Badminton
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[bearbeiten] Badminton
[bearbeiten] Allgemeines
Badminton wird von zwei oder vier Spielern (beim Doppel) gespielt. Wie Tennis auch gehört es zu den Rückschlagspielen, wobei beim Badminton mit einem Federball anstelle eines Tennisballs gespielt wird.
Die Spieler versuchen den Federball so über das Netz in das gegnerische Feld zu schlagen, dass es dem Gegner möglichst nicht gelingt den Ball zurückzuschlagen. Im Gegensatz zu Tennis ist es beim Badminton nicht erlaubt, den Federball einmal auf dem Boden aufschlagen zu lassen, bevor er retourniert wird.
Der Spielstand wird in Punkten und Sätzen festgehalten. Seit 2006 wird nach der Rally-Point-Methode gezählt. Wer 21 Punkte erzielt hat, hat den Satz für sich entschieden. Dann werden die Seiten gewechselt. Falls es nach einem weiteren Satz unentschieden steht, wird noch ein dritter Satz gespielt.
[bearbeiten] Das Spielfeld
Gespielt wird auf einem rechteckigen Feld, meistens in der Halle, da im Freien schon leichte Winde großen Einfluss auf das Flugverhalten des Federballs nehmen. Die Halle sollte dabei mindestens eine Höhe von fünf Metern aufweisen, als uneingeschränkt bespielbar gilt eine Halle mit einer Höhe von mindestens neun Metern. Das eigentliche Spielfeld ist insgesamt 13.4 Meter lang und 6.1 Meter breit. Beim Einzel verschmälert sich das Feld auf 5.18 Meter.
Durch die Mitte des Spielfeldes verläuft das Netz, welches die beiden Spielhälften voneinander trennt. Dabei muss sich die Oberkante an den Pfosten 1.55 Meter über dem Boden befinden und in der Mitte 1.52 Meter. Die Breite des Netzes beträgt 76 Zentimeter.
Die vier Zentimeter breiten Bodenmarkierungen geben die Begrenzungen vor und zählen mit zum Spielfeld. Beim Einzel dient die hintere Begrenzungslinie als Aufschlaglinie, für Doppel sind die Aufschlagmarkierungen 76 Zentimeter vor der parallel verlaufenden hinteren Begrenzungslinie. Der hintere Teil der Spielhälften wird in je ein linkes und ein rechtes Aufschlagfeld geteilt, welche bis zu den vorderen Aufschlagkanten reichen. Beim Einzel reichen die Aufschlagfelder bis zur hinteren Begrenzungslinie, beim Doppel nur bis zur hinteren Aufschlaglinie. Die vorderen Aufschlaglinien befinden sich je 1.98 Meter parallel vom Netz entfernt.
[bearbeiten] Der Federball (Shuttlecock)
Der Federball wiegt etwa 5g und hat einen Kopf aus Kork, der mit einer dünnen Lederschicht überzogen ist und einen Durchmesser von 25 bis 28 Millimetern aufweist. Der Farbring am Kopf symbolisiert die Geschwindigkeitsstufe des Federballs: grün steht für langsam, blau für mittelschnell und rot für schnell (eigentlich nur für das Freie gedacht).
Zum Trainieren und für Anfänger werden meistens Federbälle mit Federkränzen aus Nylon benutzt. Bei höheren Wettkämpfen und bei internationalen Zusammentreffen werden Naturfederbälle benutzt, deren Federkranz aus 16 Gänse- oder Entenfedern besteht. Die Federn müssen eine einheitliche Länge von 62 bis 70 Millimeter aufweisen. Die Federspitzen müssen einen Kreis mit einem Durchmesser zwischen 58 und 68 Millimeter bilden.
[bearbeiten] Der Badmintonschläger
Beim durchschnittlichen Badmintonschläger ist der Stahlkopf mit dem Stahlschaft durch ein T-Stück verbunden und alles zusammen kommt auf ein Gewicht von ca. 120 Gramm. Neuere Modelle, die aus nur mehr einem geformten Teil bestehen bringen es nun schon auf bis zu 80 Gramm. Jedenfalls darf ein Badmintonschläger die Länge von 680 Millimetern und die Breite von 230 Millimetern nicht überschreiten.
Mit harten Rahmen lässt sich genauer zielen, aber die Federung nimmt den Arm um einiges mehr in Anspruch als es bei einem weichen Rahmen.
Auch bei der Bespannung gibt es verschiedene Möglichkeiten: Anfänger tendieren zu den günstigen Kunststoffsaiten, Fortgeschrittene und Profis bespannen ihren Schläger lieber mit mehrfach geflochtenen Kunststoffsaiten oder Naturdarmsaiten. Die Vorteile sind längere Haltbarkeit und erhöhte Genauigkeit. Die Zugbelastung der Saiten variiert sehr, meistens beträgt sie zwischen sieben und zwölf Kilogramm. Generell aber werden aufgrund der Form des Schlägers die Längssaiten härter bespannt als die Quersaiten.
Die Schlägerhaltung variiert je nach dem welcher Schlag folgen soll. Neben der allgemeinen Grundhaltung gibt es einige andere übliche Griffe wie den Pinzettengriff für den Aufschlag oder das Spiel am Netz oder den Rush-Griff beim Smash. Je nach dem, wie weit der Ball geschlagen werden soll, wird der Schläger näher an der Basis (Langgriff) oder eher kürzer (Kurzgriff) gehalten.
[bearbeiten] Technik
[bearbeiten] Der Aufschlag
Zur Spieleröffnung und nach jedem Fehler muss ein Aufschlag erfolgen. Dazu müssen sich der Aufschläger und der Gegner beide innerhalb ihrer Aufschlagfelder befinden ohne dabei die Bodenlinien zu berühren. Der Ball muss unterhalb der Taillenhöhe vom Schläger getroffen werden, also von unten. Sowohl der Aufschläger als auch der Rückschläger müssen dabei mindestens einen Teil beider Füße innerhalb des Spielfeldes behalten. Der Aufschlag muss ins diagonal gegenüberliegende Aufschlagfeld gespielt werden und von rechts nach links wird begonnen. Berührt der Federball das Netz, wird dies nicht als Fehler gewertet. Wenn der Ball allerdings nicht getroffen wird, im Netz oder außerhalb des Aufschlagfeldes landet, ist dies ein Fehler und das Aufschlagrecht (plus einem Punkt) geht an den Gegner über.
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Aufschlag: Vorhandaufschlag und Rückhandaufschlag. Letzeres wird meist beim Doppel angewandt. Es gibt aber eine Reihe von Aufschlägen, die der Profi taktisch einsetzt. Einige Beispiele wären Hoher Aufschlag, Kurzer Aufschlag, Drive-Aufschlag und Swip-Aufschlag.
Beim Doppel wurde früher mit Erhalt des Aufschlagrechts immer von der rechten Aufschlagseite aus aufgeschlagen. Beim neuen Rally Point System wechselt die Reihenfolge der Aufschläger folgendermassen:
- Erster Aufschläger (0:0), rechtes Aufschlagfeld
- Partner des ersten Rückschlägers
- Partner des ersten Aufschlägers
- Erster Rückschläger
In dieser Reihenfolge wird weitergespielt.
Der “ zweite Aufschlag“ gehört nun der Vergangenheit an, ebenso die Vorschrift den Aufschlag nach Wechsel des Aufschlagrechts immer von rechts zu beginnen.
[bearbeiten] Verschiedene Grundschläge
- Clear: ein langer, hoher Ball der bis zur Grundlinie geht und in erster Linie als Befreiungsschlag dient.
- Drive: bezeichnet einen flach übers Netz gespielten, schnellen Ball auf Augenhöhe.
- Smash: der bekannteste Angriffsschlag, der geradlinig und hart steil nach unten geschlagen wird.
- Drop (Stoppball): so wird ein kurz geschlagener Ball, der nur knapp bis hinter das Netz geht, genannt. Es wird zwischen langsamen und schnellen Drop unterschieden.
- Stop (Netzspiel): der Ball wird so knapp wie möglich geradlinig (longline) oder diagonal (cross) über das Netz geschlagen.
[bearbeiten] Beinarbeit
Es ist sinnvoll sich als allgemeinen Ausgangspunkt die Mitte der eigenen Spielfeldhälfte zu suchen, um den Energieaufwand so gering wie möglich zu halten.
In verschiedenen Situationen werden automatisierte Schritte angewandt, um schneller agieren zu können:
- Ausfallschritt: Wenn ein Fechter den Ball vor oder seitlich neben sich aus einer Bewegung heraus erreichen will und einem Fechter ähnlich, mit dem Fuß auf der Schlaghandseite einen Ausfallschritt nach vorne macht. Der Übergang in eine Rückwärtsbewegung fällt mit dem Ausfallschritt viel leichter.
- Chinasprung: Dieser in China kreierte Sprung hilft den Ball während des Springens zu erreichen. Nach einem Vorhandschlag wird die Rückwärtsbewegung so abgefedert und die Beschleunigung wird wieder nach vorne gelenkt. Während des Schlages wird die Hüfte gedreht und die Bewegung mit dem Bein der Schlaghandseite gestoppt, das heißt es wird nach hinten gestellt. Der Absprung und die Landung müssen mit beiden Beinen erfolgen.
- Umsprung: Auch hier wird während des Sprungs der Ball geschlagen und gleichzeitig in der Luft die Hüften gedreht, um die Rückwärtsbewegung nach dem Schlag abzufedern. In dieser einfacheren Technik wird aber das der Schlaghand gegenüberliegende Bein nach hinten gestellt, um die Beschleunigung wieder nach vorne zu lenken.
- Sprung-Smash: Bei diesem Sprung muss der Sportler sich mit beiden Beinen gleichzeitig vom Boden abstoßen und den Ball mit aller Kraft ins gegnerische Feld schmettern (engl.: smash). Mit dieser Technik kann der Ball früher getroffen werden und ein besserer Winkel erreicht werden.
[bearbeiten] Zählweisen
[bearbeiten] Rally Point System
Diese neue Zählweise ist seit Mai 2006 offiziell im Einsatz und soll Badminton schneller machen und damit interessanter für die Medien. Es wird dabei auf zwei gewonnene Sätze mit 21 Punkten statt bisher 15 Punkten gespielt. Zusätzlich wird nun auch jeder Fehler des Gegners - unabhängig vom Aufschlagrecht - als Punkt gerechnet.
- Aufschlagrecht: Es schlägt immer die Seite auf, welche den vorangegangenen Ballwechsel (rally) gewonnen hat. Für jeden gewonnen Ballwechsel erhält man einen Punkt, auch ohne Aufschlagrecht.
- Coaching: Es darf in den Pausen und unter bestimmten Bedingungen zwischen den einzelnen Ballwechseln gecoached werden. Der Gegner darf dadurch aber nicht gestört werden.
- Pausenregelung: Sobald ein Spieler elf Punkte erreicht hat, gibt es eine maximal ein-minütige Pause. Zwischen den Sätzen gibt es nun immer eine maximal zwei-minütige Pause. Die Spieler müssen allerdings schon 20 Sekunden vor dem Weiterspielen wieder auf dem Spielfeld sein, um das Zeitlimit nicht zu übertreten.
- Punkterwerb: Es wird für jeden gewonnenen Ballwechsel ein Punkt vergeben.
- Satzende: Es wird auf zwei Sätze zu je 21 Punkten gespielt, wobei am Satzende ein Vorsprung von mindestens zwei Punkten herrschen muss, um ihn zu gewinnen. Wenn dieser Fall nach jeweils 29 Punkten noch nicht eingetreten ist, entscheidet der nächste Punkt. Der Satz kann dann mit 30:29 gewonnen werden.
- Seitenwechsel im dritten Satz: Wenn im dritten Satz, das erste Mal elf Punkte erzielt werden, wird die Seite gewechselt.
- Stellung im Einzel: Das Aufschlagrecht wird am Beginn des Spiels per Los vergeben und der erste Aufschlag erfolgt von rechts nach links. Bei einem Punktestand mit einer geraden Zahl schlägt man von rechts auf, bei einem ungeraden Punktestand von links.
[bearbeiten] Alte Zählweise
Bevor das Rally Point System offiziell eingeführt wurde, konnte nur diejenige Partei einen Punkt erzielen, welche auch im Besitz des Aufschlagrechts war.
Der Satz war nach 15 Punkten gewonnen und das Spiel nach zwei gewonnenen Sätzen. In einem eventuellen dritten Satz wurde nach acht Punkten (Damen: sechs Punkte) noch einmal die Seite gewechselt.
Früher gab es auch noch die Sonderregel der „Verlängerung“, das heißt bei einem Spielstand von 14:14 konnte die Seite, die zuerst die 14 Punkte erreicht hatte entscheiden, ob das Spiel auf 17 Punkte verlängert wird, oder das Spiel mit dem nächsten Punkt endete.
Beim Doppel gab es je ein Aufschlagrecht pro Spieler. Das heißt, das Aufschlagrecht ging erst nach zwei Fehlern an die gegnerische Mannschaft über. Eine Ausnahme stellte ein Fehler unmittelbar nach dem allerersten Aufschlag eines Satzes dar: Hier geht das Aufschlagrecht direkt an das andere Team.
[bearbeiten] Fehler
Fehler werden gegeben:
- wenn ein Aufschlag nicht korrekt ausgeführt wurde
- wenn der Federball
- außerhalb des Spielfeldes den Boden/Personen/Gegenstände berührt
- durch/in/unter das Netz fliegt
- das Dach/Decke/Seitenwände/Spieler/Kleidung eines Spielers berührt
- aufgefangen und festgehalten und während der Schlagausführung geschleudert wird
- vom selben Spieler zweimal hintereinander geschlagen wird bzw. beim Doppel zuerst vom einen, danach vom anderen Partner
- den Schläger sozusagen streift und die Flugbahn nach hinten fortsetzt
- wenn ein Spieler
- den Ball auf der anderen Spielfeldhälfte schlägt oder mit dem Schläger/Körper in die gegnerische Hälfte eindringt, um den Gegener dadurch zu behindern
- versucht den Gegener daran zu hindern einem Ball über das Netz zu folgen
- den Gegner durch Rufe oder Gebärden versucht abzulenken
- das Netz oder die Pfosten mit dem Schläger/Körper/Bekleidung berührt
[bearbeiten] Wiederholungen
Falls der Schiedsrichter eine Wiederholung ausruft, ist der vorangegangene Aufschlag ungültig und muss vom selben Aufschläger wiederholt werden. In folgenden Fällen wird eine Wiederholung benötigt:
- der Ball wird aufgeschlagen, bevor der Rückschläger bereit ist
- sowohl der Auf- als auch der Rückschläger machen zur gleichen Zeit einen Fehler
- der Ball verheddert sich an der Oberkante des Netzes und bleibt hängen (keine Wiederholung wenn diese während des Aufschlags passiert)
- der Federball löst sich während des Spiels in seine Bestandteile auf und die Basis fällt vom Rest ab
- wenn sowohl der Linien- als auch der Schiedsrichter keine Entscheidung über ein Aus treffen können
- das Aufschlagfeld wurde verwechselt
- bei unvorhersehbaren/unbeabsichtigten Ereignissen
[bearbeiten] Turnier-Offizielle
Die Gesamtverantwortung bei einem Turnier oder einer offiziellen Badminton-Veranstaltung liegt beim Referee.
Der für das jeweilige Spiel beorderte Schiedsrichter hat die Verantwortung für den Spielablauf, das Spielfeld und dessen unmittelbare Umgebung.
Der Aufschlagrichter macht auf Aufschlagfehler aufmerksam.
Der Linienrichter überwacht die ihm zugeteilten Linien und zeigt an, wenn ein Ball eine Linie überquert.
[bearbeiten] Geschichte des Badmintons
Rückschlagspiele, die dem heutigen Federball ähneln, hat es schon vor langer Zeit gegeben. Schon die Azteken und Inkas kannten Rückschlagspiele mit gefiederten Bällen.
Im europäischen Barock wurde das Spiel unter Adeligen beliebt und das damalige Ziel des Spiels war den Ball sooft wie möglich hin und her zu spielen, ohne ihn dazwischen auf den Boden fallen zu lassen. Es wurde ständig versucht, einen neuen Rekord aufzustellen. Auch heute noch ist uns diese Form des Spiels als Federball bekannt.
Der Name Badminton kommt vom englischen Landsitz des Duke of Beaufort aus der Grafschaft Gloucestershire, das Badminton hieß. 1872 wurde das Spiel (damals noch Poona genannt) von einem Offizier aus Indien mitgebracht und am Landsitz Badminton vorgestellt. Schon bald darauf, 1893, wurde der erste englische Badminton-Verband gegründet.
[bearbeiten] Badminton World Federation (BWF)
1934 wurde die International Badminton Federation (IBF) als internationaler Dachverband für Badmintonspieler gegründet. Zu den Gründernationen gehören England, Wales, Irland, Schottland, Dänemark, Holland, Kanada, Neuseeland und Frankreich. 2006 wurde der Name in Badminton World Federation (BWF) geändert.
Die Organisation hat über 14 Millionen Mitglieder in 156 Nationen.
Die BWF entscheidet nicht nur darüber, welche zum Spielen notwendige Ausrüstung den Spezifikationen entspricht und benützt werden kann. Im Jahre 1983 führte das damalige IBF ein internationales Preisgeldturnier ein - den Grand Prix Circuit. Beim World Grand Prix Final trafen die besten Spieler des Grand Prix Circuit aus Asien, Amerika und Europa einmal im Jahr aufeinander. 1999 wurde das Turnier das letzte Mal ausgetragen, erst 2007 führte die BWF ein neues Turnier ein, die Super Series.
[bearbeiten] Turniere
Olympische Spiele: Seit den Spielen in Barcelona 1992 ist Badminton endlich auch olympische Disziplin. Als Teilnahmekriterium werden die Leistungen bei großen internationalen Turnieren herangezogen.
Weltmeisterschaften: 1977 wurden offiziell die ersten Badminton-Weltmeisterschaften ausgetragen. Davor wurden die All England Championships als inoffizielle Weltmeisterschaften gesehen.
Sudirman Cup: Dieser wurde 1989 ins Leben gerufen und gilt als Nationalmannschafts-Weltmeisterschaft für gemischtes Doppel und werden auch gemeinsam mit den Weltmeisterschaften ausgetragen.
Thomas Cup/Uber Cup: Der Thomas Cup gilt seit 1949 als Weltmeisterschaft für Herren-Nationalmannschaften, vergleichbar mit dem Davis Cup beim Tennis. Er wird alle zwei Jahre und seit 1957 gemeinsam mit dem Uber Cup (Weltmeisterschaft der Damen-Nationalmannschaften) ausgetragen.
All England Championships: Sie galten bis 1977 als inoffizielle Weltmeisterschaften und sind ein traditionsreiches Turnier, das seit 1899 besteht und mit dem Tennistournier von Wimbledon vergleichbar ist.
[bearbeiten] Varianten des Badmintons
Das Beachminton wurde 1997 erfunden und wird wie der Name schon sagt auf dem Sand gespielt. Da dieser Sport größtenteils im Freien ausgetragen wird, nimmt man dazu einen weniger windanfälligen Ball.
Auch beim Speedminton (eigener Markenname der Sportart Speed Badminton) wurde in erster Linie versucht, eine Variante für das Freie zu entwickeln. Der Schläger ähnelt eher einem Squash-Schläger und als Ball wird ein sogenannter „Speeder“ eingesetzt, der kleiner und massiver ist und sich unempfindlicher gegenüber Windeinflüssen zeigt. Der wesentliche Unterschied zu allen anderen Badmintonvarianten ist, dass die Spielfeldhälften hier 23.8 Meter auseinanderliegen und somit auch Squash- und Tenniselemente ins Spiel einfliessen.
Als eine Variation des Speedminton wird Blackminton gesehen. Blackminton wird in einem abgedunkelten Raum gespielt, der mit Schwarzlicht ausgeleuchtet ist. Die Spieler tragen fluoreszierende Farben und spielen mit fluoreszierendem Equipment. Damit die Bälle leuchten, werden Speedlights in den Ball eingearbeitet.
[bearbeiten] Bekannte Spieler
Weltmeisterschaften 2007, Kuala Lumpur, Malaysia:
Weltmeister im Männereinzel: Lin Dan (China)
Weltmeisterin im Dameneinzel: Zhu Lin (China)
Weltmeister im Männerdoppel: Cai Yun and Fu Haifeng (China)
Weltmeister im Damendoppel: Yang Wei and Zhang Yewen (China)
Weltmeister im gemischten Doppel: Nathan Robertson and Gail Emms (England)
andere bekannte Spieler der Vergangenheit:
Eddy Choong, Martin Dew-Hattens, Rudy Hartono, Zhao Jian Hua, Icuk Sugiarto, Morten Frost, Ong Ewe Hock, Rexy Manaiky, Han Jian, Park Joo Bong, Misbun Sidek, Lim Swie King, David G. Freeman, Jorge Palazuelos, Pullela Gopichand, Susi Susanti, Yang Yang,...


