Eisschnelllauf

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Eisschnelllauf ist eine Laufdisziplin, die mit Schlittschuhen auf einer Eisbahn ausgetragen wird. Es gibt verschiede Klassen, wie Lang- oder Kurzstreckenlauf, Inline- und Vierfachschnelllauf.


Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Eislaufsport

Eislaufen bezeichnet das Fortbewegen auf einer Eisfläche mit Schlittschuhen, speziellen Schuhen an deren Unterseite Kufen angeracht sind, die es ermöglichen, auf dem Eis zu gleiten. Seit wann Eislaufen praktiziert wird, ist unbekannt. Die ersten Eislaufschuhe wurden aus Knochen hergestellt, unter anderem in Russland, Skandinavien oder der Schweiz gefunden und dürften bis zu 5000 Jahre alt sein. Die ersten historischen Erwähnungen des Eilaufens stammen aus Dänemark 1134. Im 13. oder 14. Jahrhundert dürften in den Niederlanden die ersten Eislaufschuhe mit Stahlkufen verwendet worden sein, wodurch die Eisläufer keine Stöcke mehr brauchten und mehr Stabilität erreichten.

Die wohl größte Gefahr beim Eislaufen besteht darin, am Eis zu stürzen. Es kommt hierbei zwar selten zu gröberen Verletzungen, aber auch schon kleine Stürze können Eisläufern die Freude am Fahren nehmen. Gefährlich sind allerdings die scharfen Kufen an den Schuhen, die schlimme Verletzungen verursachen können, wenn z.B. ein gestürzter Eisläufer von einem anderen übersehen wird.

Eine weitere Gefahr besteht darin, durchzubrechen und ins eiskalte Wasser zu fallen. Für den Eisläufer ist es so gut wie unmöglich alleine wieder aus dem Wasser zu kommen, wodurch es schon mehrere Todesfälle gab.

Eisläufer mit freundlicher Unterstützung von pixelio.de
Eisläufer
mit freundlicher Unterstützung von pixelio.de

[bearbeiten] Geschichte

Früher war der Eislauf an natürliche Eisflächen gebunden, wodurch ihm witterungsbedingte Grenzen gesetzt waren. Mit der Zeit entwickelten sich künstlich eingegrenzte Eisflächen und 1860 wurde in Kanada das erste Stadion überdacht. 1876 wurde in London die erste Kunsteisbahn errichtet, wodurch der Sport weiterverbreitet wurde. In Wien errichtete der Wachstuchfabrikant Eduard Engelmann sen. 1871 für Familienangehörige und Freunde auf den Gartenwegen seines Fabrik- und Wohnhausareals im Winter eine Eisbahn, die immer weiter vergrößert wurde. 1931 errichtete Ing. Eduard Engelmann schließlich die erste Freiluft-Kunsteisbahn der Welt. Aufgrund der Weiterentwicklung von witterungsunabhängigem synthetischem Eis gibt es heute Eislaufstadien auf der ganzen Welt.

Die ersten Eislaufrennen wurden im 19. Jahrhundert ausgetragen und die ersten Wettbewerbe fanden 1863 in Norwegen statt. Der Norweger Axel Paulsen wurde 1884 zum Amateur-Weltmeister ernannt, nachdem er die Bewerbe in den USA gewonnen hatte. Die ersten so genannten Weltmeisterschaften wurden 1889 in Amsterdam mit Teilnehmern aus Großbritannien, den USA, Russland und den Niederlanden ausgetragen. Drei Jahre darauf wurde die Internationale Eislaufunion (ISU) als erster internationaler Wintersportverband in Scheveningen gegründet.

Die Länge der Weltkämpfe variierte. 1892, vereinheitlichte die ISU die Distanzen für die Weltmeisterschaften auf 500 m, 1.500 m, 5.000 m und 10.000 m. Die Läufer starten in Paaren, jeder auf seiner eigenen Spur, wobei sie nach jeder Runde, die Spur wechseln, um sicherzustellen, dass beide die gleiche Entfernung zurücklegen.

1909 wurde der Elfstedentocht (eine Route durch elf Städte) erstmals in den Niederlanden organisiert und in unregelmäßigen Intervallen, abhängig von der Wetterlage, abgehalten. Infolge des Rückgangs natürlicher Eisvorkommen wurde der Alternative Elfstedendocht in Ländern wie Finnland, Kanada oder Österreich organisiert.

Die ersten olympischen Winterspiele, bei denen Eisschnelllaufbewerbe stattfinden sollten, waren für 1916 geplant, konnten aber aufgrund des Ersten Weltkriegs erst 1924 ausgetragen werden. Die erste olympische Goldmedaille ging an den US-Amerikaner Charles Jewtraw. Bis zur Entwicklung von elektronischen Uhren in den 1960ern stellte die Zeitnehmung ein Problem dar. So behaupteten unter anderem norwegische Teilnehmer, dass ihre Läufer bei olympischen Spielen bessere Laufzeiten hatten, als besser platzierte Teilnehmer.

Norwegische und finnische Läufer dominierten in der Zwischenkriegszeit im Eisschnelllauf, neben Österreichern und Letten. Bei den olympischen Spielen 1932 starteten mehrere Läufer gleichzeitig, wie es auch in Nordamerika praktiziert wurde. Amerikaner und Kanadier gewannen alle Medaillen, woraufhin sich Norwegen, Schweden, Finnland und Japan beim olympischen Komitee beschwerten und darauf bestanden, dass solche Rennen nicht mehr bei olympischen Spielen ausgetragen werden durften. Dennoch übernahm die ISU 1967 den Massenstart für Kurzstreckenrennen.

Bis zu den 1930ern durften Frauen nicht bei ISU Eisschnelllaufbewerben starten. In Nordamerika wurden hingegen schon früher Frauenbewerbe veranstaltet und 1932 durften Frauen zu Demonstrationszwecken bei den olympischen Winterspielen starten. Die ersten offiziellen Frauenbewerbe wurden jedoch erst 1936 vom Internationalen Eislaufverband organisiert. Dennoch stellte die Polin Zofia Nehringowa 1929 den ersten offiziellen Rekord auf. Bei den Damenlangstreckenbewerben sind nach wie vor ostdeutsche Läuferinnen dominant.


[bearbeiten] Ausrüstung

In den 1990ern wurden in Amsterdam spezielle Eisschnelllaufschuhe, so genannte Klappschlittschuhe, entwickelt. Sie wurden bereits erstmals in den 1980ern verwendet, konnten sich aber erst 10 Jahre später durchsetzen. Nachdem sie vom niederländischen Damenteam mit großem Erfolg eingesetzt wurden, verbreiteten sie sich weltweit und trugen zur Aufstellung zahlreicher Rekorde bei.

Im Vergleich zu herkömmlichen Eislaufschuhen, bei denen die Kufen am Schuh fixiert sind, wird die Kufe beim Klappschlittschuh beim Anheben der Ferse bei getrecktem Stoßbein hinten abgeklappt und erst beim endgültigen Abheben wieder zurückgezogen. Die Kufe kann damit über einen längeren Weg und mit abgehobener Ferse zum Abstoßen auf dem Eis belassen werden.

Eine weitere Verbesserung, die zur Herabsetzung der Bestzeiten führte, war die Entwicklung von aerodynamischen Anzügen. Sie liegen eng am Körper an und reduzieren somit den Luftwiderstand.


[bearbeiten] Sportstätten

Die letzten olympischen Spiele auf natürlichem Eis fanden 1956 auf dem Misurinasee statt. Seit 1960 werden Wettbewerbe auf synthetischen Eisflächen ausgetragen.

Die Eisbahn ist eine ovale Bahn, die einer herkömmlichen Laufbahn ähnelt. Wenn diese mit Eis bedeckt ist, kann sie für Eisschnelllaufbewerbe verwendet werden. Die Bahn ist etwa 400 m lang und die innere Kurve hat einen Radius von 25-26 m. Es gibt zwei Laufspuren mit einer Weite von je 3-4 m.


[bearbeiten] Wettkämpfe

Beim Eisschnelllauf werden die Bewerbe in Paaren ausgetragen, wobei die Konkurrenten auf einer bestimmten Länge um die Wette rennen. Die Laufbahn hat zwei Spuren und die Läufer tragen verschiedenfarbige Bänder an ihrem Oberarm, um zu erkennen, in welcher Spur sie gestartet sind, wobei weiß für die innere und rot für die äußere Bahn steht. Die Läufer tauschen auf der Geraden die Spur, um sicherzustellen, dass sie die gleiche Entfernung zurücklegen müssen. Sollten beide zur selben Zeit aus der Kurve kommen, muss der Läufer auf der inneren Bahn den anderen vorlassen.

Aus pragmatischen und praktischen Gründen und um mehr Läufer bei Rennen unterzubringen, werden Viererstarts verwendet. Zwei Paare rennen zur gleichen Zeit auf der Bahn, wobei das zweite Paar erst startet, wenn das erste etwa die Hälfte der ersten Runde erreicht hat. Das zweite Paar trägt gelbe und blaue Bänder, um sie besser von den anderen unterscheiden zu können.


[bearbeiten] Kurzstrecken

Beim Kurzstreckenlauf werden Massenstarts angewendet. Das Rennen wird auf einer kleineren ovalen Eisbahn ausgetragen, die einen Umfang von 111,12 m und die Maße 60 m x 30 m hat, die denen eines Eishockey-Spielfelds entsprechen. Die Entfernungen sind kürzer als bei Langstreckenrennen, wobei die längste 1.500 m beträgt. Die Rennen werden als „Knockouts“ veranstaltet, wobei die besten zwei von vier oder fünf Läufern sich für die nächste Runde qualifizieren.

Kurzstreckenrennen stammen von Massenstarteisschnelllaufrennen. Diese waren im Gegensatz zu internationalen Rennen, wo die Läufer in Paaren starteten, vor allem in den USA und Kanada verbreitet. Bei den olympischen Winterspielen 1932 wurde der Massenstart angewendet. Die internationale Eislaufunion übernahm Kurzstreckenläufe 1967, die ersten internationalen Wettkämpfe wurden aber erst 1976 veranstaltet. Die ersten Kurzstreckenweltmeisterschaften fanden 1981 statt, aber früheren Wettkämpfen wurde im Nachhinein der gleiche Status eingeräumt. Die ersten olympischen Spiele, bei denen Kurzstreckenrennen veranstaltet wurden, fanden 1992 statt, aber 1988 wurden die ersten Rennen zu Demonstrationszwecken ausgetragen.

Der Zeitnehmung wird beim Kurzschnelllauf kaum Bedeutung beigemessen. Es geht nur darum, als erster das Ziel zu erreichen. Vier bis sechs Läufer bestreiten ein Rennen und einige Ausscheidungskämpfe werden ausgetragen, um die schwächeren Konkurrenten zu eliminieren. Nur die besten zwei oder drei Läufer schaffen es in die nächste Runde. Das führt dazu, dass, im Gegensatz zu Langstreckenbewerben, Massenstarts verwendet werden. Oft gewinnt derjenige, der die beste Strategie anwendet. Bei Kurzschnellläufen mit mehreren Läufern auf der Bahn kommt es oft zu Körperkontakt, wobei es strikte Regeln gibt, was erlaubt ist und was nicht. Mehrere Schiedsrichter entscheiden darüber, ob ein Läufer aufgrund behindernder oder illegaler Berührung eines Mitstreiters disqualifiziert wird.


Disqualifikationen werden unter anderem aufgrund folgender Verstöße ausgesprochen:

  • Behinderung
  • Off-Track: Der Läufer verlässt die markierte Bahn.
  • Cross-Tracking: Der Läufer schneidet einem vorbeifahrenden Konkurrenten den Weg ab.
  • Absprachen mit anderen Läufern, um das Ergebnis zu beeinflussen.
  • Beihilfe: Körperliche Hilfeleistungen für einen anderen Läufer.
  • Wenn ein Läufer beim Zieleinlauf mit Absicht einen Fuß nach vorne stößt oder sich mit seinem Körper über die Ziellinie wirft und dabei andere gefährdet.
  • Unsportliches Verhalten: Fluchen, Treten, Schläge gegen andere Läufer oder Offizielle sowie jegliches Verhalten, das dem eines Sportlers bzw. eines Vorbildes widerspricht.
  • Das Fehlen bzw. der Verlust der Ausrüstung während eines Rennens sowie die Bloßstellung von Haut, ausgenommen Gesicht und Hals.
  • Fehlstart: Ein Läufer startet zweimal bevor der Startschuss fällt.
  • Nichtbeenden des Laufes, meist aufgrund einer Verletzung.
  • Nichtstarten: Wenn der Läufer sich nicht zur Startlinie begibt.


[bearbeiten] Langstrecken

Langstreckeneisschnelllauf ist neben Kurzstreckenlauf die zweite olympische Eisschnelllaufdisziplin, die vor allem in den Niederlanden und den USA praktiziert wird. Bei den Bewerben wird auf einer 400 m langen Eisfläche auf Zeit gefahren, wobei die Läufer in Paaren oder zu viert starten. Die Teilnehmer wechseln auf der Geraden die Spur, damit sie je eine innere und eine äußere Kurve fahren.


[bearbeiten] Allround

Eines der ältesten Wettbewerbsformate ist der Allround-Bewerb, der jährlich in Europameisterschaften ausgetragen wird. Die Teilnehmer laufen vier Längen und die Wertung richtet sich nach der erzielten Gesamtzeit. Die Zeiten werden dafür nach dem so genannten „Smalog-System“ auf 500 m berechnet. Für die Bewältigung von 500 m innerhalb von 40 Sekunden werden, ebenso wie für 1500 m in 2 Minuten, 40 Punkte vergeben. Die Zeiten werden nicht gerundet und bis zur dritten Dezimalstelle berechnet. Der Läufer mit der geringsten Punktezahl gewinnt den Wettkampf.


[bearbeiten] Sprint

Bei Sprintbewerben wird, ebenso wie bei Langstreckenläufen, das „Smalog-System“ angewendet. Der Sprintbewerb findet an zwei Tagen statt, wobei die Läufer an beiden Tagen 500 m und 1000 m laufen müssen. Die Teilnehmer tauschen an den Tagen die Startbahnen, um daraus resultierende Vorteile ausschließen zu können. Seit 1970 werden von der Internationalen Eislaufunion jährlich Sprintweltmeisterschaften veranstaltet und Länder mit aktiven Eisschnellläufern arrangieren jährlich nationale Wettkämpfe.


[bearbeiten] Einzelstrecke

Einzelstreckenbewerbe sind eine grundlegende Form des Eisschnelllaufes, der bei den seit 1996 veranstalteten Weltmeisterschaften angewendet wird. Die Stecken sind 500 m, 1000 m, 1500 m, 3000 m, 5000 m und 10.000 m lang, können aber auch auf 100 m oder 1 Meile abgeändert werden.

Der 500 m-Lauf wird meist in zwei Rennen entschieden. Um faire Rahmenbedingungen zu garantieren startet jeder Bewerber einmal in der inneren und einmal in der äußeren Spur, da ein kleiner, aber statistisch gesehen signifikanter Vorteil für den Läufer auf der inneren Bahn besteht.

Seit 1985 organisiert die Internationale Eislaufunion Weltmeisterschaften, wobei die Läufer während einer Saison gemäß ihren Ergebnissen in den Rennen gereiht werden.


[bearbeiten] Teamlauf

Der Teamlauf ist der einzige Mannschaftsbewerb beim Langstreckeneisschnelllauf. Die Teams bestehen aus je drei Läufern. Zwei Teams starten gleichzeitig von der Mitte aus, wobei jedes Team auf einer Seite startet. Die Länge beträgt sechs Runden für Frauen und acht Runden für Männer, wobei allerdings nur die innere Spur verwendet wird.

Der Teamlauf ist ein neuer Bewerb bei internationalen Wettkämpfen, der 2004 erstmals von der ISU veranstaltet wurde und ist seit 2006 eine olympische Disziplin.

Es gibt verschiedene Ausführungen von Teamlauf-Bewerben, wobei die olympische Form eher ungebräuchlich ist, da es sich um einen Ausscheidungskampf handelt, der aus mehreren Ausschlussrunden besteht. Sobald ein Team das andere überholt, hat es automatisch das Rennen gewonnen und die verbleibende Strecke wird nicht gefahren. Da die Distanz kurz ist, kommt das selten vor, es sei denn einer der Läufer stürzt. Bei den Weltmeisterschaften wird hingegen nur ein Rennen gefahren und die Teams werden nach ihren Zeiten platziert.


[bearbeiten] Marathon

Eisschnelllaufmarathons, die auch als Massenrennen bekannt sind, erinnern an herkömmliche Laufmarathons. Die Teilnehmer starten in einer großen Gruppe und müssen eine große Distanz bewältigen. Wenn das Rennen auf einer Eislaufbahn stattfindet, beträgt diese ca. 40 km, ähnlich der normalen Marathondistanz. Auf natürlichen Eisflächen kann die zurückzulegende Distanz bis zu 200 km betragen, wie zum Beispiel beim bekannten Elfstedentocht, der in den Niederlanden ausgetragen wird und bei dem 11 Städte durchquert werden. Der erste, der es schafft die vorgegebene Anzahl der Runden bzw. die Strecke zu bewältigen, gewinnt.


[bearbeiten] Bekannte Eisschnellläufer

  • Shani Davis ist ein amerikanischer Eisschnellläufer, der bei Kurz- und Langstreckenbewerben antritt. Er war der erste dunkelhäutige Sportler, der eine Goldmedaille in einem Einzelbewerb bei den olympischen Winterspielen 2006 gewann. 2005 und 2006 gewann er die Weltmeisterschaften im Allround-Eisschnelllauf und 2004 die Einzelstreckenweltmeisterschaften. Bereits mit zwei Jahren hat Davis Eislaufen gelernt und wurde bald im Evanston Speed Skating Club eingeschrieben, wo er zahlreiche regionale Rennen gewann. Mit 16 Jahren nahm Davis an einem Ausbildungsprogramm für junge Eisschnellläufer teil und trat 1999 bei den Jugendweltmeisterschaften für das Nationalteam an. 2000 wurde er bekannt als er als erster amerikanischer Eisläufer sowohl bei Lang- als auch Kurzstreckenläufen teilnahm. Im darauffolgenden Jahr konnte er sich einen Platz im olympischen Team sichern, nachdem er die Qualifikationsrunde in einem spektakulären Rennen für sich entscheiden konnte. 2003 qualifizierte sich Davis für die Weltmeisterschaften in Göteburg und im Jahr darauf wurde er Zweiter bei den Langstrecken-Allround-Meisterschaftenn in Norwegen. 2005 hat er drei neue Rekorde für 1.500 m, 1.000 m und die Gesamtzeit bei den Qualifikationen zur Weltmeisterschaft aufgestellt. Bei den olympischen Winterspielen 1996 gewann Davis Gold über 1.000 m und Silber über 1.500 m. Unlängst hat er Goldmedaillen in Salt Lake City über 1.000 m und 1.500 m sowie Bronze beim Hamar Sprint gewonnen.


  • Michael Florian Hadschieff war ein österreichischer Eisschnellläufer, der 1988 bei allen Distanzen teilnahm und Bronze über 1.500 m sowie Silber über 10.000 m gewann. Durch seine Leistungen erlangte er den ersten Platz im Adelskalender, dem Verzeichnis der besten Eisschnellläufer, den er allerdings nur drei Tage darauf wieder verlor. Hadschieff hat insgesamt zwei Weltmeisterschaften, 1986 über 1.500 m und 1989 über 1.000 m gewonnen.


  • Dmitry Lobkov ist ein russischer Eisschnellläufer, der sich auf Kurzstrecken spezialisiert hat. Er ist dreifacher russischer Sprintmeister und war prognostizierter Anwärter auf eine olympische Medaille über 500 m bei den olympischen Spielen 2006 in Turin. Aufgrund einer Verletzung konnte er allerdings erst spät mit dem Training beginnen und belegte nur den vierzehnten Platz. 2007 konnte Lobkov seine persönliche Bestzeit verringern und gewann Bronze und Silber bei den beiden 500 m-Bewerben bei den Sprintweltmeisterschaften in Vikingskipet, Hamar.


  • Karin Enke war eine der besten Eisschnellläuferinnen der ehemaligen DDR. Sie begann ihre sportliche Karriere als Eiskunstläuferin und erreichte bei den Eiskunst-Europameisterschaften 1977 den neunten Platz. Nachdem sie zum Eisschnelllauf wechselte, war sie auf allen Distanzen vorherrschend und ist immer noch Allround-Weltmeisterin sowie Sprintweltmeisterin, nachdem sie 1983 alle deutschen Titel in Einzelbewerben auf allen Distanzen gewonnen hatte. Weiters hat Enke zahlreiche Medaillen bei verschiedenen Bewerben gewonnen.


  • Jin Sun-Yu ist eine koreanische Eisschnellläuferin. 2005 gewann sie bei den Weltmeisterschaften Gold über 1.500 m und Silber über 1.000 m und schloss als Gesamtmeister ab. Bei den Weltmeistersschaften 2006 gewann Jin die Läufe über 1.000 m, 1.500 m, 3.000 m und den Gesamtweltcup. Weiters wurde sie erste im 2005/2006 Gesamtweltcup. Bei den olympischen Winterspielen 2006 gewann sie drei Goldmedaillen.
 
 
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