds“) zu drängen und den Spielzug damit zu beenden. Der nächste Angriffsversuch startet dort, wo der vorige gestoppt wurde. Ist der Pass incomplete, startet der nächste Down auf der Höhe der alten Ballposition.

Passspielzüge sind schwieriger auszuführen, da es eines präzisen, wurfstarken Quarterbacks sowie eines sicheren Fängers bedarf und die beiden gut aufeinander eingespielt sein müssen. Die Passroute, d.h. wo der Receiver hinlaufen soll, ist in jedem Spielzug genau festgelegt. Durch einen erfolgreichen Pass kann deutlich mehr Raumgewinn erzielt werden, als bei einem Laufspielzug. Die Defense hat weniger Möglichkeiten den Ball zu Boden zu bringen, die Offense geht aber ein größeres Risiko ein, dass der Pass unterbrochen wird und der Verteidigung zu einem Touchdown verhilft, da die Offense für diesen Fall schlecht vorbereitet ist, weil alle Spieler mit Blocks oder dem angestrebten Pass beschäftigt sind.


[bearbeiten] Laufspielzug

Der Quarterback kann den Football an einen „Ballträger“ (Runningback) übergeben oder ihm zuwerfen (Pitch), der versucht so viel Raum wie möglich zu gewinnen. Seine Teamkollegen versuchen ihm den Weg freizuhalten und zu verhindern, dass er zu Boden gebracht (getackelt) wird. Berührt der Football den Boden oder verlässt das Spielfeld, ist der Spielzug beendet.

Laufspiele sind wesentlich leichter durchzuführen als Passspielzüge, da der Quarterback den Ball meist nur an den Runningback übergibt. Es sind jedoch meist weniger große Raumgewinne zu erwarten. Die Offense Line muss entsprechend stark sein, um dem Runningback den Weg freizuhalten.


[bearbeiten] Fakes

Fakes sind ein wichtiger Teil der Taktik, der darauf ausgerichtet sind, die Defense durch angetäuschte Ballübergaben, Passversuche, Laufspielzüge, die zu Passspielzügen werden oder umgekehrt, zu verwirren. Die Wirkung eines Fakes hängt davon ab, wie gut die Defense getäuscht werden konnte und wie schnell sie ihren Fehler erkennt, um daraus mögliche Konsequenzen zu ziehen.


[bearbeiten] Turnover

Als Turnover bezeichnet man einen Wechsel des Angriffsrechts aufgrund von Interception, Fumble (wenn der Ball fallen gelassen wird), Fieldgoal oder Nichterreichen des First Down.


[bearbeiten] Clock-Management

Ein Footballspiel ist in 4 Quarter zu je 15 Minuten unterteilt, wobei die Pausen zwischen den Quarters je eine Minute bzw. während der Halbzeit 20 Minuten betragen. Während des Spiels wird die Uhr aufgrund einer Auszeit, bei einem unvollständigen Pass (Incomplete), nach Punktgewinn bzw. nach manchen Strafen und zwei Minuten vor Ende jeder Halbzeit (Two Minute Warning) gestoppt. Die führende Mannschaft kann die Spielzeit zu ihrem Vorteil nutzen, indem sie Laufspiele ausführt, während denen die Uhr weiterläuft. Das unterlegene Team wird währenddessen vor allem Pässe in der Nähe der Seitenlinie spielen, um Zeit und Raum zu gewinnen.


[bearbeiten] Overtime

Bei Punktegleichstand nach Ende der regulären Spielzeit, geht das Spiel für weitere 15 Minuten in die Verlängerung (Overtime). Durch Münzwurf (Toss) wird entschieden, welche Mannschaft angreift bzw. verteidigt. Die Overtime ist beendet, sobald eines der Teams Punkte erzielt (Sudden Death). Sollte keine der beiden Mannschaften innerhalb von 15 Minuten punkten, endet das Spiel unentschieden bzw. in Entscheidungsspielen. In den Playoffs werden solange Overtimes angehängt, bis eines der Teams Punkte erzielt.


[bearbeiten] Defense-Spielzüge

  • Blitzes: Der Quarterback soll durch einen oder mehrere Spieler, die die Offense Line durchbrechen oder umgehen unter Druck gesetzt werden.
  • Stunning D-Line: Die Defense Spieler tauschen ihre Angriffsbereiche und versuchen somit Abstimmungsschwierigkeiten bei der angreifenden Mannschaft hervorzurufen.
  • Shifting D-Line: Die Verteidiger wechseln kurz vor dem Snap ihre Aufstellung, wodurch die Offense verwirrt und der Quarterback dazu gezwungen wird, seinen Spielzug zu ändern.


[bearbeiten] Strafen

Bei Regelverletzungen werden Strafen verhängt, wobei es einerseits ein umfangreiches Regelwerk gibt, das das Verletzungsrisiko möglichst gering halten soll, und andererseits freiwillige Vereinbarungen bzw. Verhaltensregeln für Spieler und Coaches (Rules of Conduct).

Zum Anzeigen einer Strafe wirft der Schiedsrichter eine gelbe Flagge auf den Ort des Fouls, da viele Strafen erst im Anschluss des Spielzuges verhängt werden und nicht sofort zu einer Spielunterbrechung führen. Strafen bringen meist Raumverlust, wobei das gegnerische Team entscheiden kann, ob es die Strafe annimmt und der Spielzug wiederholt wird. Wird eine Strafe gegen die Defense verhängt, die zu Erreichen der Line of Gain führt, erhält die Offense ein neues First Down. Bei manchen Strafen gibt es automatisch ein First Down. Die Endzone kann durch Strafen allerdings nicht erreicht werden.


Wichtige Strafen:


  • 5 yards Raumverlust bzw. Wiederholung des Versuchs:


  • 6 Men on the Line: Bei der Ballübergabe des Center Player an den Quarterback (Snap) müssen sich sieben Spieler an der Line of Scrimmage befinden.
  • Facemask: Zur Verminderung des Verletzungsrisikos ist ein Halten bzw. ein Griff in eine der Helmöffnungen verboten. Die Strafe kann bei schwerer Regelübertretung auf 15 yards erhöht werden.
  • Helping the Runner: Der Ballträger darf von seinen Teamkollegen nicht vorwärts geschoben werden.
  • Illegal Shift: Die Offense muss vor dem Snap mindestens zwei Sekunden in ihrer Formation verharren.
  • Illegal Motion, False Start, Offside: Nur ein Offense-Spieler darf sich beim Snap im Backfield parallel zur Line of Scrimmage bewegen.
  • Running into the Kicker: Zum Schutz des Kickers darf dieser unmittelbar nach dem Kick nicht umgerannt werden.


  • Yards und Automatic First Down:
  • Chop Block: Verschiedene verbotene Blocks, bei denen hohe Verletzungsgefahr besteht.
  • Holding: Wenn ein Spieler, der nicht der Ballträger ist, festgehalten wird.
  • Pass Interference: Ein Spieler darf während der Ball in der Luft ist, nicht am Fangen gehindert werden.
  • Roughing the Passer/Kicker: Quarterback, Holder und Kicker werden aufgrund der erhöhten Verletzungsgefahr vor vermeidbarem Kontakt geschützt.
  • Spearing: Illegales Benutzen des Helmes.
  • Unnecessary Roughness
  • Unsportsmanlike Conduct: Beleidigungen, Verspotten des Gegners oder Schiedsrichters.

[bearbeiten] Hall of Fame

  • Jerome Abram Bettis („The Bus“) wurde von den Los Angeles Rams als Offense Halfback ausgewählt. Während seiner Karriere spielte er unter anderem für die Pittsburgh Steelers, musste aber aufgrund zahlreicher Verletzungen öfters aussetzen. 2006 gewann er mit den Steelers den Super Bowl XL und beendete seine Karriere als Profi-American Football Spieler. Während seiner 13 Jahre bei der NFL wurde er 5-mal zum führenden „Rusher“ mit 13.662 yards und 91 Pässen ausgezeichnet. Insgesamt hat er 200 Pässe gefangen, mit denen er 1.449 yards gewinnen konnte.


  • Michael Jerome Irvin („The Playmaker“) spielte am Beginn seiner Karriere in der Universität von Miami und wurde 1988 von den Dallas Cowboys übernommen, mit denen er drei Super Bowls gewann. Während seiner Karriere fing er 750 Pässe über 11.904 yards und erzielte 65 Touchdowns. 2007 wurde er in die Hall of Fame aufgenommen.


  • Joseph William Namath („Broadway Joe“) war ein bekannter NFL-Quarterback. Er begann seine Profikarriere bei den St. Louis Cardinals und wurde bald von den New York Jets übernommen und spielte später für die Los Angeles Rams. Schon während seiner Collegezeit hatte Namath mit Knieproblemen zu kämpfen, die ihn seine gesamte Karriere hindurch begleiteten. 1967 war er der erste Quarterback, der in einer Saison 4.000 yards spielte.


  • Walter Payton („Sweetness“) spielte während seiner gesamten Karriere von 1975-1987 als Runningback für die Chicago Bears mit denen er 1985 den Super Bowl XX gewann. Payton lief in 190 Spielen 16.726 yards und erzielte 125 Touchdowns. Er wurde zweimal zum Wertvollsten Spieler der Saison (MVP) und Besten NFL-Offense Spieler gewählt. 1993 wurde Payton in die Pro Football Hall of Fame aufgenommen und verstarb 1999 an einer schweren Leberkrankheit.


  • William Perry („The Fridge“) begann seine Karriere schon während der Schulzeit. 1985 wurde er von den Chicago Bears übernommen, bei denen er zuerst weniger durch sein Können, sondern vielmehr durch seine Beliebtheit aufgrund seiner Tapferkeit als Verteidiger bei den Bears Fans bekannt wurde. 1994 beendete er seine Karriere mit 138 Spielen.


  • Robert John Riggins („Diesel“) stellte schon während seiner Schulzeit Rekorde auf und begann seine Profi-Karriere 1971 als Runningback bei den New York Jets. 1976 wechselte er zu den Washington Redskins, mit denen er bis zum Ende seiner Karriere im Jahr 1985 spielte. Er erzielte insgesamt 13.435 yards und 116 Touchdowns.


  • Joe Smith („Lokomotive“) spielte als Runningback für Rhein Fire in der NFL Europe und die British Columbia Lions in der kanadischen Football Liga, bei denen er in nur 14 Spielen in der Saison 2006 887 yards und 10 Touchdowns erzielte sowie 51 Pässe über 420 yards fing.


  • Reggie White war in den USA ein sehr beliebter American Football Spieler, der als „Minister of Defense“ bekannt wurde. Er spielte von 1985-1992 bei den Philadelphia Eagles und von 1993-1998 bei den Green Bay Packers, mit denen er 1997 den Super Bowl gewann und später bei den Carolina Panthers. Im Jahr 2000 beendete White seine Football-Karriere. Damals hielt er den Rekord von 198 „Quarterback-Sacks“, bei denen er den gegnerischen Quarterback zu Boden brachte. 2004 starb er an einem Herzinfarkt.

[bearbeiten] Nützliche Links auf BonusBonusBonus

  • Online Buchmacher – hier finden Sie die besten und fairsten Buchmacher und Wettbörsen im Netz!
  • Sport Resultate – vergleichen Sie die bisherigen Leistungen zwei verschiedener Mannschaften direkt miteinander und nutzen Sie detaillierte Statistiken inklusive Ergebnisse vergangener Begegnungen bzw. Liga-Tabellen, bevor Sie Ihre nächste American Football-Wette abgeben;
  • Live Scores – verfolgen Sie den Spielstand aller aktuellen Begegnungen live mit!
  • BBB Forum – diskutieren Sie mit Gleichgesinnten über Neuigkeiten, Bemerkenswertes, Kontroverses und Grundlegendes in der Welt des American Footballs!
  • BBB Glossar – Begriffserklärungen, Synonyme

[bearbeiten] Nützliche externe Links

 
 
  ©  BonusBonusBonus
 
Persönliche Werkzeuge