Kampfsport
Aus GamblingButlerWiki DE
MARTIAL ARTS
Tae-Kwon-Do
GESCHICHTE
Tae-Kwon-Do ist eine koreanische Kampfsportart. Das Wort Tae steht für Fuß, Kwon bedeutet Faust und Do ist der Weg des Geistes. Beim Tae-Kwon-Do sind Schnelligkeit und Dynamik gefragt und im Unterschied zu anderen Kampfsportarten dominiert die Fußtechnik. Tae-Kwon-Do ist demzufolge die Kunst der waffenlosen Selbstverteidigung, die sich über 20 Jahrhunderte hinweg in Korea entwickelt hat. Die fünf Grundsätze des Tae-Kwon-Do lauten: Höflichkeit, Integrität, Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin und Unbezwinglichkeit.
Tae-Kwon-Do kann grundsätzlich in jedem beliebigen Alter ausgeübt werden und wirkt sich abgesehen von der körperlichen Fitness, die man erlangt auch positiv auf die Psyche aus.
Als Korea 1910 von Japan annektiert wurde, versuchte man, alles was die koreanische Kultur ausmachte zu unterdrücken, weswegen auch die traditionellen Kampfsportarten verboten wurden. Als Korea 1945 die Unabhängigkeit erlangte, wurde dieses Verbot aufgehoben und einige wenige Koreaner, die im Ausland das japanische Karate erlernt hatten, kehrten in ihre Heimat zurück und gründeten Schulen für Kampfkunst, in denen sich die heutige Form des Tae-Kwon-Do entwickelte.
Zunächst bezeichneten alle Meister den von ihnen unterrichteten Stil als Dangsudo. Jedoch waren die Dan-Prüfungen in den unterschiedlichen Schulen nicht gleich schwierig und die Meister machten sich das erste Mal Gedanken über die Gründung eines Dachverbandes. In den 1950er Jahren kam es zu einem heftigen Machtkampf zwischen zwei Meistern: Hwang Ki und Choi Hong-Hi. Choi Hong-Hi bemühte sich, seinen Stil über das Militär bekannt zu machen und kreierte die Bezeichnung „Tae-Kwon-Do“. 1959 gründete er die erste koreanische Taekwondo Vereinigung und wurde deren erster Präsident. Bereits 10 Jahre später, gab es in Deutschland einen ersten, offiziellen Tae-Kwon-Do Verein. 1972 wurde in Korea das erste „Welt-Taekwondo-Hauptquatier“ errichtet, jedoch kam es sehr schnell zu Streitigkeiten und Choi Hong-hi verlegte den Hauptsitz der International Taekwondo Federation (ITF) nach Kanada. Als Folge dessen wurde in Seoul die World Taekwondo Federation (WTF) gegründet. In den 1980er Jahren gab es sehr viele Konflikte zwischen den Tae-Kwon-Do Weltverbänden, bei denen sich Kim Un-Yong durchsetzte, da er von der Regierung unterstützt wurde. Daraufhin folgte 1980 die Anerkennung des WTF durch das IOC. Im Jahr 2000 wurde Tae-Kwon-Do in Sydney erstmals als vollwertige olympische Disziplin zugelassen.
BEKLEIDUNG
Beim Tae-Kwon-Do trägt jeder Kämpfer einen Anzug aus weißem Leinen, der aus Hose, Jacke und Gürtel besteht. Die Jacke soll sowohl Gesäß als auch mindestens die Hälfte des Unterarms bedecken. In Wettkämpfen tragen die Sportler zusätzlich eine Schutzausrüstung. Das Tragen von Schmuckstücken ist aufgrund der Verletzungsgefahr strengstens untersagt. Weiters dürfen, von wenigen Ausnahmen abgesehen (Verletzung), keine Schuhe getragen werden. Anfänger tragen immer einen weißen Gürtel. Die Farbe weiß symbolisiert einerseits Reinheit und steht andererseits für ein unbeschriebenes Blatt. Nach und nach können folgende Gürtel erworben werden:
• Der gelbe Gürtel: repräsentiert den Erdboden, auf dem Wissen gedeiht • Der grüne Gürtel: steht für das Heranreifen des Schülers • Der blaue Gürtel: steht für den Himmel; Der Schüler muss zeigen, dass er nach höherem strebt. • Der rote Gürtel: Rot ist eine Warnfarbe; Sie soll zeigen, dass der Schüler bald Meister sein wird. • Der schwarze Gürtel: Die Farbe Schwarz ist nur den Meistern vorbehalten. Schwarz ist die Summe aller Farben und damit die stärkste Farbe überhaupt.
Interessant hierbei ist, dass der Gürtel nicht ausschließlich getragen wird, um das Können der einzelnen Kämpfer beurteilen zu können, sondern weil sich entsprechend der asiatischen Philosophie drei Fingerbreit unter dem Bauchnabel das Zentrum des menschlichen Körpers liegt, aus dem wir unsere Lebenskraft, das sogenannte Chi schöpfen. Ist nun der Gürtel richtig gebunden, so wird Druck auf diesen Punkt ausgeübt und der Kämpfer kann seinen Körper blitzartig anspannen und so vor Verletzungen schützen.
Tae-Kwon-Do ist eine Sportart, die von Respekt geprägt ist. Man verneigt sich beim Betreten und Verlassen des Übungsraums, zu Beginn und am Ende der Übungsstunde sowie vor und nach Partnerübungen.
ALLGEMEINE VERHALTENSREGELN
Wie bei allen anderen Sportarten, gibt es auch beim Tae-Kwon-Do eine Reihe von Regeln und Vorschriften. Zu den wichtigsten zählen: • Pünktlich zum Training erscheinen • Während einer Trainingseinheit weder Essen noch Trinken und den Trainingsbereich nach Möglichkeit nicht verlassen. • Das Training beginnt, wenn der Lehrer Befehl zur Aufstellung gibt. • Auf Anweisung des Lehrers muss eine Übung sofort abgebrochen werden.
EWIGE WELTRANGLISTE
1 LOPEZ Steven USA 2 SAEI BONEHKOHAL Hadi Iran 3 ESTRADA GARIBAY Victor Mexiko 4 TANRIKULU Bahri Türkei 5 CHEN Zhong China 6 GENTIL Pascal Frankreich 7 YAGUE Brigit Spanien 8 BENITEZ Elena Spanien 9 BISTUER Coral Spanien 10 RAMOS Juan Antonio Spanien 11 VEZMAR Natasa Kroatien 12 IVANOVA Natalia Russland 13 SALAZAR BLANCO Iridia Mexiko 14 CHO Hyang-Mi Korea 15 DELGADO Elisabet Spanien 16 LOVE Lynette USA 17 CHU Mu-Yen Taiwan 18 BIKCIN TOSUN Hamide Türkei 19 DROSIDOU Morfou Griechenland 20 ACHARKI Aziz Deutschland
JUDO
GESCHICHTE
Ju-do ist japanisch und bedeutet: Der sanfte Weg. Hört man jemand davon sprechen, hat man sofort Bruce Lee oder Chuck Norris vor Augen. Dennoch hat deren wilder Kampfstil wenig mit der tatsächlich in Schulen gelehrten Kampfsportart zu tun.
Die japanischen Kampfsportarten erfreuten sich in Europa rasch großer Beliebtheit. 1906 stattete eine japanische Delegation Kaiser Wilhelm II. einen Freundschaftsbesuch ab und führten ihre Nahkampfkünste vor. Der Kaiser war dermaßen begeistert, dass er seine Kadetten im Judo unterrichten ließ. Die heute ausgeübte Form des Judo entstand, als Jigoro Kano (1860-1938) in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, das zu dieser Zeit weit verbreitete Ju-jutsu „entschärfte“. In nur wenigen Jahren war Judo bereits fixer Bestandteil in Kampfsportschulen und im Militär 1951, mit den ersten Europameisterschaften, erlangte Judo internationales Renommee. Nur fünf Jahre später fanden die ersten Weltmeisterschaften statt und 1964 in Tokyo war Judo erstmals eine olympische Disziplin. Bemerkenswert hierbei ist, dass Professor Jigoro Kano keinen einzigen Dan besaß und ihm nach seinem Tod auch keiner verliehen wurde, da die Japaner der Auffassung sind, dass niemand genug Autorität dazu hat, da es auf der ganzen Welt keinen Judoka gab oder gibt, der über ihm steht.
BEKLEIDUNG
Judo-Kämpfer (= Judoka) tragen eine weiße Baumwollhose und darüber eine halblange, weiße Jacke, sowie einen Gürtel, der als Obi bezeichnet wird. Dieser dient dem Zusammenhalten der Anzugjacke und traditionell dem Tragen eines Schwertes. Der Gürtel signalisiert weiters, welchen Grad der Judoka erreicht hat. In den meisten Fällen ist der Obi aus Baumwolle gefertigt und ca. 4 cm breit. Meistergrade werden als DAN bezeichnet und werden zumeist durch schwarze Gürtel repräsentiert, wobei auch rot-weiße Gürtel besonders hohe Meistergrade anzeigen. Der durch Ablegen von Prüfung höchstmögliche Gürtel ist der fünfte Dan, alle weiteren Gürtel sind Großmeistergürtel und können nur verliehen werden. Es werden jedoch niemals Gürtel höher als der 10. Dan verliehen. Die Schülergrade sind weiß, gelb, orange, grün, blau und braun. Ursprünglich wurden nur schwarze und weiße Gürtel verwendet, wobei später noch andere Farben hinzukamen, um das Können des Gegners auf einen Blick einschätzbar zu machen.
GRUNDTECHNIKEN
Im Judo gibt es grundsätzlich vier Grundtechniken: Nage Waza (Wurftechniken), Ne Waza (Bodentechniken), Ukemi Waza (Falltechniken) und Atemi Waza (Schlagtechniken).
• Nage Waza (Wurftechniken): Entsprechend der Art des Wurfes unterscheidet man Hüft-, Hand-, Arm-, Bein- und Fußwürfe). Wurftechniken dienen dazu, den sicheren Stand des Gegners zu durchbrechen und ihn in Bodenlage zu bringen. Dies ist durch Beinstellen, Ausheben oder mit dem klassischen Überkopfwurf möglich.
• Ne Waza (Bodentechniken): Bei den Bodentechniken ist es wiederum wichtig zwischen Festhalte-, Würge- und Hebeltechniken zu unterscheiden.
o Festhaltetechniken: Man versucht, den zuvor auf den Boden geworfenen Gegner zu fixieren. Wird die Haltetechnik gut ausgeführt, ist es für den Gegner schwierig, wenn nicht nahezu unmöglich, sich zu befreien. o Würgetechniken: Mit Händen oder Unterarmen wird Druck auf die Halsschlagader ausgeübt, was dazu führt, dass das Gehirn nicht richtig mit Sauerstoff versorgt wird und der Gegner das Gefühl hat, zu ersticken. o Hebeltechniken: Diese werden mit dem Ellbogen ausgeführt und es ist von größter Bedeutung, dass der Druck, der auf das Gelenk des Gegners ausgeübt wird, kontrolliert ist, da die Bewegung nicht unserer Anatomie entspricht und zu großen Schmerzen führt.
• Ukemi Waza (Falltechniken):
Um sich, wenn man von einem Gegner geworfen wird nicht zu verletzen, muss der Judoka entsprechende Falltechniken beherrschen. Es wird trainiert seitwärts, rückwärts und nach vorne zu fallen.
• Atemi Waza (Schlagtechniken): Schlagtechniken werden heute nur noch in Form von Katas gelehrt. Kata ist japanisch und bedeutet (Vorschrift, Muster). Es handelt sich hierbei um eine stilisierte Form des Kampfes, gegen einen oder mehrere imaginäre Gegner. Der Übende wiederholt praktisch ständig die gleiche Situation und verinnerlicht die Grundprinzipien der Kampfkunst. Manche Vereine lehren Schlagtechniken jedoch noch zum Zwecke der Selbstverteidigung.
WETTKÄMPFE
Wettkämpfe finden zumeist auf einer quadratischen Grundfläche mit einer Seitenlänge von 9 Metern statt. Zusätzlich gibt es eine Sicherheitszone von einem Meter. Der Kampf wird von einem Kampfrichter auf der Matte sowie zwei Außenrichtern, die an den gegenüberliegenden Mattenecken sitzen, geregelt. Es werden nur Techniken gewertet, die innerhalb der ausgewiesenen Kampffläche angewendet werden. Vor einem Kampf stellen sich die Gegner in einem Abstand von ca. vier Metern gegenüber auf und verbeugen sich als Zeichen des gegenseitigen Respekts. Der Kampf beginnt, wenn der Schiedsrichter Hajime! (= beginnt) ruft. Ein Kampf dauert zwischen drei und zwanzig Minuten. Für die Schiedsrichter zählen einzig Stil und korrekte Ausführung der Technik. Ein Kampf kann, wenn nicht eindeutig nach Punkten, durch Stil und Überlegenheit der Technik gewonnen werden. Während des Kampfes versuchen die Gegner ständig, sich am Ärmel oder Saum des gegnerischen Judoka festzuhalten, um ihn zu Fall zu bringen. Oft nutzt der Judoka die Wucht des Angriffs seines Gegners, um ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen. Es ist daher äußerst wichtig die Abwehrtechniken gut zu beherrschen. Viele Judoka spezialisieren sich auf Würge- und Haltetechniken. Wichtige, von den Kampfrichtern häufig verwendete Begriffe sind: Yoshi (kämpft), Jikan (Auszeit) und Hantei (Beurteilung/Entscheidung).
Während eines Kampfes ausdrücklich verboten sind folgende Regelverstöße, wobei man wieder zwischen kleinen und großen Regelverstößen unterscheidet: Bei einem Regelverstoß wird der Judoka vom Schiedsrichter entweder verwarnt oder disqualifiziert und der andere Kämpfer erhält eine positive Wertung. Der erste Regelverstoß wird mit einem Hinweis (= Shido 1) bestraft, gefolgt von der Ermahnung (= Shido 2) und verstößt der Judoka nochmals gegen die Regeln, so folgt Shido 3. Bei besonders schweren Verstößen spricht der Schiedsrichter ein Hansokumake aus und der Kampf ist beendet. Bei einem besonders schweren Regelverstoß steht es dem Schiedsrichter frei, sofort ein Hansokumake auszusprechen.
Zu den kleineren Regelverstößen zählen beispielsweise: das Festhalten beider Ärmelenden, das Verhaken der Finger, die ständig Einnahme einer defensiven Haltung und das Verlassen der Matte. Ein schwerer Regelverstoß liegt vor, wenn ein Kämpfer die Gesundheit eines anderen Kämpfers maßgeblich gefährdet, was zur Folge hat, dass eine Reihe von Techniken, die eine hohe Verletzungsgefahr beinhalten, verboten sind.
Die älteste und prestigeträchtigste Judoschule der Welt ist der Kōdōkan. Sie befindet sich in der japanischen Stadt Tōkyō und wurde 1882 von Jigorō Kanō, dem Vater des Judo, begründet. Der Kōdōkan gibt die weltweit geltenden Richtlinien vor, an denen sich alle Judo-Vereine orientieren. Das Hauptanliegen des Kōdōkan ist es, die Reinheit des Judo zu erhalten.
Der deutsche Judoverband ist der größte Kampfsportverband in Deutschland. Er setzt sich aus 18 Judolandesverbänden mit ca. 600 Vereinen zusammen.
Zu den erfolgreichsten deutschen Judoka zählen: Wolfgang Hofmann, Klaus Glahn, Detlef Ultsch, Dietmar Lorenz, Franz Wieneke, Udo Quellmalz sowie Yvonne Bönisch.
Der Österreichische Judoverband unterteilt sich in 9 Landesverbände und diese wiederum in rund 200 Vereine. Der wohl bekannteste österreichische Judoka ist Peter Seisenbacher. 1984 siegte er in Los Angeles anlässlich der Olympischen Spiele und verteidigte seinen Titel 1988 in Seoul. Darüber hinaus wurde er 1985 Weltmeister und 1986 Europameister. Zu den erfolgreichsten weiblichen Judoka zählen derzeit: Claudia Heill und Sabrina Filzmoser.
KARATE
Karate ist eine Kampfkunst, die sich über mehrere Jahrhunderte hinweg auf Okinawa entwickelt hat. Anfang des letzten Jahrhunderts, setzte sich diese Kampfkunst auch in Japan durch und wurde von Gichin Funakoshi zur Kampfsportart weiterentwickelt. Karate ist japanisch und bedeutet „leere Hand“ oder „ohne Waffen in den Händen“. Die Geschichte des Karate ist eng mit japanischen und chinesischen Traditionen verflochten. Mit Ende des Zweiten Weltkriegs verbreitete sich Karate in der ganzen Welt. Beim Karate wird ohne Waffen, durch Beweglichkeit und Schnelligkeit gekämpft.
Der Legende nach, wurde Karate von einem buddhistischen Mönch namens Daruma Taishi im 6. Jahrhundert begründet, als er das Shaolin-Kloster erreicht und die Mönche in der Kampfkunst unterweist. Auf diese Weise soll das Shaolin Kung-Fu entstanden sein.
Beim Karate zählen Beweglichkeit und Schnelligkeit. Bis ca. Ende des 19. Jahrhunderts wurde Karate vorwiegend im Geheimen praktiziert.
In den 50er und 60er Jahren, verbreitete sich Karate durch die amerikanischen Besatzer in den USA und schließlich auch in Europa.
In Deutschland wurde der erste Karateverein 1957 von Jürgen Seydel gegründet.
Das japanische Karate unterteilt sich in vier Stilrichtungen: Gōjūryū, Shōtōkan, Shitōryū und Wadōryū.
Training:
Jedes Training beginnt mit einer kurzen Meditation und endet mit einem Gruß, wobei es wichtig ist, dem Lehrer Respekt zu erweisen. Sobald nun der Meister zu Beginn des Trainings erscheint, nehmen die Schüler Aufstellung, wobei diese entsprechend der Gürtelgrade erfolgt. Zuerst kniet sich der Meister hin, danach die Schüler. Die Begrüßungsetikette wird durchgeführt, danach schließen alle die Augen und beginnen zu meditieren.
Das wichtigste Ziel des Karate ist, Geist und Charakter zu trainieren.
Die drei großen Philosophien des Karate sind:
Kihon, Kata und Kumite:
Kihon bedeutet soviel wie Basis. Der Schüler erlernt die ersten einfachen Karatetechniken. Später werden diese Techniken zu Kampfkombinationen verbunden.
Beim Kata, dem Scheinkampf, wird eine Abfolge von Techniken übungsweise eintrainiert.
Kumite ist der Kampf, d.h. die erlernten Techniken werden vom Schüler im realen Kampf umgesetzt.
Bekleidung:
Alle Karateka tragen einen speziellen Anzug, bestehend aus einer weißen Hose, einer Jacke aus Baumwolle sowie einen Gürtel, den Obi. Die verschiedenen Gürtelgrade dienen dazu, eine Hierarchie zu schaffen. Es gibt Schüler- und Meistergrade.
Die Gürtel der Schüler reichen vom 1. bis zum 9. Kyu und sind weiß, gelb, orange, grün, blau und braun.
Bei den Meistergürtel ist der erste bis fünfte Dan schwarz, der 6. bis 8. Dan rot-weiß und der 9. bis 10. Dan ist rot.
Um einen höheren Schüler- oder Meistergrad zu erreichen, müssen Prüfungen abgelegt werden. Bei höheren Dan-Graden müssen die Schüler zusätzlich zu den praktischen Prüfungen auch komplizierte theoretische Prüfungen ablegen.


