Paintball

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Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Allgemeines

Paintball ist ein Teamsport, bei dem man versucht eine Flagge des Gegnerteams zu stehlen. Jeder Spieler ist mit einer Waffe (Markierer) ausgestattet, um damit auf das Gegner Team zu schießen. Als Munition dienen Paintballs (mit Farbe gefüllte Plastikkugeln), welche beim Aufprall Farbflecken hinterlassen. Bei dieser Sportart werden vor Allem Teamgeist und Taktik von den Spielern gefordert.

In den USA ist Paintball heute eine der beliebtesten Extremsportarten und auch in Europa und Asien ist der Unterhaltungssport mittlerweile weit verbreitet. Teilweise werden Turniere live im TV und Internet übertragen. In Deutschland wird Paintball auch als „Gotcha“ bezeichnet - dies entstand aus der amerikanisch-englischen Aussage „I got ya“. Es gibt einen bekannten gleichnamigen („Gotcha“) Spionagefilm aus 1985, welcher unter Anderem Paintball zeigt und in Deutschland in den 80ern sehr beliebt war.

[bearbeiten] Entstehung und Geschichte

Paintball entstand in den 70er und 80er Jahren (erstes Spiel in 1981) in den USA, wurde jedoch erst 1992/1993 durch die Gründung der NPPL (National Professional Paintball League) zu einer richtigen Sportart. Von der ESPN (internationaler Sportkanal, im Internet oder über Satellitenfernsehen zu empfangen, www.espnclassic.com/) wurden 1993 erstmals Paintballturniere im TV übertragen und so wuchs die allgemeine Beliebtheit der neuen Sportart. Seit 1996 gibt es Paintball Weltmeisterschaften.

Grundsätzlich entstand Paintball als ein Survival Game, wer genau Paintball erfunden hat, kann jedoch nicht eindeutig gesagt werden. Es gibt einige bekannte Pionierfiguren, welche bereits in den 60ern mit der Idee „Paintball“ spielten und in den 80ern in kleinem Kreis Wettkämpfe organisierten, unter Anderem auch das erste offizielle Spiel in 1981.

Charles Nelson betrieb „The Nelson Paint Company“ und war ein früher Produzent von Paintballs (ursprünglich zur Tier- und Baummarkierung). Bob Gurnsey, Charles Gaine und Hayes Noel organisierten privat gemeinsam erste Paintball Survival Games und das erste offizielle Spiel in 1981. Sie nannten ihre Erfindung „National Survival Game“.

Zu Beginn wurde mit Waffen und Bällen, welche zum Markieren von Tieren entwickelt wurden, gespielt. Mit der Waffe und den Bällen konnte über eine große Distanz hinweg gezielt Farbe aufgetragen werden. Bald wurden erste richtige Paintball Waffen entwickelt, etwa vom amerikanischen Waffenproduzent Daisy. Dieser erfand den „Daisy Splotchmaker“, welcher später als „NelSpot 007“ in die Geschichte einging.

Das erste offizielle Paintball Spiel wurde 1981 auf einem Gelände in der Nähe des Privathauses von Charles Gaines in New Hampshire, USA, ausgetragen. Das Spiel fand auf einem 80 Hektar großen Feld statt, es gab 12 Spieler, es wurden Nel-Spot 007 Waffen verwendet und es gab vier Flaggenstationen mit je 12 Flaggen.

Einer der Teilnehmer, der Sportreporter Bob Jones, schrieb einen Zeitungsbericht über das Spiel und als Reaktion bekam er zahlreiche Briefe von neugierigen Lesern. Daraufhin begannen Gurnsey, Gaines und Hayes mit dem Verkauf eines sogenannten „Starterkits“, welches neben der Ausrüstung auch ein kurzes Regelheft enthielt. Sie nannten ihre Erfindung „National Survival Game" (NSG).

1983 wurden Paintball Wettkämpfe erstmals im Rahmen der National Championships (NSG) abgehalten und 1992 wurde die National Professional Paintball League (NPPL) gegründet. Dadurch wurde Paintball als offizielle Sportart anerkannt und wenige Jahre später gab es erste Weltmeisterschaften (1996). Paintball wurde 1993 erstmals im TV übertragen und seitdem entwickelte es sich zu einem international beliebten Sport. Heute gibt es international zahlreiche Paintball Vereine und Turniere.

[bearbeiten] Disziplinen und Begriffe

Paintball wird im Allgemeinen in die Kategorien „Fun“ (Recreational Paintball) und „Turnier“ unterteilt. Fun- Spieler spielen auf Wiesen und Feldern, während Turniere eher auf SupAir Feldern abgehalten werden.

Es gibt international jedoch auch die Aufteilung in „Rec- Player“ (Recreational), „Scenario- Player“ (ahmen Szenen nach), „MilSim“ (Military Simulation) und „Tournament- Player“ (Turnierspiele).

[bearbeiten] Recreational Paintball/ RecBall

Dies sind Spiele, bei denen man nicht um Geld spielt. Es gibt verschiedene Spielweisen (Big Games, Scenarios, etc.) und verschiedene Spielfelder (Wiesen, Wald, Hallen…). Man spielt ohne fixes Team, sondern als Individuum zur sportlichen Ertüchtigung. Hier einige Begriffe aus dem Sport:

  • Capture the Flag: allgemeiner Überbegriff, zwei Teams spielen gegeneinander, versuchen die gegnerische die Flagge zu stehlen und schießen sich gegenseitig mit Paintballs ab.
  • Speedball: ein Sammelbegriff für Paintball Spiele, die auf kleinen Feldern mit künstlichen Deckungen und, aufgrund der geringen Distanzen, mit schnellen Bewegungen gespielt werden. In diesem Fall gibt es keine Tarnkleidung.
  • SupAir: hier werden künstliche, aufblasbare Figuren (geometrische Kasten, Zylinder, Buchstaben…) als Deckung verwendet, sie werden als „Bunker“ bezeichnet.
  • HyperBall: in England sehr beliebt, es werden große Röhren als Deckung verwendet.
  • XBall: in Mannschaften mit je fünf Spielern spielt man in Runden um Punkte, zwei Teams spielen auf Zeit gegeneinander, wenn ein Team die Flagge „reißt“ und „hängt“ gibt es eine Pause von 2 Minuten (Besprechung mit dem Trainer, Spieleraustausch), danach startet die nächste Runde. XBall ist eine relativ junge Form des Paintball, bei der die Spieler risikofreudiger spielen, da der Verlust der Fahne nicht gleich die Niederlage bedeutet. Die Mannschaften können mehr als fünf Leute umfassen, da die Spieler von Runde zu Runde wechseln.
  • Woodland: wird im Wald gespielt, daher gibt es keine künstlichen Deckungen. Diese Bezeichnung wird auch als Sammelbegriff für alle Paintball Spielarten, welche auf unübersichtlichen Spielfeldern ausgetragen werden, verwendet und ist ebenfalls ein Sammelbegriff für die folgenden zwei Spielvarianten:
    • Reenactment: hier werden Szenen aus Büchern, Filmen oder geschichtliche Ereignisse möglichst detailgetreu nachgespielt.
    • Szenario: Themen aus Büchern, Filmen oder der Geschichte dienen als Hintergrund für ein Spiel.

[bearbeiten] Turnierpaintball

Seit den 80ern werden international, national und kontinental Turniere, bei denen es auch Preisgelder gibt, abgehalten. 1996 wurden erstmals Weltmeisterschaften organisiert. Zwei wichtige Organisatoren solcher Wettkämpfe sind die Millenium Series (Europa) und die NPPL (USA).

  • The Millenium European Paintball Series:

eine europäische Wettkampfserie, welche in 2007 in Frankreich (April), Deutschland (Mai), England (Juli), Belgien (September) und nochmals Frankreich (Oktober) monatlich abgehalten wurde/wird. Teams können sich jederzeit bewerben, es gibt festgelegte Regeln und es werden Teamrankings aufgestellt. Nähere Infos dazu unter www.millennium-series.com/.

  • National Professional Paintball League (NPPL):

Die NPPL wurde 1992/ 1993 in den USA gegründet, es gibt Wettkämpfe in unterschiedlichen Leagues (Professional, Semi- Professional, etc.), auch die „NPPL Super 7 World Series“ wird veranstaltet, die NPPL hat außerdem ihr eigenes Regelwerk. Näheres dazu unter www.nppl.tv/site/.

[bearbeiten] Vereine in Österreich

In Österreich gibt es mehrere Clubs, wo Paintball gespielt werden kann, etwa im Paintballverein „Paint of Brothers“ (Burgenland), im Freizeitsportverein „Tribüne“ (Niederösterreich), im „PSV Painball“ (Niederösterreich) und im Paintsportverein „Panonia“ (Burgenland).

[bearbeiten] Spielregeln

[bearbeiten] Allgemeine Regeln

Die Alterseinschränkungen variieren von Land zu Land, in Österreich etwa darf Paintball ab dem 10. Lebensjahr in Begleitung eines Erwachsenen gespielt werden und ab 16 (in manchen Bundesländern ab 18) mit einer Genehmigung der Erziehungsberechtigen alleine. In Deutschland hingegen ist Paintball allgemein erst ab 18 Jahren erlaubt.

Grundsätzlich wird Paintball (incl. Rec Paintball) in Teams auf einem festgelegten, eingezäunten Spielfeld (ca. 25 x 45 Meter) ausgetragen. Bei SupAir Paintball ist das Feld meist rechteckig und gleichmäßig mit aufblasbaren Objekten (zur Deckung) versehen. Entweder es wird auf echtem Rasen oder Kunstrasen (etwa in Hallen), gewöhnlichen Hallenböden oder Sand gespielt. Auf beiden Spielfeldhälften steht eine Flaggenstation (= Startpunkt), von der die gegnerische Flagge gestohlen werden muss. Am Rand des Spielfeldes sind üblicherweise hohe Netze aufgespannt, um zu verhindern, dass Bälle das Spielfeld verlassen. Die Teams bestehen entweder aus 3, 5, 7 oder 10 Spielern und ein Team kann für gewisse Aktionen und gute Taktik Punkte bekommen. Jedes Team hat einen Teamkapitän. Dieser erhält vor dem Spiel die Instruktionen und Regelwerke, nach dem Spiel ist er bei der Punkteauswertung (vom Schiedsrichter durchgeführt) anwesend. Die Spielzeit wird im Vorfeld festgelegt und vom Schiedsrichter überwacht. Die meisten Paintball Spiele dauern durchschnittlich 45 Minuten. Auf jedem Feld ist mindestens ein Schiedsrichter, mit einer kleinen Pfeife ausgerüstet, präsent. Dieser gibt das Startzeichen, kann das Spiel jederzeit abbrechen und beobachtet generell den Spielverlauf. Nach dem Spiel vergibt er an die Teams Punkte.

Normalerweise berührt jede die Mannschaft vor Spielbeginn ihre eigene Flaggenstation mit ihren Waffen/ Markierern. Dann wird ein Signal gegeben und das Spiel beginnt offiziell. Ein Spiel dauert so lange, bis entweder die Flagge vom Gegner gestohlen und zum eigenen Flaggenpunkt gebracht wird, alle Mitglieder einer Mannschaft getroffen sind (markiert) oder die maximale Spieldauer (vor dem Spiel festgelegt) abgelaufen ist. Wird man getroffen, ruft man laut „Hit“, „Out“ oder „Deadman“, legt eine Hand auf den Kopf und verlässt das Spielfeld. Wird ein Spieler (oder seine Ausrüstung) von einem Paintball getroffen (der Ball muss platzen), scheidet er aus dem Spiel aus, auch wenn er von einem Mitglied seines eigenen Teams getroffen wird (friendly fire). Wenn sich zwei oder mehr Spieler zur gleichen Zeit gegenseitig abschießen, scheiden sie beide bzw. alle aus oder der Schiedsrichter entscheidet, wer zuerst getroffen wurde. Falls es unklar ist, ob jemand getroffen wurde, kann der Schiedsrichter befragt werden. Dies wird „Paint Check“ genannt und dafür wird das Spiel kurz unterbrochen. Die Spieler bleiben auf ihren Plätzen und der Schiedsrichter fällt eine Entscheidung, danach geht das Spiel weiter. Eine Person pro Team ist für die Überwachung der Flagge in der Flaggenstation verantwortlich. Scheidet diese Person aus, bleibt die Flagge an der Stelle im Feld, wo diese Person getroffen wurde. Es ist verboten, die Deckungsobjekte zu bewegen. Alle in einem Spiel verwendeten Paintballs müssen vom Schiedsrichter überprüft werden und während eines Spiels darf nur der Schiedsrichter die Spieler mit neuen Bällen versorgen (Bälle werden vom Schiedsrichter „verkauft“). Die beiden Teamkapitäne geben vor Spielbeginn dem Schiedsrichter ein „OK“, damit dieser das Spiel offiziell beginnen lassen kann. Einige weitere Regeln: Verlässt ein Spieler während des Spiels das abgegrenzte Spielfeld, ist er ausgeschieden; Schüsse und Treffer zählen nur, wenn sie innerhalb des Spielfelds abgefeuert werden.

[bearbeiten] Zwei wichtige Begriffe

  • Dead Man walking“: ein „lebendiger“ Spieler überquert mit einem „toten“/ getroffenen Spieler das Spielfeld, während dieser es verlässt, um in dessen Deckung seine Position am Feld zu ändern. Vor dem Spiel muss festgelegt werden, ob dieser Trick erlaubt ist.
  • „Dead Man Silent“: während ein Spieler, nachdem er getroffen wurde, das Spielfeld verlässt, darf er mit keinem Teammitglied sprechen.

[bearbeiten] Regeln bei Turnieren

Zwei Teams aus 5 oder 7 Personen spielen auf einem Feld (ca. 25 x 45 Meter), welches mit aufblasbaren Gegenständen bestückt ist. Ziel des Spiels ist, die gegnerische Flagge zu stehlen. Wird bei einem Spiel jemand von einem Ball getroffen und dieser platzt, scheidet er aus dem Spiel aus. Bei Turnierspielen sind die Regeln festgelegt und in einem Regelbuch niedergeschrieben. Bei manchen Wettkämpfen werden etwa die „Official Millenium Series Rules“ oder die NPPL Rules verwendet.

Die NPPL (National Professional Paintball League) hat das folgende Bewertungssystem festgelegt:

NPPL Super 7 Scoring für ein Spiel

100 Punkte: Maximum

40 Punkte: wenn man als erstes Team die Gegnerflagge aufhängt

32 Punkte: wenn man als erstes Team die Gegnerflagge stiehlt

21 Punkte: wenn man alle 7 Spieler des Gegnerteams abschießt (3 Punkte pro Spieler)

7 Punkte: wenn alle 7 Spieler des eigenen Teams bis zum Spielende überleben (1 Punkt pro Spieler)

[bearbeiten] Spielertypen

Auch bei Paintball gibt es verschiedene Spieltypen bzw. Positionen am Spielfeld: Frontplayer (an der Front), Centerplayer/ Midplayer (im Mittelfeld) und Backplayer/ Coverplayer.

  • Frontplayer müssen sich ins gegnerische Terrain vorarbeiten, dabei kurze Deckungssprünge machen und sich anschleichen. Allgemein ist bei dieser Position Beweglichkeit wichtig.
  • Die Centerplayer hingegen müssen, wenn notwendig (etwa wenn die anderen Spieler ausscheiden), die Aufgaben der anderen Spieler übernehmen.
  • Backplayer rücken langsam vor und beschäftigen die Gegner, während die Frontplayer sich am Gegnerfeld vorarbeiten. Da Backplayer eine gute Übersicht über das Spielfeld haben, geben sie auch Ansagen, etwa die Spielerposition oder Spielzüge betreffend, durch.

[bearbeiten] Ausrüstung

Grundsätzlich braucht man für Paintball nur eine spezielle Waffe - den Markierer, Paintballs und Sicherheitskleidung (vor allem Sicherheitsbrille!). Wenn falsche oder schlechte Ausrüstung verwendet wird, kann Paintball gefährlich bzw. schmerzhaft sein (vor Allem die Augen sind sehr gefährdet!).

[bearbeiten] Markierer

Die frühen Paintball Markierer ähnelten vom Aussehen gewöhnlichen kleinen Pistolen, während die heutigen Markierer größer und eher mit großen Militärwaffen vergleichbar sind. Grundsätzlich gibt es die Einteilung in Pump-Action Markierer und Semiautomatik Markierer. Bei ersteren muss nach jedem Schuss repetiert werden, bei Semiautomatik Waffen wird der nächste Paintball automatisch nachgeladen. Eine Variante dieser Markierer sind die e-Pneumaten, welche einen elektronischen Abzug haben (teilweise der gesamte Schussablauf elektronisch). Es gibt heute Markierer Modelle in allen Farben und Formen, inklusive PumpGuns, Semi- und Vollautomatik Markierer. In Europa, etwa in Deutschland, können Paintball Markierer ab dem Alter von 18 erworben werden.

Befindet sich ein Spieler mit einem Markierer außerhalb des Spielfelds, muss er einen Laufstopfen (Barrel Plug) oder ein sogenanntes Laufkondom (verstopfen bzw. verschließen den Waffenlauf) verwenden, um zu verhindern, dass unabsichtlich Schüsse abgefeuert werden.

Die Paintballs werden heutzutage entweder mit CO2, Stickstoff (N2) oder Luftdruck aus den Waffen geschossen. Der „Treibstoff“ wird in Tanks gelagert, wobei mit einer Tankfüllung hunderte Schüsse möglich sind. Internationale Regelungen schreiben eine maximale Ballgeschwindigkeit von 300 Fuß pro Sekunde (90 m/s) vor, in Deutschland sind nur 214 Fuß pro Sekunde erlaubt. Der Munitionsbehälter (Kugelbehälter), welcher sich auf der Oberseite der Waffe befindet, wird Hopper genannt. Es gibt Schüttelhopper, elektronische Hopper und „Forcehopper“, sie unterscheiden sich in Bezug auf die Art und Weise wie die Bälle nachgeladen werden.

[bearbeiten] Paintballs

Die Markierer werden mit sogenannten Paintballs gefüllt. Dazu werden Gelatine Bälle des Kalibers 0.68 (0,68 Inch Durchmesser, d. h. 17,3 mm) mit Lebensmittelfarbe (ungiftig, wasserlöslich, biologisch abbaubar) gefüllt. Wegen ihrer dünnen Haut platzen sie beim Aufprall sehr leicht und sie sind in allen möglichen bunten Farben erhältlich.

[bearbeiten] Schutzmaske und Kleidung

Der allerwichtigste Teil der Ausrüstung ist die Schutzmaske, wobei eine einfache Skibrille nicht als Ersatz dienen sollte. Die Bälle fliegen mit hohen Geschwindigkeiten und somit muss die Brille äußerst stabil sein. Die Brille muss getragen werden, sobald das Spielfeld und naheliegende Bereiche betreten werden.

Neben der Brille ist meist eine Schutzmaske fürs Gesicht vorgeschrieben. Im Halsbereich werden oft spezielle Schals zum Schutz des Kehlkopfes getragen. Viele Spieler tragen auch Knie- und Ellbogenschützer, um sich bei Sprüngen und Deckungsmanövern zu schützen. Es wird auch empfohlen, Handschuhe zu tragen, da ein Aufprall auf den Händen ebenfalls schmerzhaft sein kann. Bei Turnieren wird Tarnkleidung getragen, im Recreational Bereich robuste Alltagskleidung. Bei Turnieren oder längeren Spielen wird oft ein sogenannter Battlepack um die Hüfte getragen. Dies ist ein Gürtel mit Taschen, worin Paintballbehälter (Pods) getragen werden, um genug Munition für längere Spiele zu haben.

 
 
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