Darts
Aus GamblingButlerWiki DE
Beim Dart geht es in erster Linie um Geschicklichkeit und Präzision, da kleine Wurfpfeile, die Darts, auf eine eigens dafür konzipierte Scheibe geworfen werden. Je genauer man dabei die Mitte trifft, desto besser.
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Chronologie der Entwicklung von Darts
Nach den Recherchen von Keith Turner entstanden im 5. Jahrhundert v. Chr. die dartes – die ältesten pfeilähnlichen Waffen.
Der eigentliche Dartsport entstand aber vermutlich erst zwischen 1860 und 1898, denn 1896 legte der englische Zimmermann Brian Gamlin die Einteilung für die Dartscheibe fest.
1898 wurden dann in den USA die Truthahnfedern am Ende des Pfeils von den ersten Flights aus Papier abgelöst. Drei Jahre später wurde dann im Stationer, Printer & Fancy Trades Register die erste Anzeige über Dartboards veröffentlicht. Ein Jahr darauf konnte man in einer Zeitung aus Leicester schon die Sensation über die ersten Dartwürfe mit einer Höchstpunktezahl von 180 lesen.
1906 ersetzte man in Yorkshire schließlich den Holzkörper durch Metall. Im Jahre 1908 wurde ein außergewöhnliches Gerichtsverfahren eingeleitet, bei dem Darts laut endgültigem Beschluss als Geschicklichkeitsspiel und nicht mehr als Glücksspiel gesehen werden darf und somit auch in englischen Pubs erlaubt ist.
Aus dem 19. Jahrhundert stammende Aufzeichnungen lassen vermuten, dass in England der Ursprung des Dartsport liegt.
Der Name jedoch ist französischer Herkunft. Französische Militärs setzten bei Schlachten nämlich kleine, speerähnliche Wurfpfeile als Waffen ein, die so genannten "dartes". Diese Wurfgeschoße waren auch in England bekannt, so erzählt man sogar Heinrich VIII hätte von seiner Frau einen Satz dieser Pfeile geschenkt bekommen.
[bearbeiten] Zubehör
[bearbeiten] Dartscheibe
Das Dartboard wird in 20 gleiche, keilförmige Felder unterteilt, die alle eine unterschiedliche Wertigkeit haben – mindestens ein Punkt, maximal 20 Punkte.
In der Mitte der Scheibe befindet sich das Bullseye (Double Bull), das 50 Punkte wert ist. Das Bullseye ist von einem Bull (Single Bull) umgeben und zählt 25 Punkte. Die restlichen Felder sind um dieses Bull angeordnet. Auf halbem Wege zwischen der Mitte und dem Rand ist ein weiterer schmaler Ring angelegt. Er wird Triple oder Treble genannt und verdreifacht bei einem Treffer den Wert des Feldes. Am äußersten Rand befindet sich das Double. Trifft man diesen Bereich, verdoppelt sich der Wert.
Die Reihenfolge der Zahlen ist so gewählt worden, dass neben einer hohen Zahl immer eine Zahl mit möglichst geringem Wert liegt. Diese Reihenfolge wurde von einem Briten namens Brian Gamlin festgelegt.
Dartscheiben mit dieser Anordnung werden als London Boards bezeichnet. Steeldart-boards bestehen aus Sisalfasern, günstigere Varianten auch aus Kork oder Papier, E-Dart board bestehen aus Kunststoff. Grundsätzlich hat ein Dartboard einen Durchmesser von 340 mm; der Double- und der Triple-Ring sind jeweils 8 mm breit (gemessen von den Innenkanten), das Double Bull hat einen Durchmesser von 12.7 mm und die beiden Bulls gemeinsam haben einen gesamten Durchmesser von 31.8 mm. Gemessen vom Mittelpunkt des Dartboards liegt der Triple-Ring 107 mm von der Mitte entfernt.
[bearbeiten] Darts
Darts bestehen aus einer Spitze (Barrel), einem Schaft (Shaft) und Flügeln (Flights). Letztere sind schmale Blättchen, die den Wurfpfeil auf Kurs halten. Von solchen Darts besitzt jeder Spieler drei Stück. Je nach Dartboard gibt es beim Darts auch unterschiedliche Arten von Pfeilen und zwar:
- Steeldarts
Steeldarts sind bis zu 30,5 cm lang und haben eine Spitze aus Metall. Der Schaft wird aus einer Nickel-Wolfram-Legierung hergestellt, welche ein hohes Gewicht – bis zu 50 g - bei einem schmalen Körper ermöglicht.
Der Pfeil muss bis zum Ausrufen der Punktezahl im Board stecken bleiben, damit der Wurf gültig ist.
- Softdarts
Beim E-Dart (Automatendart) ist die Spitze der Darts aus Kunststoff, was den Pfeilen nur ein Gewicht von höchstens 18 g gibt. Die Gesamtlänge darf nicht länger als 20,5 cm sein. Beim E-Dart zählen die Punkte eines Wurfes erst, sobald sie der Automat registriert hat.
[bearbeiten] Beim Dartspielen
- • Die Dartscheibe muss in einer Höhe von 1,73 m angebracht werden, wobei der Abstand der Scheibenmitte zur Wand nächsten Längswand 0,90 m betragen muss. Die Distanz zwischen zwei Scheiben sollte mindestens 1,80 m ausmachen.
- • Die Wurflinie (Oche) wird 2,37 m beim Steeldart und 2,44 beim Softdart entfernt markiert - der Unterschied resultiert daraus, dass die Scheiben unterschiedlich dick und unterschiedlich hoch sind.
- • Das Diagonalmaß (vom Bull bis zur Wurflinie) sollte exakt 2,934 m betragen.
- • Hinter der Abwurflinie muss noch ein Freiraum von 1,25 m einkalkuliert werden.
[bearbeiten] Spielvarianten
[bearbeiten] 301/501
Jeder Spieler startet mit 301 oder 501 Punkten. In jeder Runde versuchen die Teilnehmer, mit ihren drei Wurfpfeilen so viele Punkte wie möglich zu erreichen. Diese werden dann vom Ausgangspunktestand abgezogen. Hat ein Spieler genau null Punkte erreicht, geht dieser als Sieger hervor.
Wirft man aber mehr Punkte, als man zum Beenden des Spiels benötigt, so werden diese ungültig und der Spieler bleibt bis zur nächsten Runde bei seinem alten Punktestand. Das nennt man „Bust-Regel“.
Eine häufig angewandte Spielvariante, um das Spiel zu beenden, ist das Double Out. Aber egal welche man verwendet, es müssen immer genau null Punkte erreicht werden.
Diese Varianten sind:
- • Open Out: Jedes beliebige Feld darf ein Spiel beenden.
- • Double In: Wählt man diese Variante, so muss man zu Beginn des Spieles erst ein Double-Feld treffen, damit die Punkte gewertet werden (inklusive des geworfenen Doubles). Zum Beenden muss der Pfeil ebenfalls in einem Double-Feld stecken.
- • Double Out: Um das Spiel zu beenden, muss der Pfeil in einem Double-Feld sein.
- • Master Out: Wird wie das Double Out gespielt, nur darf man auch mit einem Triple-Feld das Spiel beenden.
Bei den letzten beiden Varianten ist es außerdem so, dass ein Punkt Rest als überworfen gilt und somit der Wurf ungültig wird.
[bearbeiten] Tactics / Cricket / Mickey Mouse
- Tactics/Cricket
Hier gilt es, die Zahlen 20 bis zwölf, ein beliebiges Double, ein beliebiges Triple und das Bull jeweils dreimal zu treffen, wobei für Doubles und Triples nur die der Felder 20 bis zwölf zählen.
Das Single Bull zählt einmal, das Bullseye doppelt.
Trifft man ein Feld öfter als dreimal, so bekommt man die Punkte gutgeschrieben, aber nur unter der Voraussetzung, dass der Gegner dieses Feld noch nicht dreimal getroffen hat.
Als Sieger geht der Spieler hervor, der alle Felder dreimal getroffen UND die höchste Punktezahl hat.
Cricket kann auch in Verbindung mit Cut Throat gespielt werden. Hierbei werden die Punkte des Feldes, das man mehr als dreimal getroffen hat, nicht dem werfenden Spieler selbst zugeschrieben, sondern allen anderen, die dieses Feld noch nicht dreimal geworfen haben. In diesem Fall gewinnt dann derjenige, der alle Zahlen und das Bull je dreimal getroffen hat und die niedrigste Punktzahl hat.
- Mickey Mouse
Diese Variante gibt es hauptsächlich beim E-Dart. Hier werden nur die Zahlen 20 bis 15 gewertet, die es je dreimal zu treffen gilt. Je nachdem wie man sich entscheidet, lässt man den Automaten die sechs Zahlen wählen (Chance it) oder die Spieler legen die Zahlen selbst fest (You pick it).
[bearbeiten] Fuchsjagd
Bei der Fuchsjagd spielen zwei Spieler gegeneinander. Einer übernimmt den Part des Jägers (und beginnt bei der Zahl 20), der andere die Rolle des Fuchses (bei der Zahl 18 beginnend).
Der Fuchs beginnt bei der Doppel 18 und fährt dann im Uhrzeigersinn weiter. Pro Runde hat er drei Darts zur Verfügung. Ein zielgenauer Spieler könnte also jede Runde maximal drei Felder vorrücken.
Der Jäger tut es ihm gleich und versucht, den Fuchs zu fangen, indem er dafür auf demselben Feld landet.
Diese Spielvariante kann auch abgewandelt werden, indem man zum Beispiel die Zahlen der Reihe nach spielt (von eins beginnend) oder man verlegt die Fuchsjagd auf den Triple-Ring.
[bearbeiten] Blinder Killer
Beim blinden Killer werden die Zahlen eins bis 20 auf Zetteln notiert, diese gefaltet und gemischt. Jeder Spieler zieht dann einen Zettel, merkt sich die darauf geschriebene Zahl und gibt ihn wieder zurück.
Zusätzlich werden noch drei bis vier weitere Zettel gezogen und beiseite gelegt.
Diese Zettel und die der Spieler werden danach aufgefaltet und die Zahlen auf einer Tafel notiert, so dass jeder sehen kann, welche zu treffen sind. Hinter jede Zahl werden dann acht bis 12 Striche gesetzt. Nun versucht man, einen Gegner nach dem anderen aus dem Spiel zu werfen. Für ein getroffenes Single-Feld, ein Double oder Triple werden bei der jeweiligen Zahl ein, zwei oder drei Striche entfernt.
Hat eine Zahl ihren letzten Strich verloren, so scheidet der Spieler aus, der sie gezogen hat.
War es aber eine beiseite gelegte Zahl, wird das Spiel ganz normal fortgesetzt. Aus taktischen Gründen sollte man hier auch ab und zu auf die eigene Zahl werfen, um die Mitspieler hinters Licht zu führen.
[bearbeiten] Killer
Beim Killer hat jeder Spieler eine bestimmte Anzahl an Leben.
Ein Spieler gibt ein Feld vor und die anderen müssen nun mit ihren drei Darts (ein Wurf) versuchen, dieses vorgelegte Feld zu treffen. Trifft ein Spieler nicht, so wird ihm ein Leben abgezogen und der nächste Teilnehmer ist an der Reihe, wobei immer der Spieler aussetzt, der das Feld vorgegeben hat. Erst bei einem neuen darf er wieder mitspielen.
Trifft ein Spieler das vorgelegte Feld, darf dieser ein neues wählen. Dafür stehen ihm seine restlichen Darts zur Verfügung oder drei neue, falls er mit dem letzten Pfeil das Feld getroffen hat. Trifft er aber kein Feld oder prallt der letzte ihm zur Verfügung stehende Dart ab, verliert er ein Leben und der nachfolgende Spieler ist an der Reihe vorzulegen.
Sind alle anderen ausgeschieden, muss der Spieler, der zuletzt vorgelegt hat, das Feld bestätigen. Für jedes übrige Leben hat er je drei Darts zur Verfügung. Trifft auch er nicht, gibt es keinen Gewinner.
[bearbeiten] Wurftechnik
Für Dart gibt es keine allgemein gültige Technik. Jeder muss für sich selbst herausfinden, wie er die besten Würfe erreicht. Jedoch haben sich als Hilfestellung einige sinnvolle Grundlagen herauskristallisiert.
- Darts
Wie jedes Objekt hat auch ein Dart einen Schwerpunkt, der seine Flugbahn bestimmt. Deswegen sollte der Dart vor dem Wurf immer an dieser Stelle gehalten werden, um unnötige Schwingungen während des Fluges zu vermeiden.
- Fuß- und Körperposition
Am besten ist, man stellt sich bequem hin, jedoch sollte das Bein auf der Seite des Wurfarmes leicht gebeugt und mehr belastet sein, um mit dem hinteren den Körper ausbalancieren zu können. Durch das Beugen wird die Distanz zur Dartscheibe verkürzt. Da aber ein zu übertriebenes Beugen zu Verkrampfungen führen kann, was in Folge die Leistungen verschlechtert, sollte diese Position ständig kontrolliert und wenn nötig auch korrigiert werden.
- Arm und Schultern
Der Oberarm des Wurfarmes sollte in einem Winkel von 90 Grad zum Oberkörper stehen. Der Abstand des anderen, pfeilehaltenden Armes sollte so nah wie möglich am Wurfarm sein, um die Pfeile schnell und bequem werfen zu können.
Die Schultern sollten ruhig gehalten werden, um ein Verreißen des Wurfes auszuschließen.
- Hand
Es gibt keine bestimmte Handstellung. Alles ist erlaubt, was ein gutes Zusammenspiel von Arm, Hand und Fingern ermöglicht. Aber das Beste ist, das Handgelenk aufrecht zu halten, um eine größtmögliche Anzahl an Wurfwinkeln zu haben.
- Finger
Auch hier gibt es keine Vorschriften. Man sollte lediglich den Dart am Schwerpunkt halten.
- Wurf
Beim Wurf müssen alle genannten Punkte zusammenwirken. Der Unterarm wird dann zum Körper gezogen, der Dart dabei möglichst waagerecht gehalten. Dann sollte der Pfeil nicht hastig, aber doch zügig geworfen werden. Den Zeitpunkt, wo der Dart losgelassen werden soll, muss jeder Spieler für sich selbst herausfinden. Hilfestellend kann ein Winkel von 120 Grad genannt werden.
- Korrekturen
- Fliegt der Pfeil zu hoch auf die Scheibe zu, muss er beim nächsten Wurf später losgelassen, oder die Spitze mehr nach oben gerichtet werden.
- Fliegt er zu tief, erfolgt genau das Gegenteil.
- Fliegt er seitlich, muss die Schulter absolut stillgehalten werden. Es kann aber auch an der Fuß- und Körperstellung liegen, die dann korrigiert werden sollte.
- Fallen die Darts wieder aus dem Board, obwohl die Spitzen einwandfrei sind, so muss die Wurfgeschwindigkeit erhöht werden.
- Fängt ein Dart trotz richtiger Zusammenstellung zu rotieren an, ist die Fingerstellung zu Beginn des Wurfes zu überprüfen.
[bearbeiten] Begriffsdefinitionen
Caller
Ein Rufer erfasst die geworfenen Punkte, addiert sie und ruft sie aus. Ist kein Schiedsrichter anwesend, so übernimmt er auch dessen Aufgaben.
Chalker
Der Schreiber notiert die ausgerufenen Punkte und subtrahiert sie von den vorigen. Er übernimmt auch die Aufgaben des Callers oder Schiedsrichters, falls diese nicht zugegen sind.
Set
Ein Set ist ein Satz und besteht aus mehreren Spielen (Legs). Solch ein Satz gilt als abgeschlossen, wenn Teams oder einzelne Spieler eine bestimmte Zahl an Spielen gewonnen haben.
Leg
Ein Spiel; ist ein Teil eines Satzes.
Match
Die Anzahl von Sätzen, die zwischen Teams oder einzelnen Spielern ausgetragen werden.
[bearbeiten] Dartprofis
Phil Taylor
Phil Taylor begann seinen Siegeszug in einer Bar in Stroke-on-Trent. Aber erst einer der bekanntesten Dartspieler der 80er machte es ihm möglich, mehr zu trainieren und sich auch bei kleineren Turnieren zu beweisen. Dieser Entdecker war Eric Bristow, der Taylor mit 10.000 Pfund förderte (die er allerdings später wieder zurückbezahlt haben wollte). Ab diesem Zeitpunkt kletterte Taylor die Erfolgsleiter immer höher hinauf. Er avancierte zu einem der weltbesten Spieler und dominiert die Dartszene seit den 1990er Jahren.
Durch das Gewinnen der Canadian Open 1990 qualifizierte sich Taylor für die Weltmeisterschaft und gelangte noch im selben Jahr an die Spitze der Weltrangliste.
Seit diesen Erfolgen konnte er noch zahlreiche weitere Turniere für sich entscheiden und erst im Mai 2007 errang er ein weiteres Mal den Sieg in der Premier League, somit ist er seit 44 Spielen die unangefochtene Nummer 1 in der Premier League.
Raymond van Barneveld
Er ist der erste Dartspieler, dem es gelang, einen nine dart finish im Fernsehen live zu vollführen, er ist außerdem amtierender Dartweltmeister der Professional Darts Corporation (PDC).
Barneveld hat viermal bei der WDF (World Darts Federation) den Weltmeistertitel errungen und gilt in der WDF somit als der beste Dartspieler der letzten Jahre.
Nach seinem Sieg bei der BDP Weltmeisterschaft im Jahre 1998 löste er einen regelrechten Dart-Boom aus. Unter den Gratulanten zum Sieg war auch Königin Beatrix der Niederlande und diese verlieh ihm auch ad hoc eine Auszeichnung für seine Verdienste um den Dartsport, zu diesem Zeitpunkt war er noch immer Angestellter der niederländischen Post.
Eric Bristow
„The Crafty Cockney“ (dieser Spitzname wird von seinem eigenen Pub abgeleitet) gilt als lebende Legende des Dartsports. Er gewann jeden Titel, den es zu gewinnen gab (viele sogar mehrmals). Seine verbalen Auseinandersetzungen mit anderen Spielern und sein hochkarätiges Dartspielen machten ihn außerdem zu einer Legende. Bristows Markenzeichen ist der kleine Finger, den er bei jedem Wurf weit abspreizt, aber auch sein loses Mundwerk und sein arrogantes Auftreten geben ihm Wiedererkennungswert.
Bob Anderson
Bob Anderson ist schon seit 25 Jahren eine Bereicherung für die Dartszene, bereits in Kinderjahren trainierte er für den Dartsport - wenn auch eigentlich in einem anderen Sport - er war ein herausragender Athlet und wurde in Jugendjahren sogar für die Auswahl zu den Olympischen Sommerspielen 1968 nominiert. Ein gebrochener Arm verhinderte diese Teilnahme leider und Anderson begann mit dem Dartspielen.
Seine Höhepunkte als Dartspieler erlebte er von 1988-1990 und auch noch einmal Mitte der 90er. Danach stieg er immer wieder die Erfolgsleiter hinab, erreichte durch seinen enormen Ehrgeiz aber trotzdem immer wieder überraschende Höhen. Laut eigenen Aussagen hat er das Gefühl, noch einmal ein Major Turnier zu gewinnen.
Dennis Priestley
Der Name Dennis Priestley wird sofort mit seinem Wurfstil verbunden. Bei diesem ist der englische Dartspieler höchst konzentriert und zielt präzise und langsam auf die Dartscheibe.
2004 hätte sich Priestley schon fast aus diesem Sport zurückgezogen, trotz unzähliger Teilnahmen an Finali. Der Grund war sein sich verschlechterndes Sehvermögen und eine daraus resultierende geringere Trefferquote. Doch seine Philosophie, niemals aufzugeben, brachte ihn wieder an die Spitze zurück.
Jelle Klaasen
Der niederländische Dartspieler ist der wohl jüngste Dartweltmeister aller Zeiten. Zum Zeitpunkt seines ersten WM-Sieges war Klaasen erst 21 und auch noch Amateur, was sich aber nach seinem Sieg schlagartig änderte.
Er zählt ebenfalls zu den Spielern, die einen unverkennbaren Wurfstil anwenden. Klaasen benötigt für drei Pfeile (eine Aufnahme) durchschnittlich nur drei Sekunden, was ihn womöglich zum schnellsten Profi macht. Es gibt aber auch einige Spieler, die drei Sekunden oder sogar mehr für lediglich einen Pfeil benötigen.


