Baseball
Aus GamblingButlerWiki DE
[bearbeiten] Geschichte
Ursprünglich ist dieser Nationalsport in den USA entstanden, hat sich dann aber in den letzten Jahren auf der ganzen Welt verbreitet. So wurde dieser Ball- und Mannschaftssport auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz populär, auch in Italien und den Niederlanden wird es bevorzugt gespielt. Weiters noch in Mexiko, Kuba, der Dominikanischen Republik, Venezuela, Japan und Taiwan.
Baseball hat sich in Japan, genau wie in den USA, schon am Ende des 19. Jhdt. etabliert.
Nach dem Zweiten Weltkrieg jedoch hat Baseball immer mehr Zuschauer an die neuesten Sportarten zu der Zeit – wie American Football oder Basketball – verloren. Schaden genommen hat Baseball auch in den 90er Jahren aufgrund der undurchsichtigen Deals und Umstrukturierung der Ligen. Auch Dopingskandale und die lockere Haltung der Teamchefs schadeten dem Ruf dieses Sports. Trotz allem hat Baseball nach wie vor treue Fans und ist ein nicht wegzudenkender Teil der US-amerikanischen Kultur.
[bearbeiten] Prinzip und Regeln
Beim Baseball gibt es zwei Teams, bestehend aus je neun Spielern.
Ein Team (Offense) versucht, den Ball des Gegners zu schlagen, um dann im Uhrzeigersinn zum nächsten Standpunkt (Base) zu laufen. Je weiter der Ball fliegt, desto mehr Zeit hat man, um möglichst viele Standpunkte zu passieren. Wenn ein Sportler nach seinem Schlag wieder am Ausgangspunkt angelangt ist, hat er einen Run erzielt.
Die Spieler der gegnerischen Mannschaft müssen versuchen, das zu verhindern, indem sie den Ball so schnell als möglich dem Fänger (Catcher) zuspielen. Ist es aber so, dass der Schlagmann (Batter) den Ball dreimal verfehlt, oder sich zum Zeitpunkt des Fangens des Balls durch den Catcher nicht auf einer Base befindet, wird er aus dem Spiel genommen. Ist das bei drei Spielern passiert, so wechseln die beiden Mannschaften.
Dadurch, dass die Leistung des Batters von seinen Spielkollegen nicht beeinflusst werden kann, ist Baseball ein Mannschafts- und Individualsport zugleich.
[bearbeiten] Baseballfeld
Das Spielfeld besteht aus zwei Teilen, nämlich dem Infield und dem Outfield (sind durch Zäune begrenzt). Diese bilden das Fair Territory, welches die Form eines Viertelkreises hat. Dessen Kanten (Seitenlinien oder Foul Lines) sind zwischen 90 und 120 m lang und grenzen unmittelbar an das Foul Territory an.
Als Infield (von den Amerikanern auch Diamond genannt) wird ein Quadrat mit einer Kantenlänge von ca. 27 m an der Spitze des Viertelkreises bezeichnet. An den Ecken findet man die drei Bases und die Home Plate (40 cm breit), von wo aus der Ball geschlagen wird.
In diesem Feld finden in der Regel die meisten Aktionen statt.
[bearbeiten] Spielabschnitt und –dauer
Im Normalfall besteht ein Spiel aus neun Abschnitten (Innings). Erzielt aber die Auswärtsmannschaft im neunten Teil keinen Run mehr, und ist zusätzlich die Heimmannschaft am Ende des achten in Führung, so wird auf das zweite Halb Inning verzichtet und das Spiel ist beendet.
In einem Abschnitt, bestehend aus zwei Half Innings, kommt jede Mannschaft einmal zum Zug, wobei die Auswärtsspieler immer zuerst die Offense übernehmen. Es wird getauscht, sobald drei Spieler des Teams out sind. Es kann aber auch vorkommen, dass einige Spieler nochmal zum Schlagen kommen, wenn viele Runs in einem Halb Inning erzielt wurden.
In Deutschland und Österreich werden teilweise auch zwei Spiele hintereinander gespielt, um die Anzahl der Spiele pro Saison zu erhöhen. Üblicherweise sind die Double Header in folgender Kombination: 2x5, 2x7, 1x7 und 1x9. Steht es nach neun Innings unentschieden, so wird so lange mit einem Extra Inning weitergespielt, bis ein Team gewinnt.
[bearbeiten] Pitcher und Batter
Hauptakteure eines Spiels sind immer Pitcher der Feldmannschaft und Batter der Offense.
Vor Spielbeginn wird festgelegt, in welcher Reihenfolge die Batter antreten. Der Pitcher bleibt für gewöhnlich über einen längeren Zeitraum auf dem Feld, bis bei ihm Müdigkeitserscheinungen auftreten oder der Trainer ihn aufgrund anderer Gegebenheiten aus dem Spiel nimmt. Der Pitcher setzt sich zum Ziel, dem Catcher den Ball so zuzuwerfen, dass der Schlagmann nach einem dreimaligen Nichttreffen des Balls out ist (ein so genanntes Strike out). Der Werfer darf allerdings nicht irgendwie werfen, sondern muss durch die Strike Zone zielen. Diese befindet sich in der Höhe zwischen Brust und Knie des Batters.
Ein Strike ist aber nicht nur ein Verfehlen des Balls. Eine leichte Berührung des Balles mit dem Schläger kann den Ball ins Foul Territory springen lassen, was auch als Strike gerechnet wird. Passiert das beim dritten Mal, kann man aber kein „Strike out“ erhalten. Dazu ist immer ein völliges Verfehlen des Balles nötig.
Der Schlagmann muss abschätzen können, ob ein Ball durch die Strike Zone geht, oder nicht (falls nicht, so wird das „Ball“ genannt). Schlägt der Batter trotz eines Balls (englische Sprechweise) und verfehlt ihn, so ist das ein Strike zu seinen Ungunsten. Bemerkt er dies aber frühzeitig, so darf er nur so weit schwingen, bis der Schläger eine gerade Linie zu sich selbst darstellt. Das ist ein so genannter „Checked Swing“.
In diesem Fall werden neben dem Schiedsrichter (Umpire) der Home Base manchmal auch die Umpires der 1st und 3rd Base um ihre Meinung gefragt, weil es für ersteren aus seiner Position nicht eindeutig ersichtlich ist.
Ein guter Pitcher erschwert dem Batter seine Aufgabe, in dem er seinen Bällen ein Effet hinzufügt, wie zum Beispiel Slider, Sinking Ball, Changeup, Curve Ball oder Fast Ball. Dadurch erkennt der Schlagmann nur schwer, ob der Ball durch die Strike Zone gehen wird, oder nicht. Da erlebt man dann häufig, dass der Batter ohne Grund in seinem Schlag innehält.
Nach vier Balls darf der Schlagmann auf die erste Base gehen, ohne einen Ball getroffen zu haben. Dieser Walk kann auch gleichzeitig zu einem Run führen, wenn alle Bases besetzt sind. Dann müssen nämlich alle Spieler um einen Standpunkt weitergehen. Der letzte kommt dann logischerweise wieder zur Home Base und holt einen Punkt für das eigene Team.
Der Walk wird auch oft als Strategiemittel eingesetzt, um bei einem erstklassigen Schlagmann einen Treffer des Balles zu vermeiden. Vor allem, wenn dann noch mehrere Bases besetzt sind und es viele Runs geben würde. Der Catcher platziert sich nach einem Zeichen seines Trainers einen halben Meter neben der Home Base, um absichtlich vorbeigeworfene Bälle zu fangen.
[bearbeiten] Geschlagener Ball
Spannend wird es, wenn der Batter zum Runner (Läufer) wird, nachdem er einen Ball getroffen hat und zur ersten Base laufen muss.
Im Falle des Falles, dass der Ball direkt aus der Luft gefangen wird, muss der Batter selbst sofort das Feld verlassen. Die anderen, die schon auf einer Base standen und gerade auf dem Weg zur nächsten waren, müssen wieder zurück. Diese dürfen sie dann erst wieder verlassen, wenn der Ball zum nächsten Feldspieler weitergegeben wurde. Berühren sie die nächste Base rechtzeitig, nennt man diesen Ball „Sacrifice Fly“ (Märtyrerflugball), weil man durch das Out des Schlagmanns vorwärts kam und im Idealfall einen Run erzielt hat.
Ein „foul pop“ entsteht dann, wenn der leicht gestreifte Ball ins Foul Territory springt und zur „Strafe“ dürfen die Runner nicht weiter laufen. Wenn ein Verteidiger – in den meisten Fällen ein Catcher – ein Fly out erzielen will, dann darf er den Ball im Foul Territory fangen. Manche waren dabei so ehrgeizig, dass sie über den Zaun in den Zuschauerraum gefallen sind.
Ein eben zum Runner gewordener Batter muss auch wieder zurück auf die Spielerbank, wenn ein Feldspieler den Ball aufhebt und zum ersten Baseman spielt, noch bevor der Runner an der ersten Base angekommen ist (Force Out). In sehr knappen Fällen muss der Feldschiedsrichter (Field Umpire) entscheiden, ob der Ball „safe“ oder „out“ ist.
Ein Läufer ist auch dann out, wenn er gerade nicht auf einer Base steht und vom Ball oder einem Fielder berührt wird. Absichtliches Berühren oder Treffen ist aber untersagt.
Der Schlagmann ist out, wenn er zwischen Home Base und erster Base vom Ball getroffen wird. Normalerweise ist es so, dass der Batter nach einem Schlag rechts von der Foullinie laufen muss. In diesem Fall aber muss der Schiedsrichter annehmen, dass er absichtlich links gelaufen ist, um einen guten Spielverlauf der Feldmannschaft zu verhindern, indem er die Sicht blockiert.
Ein Läufer darf im Spiel bleiben, wenn er noch vor dem Ball an einer Base ankommt. Er kann auch versuchen, mehrere Bases in einem Durchgang zu erreichen, muss aber bedenken, dass immer nur ein Runner auf einer Base stehen darf.
Je nach dem, an welcher Base ein Batter nach seinem Schlag stehenbleibt, hat er entweder ein Single (für die erste Base), Double (für die zweite) oder Triple (für die dritte) erreicht. Er – sowie alle anderen Runner - darf dann erst wieder weiter laufen, nachdem der nächste Spieler den Ball geschlagen hat. In manchen Fällen werden sogar ein Run oder mehrere erzielt.
Wenn der Schlagmann den Ball über den Außenzaun hinweg befördert, spricht man vom bekannten „Home Run“. Jeder kann dann in aller Ruhe jede Base passieren und einen Run erzielen. Pro Base gibt es einen Punkt, wobei der Batter maximal 4 Punkte bei einem Home Run erreichen kann. Das nennt man dann „Grand Slam Home Run“.
Bei einem “inside-the-park-home run” bleibt der Ball im Spielfeld. Das ist aber äußerst selten der Fall, weil der Spieler ein Spitzenläufer sein müsste und ein exzellenter Schlagmann zugleich, um den Ball unter Kontrolle zu bringen. Das wären beispielsweise Bälle, die erst nach dem Aufkommen am Boden ins Foul Territory rollen (was laut den Regeln kein Foul ist), oder gar in eine unvorhersehbare Richtung springen. Auch die gegenseitige Spielbehinderung der Fielder verhilft so manchem Läufer zu einem Home Run.
Sobald der Ball im Feld landet, ist es nicht automatisch ein „Hit“. Hätte die Verteidigung den Ball leicht abfangen können, nennt man das „Error“ (leichter Fehler). Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn ein Fielder einen leicht geschlagenen Ball trotzdem nicht fängt, auch wenn er direkt auf ihn zugeflogen kommt. Nicht der Schiedsrichter, sondern ein Spielschreiber (Official Scorer) entscheidet, ob ein „Error" vorliegt. Solch ein Entschluss führt oft zu einem Groll der Spieler, da ihre Schlagstatistiken unter diesem Fehler leiden.
[bearbeiten] Base Stealing
Wenn ein Spieler eine Base „stiehlt“, dann läuft der Runner schon, bevor der Pitcher den Ball überhaupt geworfen hat. Es ist dabei aber egal, wenn der Batter den Ball nicht getroffen hat. Wichtig dabei ist aber, dass der Runner noch vor dem Ball, welcher vom Catcher zum Baseman des angelaufenen Standpunkts geworfen wird, an der Base ankommt.
Daher ist auch ein guter Catcher für eine erfolgreiche Verteidigung notwendig. Seine Aufgabe ist es nämlich auch, solch ein „Stehlen“ der Base zu erkennen. Er muss außerdem erkennen, welches die beste Richtung ist, in die der Ball gespielt werden soll und wo die meisten Outs möglich sind. Bei einem guten Catcher sind auch mehrere Outs in einem Spielzug möglich.
Base Stealing wird meist taktisch eingesetzt, wenn es zu einem knappen Ende des Spiels kommt, oder besonders, wenn es nach einem Unentschieden aussieht. Durch das „Stehlen“ kann ein Spiel zweifelsohne gewonnen werden, vor allem, wenn die stärksten Spieler, von denen man einen „Hit“ erwartet, noch nicht geschlagen haben. Gelingt es einem Runner, von einer Base auf die nächste zu kommen, und dem Batter ein Single, dann kann dieser Steal zum Sieg führen.
[bearbeiten] Spielpositionen beim Baseball
Jeder der neun Spieler einer Baseball-Mannschaft hat eine eigene Position auf dem Spielfeld, aber teilweise unterschiedliche Aufgaben. Die einzigen Positionen, die immer fix sind, sind die des Werfers und des Schlagmanns. Die anderen variieren je nach Spielsituation.
• P steht für „Pitcher“ (er hat auf einem Spielplan die Positionsnummer 1)
Er muss hauptsächlich „den Ball ins Rollen bringen“, also ihn werfen. Die Hauptaufgabe eines großartigen Pitchers besteht darin, den Ball seinem Catcher zuzuwerfen, ohne dass ihn der Schlagmann treffen kann. Er wirft den Ball dann so, dass er während des Fluges seine Richtung oder Höhe ändert (Curve Ball), was der Batter nicht erahnen kann. Aber oft reicht auch schon die hohe Fluggeschwindigkeit (Fast ball) aus, die den Ball schwer zu treffen macht. Zu den Aufgaben kommt auch noch, dass er niedrig fliegende Bälle fängt und weitergibt, und er muss zur ersten Base laufen, wenn der erste Baseman gerade versucht, einen hohen Ball zu fangen.
• C steht für „Catcher“ (2)
Man darf die Aufgabe eines Catcher aus diversen Gründen ja nicht unterschätzen. Er fängt nicht nur die Bälle ab, die ein Schlagmann nicht trifft, oder die vom Schläger in die falsche Richtung abprallen, sondern er verteidigt auch die Home Base und behält die Geschehnisse hinter dem Pitcher im Auge. Um zu verhindern, dass ein Läufer einen Punkt erzielt, stellt er ihm sich einfach in den Weg. Außerdem gibt er dem Pitcher Anweisungen, wie er den Ball am besten werfen soll.
• 1B steht für „First Baseman“ (3)
Wie alle anderen Verteidiger muss er dafür sorgen, dass die Bälle gefangen und an einen anderen Defensive Player weitergegeben werden. Er muss außerdem versuchen, den Runner ins Out zu schicken. Er steht meist unmittelbar an der ersten Base, oder sogar darauf, um das Stehlen der zweiten Base zu vermeiden.
• 2B steht für „Second Baseman“ (4)
Die Aufgabe, die ihm zugeteilt ist, besteht darin, wie alle anderen Feldspieler die Bälle zu fangen und er hat auch die günstige Position, ein „Double Play“ zu schaffen (also gleich zwei Gegner ins Out zu schicken). Um das zu erreichen, muss er den Ball - auf der zweiten Base stehend - des Shortstop fangen (der erste Runner ist out) und dann zum ersten Baseman werfen, damit auch der Batter draußen ist.
• 3B steht für „Third Baseman“ (5)
Er muss ein gutes Reaktionsvermögen mitbringen und ein starker und genauer Wurf können nur von Vorteil sein, weil seine geworfenen Bälle den weitesten Weg zum ersten Baseman haben. Er bekommt die meisten Bälle, weil fast alle Batter Rechtshänder sind.
• SS steht für „Shortstop“ (6)
Er steht mittig hinten zwischen zweiter und dritter Base und verrichtet im Grunde dieselben Aufgaben wie der zweite Baseman, braucht aber einen besonders starken Wurfarm, um den Ball zur ersten Base zu befördern.
• LF steht für “Left Fielder” (7)
• CF steht für “Center Fielder” (8)
• RF steht für „Right Fielder“ (9)
Diese drei stehen im hintersten Teil des Viertelkreises und müssen alle Bälle im Outfield möglichst aus der Luft fangen und an einen der Basemen weitergeben. Bei einer zu weiten Entfernung kann auch ein Spieler aus dem Infield aushelfen und ein Bindeglied darstellen (Relay Throw).
[bearbeiten] Schiedsrichter
Beim Baseball wird der Offizielle „Umpire“, umgangssprachlich auch „Ump“, genannt. Seltener wird der Begriff „Blue“ verwendet, der auf ihre blauen Hemden zurückzuführen ist.
Normalerweise kommen zwei Schiedsrichter zum Einsatz. Bei amerikanischen Meisterschaftsspielen gibt es für jede Base einen, bei den Meisterschaften der MLB – den Play Offs- sogar sechs (zwei zusätzliche an den Foul Lines). Das ist deshalb wichtig, um genaue Entscheidungen bezüglich der Bälle an allen Stellen des Feldes treffen zu können.
Der Hauptschiedsrichter hat seinen Platz hinter der Home Base. Von dieser Position aus kann er sicher entscheiden, ob der Ball durch die Strike Zone ging oder nicht. Im Zweifelsfall kann er den Rat seiner Kollegen einholen, vor allem wenn die Spielsituation nicht ganz eindeutig zu beurteilen ist. Dabei geht es hauptsächlich darum, ob der Läufer einen Run erzielt hat, oder ob der Schlagmann einen Schlag nur angedeutet hat, oder den Ball verfehlt hat.
Abgesehen von Umpire sind alle anderen Offiziellen direkt im Feld tätig.
Bei nur einem oder zwei Feldschiedsrichtern müssen diese dann immer zwischen den Bases hin- und herlaufen.
Unerfahrene Umpire werden nicht selten in Diskussionen verwickelt. Es gibt ein kompliziertes Regelwerk und viele Sonderregeln, die für Laien nur schwer verständlich sind. Deshalb kann es schon einmal dazu kommen, dass ein Schiedsrichter seine Entscheidung ändert. Wenn jemand mit der Entscheidung nicht einverstanden ist, kann es auch schon mal zu einer Spielunterbrechung kommen, weil die Trainer und Umpire das Regelbuch zu Rate ziehen, die Spielsituation noch einmal durchgehen und vom Hauptschiedsrichter dann eine komplett andere Entscheidung getroffen wird.
[bearbeiten] Scorer/Scorekeeper
Dieser zeichnet den gesamten Spielverlauf auf einem vorgefertigten Formular – dem Score Sheet – auf. Neben einem Spielbericht dient es auch zur Erstellung von Statistiken und informiert über die Spielstärke von Mannschaften und Spielern.
[bearbeiten] Ausrüstung
[bearbeiten] Ball
Der Ball ist etwas größer als ein Tennisball, wobei der Umfang zwischen 22,8 cm und 23,5 cm liegen muss und der Durchmesser ca. 7,4 cm beträgt. Sein Gewicht liegt zwischen 141,7 g und 148,8 g. Er besteht aus einem Korkkern, ist eng mit einem Faden umwickelt und mit weißem Leder (zusammengenäht mit einem roten Faden) überzogen. Diese Kombination macht ihn zu einem gefährlich harten Geschoß, weshalb die Spieler Schutzhelme und/oder Schutzmasken tragen.
Die Härte des Balles ist oft Auslöser für Auseinandersetzungen (Brawls), die manchmal auch handgreiflich werden können. Man traut jedem Pitcher die Genauigkeit zu, es zu vermeiden, einen Batter zu treffen, was sehr schmerzhaft sein kann. Falls es doch passiert, unterstellt man ihm nicht selten Absicht.
Sportfans auf der ganzen Welt versuchen bei jedem Spiel, den Ball zu fangen, um ihn dann mit nach Hause zu nehmen und als Sammlerstück in Ehren zu halten.
[bearbeiten] Schläger
Grundsätzlich werden Schläger aus Holz verwendet, vor allem in der Profiliga und der Bundesliga in Deutschland. Teilweise können diese Schläger auch mit Aluminium beschichtet sein. In den meisten Amateurligen können die Schläger aus beliebigem Material bestehen, wie zum Beispiel aus Aluminium in den amerikanischen Colleges. Manchmal sind sie auch aus Carbon gefertigt.
Beim Aufwärmen wird für gewöhnlich ein Gewichtsring (Doughnut) auf den Schläger geschoben, um beim eigentlichen Spiel das Gefühl zu haben, der Schläger wäre leichter, was eine höhere Schlaggeschwindigkeit ermöglicht.
[bearbeiten] Handschuhe
Generell trägt jeder Spieler Handschuhe, aber je nachdem auf welcher Position sie spielen, sind diese unterschiedlich. Die Feldspieler tragen je einen großen Lederhandschuh - wobei der des First Baseman ein wenig größer ist als der der anderen - um das Fangen des Balls zu erleichtern. Der Handschuh des Catchers (Mitt) ist zusätzlich noch mehr gepolstert, um die Bälle des Pitchers zu fangen.
Der Batter trägt nur ein Paar dünne Lederhandschuhe (Batting Gloves), um den Schläger besser im Griff zu haben und um das Vibrieren des Schlägers beim Treffen des Balles gering zu halten. Ob ein Schlagmann Handschuhe trägt oder nicht, bleibt ihm selbst überlassen.
[bearbeiten] Helm
Die Helme der Batter und Runner werden aus Kunststoff hergestellt, um den Spieler im Fall eines unabsichtlichen Treffens mit dem Ball am Kopf zu schützen. An einer Seite (die dem Pitcher zugewandt ist) wird auch das Ohr geschützt, im Jugendbaseball sogar beide.
[bearbeiten] Ausrüstung des Catchers
Der Catcher muss sich zusätzlich zu Helm und Handschuh noch mit einer Gesichtsmaske, einem Brust-, Genital-, Knie- und Schienbeinschutz ausrüsten, da er hinter dem Batter platziert ist, und das Risiko daher sehr hoch ist, von einem Ball getroffen zu werden.
Der Plate Umpire, der hinter dem Catcher in der Hocke sitzt, hat eine ähnliche Ausrüstung, abgesehen von dem Handschuh. Außerdem trägt er die Schutzkleidung unter seiner Kleidung.
[bearbeiten] Varianten von Baseball
[bearbeiten] Softball
Prinzipiell ist der Spielablauf der gleiche wie beim Baseball (Hardball, um es von Softball zu unterscheiden), aber mit leicht unterschiedlichen Regeln.
Der Ball wird hier zum Beispiel nicht von oben, sondern von unten zugeworfen.
Außerdem ist das Spielfeld kleiner (ca. 2/3 der eigentlichen Spielfeldgröße), die Bases liegen näher beieinander und auch die Schläger sind leichter und dünner.
Man darf sich vom Namen „Softball“ aber nicht in die Irre führen lassen. Der Ball ist keineswegs weicher, sondern genauso hart und sogar größer als der Baseball. Allerdings wird durch den Pitch von unten sehr viel Geschwindigkeit aus dem Spiel genommen - daher der Name.
Softball wird hauptsächlich von Erwachsenen in ihrer Freizeit gespielt, oder von den weiblichen Baseball-Spielern in Deutschland.
[bearbeiten] Fastpitch Softball
Das Fastpitch Softball der Damen ist seit 1996 eine Disziplin der olympischen Spiele. Nicht nur die USA, die dreimal Olympiasieger wurden, sondern auch Australien und Japan zählen zu den besten Nationalmannschaften weltweit.
Bei dieser Version kann der Ball unterschiedlich hart geschlagen werden. Deswegen wird es vorwiegend an Schulen, Universitäten und in Amateurligen gespielt.
[bearbeiten] Slowpitch Softball
Diese Variante wird eigentlich nur in der Freizeit gespielt. Einige Methoden, die es beim normalen Baseball geben kann, sind hier nicht erlaubt. Ein Beispiel dafür ist das Base Stealing.
[bearbeiten] Besonderheiten
[bearbeiten] Zeitbegrenzung
Ein Baseballspiel kann unbegrenzt lange dauern, da es in dieser Sportart kein Unentschieden gibt (außer in Japan, wo diese Regelung für die Profiliga geändert wurde). Es werden nach den vorgeschriebenen 9 Innings so viele Extra Innings gespielt, bis der Sieger feststeht.
In den USA werden für die Tabelle nur die gewonnenen oder verlorenen Spiele gezählt. Daher kommt es häufig vor, dass zum Saisonende zwischen zwei Teams Gleichstand herrscht. In diesem Fall wird zusätzlich noch ein Entscheidungsspiel (One Game Playoff) ausgetragen.
[bearbeiten] Die Strategie der Wiederholung
Dadurch, dass sich die Ausgangs- und Rahmenbedingungen beim „Kampf“ von Pitcher und Batter immer auf ähnliche Art und Weise wiederholen, muss hauptsächlich strategisch gespielt werden und nicht intuitiv und taktisch wie bei Sportarten mit variablen Situationen.
Eine typische Strategie ist das Auswechseln eines Pitchers oder Batters (Pinch Hitter). Auch ein anderer, schnellerer Läufer (Pinch Runner) wird oft eingewechselt, vor allem dann, wenn es um eine knappe Spielentscheidung geht.
Zu den Strategien gehört auch, dass der Pitcher absichtlich viermal an der Strike Zone vorbeiwirft (Intentional Walk), damit der Runner ungehindert auf die erste Base gehen kann. Durch diese Methode können mehrere Runs verhindert werden (falls mehr als eine Base besetzt ist).
Auch ein „Bunt“ ist eine oft verwendete Spieltaktik. Der Batter bringt den Schläger hier nur in eine Schräghaltung, um den Ball einfach abzublocken und ihn nicht wegzuschlagen. Dabei landet der Ball meistens im Infield.
In diesem Zusammenhang steht auch das Aufrücken der Feldspieler, da ein kürzerer Weg zum Ball die Chancen auf ein schnelles Fangen erhöht. Die Spieler müssen aber eine gute Nase haben, um diesen Spielzug zu erkennen.
Das Ziel eines Bunt ist es, in entscheidenden Situationen einen Run zu erzielen. Dadurch, dass die Feldspieler in diesem Fall einen weiteren Weg zum Ball haben (sofern sie die Spielsituation nicht erkennen), ist es für die Runner ein Leichtes, eine Base vorzurücken.
Ein Bunt wird aber oft zu einem „Opfern“ des Batters (Sacrifice Bunt), da ein guter Feldspieler auch in dieser Situation sehr schnell zum Ball gelangen kann und damit ein Out des Batters erreicht. Aber solange es ein Runner zur nächsten Base geschafft hat, und vielleicht sogar einen Run erzielen konnte, hat sich das Risiko gelohnt.
Beim „Suizide Squeeze“ läuft der Runner auf der dritten Base schon zur Home Base, bevor der Pitcher den Ball überhaupt geworfen hat. Nun ist es am Batter, den Ball soweit wie möglich ins Feld zu befördern, oder ihn zumindest zu bunten, damit dieser Run gültig ist. Gelingt es ihm aber nicht, muss der Catcher den Runner nur mit dem Ball berühren, bevor er an der Home Base ankommt, und der Runner wird somit kurz vor dem Ziel ins Out geschickt.
Um die Leistungsfähigkeit eines Spielers oder eines Teams eruieren zu können, muss zunächst der Schlagdurchschnitt (Batting Average) berechnet werden. Dafür werden die gelungenen Schläge (Base Hits) durch die Schlagversuche (At Bats) dividiert. Nach häufigen Messungen kann dieses Ergebnis für die Leistungsevaluierung eines Spielers verwendet werden. Da es sich hier aber eher um eine intuitive Entscheidung handelt, versucht man mit Hilfe von genaueren, mathematischen Berechnungen eine aussagekräftigere Analyse zu erstellen.
[bearbeiten] Strafen
Strafen, wie man sie in anderen Sportarten findet, werden beim Baseball nicht angewandt. Auseinandersetzungen und unsportliches Verhalten kommen durchaus manchmal vor, werden aber nicht als "Foul" gehandhabt. Das Spiel wird einfach an dem Punkt fortgesetzt, wo es zu einem Verstoß gekommen ist, natürlich ohne die regelwidrige Aktion.
Auch bei dieser Sportart bestätigen Ausnahmen die Regel. Es kann unter Umständen dazu kommen, dass ein Spieler vom Feld genommen wird (Ejection), falls er ein grobes Foul begeht. Der Schiedsrichter hat durch seinen Status auch die Möglichkeit, einen Pitcher aus dem Spiel auszuschließen, falls dieser absichtlich mehrere Male den Batter mit dem Ball getroffen hat (Hit by Pitch).
[bearbeiten] Punkten ohne den Ball
Beim Baseball ist es wie bei nur wenigen anderen Sportarten so, dass man Punkte erzielt, ohne den Ball an einen festgelegten Platz zu befördern. Die Punkte erhält man beim Baseball stattdessen nur durch das Berühren der vier Bases.
[bearbeiten] Baseball in den USA heute
Aufgrund der hohen Anzahl an Saisonspielen kann der Eintrittspreis für ein Spiel relativ gering gehalten werden und somit wird es auch Fans aus den unteren Einkommensklassen ermöglicht, ab und zu ihren Lieblingsclub live im Stadion anzufeuern.
Die MLB (Major League Baseball) organisiert die bekanntesten Profiligen in den USA. Unter ihnen gibt es die Minor Leagues, die jeweils mit einem Major League Team kombiniert werden und als Talentpool dienen. Auch die deutschen Baseball Clubs nehmen, zusätzlich zu den deutschen Spielern, US-amerikanische Spieler aus diesem Pool in ihre Teams auf.
Neben diesen Ligen gibt es auch unabhängige Vereinigungen, in denen Profis spielen, die mit keinem MLB-Team einen Vertrag unterzeichnen konnten.
Wie bereits erwähnt, wird Amateur-Baseball auch an Universitäten und Schulen gespielt. Seit aber nach dem Ersten Weltkrieg Basketball und Football hinzukamen, verlor Baseball viel von seinem Status in akademischen Einrichtungen.
Früher wurden die besten High-School-Spieler von den Profi-Teams direkt angeworben aber in den letzten Jahrzehnten hat sich dieser Trend verändert. Profi-Teams und Vereine bevorzugen nun College-Spieler. Diese Zusammenschlüsse werden angeführt von den Oakland Athletics und den Boston Red Sox.
Das College-Level wird hauptsächlich wegen seiner Sparmaßnahmen kritisiert. Aus Kostengründen werden nämlich nur Aluminiumschläger verwendet und es wurden einheitliche Regeln zum Vorteil vom Designated Hitter aufgestellt.
Die Little League ist für Kinder und Jugendliche (Jungen und Mädchen zwischen fünf und 18 Jahren) zuständig. Sie ist die bekannteste von allen Organisationen auf dieser Ebene.
Die Kinder und Jugendlichen spielen – in sechs Altersstufen aufgeteilt – Baseball oder Softball, wobei die Regeln immer angepasst werden.
[bearbeiten] Olympia
Über Baseball wird seit 1992 auch als olympisch Disziplin gesprochen. Da aber die Baseballsaison mit den Olympischen Spielen in den gleichen Zeitraum fällt, nehmen die besten Spieler nicht an den Olympia-Matches teil. Sie sind nicht bereit, ihren Spielplan zu unterbrechen, der im Frühling beginnt und im Herbst endet.
Daher hat das IOC 2005 entschieden, dass aufgrund dieser Haltung Baseball und Softball 2012 in London nicht ausgetragen werden. Somit sind sie, wie einst Polo 1936, aus dem Programm gestrichen, sind aber weiterhin in der Olympischen Charta enthalten. 2008 hat man aber in Japan noch ein Baseball- und Softballturnier geplant, dann erst wird entschieden, ob 2016 nach einem einmaligen Aussetzen ein weiteres ausgetragen wird.
Damit wollte man es anderen, nicht so populären Sportarten ermöglichen, an den Spielen teilzuhaben. Jedoch wurden die vorgeschlagenen Sportarten Rugby, Golf, Karate und Squash von der Mehrheit nicht akzeptiert.
[bearbeiten] Baseball-Weltmeisterschaft
Eine Baseball-Weltmeisterschaft ins Leben zu rufen ist das Projekt der International Baseball Federation (IBAF) in Zusammenarbeit mit der MLB. Vorbild soll die Fußballweltmeisterschaft sein, wo auch die besten Spieler aus jeder Nation dabei sind.
Der Startschuss ist für 2006 oder 2007 in den USA geplant und die WM soll dann alle vier Jahre je zwei Wochen lang stattfinden. Es soll nur im März gespielt werden, um die Baseball-Liga nicht zu unterbrechen, die WM soll in einer Region ausgetragen werden, wo es in dieser Jahreszeit schon warm genug ist und es soll in überdachten Stadien gespielt werden.
2006 fand das „2006 World Baseball Classic“ in Tokio, San Juan, Orlando, Phoenix, Anaheim und San Diego statt, wo Japan als Sieger hervorging. Diese Veranstaltung war die erste ihrer Art und eine weitere soll 2009 stattfinden.
[bearbeiten] Terminologie
[bearbeiten] In Deutschland
Die Fachausdrücke, die ursprünglich aus den USA stammen, wurden im Deutschen unverändert übernommen, da die Eindeutschung der Fachbegriffe weitgehend fehlgeschlagen ist. In anderen Ländern hat dieser Versuch jedoch funktioniert und die englischen Wörter wurden durch gleichbedeutende in der Landessprache ersetzt.
[bearbeiten] Beeinflussung des US-amerikanischen Englisch
In den USA wurden durch die Tradition des Baseball viele Idiome auch in die Alltagssprache übernommen. „To touch a base“ heißt so viel wie „kurzen Kontakt aufnehmen“, oder „to get to bat for someone“ bedeutet „jemandem helfen“.
Auch in der juristischen Sprache wird eine Redewendung des Baseball verwendet, nämlich „three strikes, you’re out“. Dies bedeutet, dass der Richter einem dreifachen Straftäter eine Freiheitsstrafe auferlegen muss, auch wenn es sich nur um Bagatellen handelte.
Aufgrund der Popularität des Baseball in den USA bis in die 70er Jahre ist es so, dass heute noch die Begriffe Ballplayer, Ballgame und Ballpark für Baseballspieler, Baseballspiel und Baseballstadion verwendet werden.
[bearbeiten] Berühmte Baseballspieler
Pete Alexander
„Old Pete“ war einer der wichtigsten Baseballspieler aus den USA. Er hält bis heute die Rekorde in der National League mit 373 Siegen und 90 Shutouts. Mit 51 Jahren wurde er in die in die Baseball Hall of Fame aufgenommen und nach seinem Tod wurde er 1991 auf den 12. Platz der 100 besten Baseballspieler gewählt.
Greg Maddux
Er ist einer der erfolgreichsten Pitcher aller Zeiten in der Major League Baseball. „Mad Dog“ hat zahlreiche Preise für seine außerordentlichen Leistungen erhalten.
George Herman Ruth
Auch er gilt als einer der bedeutendsten Spieler in der Geschichte des Baseball. „Babe“ Ruth war ein deutschstämmiger US-amerikanischer Baseballspieler. Sein Rekord von 714 Home Runs war 39 Jahre lang unangefochten. Deshalb wurde er auch als einer der ersten in die Baseball Hall of Fame aufgenommen.
Eddie Murray
Er brillierte bereits in seinem ersten Jahr in der Profiliga mit 27 Home Runs und erhielt dafür den Rookie oft the Year Award.
Red Ruffing
Er war ebenfalls in der Major League Baseball. Neben seiner siegesreichen Laufbahn als Pitcher war er auch als Schlagmann ungewöhnlich erfolgreich.
Early Wynn
Early Wynn startete seine Karriere mit 17 Jahren. Aufgrund seiner herausragenden Leistungen als Pitcher wurde er mit dem Cy Young Award ausgezeichnet. Er hatte aber auch eine gute Bilanz als Schlagmann und hat sogar als Einwechselschlagmann einmal einen Grand Slam Home Run erzielt.
[bearbeiten] Nützliche Links auf BonusBonusBonus
- Online Buchmacher – hier finden Sie die besten und fairsten Buchmacher und Wettbörsen im Netz!
- Sport Resultate – nutzen Sie detaillierte Statistiken inklusive Ergebnisse vergangener Begegnungen bzw. Liga-Tabellen und vergleichen Sie bisherigen Leistungen zwei verschiedener Baseballmannschaften direkt miteinander bevor Sie Ihre nächste Wette abgeben;
- Live Scores – verfolgen Sie den Spielstand aller aktuellen Begegnungen live mit!
- BBB Forum – diskutieren Sie mit Gleichgesinnten über Neuigkeiten, Bemerkenswertes, Kontroverses und Grundlegendes in der Welt des Baseballs!
- BBB Glossar – Begriffserklärungen, Synonyme


