Muay Thai

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Muay Thai (Thaiboxen) ist der Nationalsport der Thais. Im Vergleich zu anderen Kampfkünsten, können die Kämpfer hier ihre Ellbogen, Füße, Fäuste und Knie effektiver zum Einsatz bringen, aber auch das Clinchen und Würfe sind zwei wichtige Komponenten des Thaiboxen. Mit fast jedem Block, Kick oder Schlag bewegt sich der gesamte Körper, was eine sehr spezifische Hüftrotation mit sich bringt.

Ursprünglich wurden dem Muay Thai neun Waffen zugesprochen: der Kopf, die Ellbogen, die Beine (Schienbeine), die Fäuste und die Knie (alle gemeinsam als na-wa arwud bezeichnet). Heutzutage sind Kopfstöße sowohl im Amateur- als auch im professionellen Bereich verboten.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Geschichte

Es ist schwierig die Geschichte des Muay Thai im Detail zu rekonstruieren.
Die burmesische Armee vernichtete alle Hinweise auf die Historie des Stils, als sie 1767 die Hauptstadt Ayutthaya der damaligen, gleichnamigen Provinz der heutigen Thais zerstörte.

Die Ursprünge des Muay Thai können wahrscheinlich im Muay Boran (Antikes Boxen) gefunden werden, was schon vor 2000 Jahren praktiziert wurde. Schon vor langer Zeit wurde siamesischen Soldaten Muay Boran für den unbewaffneten und Krabi Krabong (Schwert und Speer) für den bewaffneten Kampf beigebracht.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts war es üblich vor Tempeln, bei Jahrmärkten oder auf verschiedenen sozialen Begebenheiten zu kämpfen. Schon bald wurde eine wettkampffähige Form des Muay Thai eingeführt und wurde sehr rasch verbreitet. Das Volk begann inzwischen die Kämpfe in religiöse Zeremonien einzubauen.

Das erste Mal, dass ein Kampf in einem Ring ausgetragen wurde, war 1921. 1929 wurden die ersten Handschuhe eingesetzt und das erste Stadion wurde 1945 errichtet.

In der zweiten Hälfte des 20 Jahrhunderts wurde Muay Thai in Ländern der ganzen Welt populär.

[bearbeiten] Zeremonien

Eine wichtige Tradition im Muay Thai ist die Reihe von Zeremonien namens Wai Khru (dem Lehrer Respekt zollen). Im ersten Akt namens Kuen Khru, wird der Schüler von seinem Meister akzeptiert.

Jedes Jahr am 17. März wird in Thailand der Muay Thai Day zelebriert, wo junge Kämpfer ihrem eigenen und den schon verstorbenen Meistern Respekt zollen können. Dies geschieht im Zuge des Wai Khru Prajam Pee. Wenn die Schüler einmal daran teilgenommen haben, gehen sie den nächsten Schritt: Wai Khru Ram Muay, der rituelle Tanz der Homage wird von nun an vor jedem Kampf vorgeführt. In den offiziellen Muay Thai Statuten wird sogar verlangt, dass jeder Thaiboxer vor der ersten Runde seinen Respekt zollt.
Erst wenn ein Muay Thai Kämpfer die Initiation durchlaufen hat, das Training absolviert hat und über Wettkampferfahrung verfügt, wird er als richtiger Muay Thai Kämpfer angesehen.

Will ein Thaiboxer selbst zum Lehrer (Khru Muay) werden, bekommt er eine eigene Zeremonie (Khrob Khru) und führt auch hier den rituellen Tanz Wai Khru Ram Muay vor.

[bearbeiten] Ring

Der Ring ist quadratisch mit einer Seitenlänge von entweder 6,1 Metern (20 Fuß), oder 7,3 Metern (24 Fuß).
Der Boden ist mit Gummi oder einem anderen weichen Material gepolstert und mit einer Plane überzogen.
Die vier Eckpfeiler sind ca. 1,5 Meter (58 Zoll) hoch und gut gepolstert. Sogar die vier parallel angeordneten Seile werden mit einem weichen Material überzogen.

Die rote Ecke ist immer links vom dem Tisch des Kampfvorsitzenden, gegenüber von der roten ist dann die blaue. Die beiden anderen Ecken bleiben neutral.

[bearbeiten] Gewichtsklassen

Das Maximalgewicht der Handschuhe sind abhängig vom Körpergewicht des Kämpfers:

Gewichtsklasse Körpergewicht Handschuhgewicht
Minifliegengewicht 45.4 - 47.6 kg / 100 - 105 lbs 6 oz
Leichtfliegengewicht 47.6 - 49.0 kg / 105 - 108 lbs 6 oz
Fliegengewicht 49.0 - 50.8 kg / 108 - 112 lbs 6 oz
Superfliegengewicht 50.8 - 52.2 kg / 112 - 115 lbs 6 oz
Bantamgewicht 52.2 - 53.5 kg / 115 - 118 lbs 6 oz
Superbantamgewicht 53.5 - 55.3 kg / 118 - 122 lbs 6 oz
Federgewicht 55.3 - 57.2 kg / 122 - 126 lbs 6 oz
Superfedergewicht 57.2 - 58.9 kg / 126 - 130 lbs 8 oz
Leichtgewicht 58.9 - 61.2 kg / 130 - 135 lbs 8 oz
Superleichtgewicht 61.2 - 63.5 kg / 135 - 140 lbs 8 oz
Weltergewicht 63.5 - 66.7 kg / 140 - 147 lbs 8 oz
Superweltergewicht 66.7 - 69.8 kg / 147 - 154 lbs 10 oz
Mittelgewicht 69.8 - 71.6 kg / 154 - 160 lbs 10 oz
Supermittelgewicht 71.6 - 76.2 kg / 160 - 168 lbs 10 oz
Halbschwergewicht 76.2 - 79.4 kg / 168 - 175 lbs 10 oz
Cruisergewicht 79.4 - 86.2 kg / 175 - 190 lbs 10 oz
Supercruisergewicht 86.2 - 95.5 kg / 190 - 210 lbs 10 oz
Schwergewicht 95.5 - 104.5 kg / 210 - 230 lbs 10 oz
Superschwergewicht > 104.5 kg / > 230 lbs 10 oz

[bearbeiten] Kleiderordnung

Für die Wai Kru Vorführung vor dem Kampfbeginn setzen die Kämpfer einen Mongkol (traditionelle Kopfbedeckung) auf und tragen Amulette an Hand- und Fußgelenken.

Muay Thai Kämpfer sind dazu verpflichtet Thai-Boxerhosen zu tragen, wobei die Farbe zur Ecke passen muss: rot oder blau. Ein Unterleibsschutz ist ebenso vorgeschrieben.
Boxer-Bademäntel werden vom World Muay Thai Council zur Verfügung gestellt.
Eine Bandage darf um die Hände (Handgelenke) und Füße (Fußgelenke) gewickelt werden, Schienbeinschützer sind nicht erlaubt.

Schmuck oder dekorative Elemente zu tragen ist nur gestattet, wenn kein Metall darin enthalten ist.

Das Einreiben mit Vaseline, Öl oder Fett vor dem Kampf ist verboten!

[bearbeiten] Wettkampf

Bevor ein Kampf ausgetragen wird, führen beide Kämpfer den Wai Kru Ram Muay (ritueller Tanz des Respekts) vor, um ihre Meister zu ehren. Sie werden begleitet von traditionellen Thai Instrumenten: einer Ching (cymbal), einem Klong khaek (tom-tom) und einer Pee Java (Tahi reed pipe).

Ein Muay Thai Kampf besteht aus 5 Runden zu jeweils 3 Minuten. Sollte der Kampf aus irgendeinem Grund unterbrochen werden, wird die Zeit angehalten. Es zählt nur die aktive Kampfzeit. Zwischen den Runden gibt es jeweils eine 2 minütige Pause.

[bearbeiten] Kampfkomitee

Bei einem richtiger Muay Thai Kampf besteht das Kampfkomitee aus drei Wertungsrichtern, einem Ringrichter und einem Vorsitzenden.

Der Ringrichter kann den Kampf unterbrechen, indem er „STOP“ ruft und wenn er den Kampf fortsetzen will befiehlt er „FIGHT“. Wenn er die Thaiboxer separieren will, ruft er „BREAK“ und die Kämpfer müssen zuerst jeweils einen Schritt zurücktreten, bevor sie den Kampf fortsetzen dürfen.
Es gehört aber auch zu seinen Aufgaben die Kämpfer für einen Regelverstoß zu verwarnen und die Wertungsrichter darauf aufmerksam zu machen. Sollte ein Teilnehmer mehr als dreimal verwarnt werden, kann er disqualifiziert werden.

Wenn ein Boxer durch die Ringseile fällt, wird der Gegner in die andere Ecke geschickt und der Ringrichter fängt an, bis 10 zu zählen. Sollte er komplett aus dem Ring gefallen sein, zählt der Ringrichter bis 20. Schafft es ein Kämpfer nicht mehr rechtzeitig zurück, wird er bestraft.

Die Wertungsrichter werden an verschiedene Seiten des Rings platziert und verlassen ihren Sitzplatz bis zum Ende des Wettkampfs nicht mehr. Sie notieren ihre Wertungen und falls sie einen verbotenen Vorgang während des Kampfs entdecken, den der Ringrichter übersehen hat, teilen sie ihm dies in der Pause mit.

[bearbeiten] Punkte

In jeder Runde kann ein Kämpfer bis zu 10 Punkte erhalten, der Verlierer natürlich weniger. Wenn die Runde keine offensichtliche Entscheidung hervorgebracht hat, wird der Sieger mit 10, der Verlierer mit 9 Punkten belohnt. Ist die Entscheidung aber offensichtlich gewesen, gehen die beiden Kämpfer mit einem Endstand von maximal 10:8 auseinander.

Sollte in einer nicht eindeutigen Runde einmal angezählt worden sein, sieht das maximale Punkteverhältnis 10:8 aus. Wenn dasselbe in einer eindeutigen Entscheidung passiert ist, kann der Stand höchstens 10:7 betragen.

Wird ein Thaiboxer zweimal angezählt, erhält er automatisch nur noch maximal 7 Punkte.

Jedes Foul wird mit zusätzlichem Punktabzug bestraft.

Bei einem Unentschieden erhält jeder Kämpfer 10 Punkte.

Punkte werden vergeben bei:

  • Korrekt ausgeführten und kraftvollen Muay Thai Attacken
  • Dominanten und aggressiven Fähigkeiten
  • Korrekt ausgeführten Muay Thai Verteidigungstechniken

Punkte werden abgezogen bei:

  • Fouls und Regelverstößen
  • Verwendung von verbotenen Techniken
  • Schläge gegen den Arm oder das Bein des Gegners aus einer defensiven Position
  • Schwache Ausführung der Attacken

[bearbeiten] Fouls

Der Ringrichter unterrichtet die Wertungsrichter über Fouls und Punktabzüge. Sollte ein Wertungsrichter ein Foul wahrnehmen, das der Ringrichter übersehen hat, wird er ihn in der Pause darüber informieren.

Regelverstöße:

  • Beißen, Augenkratzen, Kopfstöße und Spucken
  • Haltegriffe aus dem Judo oder Wrestling
  • Sich absichtlich auf den Gegner fallen lassen
  • Sich aus welchen Gründen auch immer an den Seilen festzuhalten
  • Der Gebrauch von unangebrachter / erniedrigender Sprache
  • Aktionen zu starten, nachdem der Ringrichter den Kampf unterbrochen / gestoppt hat
  • Absichtliche Attacken in die Unterleibsregion (sollte es dennoch passieren, darf das „Opfer“ eine Auszeit von 5 Minuten nehmen)

[bearbeiten] Entscheidung

  • Knock-Out (K.O.): Der Gegner liegt am Boden und schafft es nicht innerhalb von 10 Sekunden weiterzukämpfen
  • Technisches Knock-Out (T.K.O.):
    • Ein Boxer ist ernsthaft verletzt oder zu schwach zum Weiterkämpfen
    • Ein Boxer kann den Kampf nach der Pause nicht mehr fortführen
    • Der Ringarzt entscheidet, dass ein Teilnehmer nicht mehr imstande ist den Wettkampf fortzusetzen
    • Beide Boxer können nicht mehr weiterkämpfen. Wenn schon mindestens drei Runden gekämpft worden sind, wird die individuelle Punkteanzahl über Sieg oder Niederlage entscheiden. Sollten bisher weniger als drei Runden gekämpft worden sein, wird der Ringrichter den Kampf als Unentschieden beenden.
  • Keine Wertung: Wenn beide Teilnehmer Arrangements über den Ausgang des Kampfs getroffen haben, oder beide keinen Kampfwillen zeigen.
  • Unentschieden
    • Der Punktestand beider Kämpfer ist gleich
    • Beide Kämpfer gehen zur selben Zeit K.O.
  • Sieg durch verletzungsbedingte Aufgabe des Gegners
  • Sieg durch Regelverstoß des Gegners
  • Punktesieg

[bearbeiten] Berühmte Thaiboxer

  • Timo Bonfigfio, Deutschland: Mittelgewicht Champion
  • Nathan Carnage Corbet, Australien: Weltmeister im Cruisergewicht
  • Basam Chahrour, Dänemark: Weltmeister im Leichten Schwergewicht
  • Lamsongkram Chuwatana, Thailand: Weltmeister im Mittelgewicht
  • Nopadet song Chuwattana, Thailand: Weltmeister im Weltergewicht
  • Nikola Dimkuvski, Slowenien: Superschwergewicht Champion
  • Kaew Fairtex, Thailand: Weltmeister im Superfedergewicht
  • Yodsan Klai Fairtex, Thailand: Weltmeister im Superweltergewicht
  • Zhang Qing Jun (Tiger Zhang), China: Schwergewicht Champion
  • Anuwat Kaewsumrit, Thailand: Weltmeister im Federgewicht
  • Evgni Kihl, Russland: Superfedergewicht Champion
  • Michael Mananquil, U.S.: Superweltergewicht Champion
  • Fabio Pinca, Frankreich: Leichtgewicht Champion
  • Danthai Singmanasak, Thailand: Weltmeister im Superleichtgewicht
  • Shane Del ‘Rocky’ Rosario, U.S.: Weltmeister im Schwergewicht
  • Dale White, U.K.: Bantamgewicht Champion
  • Van de Boss, Niederlande: Schwergewicht Champion

[bearbeiten] Organisationen

World Muay Thai Council (WMC)
World Boxing Council Muay Thai (WBC Muay Thai)
International Federation of Muay Thai Amateurs (IFMA)
Muay Thai Belarus
Czech Muay Thai Association (CMTA)
England Muay Thai Association (EMF)
Muay Thai Germany (MTBD)
Muay Thai Federation Netherlands (MON)
Russian Thai Boxing Federation (RTBF)
The Sports Authority Thailand (SAT)
United States Muay Thai Association (USMTA)

[bearbeiten] Kickboxen

Der große Unterschied zwischen Muay Thai und Kickboxen sind die anerkannten Techniken:
Im Kickboxen (entwickelt in den 1970ern) sind Knie- und Ellbogentechniken genauso wenig erlaubt wie Schläge oder Tritte unterhalb der Hüfte.

Trotzdem hat Muay Thai neben dem Boxen, Karate und Taekwondo den größten Einfluss auf das Kickboxen, welches wie die anderen zu den Stehend-Kampfsportarten zählt.

Wettkämpfe werden entweder im Semi-, Leicht- oder Vollkontakt abgehalten.
Manche Leute praktizieren Kickboxen als eigenen Stil, andere sehen es eher als ein Set von Regeln, an denen sich Kämpfer aus anderen Stilen im Freikampf orientieren können. Heutzutage ist es auch üblich die Schlagtechniken des Kickboxen mit Elementen aus anderen Kampfsportarten zu kombinieren, wie in den Ultimate Fighting Championships (UFC) oder den PRIDE Fighting Championships zu sehen.

Früher oder später entwickelten sich verschiedene Formen des Kickboxens, welche aber alle umgangssprachlich lediglich als „Kickboxen“ bezeichnet werden:

  • American Style Kickboxen
  • Burmesisches Kickboxen (Lethwei)
  • Chinesisches Kickboxen (Sanshou/Sanda)
  • Europäisches Kickboxen
  • Französisches Kickboxen (Savate)
  • Full Contact Karate
  • Indisches Kickboxen (Adithada)
  • Japanisches Kickboxen
  • Khmer Kickboxen (Pradal Serey)
  • Philippinisches Kickboxen (Yaw-Yan)
  • Shootboxen
  • Thaiboxen (Muay Thai)

[bearbeiten] Japanisches Kickboxen

Japanisches Kickboxen ist dem Muay Thai sehr ähnlich. Der Kampf dauert ebenfalls 5x3 Minuten (aber nur eine Minute Pause zwischen den Runden).

Es sind auch Attacken mit den Ellbogen und Knien erlaubt, genauso wie Schläge und Tritte unterhalb der Hüfte (außer dem Genitalbereich).
Auch der umgangssprachlich als „Schwitzkasten“ bekannte Haltegriff ist hier toleriert.

Im Japanischen Kickboxen wird allerdings auf die Ehrung der Meister im Zuge des rituellen Tanzes Ram Muay verzichtet.

[bearbeiten] Europäisches Kickboxen

Auch im Europäischen Kickboxen werden die Kämpfe über fünf 3-Minuten Runden ausgetragen.
Es sind auch hier Attacken mit dem Knie und in die untere Körperhälfte erlaubt. Im Gegensatz zum Japanischen Kickboxen sind hier allerdings Ellbogentechniken verboten.
Der „Schwitzkasten“ ist hier zwar nicht verboten, aber die Frequenz der Anwendungen beschränkt.

[bearbeiten] American Style Kickboxen

Die Regeln für das American Style Kickboxen sind dem amerikanischen und australischen Full Contact Karate entnommen.

Der Kampf dauert normalerweise 3 bis 12 Runden zu je 2 bis 3 Minuten pro Runde, je nach dem was vorher vereinbart wurde. Zwischen den Runden liegt jeweils eine Pause von einer Minute.

Es ist erlaubt Schlagtechniken mit den Fäusten und den Füßen auszuüben, aber der erlaubte Trefferbereich liegt in diesem Fall nur oberhalb der Hüfte. Es ist verboten Ellbogen- oder Knietechniken anzuwenden.

In manchen Veranstaltungen einigen sich alle Beteiligten auf extra Regeln wie zum Beispiel „Tritte überall hin erlaubt“ oder „Knie nur auf den Körper“,…

[bearbeiten] Organisationen

World Association of Kickboxing Organisations (W.A.K.O)
World All Styles Kickboxing Organisation (WASKO)
International Kickboxing Board of Control (IKBC)
International Kickboxing Federation (IKF)
The World Kickboxing and Karate Association (W.K.A)
World Kickboxing Union (W.K.U)

 
 
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