Surfen
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[bearbeiten] Geschichte des Surfens
[bearbeiten] Die Hawaiianischen Ursprünge des Surfens
Bevor das Surfen von der westlichen Kultur aufgenommen wurde, bildete es einen integralen Bestandteil der vorkolonialen hawaiianischen Kultur. Man schätzt, dass es auf den hawaiianischen Inseln seit spätestens 400 nach Christus praktiziert wird.
- Die traditionelle Konstruktion des Bretts
- Für die alten hawaiianischen Surfbretter wurden die auf der Insel natürlich vorkommenden Hölzer verwendet. Für unterschiedliche Körpergröße, Gewicht und bevorzugten Stil des einzelnen Surfers wurden sie individuell angepasst.
- Außerdem kannte man verschiedene Bretttypen für spezifische Wellenverhältnisse.
- Der größte Typus dieser traditionellen Surfbretter war das Olo, das mit seiner Länge von dreieinhalb bis sechs Metern und seinem Gewicht von bis zu 90 kg nur den höheren Gesellschaftsschichten, allen voran den Stammesfürsten zustand. Andere Arten von Surfbrettern bildeten das Paipo und das Alaia, welches das am weitesten verbreitete Modell gewesen sein dürfte.
- Die hawaiianischen Surfer ritten ihre Bretter sowohl im Stehen, als auch sitzend und auf dem Bauch.
- Die kulturelle Bedeutung des Surfens
- Für die alten Hawaiianer war das Surfen nicht nur Sport und ein beliebter Zeitvertreib, sondern war eng mit der Gesellschaftsordnung, Religion und Mythologie der Insel verbunden. Sowohl das Bauen der Surfbretter, die Zeiten zu denen gesurft werden durften als auch die dafür gestatteten Orte wurden von einem strengen Tabu-System geregelt, das die Hawaiianer Kapu nennen.
- Eigene zeremonielle Gesänge, die ein neues Brett und seinen Besitzer segnen sollen und auch um günstige Wind- und Wellenverhältnisse für das Surfen bitten, veranschaulichen seine wichtige, über das Profane hinausgehende Position im Gesellschaftsgefüge der Insel. Darüber hinaus kannten die Hawaiianer bestimmte Gottheiten, die direkt mit dem Surfen assoziiert wurden.
- So hatte das Wellenreiten zum Beispiel eine wichtige rituelle Funktion in den jährlichen Makatiki-Feierlichkeiten, die zu Ehren des Gottes Lono begangen wurden.
- Hawaiianisches Surfen und Kolonialismus
- Im Jahre 1779 hielt James King, Lieutenant an Board der Discovery des berühmten Endeckers James Cook als erster Mensch eine Beschreibung des Surfens der Hawaiianer fest. Er dokumentierte seine Eindrücke im Logbuch des Schiffes.
- Der Niedergang des Surfens in der hawaiansichen Kultur
- Lieutenant James King hatte die hawaianische Surftradition auf dem Gipfel ihrer Entfaltung miterlebt. Die Ankunft der Weißen, vor allem der christlichen Missionare auf den Inseln veränderten deren Kultur jedoch grundlegend. Das alte polynesische Kapusystem wurde nach und nach durch das Chistentum ersetzt, den Einheimischen wurden westlichere Lebensweisen nahegelegt. Durch die Unterdrückung der hawaiianischen Traditionen gerieten sie mehr und mehr in Vergessenheit, und so verlor auch das Surfen seinen besonderen Platz im kulturellen und religiösen System der Insel, bis es kaum noch praktiziert wurde.
[bearbeiten] Surfen im Westen
Im Westen begann man sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts für die alte hawaiianische Tradition zu interessieren. Als der berühmte Schriftsteller Jack London 1907 während seines Urlaubsaufenthaltes in Waikiki die Bekanntschaft der Surfer des Ortes machte, beeindruckten ihn diese Begegnung sowie die dargebotene Kunstfertigkeit auf den Surfbrettern so sehr, dass er noch im selben Jahr seine Erinnerung an diese Zeit in A Royal Sport. Surfing at Waikiki veröffentlichte. Londons Prominenz als Schriftsteller führte dazu, dass noch 1907 George Freeth, einer der Surfer, die London in seinem Text dargestellt hatte, nach Californien eingeladen wurde. Dort durfte er sein Können im Rahmen einer Werbeaktion für eine im Schienenverkehr tätige Firma demonstrieren. Das Publikum zeigte sich zutiefst von Freeth’s Vorführung beeindruckt, und so begann man sich erstmals für den Sport zu begeistern. Freeth gilt als erster Profisurfer der Geschichte.
Eine noch wichtigere Vermittlungspersönlichkeit der hawaiianischen Surftradition im Westen war Duke Kahanamoku. Der professionelle Schwimmer, der mehrmals olympisches Gold für die USA gewann, gilt als Vater des modernen Surfens. Er nützte die ausgedehnten Reisen in alle Regionen der Welt, die seine sportliche Karriere mit sich brachte, dazu aus, das Surfen aus Hawaii in die ganze Welt hinaus zu tragen. Duke Kahanamoku war es, der das Surfen erstmals in Australien und Neuseeland vorstellte. In beiden Länder entwickelte sich daraufhin eine bis heute stark ausgeprägte Surfszene. Seine Bemühungen waren außerdem ein maßgeblicher Grundstein für die feste Verankerung des Surfens in der heutigen amerikanischen Kultur, besonders der kalifornischen.
Duke Kahanamoku war zudem Gründungsmitglied des Hui Nahu Clubs in Waikiki. Dieser Surf Club trug zusammen (und in freundlicher Konkurrenz) mit dem von Alexander Hume Ford gegründeten Hawaiian Outrigger Canoe Club wesentlich zur Erhaltung und Förderung der hawaiianischen Surftradition bei.
Bis 1959 konnte das Surfen sich gut in der amerikanischen Kultur etablieren, war aber immer noch eine Beschäftigung, die sich auf eine gewisse Szene beschränkte. Doch Paul Wendcoss‘ Film Gidget mit Teenager-Idol Sandra Dee in der Titelrolle des schüchternen Mädchens, das den Männersport beherrschen lernt, katapultierte das Surfen ins Herz der amerikanischen Populärkultur. Weitere Filme, die sich um das Surfen drehten, folgten auf dem Fuß und auch die Musikindustrie entdeckte den Sport für sich, was sich in Künstlern wie Dick Dale und den Beach Boys manifestierte.
Mitte der 60er Jahre erlebte das Surfen ein goldenes Zeitalter. Es hatte sich zu einem Kult entwickelt, der ein ganzes Lebensgefühl ausdrücken sollte. Die stetig steigende Medienpräsenz des Surfens führte allerdings auch zu vorher nie dagewesenen industriellen Ausschlachtung des Sportes, das sich zu einem lukrativen Markt entwickelte.
[bearbeiten] Zeitgenössisches Surfen
[bearbeiten] Surfbretter im Wandel der Zeit
- Die traditionellen hawaiianischen Modelle
- Diese Bretter wurden aus den einheimischen Hölzern der Insel hergestellt, dabei wurde vor allem der Wili Wili und der Koa–Baum verarbeitet. Die Länge der Bretter variierte zwischen 3,5 und 4,5 Metern (10-16 Fuß), es waren also nach heutigem Verständnis Longboards. Unter den unterschiedlichen Modellen verwendeten die Hawaiianer vor allem zwei bestimmte Typen. Das Olo, das nur von Führern und besonders hochstehenden Stammesmitgliedern benutzt werden durfte, hatte ein durchschnittliches Gewicht von 90kg (200 Pfund). Das kürzere und leichtere Alaia hingegen war das Brett der gemeinen Stammesmitglieder.
- Freeths Modifizierung des traditionellen Modells
- Der berühmte Surfer George Freeth entwickelte eine kürzere Version des traditionellen Hawaiianischen Longboards. Mit einer Länge von 2 bis 3,5 Metern (6 bis 10 Fuß) war es um rund die Hälfte kürzer als sein historisches Vorbild.
- Das Hohlbrett (Hollow Board)
- 1926 entwickelte Tom Blake eine Neuheit auf dem Gebiet der Brettkonstruktion. Es bestand aus dem schweren Holz des Mammutbaums (redwood). Um das Gewicht zu reduzieren, durchbohrte er es siebartig mit Löchern und verschloss die Ober- und Unterseite mit einer dünnen Holzschicht.
- Blakes Modell war ungefähr 4,5 Meter lang (15 Fuß), maß ca. 50 cm in der Breite (19 Inches) und wog 45kg (100 Pfund).
- Blakes Konstruktion wurde zuerst als cigar board belächelt, beeindruckte jedoch bald durch seine besondere Schnelligkeit im Vergleich zu anderen Surfbrettern.
- 1930 wurde es als erstes Surfbrett Modell seriell hergestellt.
- 1935 perfektionierte Blake das Hohlbrett noch weiter, indem er an dessen Unterseite eine Stabilisierungsflosse anbrachte. Dadurch lag das Brett besser im Wasser und konnte zudem auch sensibler gesteuert weren.
- Das Hot Curl Board
- 1934 experimentierte eine Gruppe leidenschaftlicher Surfer mit der Form des Brettes. Um seine Steuerbarkeit positiv zu beeinflussen, änderten sie die traditionell blockartige Form des tails, des hinteren Endes, indem sie es abrundeten. Der Name des Brettes bezieht sich darauf, dass der Surfer mit ihm in die curl einer Welle hineinsurfen kann.
- Neue Materialien
- In den frühen 30er Jahren wurde in den Vereinigten Staaten Balsaholz als Grundstoff für die Konstruktion von Surfbrettern immer beliebter, da es ein besonders leichtes Holz ist. Während ein aus Redwood gefertigtes Brett zwischen 40 und 45kg (90-100 Pfund) wog, betrug das Gewicht des selben Modells unter Verwendung von Balsa nur zwischen 14 und 18 kg.
- Da das Holz jedoch nicht immer leicht zu beschaffen war, entwickelten viele Konstrukteure eine kombinierende Methode, indem sie das leichtere Balsaholz für den Kern des Brettes verwendeten, den Rahmen (rails) jedoch aus härterem und robusterem Holz herstellten.
- Darüber hinaus wurde auch mit man mit Sperrholz experimentiert.
- Fiberglas
- Die Rüstungsindustrie im Zuge des zweiten Weltkriegs hatte intensive Forschungen auf dem Gebiet der Werkstoffe ausgelöst. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse wurden in allen Gebieten der Produktion angewendet. So auch in der Surfbrettkonstruktion.
- Für diese Domäne waren die wichtigsten neuen Materialien Styropor, Kunststoff und Fiberglas.
- 1946 präsentierte Peter Peterson das erste Surfbrett, das unter Verwendung dieser neuen Möglichkeiten hergestellt worden war. Es setzte sich aus einer hohlen Kunststoffform zusammen, entlang deren vertikaler Achse eine längliche hölzerne Strebe (stringer) eingearbeitet war, um dem Brett Gewicht und dadurch Stabilität zu verleihen. Diese Konstruktion hatte Peterson mit Fiberglas versiegelt.
- Joe Quiggs "potato-chip board" und Bob Simmons "sandwich board" stellen weitere typische Modelle dieser Zeit der Experimente mit den neuen synthetischen Stoffen dar. Simmons Brett erhielt seinen Namen aufgrund seiner schichtweisen Zusammensetzung. Der Styroporkern war in einer Schicht Sperrholz eingeschlossen, die Kanten aus Balsaholz gefertigt und die gesamte Konstruktion mit Fiberglas versiegelt.
- Quiggs und Simmons Modelle erfuhren in Dave Velzys "pig board" und "sausage board" ihre Weiterentwicklung.
- Mitte bis Ende der 50er Jahre stieg das Interesse am Reiten besonders großer Wellen enorm an. Im Hinblick darauf wurde das "gun board" entwickelt.
- Dieses lange schmale Brett war relativ leicht durch die hohen Wellen zu paddeln und gab dem Surfer hervorragende Kontrolle beim Surfen der steilen Wände großer Wellen.
- Neue Methoden in Australien
- Surfen war im frühen 20. Jahrhundert von Duke Kahanamoku nach Australien gebracht worden. Dort wurde es offen aufgenommen und in die eigene Kultur integriert. Die Australier bauten ihre Bretter in der Tradition der Hawaiianer: schwere, solide Longboards - so wie Kahanamoku ihnen beigebracht hatte.
- Mitte der 50er Jahre gelang es einer Gruppe kalifornischer Surfer, die die australischen Surf Spots bereisten, die heimischen Surfer mit ihren schnellen, wendigen und leichten Brettern aus modernen Materialien zu beeindrucken. So begann man auch in Australien ähnlich wie Quiggs und Simmons mit neuen Stoffen und Formen zu experimentieren, wobei man vor Allem für Sperrholz vielseitige Verwendung fand.
- Das Shortboard
- In den späten 60ern und frühen 70er Jahren betrug die durchschnittliche Länge eines Surfbretts zwischen zwei und dreieinhalb Metern (6-10 Fuß). Durch diese relative Kürze waren die Bretter vergleichsweise leicht.
- Das Ziel, das Konstrukteure von Surfbrettern zu dieser Zeit vor Allem verfolgten, war, ihre Modelle besonders schnell und dabei gut steuerbar zu machen, um dem aggressiveren Surfstil der Zeit entgegenzukommen.
- Dieses Phänomen ist unter dem Stichwort „Shortboard Revolution“ bekannt und wurde eingeleitet, als der Australier Nat Young 1966 auf einem dieser kurzen Bretter Weltmeister wurde.
- Auch die "pocket rocket", entwickelt von Dick Brewer, spiegelte diesen Trend wieder. Sie erhielt ihren Namen dadurch, dass man das Brett in die Tasche einer brechenden Welle hineinsteuern konnte.
- Eine weitere wichtige Erfindung dieser Zeit ist das twin fin system. Dabei wurde der ersten eine weitere Stabilisierungsflosse hinzugefügt, die nochmals zusätzliche Stabilität gab und spektakuläre Manöver ermöglichte.
- Durch die Entwicklung des sogenannten Pintail reagierte das Brett überaus sensibel auf die Steuerung, was ein besonders kraftvolles Surfen erleichterte.
- 1971 wurde die Surfleine von den Söhnen Jack O’Neills erstmals auf den Markt gebracht.
- Der Three Fin Thruster
- Dieses neue Modell führte die positiven Eigenschaften des single und des twin fin systems zusammen und steigerte nochmals Stabilität und Kontrollierbarkeit, vor allem beim Surfen in den Taschen (pockets) einer brechenden Welle.
[bearbeiten] Moderne Surfbretter
Heutzutage benutzte Surfbretter bestehen üblicherweise aus einem mit Fibergals überzogenen Schaumstoffkern. Im Folgenden werden die gängigsten Modelle kurz dargestellt:
- Das Shortboard
- Dies ist das am weistesten verbreitete Modell, ein Brett mit dem sich sehr kraftvoll und schnell surfen lässt. Es ist sehr gut lenkbar, Paddeln ist auf diesem Modell jedoch etwas schwierig.
- Das Shortboard wird für kraftvolle, fortgeschrittene Manöver, so wie sie in Wettkämpfen zu sehen sind, verwendet.
- Das Fish Board
- Dieses Board erhielt seinen Namen aufgrund der Spaltung des hinteren Brettendes (tail), die an die Schwanzflosse eines Fisches erinnert. Es ist ein wenig kürzer und breiter als ein Shortboard.
- Das Fish Board lässt sich gut steuern und ermöglicht, den Wellengang optimal auszunutzen.
- Das Gun Board
- In seiner Formgebung ist das Gun Board lang und schmal, die beiden Enden laufen spitz zusammen.
- Dieses Modell lässt sich leicht in die Brandung hinauspaddeln und ist gut zu steuern. Es eignet sich besonders für kraftvolle, steile Wellen und wird vor Allem für das big wave surfing, das Reiten von Wellen mit einer Mindesthöhe von 6,2 Metern (20 Fuß) eingesetzt.
- Das Longboard/Malibu Board
- Longboards müssen eine Mindestlänge von 2,7 Metern (9 Fuß) aufweisen. Das vordere Ende (nose) dieses Modells ist abgerundet. Da es dem Surfer gute Balance bietet und relativ einfach zu paddeln ist, stellt es vor allem für Anfänger eine beliebte Wahl dar.
- Das Malibuboard ist eine etwas kleinere Ausführung des Longboards.
- Das Popout Board
- Popout Boards sind relativ schwer und geben dem Surfer dadurch gute Balance auf dem Brett. Dieses kraftvolle Modell wird in Massenproduktion vergleichsweise billig hergestellt und spricht somit auch Zielgruppen mit niedrigerer Kaufkraft, sowie Personen, die nur selten surfen, an.
- Das Foam Board
- Wie der Name nahelegt, besteht dieses Modell weitgehend aus Schaumstoff.
- Dadurch ist es nicht nur besonders leicht und gut steuerbar, sondern gewährleistet auch bessere Sicherheit als andere Brettmodelle, weswegen es gerne von eher unerfahrenen Surfern verwendet wird.
[bearbeiten] Equipment
- Leine (Leash)
- Eine mit dem Brett verbundene Leine aus Urethan, die der Surfer an seinem Bein befestigt. Dadurch wird das Board nach einem wipe out nicht weggetrieben.
- Wachs (Surf Wax)
- Die glatte Oberfläche des Surfbretts wird mit einem speziellen Wachs bestrichen, um dem Surfer bessern Halt zu gewährleisten. Je nach Wetter- und Wasserverhältnissen stehen Wachse mit unterschiedlicher Zusammensetzung zur Verfügung, um die Haftung am Brett zu optimieren.
- Fins
- Diese Lenkhilfen, die in ihrer Form die Rückenflosse von Delphinen zum Vorbild haben, können an der Unterseite des Surfboards angebracht werden.
- Üblicherweise sind neue Surfbretter bereits mit drei Fins ausgestattet, die am hinteren Teil der Unterseite in Dreiecksform angeordnet sind. Durch diese Konstruktion hat der Surfer mehr Balance auf dem Brett und kann es besser steuern.
- Rash Guard
- Lang- oder kurzärmelige Hemden aus Synthetikstoff, üblicherweise Lycra oder Polyester. Dient vor allem dem Schutz vor starker Sonneneinstrahlung, deren Kraft sich für den Surfer, da er sich auf dem Wasser befindet, potenziert.
- Neoprenanzug (Wet Suit)
- Ein je nach Modell mehr oder weniger den ganzen Körper bedeckender wasserdurchlässiger Anzug. Der Surfer wird zwar nass, durch seine Körperwärme wird die Wasserschicht zwischen seiner Haut und dem Neoprenmaterial jedoch auf eine angenehme Temperatur erwärmt. Wird beim Surfen in kälteren Gewässern eingesetzt.
[bearbeiten] Die ASP World Tour
Früher als WCT (World Championship Tour) bekannt, ist die ASP World Tour der weltweit wichtigste Wettbewerb für professionelles Surfen und wurde 1979 erstmals von der Association of Surfing Professionals (ASP)ausgerichtet. Die ASP World Tour setzt sich aus zahlreichen verschiedenen Bewerben in Surfregionen in aller Welt zusammen, wobei die Herren in 10 Bewerben antreten, die Damen in 8. Die erfolgreichsten Surfer der Damen- und Herrendivision treten anschließend gegeneinander an um den Weltmeisterschaftstitel zu erringen.
Die einzige Qualifikationsmöglichkeit für die ASP World Tour bildet die ASP World Qualifying Series (WQS). Auch diese setzt sich aus Einzelbewerben zusammen, die durch ein Sterne-System kategorisiert werden. Dabei ist die höchste Klasse mit 6 Sternen bewertet, die niedrigste mit einem Stern. Diese Ranking bestimmt einerseits das Preisgeld für die Einzelbewerbe, andererseits legt es die Anzahl der Punkte fest, die dem Gewinner des jeweiligen Bewerb für die World Tour-Qualifikationswertung gutgeschrieben wird. Anders als die ASP World Tour selbst sind die Qualifikationswettkämpfe offen für alle Bewerber. Die einzigen Voraussetzungen sind die Entstattung eines einmaligen Startgeldes (200$ für die Herren, für die weniger ausgelasteten Damenbewerbe 130$) sowie eines Wettkampfgeldes in der Höhe von 175$ bzw. 200$, abhängig von der Sterne-Kategorie des jeweiligen Bewerbes.
Die Bewerber der ASP World Tour selbst setzten sich zum Teil aus den bestgewerteten Bewerbern des Vorjahres zusammen (27 Herren, 10 Damen), und zum anderen Teil aus den bestgewerteten Bewerbern der World Qualifying Series (15 Herren, 6 Damen). Darüberhinaus werden an drei Herren und eine Dame, die sich nicht qualifizieren konnten, jedoch von einer Jury als würdig befunden werden, dennoch anzutreten, sogenannte wildcards verliehen. Diese ermöglichen es ihnen, trotzdem an den Weltmeisterschaftsbewerben teilzunehmen.
Unter den bisherigen Weltmeistern finden sich Namen wie Kelly Slater, Andy Irons, Tom Curren und Marc Richards für die Herren, Layne Beachley, Chelsea Hedges und Sofia Mulanovich sind einige der weiblichen Halterinnen des begehrtesten und prestigeträchtigsten Titels des professionellen Surfsports.
[bearbeiten] Grundlegender Surfmanöver
- Aerial
- Aus dem Skaten übernommenes Manöver für kleinere Wellen. Der Surfer schnellt zusammen mit seinem Surfboard vom Scheitel der Welle ab und lässt sich anschließend in die selbe Welle zurückfallen.
- Bottom Turn
- Wendemanöver am Fuß einer Welle, nachdem der Surfer die Wellenfront herabgeglitten ist. Dadurch kann beschleunigt werden und das Brett für den weiteren ride ausgerichtet werden. Der bottom turn ist daher Ausgangspunkt der meisten Manöver.
- Cut Back
- Wendemanöver, bei dem entlang der curl (der gewölbten Front einer kurz vor dem Brechen stehenden Welle) geglitten wird, mit anschließender kraftvollen Wende gegen den brechenden Teil der Welle, wo sie am kraftvollsten ist. Diese Kraft macht der Surfer sich für seine Manöver zunutze.
- Take Off
- Der Surfer paddelt hinaus um eine Welle abzufangen, richtet sich auf seinem Brett auf und gleitet damit vom Scheitel der Welle deren Front entlang hinab.
- Dieses Manöver ist der Ausgangspunkt jedes Rides.
- Top Turn
- Das Hinaufsurfen an der Wellenfront zu ihrem Scheitel mit anschließender Wende zurück ins Wellental. Dadurch wird Kraft und Geschwindigkeit gewonnen.
- Trimming
- Beschleunigungsmanöver, bei dem bei genau der Geschwindigkeit, die nötig ist, um seine relative Position zur Welle zu bewahren, an der Wellenfront entlanggeglitten wird.
- Barrel/Tube
- Die Begriffe barrel und tube bezeichnen den trommelförmigen Raum der entsteht, wenn eine brechende Welle auf ihr eigenes Wellental zustürzt. Barrel- und Tubemanöver sind stets abhängig von den spezifischen Gegebenheiten der jeweiligen Welle. Während des Manövers kann der Surfer vollkommen in der tube eingeschlossen sein. Schafft er es nicht, die tube auch wieder zu verlassen, spricht man von einem barrel ride.
[bearbeiten] Bedeutende SurferInnen
- Eddie Aikau
- 4. Mai 1946 (Maui) – März 1978 (auf hoher See)
- Eddie Aikau galt als bester big wave surfer seiner Zeit und erlangte plötzliche Berühmtheit als das Magazin Life Photos publizierte, die ihn beim Surfen der enormen Hawaiianischen Brandung zeigten. Aikau setzte seinen Bekanntheitsgrad ein, um die Verwaltung von Honolulu zu überreden, ihn als ersten Rettungsschwimmer von Waimea Bay einzusetzen, die lange als Königsstrand desbig wave surfing galt.
- Im Alter von 31 Jahren schloss Eddie Aikau sich der Polynesian Voyaging Society an, deren Ziel es war, die Seestrecke von Hawaii bis nach Tahiti in Kanus und mithilfe der Navigationstechniken der alten Polynesier zurückzulegen.
- Als das Kanu von Akau und aufgrund eines Lecks zu sinken begann, entschied Aikau mithilfe seines Surfbretts eine Rettungsmannschaft zu organisieren. So paddelte er auf Lanai zu, in beinahe 20 Kilometer (12 Meilen)Entfernung vom Ort des Unglücks. Die Crew der Polynesian Voyaging Society konnte gerettet werden, Eddie Aikau jedoch gilt bis heute als verschollen.
- Seine unangefochtene Beherrschung der Kunst des big wave ridings sowie sein heldenhafter Tod haben Aikau zu einer Legende gemacht. Seit 1985 wird ihm zu Ehren ein exklusiver Gedenkbewerb ausgetragen, der gemäß der Statuten nur dann stattfinden kann, wenn der Wellengang eine Höhe von mindestens 6 Metern erreicht.
- Lisa Anderson
- 8. Mär. 1969 (Ormond Beach, FL) –
- 4-fache ASP-Weltmeisterin
- Rochelle Ballard
- 13. Feb. 1971 (Montebello, CA) –
- Größe: 1,57m (5‘2“); Gewicht: 49kg (108 Pfund); regular foot
- 2. Platz in der ASP World Tour 2004, seit 1994 jedes Jahr unter den Top 10
- Lieblingsmanöver: Barrels und Floaters
- Rochelle Ballard ist für ihren furchtlosen, draufgängerischen Surfstil bekannt und gilt als eine Pionierin des weiblichen big wave ridings. Ihre professionelle Laufbahn als Surferin begann 1991 und verläuft seitdem äußerst erfolgreich.
- Ballard genießt den Ruf der besten weiblichen Barrel-Surferin in der dokumentierten Geschichte des Sports und ist Mitbegründerin von IWS (International Women’s Surfing). Darüberhinaus gründete sie das Rochelle Ballard Surf Camp und initiierte den O’Neill Island Girl Junior Pro-Wettbewerb.
- 2002 fungierte sie als Stuntdouble für Kate Bosworth in „Blue Crush“, 2004 spielte sie die Hauptrolle in O’Neills „A Girl’s Surf Addiction“.
- Layne Beachley
- 24. Mai, 1972 (Sydney, AUS) –
- Größe: 1,70m (5‘5‘‘); Gewicht: 55 kg (120 Pfund); regular foot
- 7-fache ASP-Weltmeisterin
- Lieblingsmanöver: Roundhouse Cutbacks, Floaters
- Layne Beachley gilt als beste weibliche Surferin aller Zeiten. Mit 16 Jahren begann sie professionell zu surfen und war mit 20 schon die Nummer 6 der Welt.
- 1993 und 1996 wurde sie durch schwere Erkrankung am Chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS) zu einer Auszeit gezwungen, nach Überwindung der Krankheit gelang ihr ein fulminantes Comeback. Bereits 1998 errang sie ihren ersten Weltmeisterschaftstitel, den sie in den fünf darauffolgenden Jahren jedes Mal erneut erfolgreich verteidigte. Eine Siegesserie, die Beachley zum Surfer (männlich oder weiblich) mit der größten Anzahl aufeinanderfolgender Weltmeistertitel aller Zeiten macht.
- Für geraume Zeit war Beachley die einzige Frau im Gremium der ASP, wo ihre Bemühungen, die Damendivision der ASP World Tour auszubauen, zu beträchtlichen Fortschritten im professionellen Surfen der Damen führten.
- Layne Beachley hält darüberhinaus den Rekord des Bewältigens der höchste Welle, die jemals nachweislich von einer Frau gesurft wurde.
- Tom Carroll
- 29. Nov. 1961 (Newport, AU) –
- 2-facher ASP-Weltmeister
- gilt nach Vertragsunterzeichnung bei Quicksilver 1989 als erster Surf-Millionär aller Zeiten
- Tom Curren
- 3. Juli, 1946 (Santa Barbara,CA) –
- 3facher ASP-Weltmeister
- sorgte für das Comeback des Fish Boards im modernen Surfen.
- Bernard „Midget“ Farrelly
- 13. Sept., 1944 (Sydney, AUS) –
- erster Surf-Weltmeister (1964)
- Chelsea Georgeson
- 15. Okt., 1983 (AU) –
- ASP-Weltmeisterin 2005
- Laird Hamilton
- 2. März, 1964 (San Francisco,CA) –
- Größe: 1,90m (6‘3‘‘); Gewicht: 102kg (220 Pfund); regular foot
- gilt als bester big wave rider aller Zeiten
- Laird Hamilton startete seine berufliche Laufbahn als Model. Sein Stiefvater Bill Hamilton, ebenfalls ein berühmter Surfer, hatte ihm das Wellenreiten beigebracht. Trotz seines außerordentlichen Talents lehnte Laird Hamilton die Teilnahme an großen Wettbewerben wie der ASP World Tour ab.
- Erste öffentliche Aufmerksamkeit erlangte er, als er versuchte, mit seinem Surfboard ein 360°-Looping zu ziehen. Gemeinsam mit einer Gruppe von Freunden, ebenfalls begeisterte Surfer, experimentierte Hamilton mit neuen Formen des Wellenreitens, wie Kite Surfing und der Methode, sich von einem Jetski in die großen Wellen ziehen zu lassen, in die nicht hineingepaddelt werden konnte. Das big wave riding nahm mit dieser Methode vollkommen neue Dimensionen an.
- Hamiltons halsbrecherische Surfmanöver auf Wellen mit bis zu 20 Meter Höhe (70‘) und bis zu 80km/h Geschwindigkeit begründen und festigen seinen Ruf als vollendeten Meister des big wave ridings.
- 2000 ließ Hamilton die Welt staunen als er in der überaus gefährlichen Brandung bei Teahupo’o in Tahiti, bei der ein wipe out nur tödlich ausgehen hätte können, die nach der Meinung vieler Experten gefährlichste Welle aller Zeiten ritt. Ein Photo dieses waghalsigen Manövers schaffte es auf die Titelseite des berühmten Surf Magazines, mit der heute legendären Überschrift „oh my god…“
- Andy Irons
- 24.Juli, 1978 (Hanalei, Hawaii) –
- Größe: 1,83 (6‘0‘‘); Gewicht: 77kg (170 Pfund); regular foot
- 3-facher ASP-Weltmeister
- Lieblingsmanöver: Barrels
- Andy Irons ist von der Statur her größer und schwerer als der aktuelle Durchschnitt der professionellen Surfer und hat ein überdurchschnittlich breites Spektrum an Fertigkeiten vorzuweisen. Bekannt ist er für sein aggressives, schnelles und kraftvolles Surfen, durchsetzt mit spektakulären Manövern.
- Irons war schon als Amateur-Surfer besonders erfolgreich und begann seine Profikarriere 1998 auf Platz 21 der Weltrangliste. In den ersten vier Jahren als Profisportler, gelang es ihm nicht, in die Oberen 10 einzusteigen, schlug aber Kelly Slater in Pipeline, Hawaii, ein Ereignis, das den Altmeister dazu bewegte, den Ruhestand zu verlassen und wieder in den Wettkampfbetrieb einzusteigen. Das daraus resultierende Rivalitätsverhältnis zwischen Irons und Slater ist auch Gegenstand des Jack McCoy Films „Blue Horizon“ (2004).
- 2002 gewann Irons erstmals den Weltmeistertitel, nachdem er schon bei Pipline Masters und der Triple Crown gesiegt hatte. 2003 sowie 2004 konnte er seinen Weltmeistertitel erfolgreich verteidigen, 2005 kam wurde er in einer sehr knappen Wertung als Zweiter hinter Slater platziert.
- Duke Kahanamoku
- 22. Aug., 1890 (Waikiki, Hawaii) – 22. Jan., 1968
- Olympischer Schwimmer für die USA
- 4 olympische Goldmedaillen, 2 olympische Silbermedaillen
- Einer der wichtigsten Botschafter des Surfsports
- Duke Paoa Kahinu Mokoe Hulikohola Kahanmoku setzte seine Berühmtheit als Olympionike dazu ein um seine andere große Leidenschaft neben dem Schwimmen, das Surfen außerhalb von Hawaii und den USA bekannt zu machen. Indem er seine Künste als Surfer überall dort präsentierte, wo ihn seine Karriere hinbrachte, brachte er den Sport unter Anderem nach Australien und Neuseeland, wo sich seither eine starke Surfkultur entwickelt hat.
- Duke Kahanamoku zu Ehren wurde ein Wettbewerb initiiert. Er ist außerdem Mitglied in der US Olympic Hall of Fame.
- Margo Oberg
- 8. Sept., 1953 (La Jolla,CA) -
- regular foot
- 3-fache IPS-Weltmeisterin
- Im Alter von nur 15 Jahren gewann Margo Oberg 1968 ihren ersten Weltmeistertitel. Im selben Jahr gewann sie auch den Western Surfing Association’s Women’s Title und den Surfer Poll.
- Nach ihrer Eheschließung im Jahr 1972 zog sie sich vorerst vom professionellen Surfen zurück, um in Kauai (Hawaii) eine Familie zu gründen. Als Lightning Bolt ihr 1975 einen erstklassig dotierten Vertrag anbot, kehrte sie in den Wettkampfzirkus zurück und gewann schon zwei Jahre später ihren ersten ASP Weltmeistertitel. Im gleichen Jahr gründete sie auch ihre Margo Oberg Surfing School in Kauai. 1980 und 1981 wurde sie erneut Weltmeisterin. Margo Obergs herausragendes Talent und ihr Ruf als erster weiblicher big wave surfer waren wichtige Faktoren in einem Prozess, der nach und nach auch weiblichen Surfern Aufmerksamkeit und Respekt entgegenbrachte.
- 1992 wurde sie als erste Frau lebenslanges Mitglied der ASP.
- Sofía Mulanovich
- 24. Jun., 1983 (Lima, Peru) –
- ASP Weltmeisterin 2004
- Mark Richards
- 7. März, 1975 (AUS) –
- 4-facher IPS-Weltmeister
- Kelly Slater
- 11. Feb., 1972 (Cocoa Beach,FL) -
- Größe: 1, 75m (5'9); Gewicht: 72kg (160 Pfund); regular foot
- 8-facher ASP-Weltmeister
- Lieblingsmanöver: Airs, Barrels
- Kelly Slater ist der erfolgreichste professionelle Surfer aller Zeiten. 1992 wurde er zum ersten Mal Weltmeister. Im Alter von 20 Jahren war er somit der jüngste Surfweltmeister der Geschichte. Seinen Ruf als einer der weltbesten Surfer hatte er jedoch schon als Laiensportler begründet.
- Slater revolutionierte das moderne Surfen, indem er unterschiedlichste Manöver des Skatens in seinen Stil einbaute und den Fokus von carves auf aerials lenkte. Auch für sein Barrel-Surfing ist Slater bekannt.
- In den 90er Jahren verschaffte ihm sein hoher Bekanntheitsgrad eine Rolle in der Fernsehserie "Baywatch", wo er in der Figur des Jimmy Slade eine sehr stark von Slater selbst inspirierte Rolle spielte.
- Ein Gamesentwickler erhielt das Recht, Slaters Namen für ein Videospiel zu verwenden: "Kelly Slater's Pro Surfer" kam 2002 auf den Markt. 2003 veröffentlichte er seine Autobiographie: "Pipe Dreams. A Surfer's Journey".
- Nat Young
- 17. Nov. 1947 (AUS) -
- Weltmeister 1970
- Freida Zamba
- 24. Okt., 1965 (Flagler Beach, FL) -
- 4-fache ASP-Weltmeisterin
- Floridas erster vierfacher Meister
[bearbeiten] Die Verhaltensregeln des Surfens
Das Surfen kennt keine festgeschriebenen Regeln als solche. Die nachfolgenden Faustregeln beruhen zum größten Teil auf common sense. Ihr Anliegen ist es, das Surfen so sicher und fair wie möglich zu gestalten.
- Vorrangregel: derjenige Surfer, der dem brechenden Abschnitt einer Welle am nächsten ist, hat das Vorrecht, diese Welle zu reiten.
- Sei keine Gefahr für andere.
- Sei keine Gefahr für dich selbst: Leinen, Gurte und Fins helfen, die Kontrolle über das Brett zu behalten.
- Surfe nach deinen Fähigkeiten und mute dir nicht zu viel zu.
- Surfe niemals allein. Aus Sicherheitsgründen sollte stets eine weitere Person (ein Buddy) anwesend sein.
- Paddle niemals durch den brechenden Abschnitt einer Welle. Dies kann gefährlich sein und den ride eines anderen behindern. Paddle seitlich vorbei.
- Sei kein wave-hogger: Reite nicht jede einzelne Welle an einem vielbesurften Spot. Trete deinen Vorrang auch an andere ab.
- Respektiere die locals (Surfer, die den Spot schon seit langem mit Regelmäßigkeit besuchen) und ihre Verhaltensregeln.
- Sei höflich und freundlich.
[bearbeiten] Bekannte Surf Spots
- Australien
- Bondi Beach
- Bells Beach
- Gold Coast
- Kirra Point
- Snapper Rocks
- Superbank
- Bali
- G-Land
- Frankreich
- Hossegor
- Hawaii
- Banzai Pipeline
- Rocky Point
- Sandy Beach
- Waikiki
- Waimea Bay
- Kalifornien
- Fort Point
- Huntington Bay
- Mavericks
- Rincon Point
- Swamis
- Trestles
- Mexiko
- Puerto Escondido
- Neuseeland
- Raglan
- Taranaki
- Dunedin
- Kaikoura
- Peru
- Máncora
- Portugal
- Ericeira
- Südafrika
- Cape St. Francis
- Jeffrey’s Bay
- Tahiti
- Teahupo’o
- Vereinigtes Königreich
- Fistral Beach
- Porthtowan
- Watergate Bay
[bearbeiten] Fachbegriffe des Surfens
A
- Aerial: Manöver, bei dem der Surfer mit dem Brett vom Scheitel der Welle abschnellt und anschließend wieder in sie einfällt.
B
- Barrel: Der trommelförmige Raum der entsteht wenn eine Brechende Welle auf ihr eigenes Wellental zustürzt.
- Break: Stelle, an der Wellen brechen. Üblicherweise bei einer Wassertiefe von 1,3 Mal der Höhe der Wellenfront.
C
- Carving: Die Randleiste wird so stark wie möglich gegen die Wellenfront gestemmt, um zu wenden.
- curl: Die konkav gewölbte Front einer Welle kurz vor dem Brechen.
D
- Deck: Die Oberseite des Surfbretts, auf welcher der Surfer steht.
- Dropping: Das Hinabgleiten an einer Wellenfront am Anfang eines rides.
E
F
- Face: Die steile, dem Ufer zugewandte Fläche einer Welle. Deutsch: Front
- Floater: Manöver, bei dem der Surfer entlang des Scheitels einer brechenden Welle gleitet und anschließend wieder zurück in die Wellenfront wendet.
- Front: Die steile, dem Ufer zugewandte Fläche einer Welle. Englisch: face
G
- Goofy Foot: Surfer, der mit dem rechten Fuß voran auf dem Surfbrett steht.
H
- He’e nalu: Hawaiianisch für Surfing
I
- IPS: International Professional Surfing, der Verband Professioneller Surfer. Gegründet von Fred Hemmings, 1976
J
K
L
- Lip: Der überhängende Teil am Scheitel einer brechenden Welle. Hier besitzt die Welle die meiste Energie.
- Locals: Stammgäste an einem bestimmten Surfspot.
M
N
- Nose: Die vorderen 30cm (12’’) eines Surfbretts.
O
P
Q
R
- Rail: Randleiste eines Surfbretts, meistens wird damit die untere Hälfte dieser Zarge bezeichnet.
- Regular foot: Surfer, der mit dem linken Fuß voran am Surfbrett steht.
- Ride: Das Reiten auf den Wellen.
- Roundhouse cutback: 180°-Wendung von der shoulder der Welle zurück zur curl. Manöver setzt große Geschwindigkeit und viel Geschick voraus.
S
- Scheitel: Der höchste Punkt des Wellenkamms.
- Shoulder: Noch ungebrochener Abschnitt der Welle.
T
- Tail: Die hinteren 30cm (12’’) eines Surfbretts.
U
V
W
- Wahine: Hawaiianisch für "Frau". Bezeichnet auch weibliche Surfer.
- Wipeout: Sturz vom Brett während eines rides.
X
Y
Z


