Ultimate Fighting
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[bearbeiten] Ultimate Fighting
Die Ultimate Fighting Championships® (UFC®) wurden ins Leben gerufen, um den besten aller Martial Arts-Stile zu finden. Sie ist eine “Mixed Martial Arts” Organisation, welche ein Tournament in Anlehnung an das brasilianische Vale Tudo einführte. Die Ultimate Fighting Championships sind definiert als gemischter Martial Arts Wettbewerb, bei dem Kämpfer aus unterschiedlichen Disziplinen wie Boxen, Kickboxen, Karate, Wrestling oder Jiu-Jitsu gegeneinander antreten.
Obwohl es immer grundsätzliche Regeln zu befolgen gegeben hat, wurde Ultimate Fighting ursprünglich zu den no holds barred (NHB) Kämpfen gezählt. NHB steht für Martial Art-Kämpfe, die ganz ohne Regeln ausgetragen werden. Nachdem der politische Druck immer stärker geworden war, mussten die UFC gesellschaftlich mehr Akzeptanz finden. Die Kämpfe waren entschieden zu gewalttätig für die breite Öffentlichkeit gewesen. Also wurde die Bezeichnung NHB für die UFC–Kämpfe fallengelassen und anstelle dessen der schönere Ausdruck Mixed Martial Arts (MMA) ins Leben gerufen. Seit dem steigt die Popularität des Ultimate Fighting Jahr für Jahr.
[bearbeiten] Kleidungsvorschrift
Um ihre Hände zu schützen, dürfen Kämpfer Handschuhe tragen, die aber ein Gewicht von 110 – 170g (4-6 oz) nicht übersteigen dürfen, damit sie keinen Gewichts- oder Schlagvorteil bringen können.
Als Kampfkleidung sind nur kurze MMA-Hosen oder Kickboxshorts erlaubt. Es ist verboten T-shirts, Gis oder Schuhe zu tragen.
Sowohl die Handschuhe als auch die Hosen müssen vor dem Kampf von der Kommission genehmigt werden.
[bearbeiten] Das Octagon – Der Käfig
1993 wurde die erste mit Maschendraht eingezäunte achteckige Kampffläche eingeführt und ist heute als das UFC OctagonTM bekannt. Der Markenname wurde von Zuffa, LLC ins Leben gerufen und ist die erste für alle Kampfstile neutrale Kampffläche überhaupt.
Die Sicherheit wird von der Kommission überprüft und gewährleistet und es werden laufend hohe Summen investiert, um die Qualität aufrecht zu erhalten.
[bearbeiten] Geschichte
Die Anfänge der Ultimate Fighting Championships liegen in den Jahren 1991 – 1993. Art Davie, ein kalifornischer Werbefachmann und Rorion Gracie aus der legendären brasilianischen Gracie-Familie mit Vale Tudo Tradition, entwickelten ein Franchise Konzept, in dem ein Mixed Martial Art – Wettbewerb im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Sie waren neugierig zu erfahren, was wohl passieren würde, wenn Kämpfer aus verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten würden.
[bearbeiten] UFC 1 (The Beginning)
Die ersten im Fernsehen ausgestrahlten Ultimate Fighting Championships wurden am 12. November 1993 in der McNichols Sports Arena in Denver, Colorado ausgetragen. Acht Teilnehmer nahmen am Wettbewerb teil und das Preisgeld für den Sieger betrug $ 50.000.
Es gab keine Gewichtsklassen, Zeitlimits oder Jury an diesem Abend. Es standen insgesamt nur zwei sehr bekannte Vale Tudo Kampfrichter zur Verfügung. Der einzige Weg zu gewinnen war durch ein knock-out (K.O.), einem technischen Sieg (bei Verletzung des Gegners) oder Aufgabe.
Obwohl es als ein NHB Kampf angekündigt wurde, mussten ein oder zwei Regeln wie zum Beispiel kein Beißen oder Augenkratzen aufgestellt werden.
Der erste Ultimate Fighting Champion wurde Royce Gracie aus Brasilien, ein ausgebildeter Brasilianischer Ju-jitsu Kämpfer. Er wurde am 12. Dezember 1966 als ein Mitglied der berühmten Gracie Familie geboren und ist der jüngere Bruder von Rorion Gracie, dem Veranstalter und der Neffe der beiden Erfinder vom brasilianischen Jiu-jitsu, Helio und Carlos Gracie. Royce Gracie schlug Gerard Gordeau, den Savate-Weltmeister aus Holland.
Schon bald nachdem die Marke UFC aus der Taufe gehoben wurde, stieg die Popularität der MMA auch in Japan und Brasilien stark an.
[bearbeiten] UFC 3 (The American Dream)
Die dritten UFC wurden im Grady Cole Center in Charlotte, North Carolina am 9. September 1994 abgehalten und auch diesmal waren wieder acht Teilnehmer dabei (nachdem es in den UFC 2 sechzehn waren!). Das erste Mal war es auch einem Kampfrichter erlaubt den Kampf zu stoppen, wenn einer der Kämpfer sich offensichtlich nicht mehr verteidigen konnte.
Dieses Mal musste Royce Gracie aufgrund von Überanstrengung aufgeben. Er hatte das Viertelfinale zwar schon für sich entschieden, er war aber daraufhin nicht mehr in der Lage das Turnier fortzusetzen. Nachdem er den Ring für das Semifinale bestiegen hatte, warf seine Ecke das Handtuch in den Ring. Dadurch, dass Gracie bei seiner Aufgabe schon im Ring war, obwohl der Kampf noch nicht begonnen hatte, qualifizierte sich sein Gegner Harold Howard (Goju-Ryu Karate) automatisch für das Finale.
Keith Hackney hatte ebenfalls das Viertelfinale gewonnen, war aber so schwer verletzt, dass er im Semifinale von Felix Lee Mitchell ersetzt werden musste. Dieser wiederum wurde im Semifinale von Ken Shamrock geschlagen, der sich aber bei diesem Kampf nun so verletzte, dass auch für ihn ein Ersatzmann ins Finale geschickt wurde. In diesem Fall war das Steve Jennum, ein Polizist aus Nebraska.
Steve Jennum (Ninjitsu/Tae Kwon Do) gewann die UFC 3 und hatte dazu nur einen einzigen Kampf austragen müssen.
[bearbeiten] UFC 4 (Revenge of the Warriors)
Die UFC 4 wurden am 16. Dezember 1994 im Expo Center Pavillion in Tulsa, Oklahoma ausgetragen. Das Preisgeld war inzwischen auf $ 64.000 gestiegen und wieder nahmen acht Kämpfer daran teil.
Nachdem Steve Jennum die UFC 3 mit nur einem Kampf gewonnen hatte, wurden die Regeln erweitert. Jeder Ersatzkämpfer, der ab jetzt im Finale einsprang, musste vorher mindestens einen Kampf in diesem Turnier gewonnen haben. Aus diesem Grund wurden auch in den UFC 4 das erste Mal vier Zusatzkämpfe organisiert, damit im Falle des Falles genug Ersatzkämpfer bereitstanden.
Bei diesem Wettbewerb konnte Royce Gracie (Gracie Jiu-jitsu) wieder zeigen, was er kann und besiegte Dan „The Beast“ Severn (Amerikanischer Wrestler).
In einem der Zusatzkämpfe vereinbarten Guy “The Sandman“ Mezger (Shootfighter) und Jason Fairn (Jiu-jitsu), die beide ihre Haare zu einem Pferdeschwaz gebunden hatten, eine eigene Regel vor dem Kampf – sie hielten sich auch beide daran und zogen einander nicht an den Haaren.
[bearbeiten] UFC 5 (The Return of the Beast)
Die UFC 5 wurden am 7. April 1995 in der Independence Arena in Charlotte, North Carolina abgehalten. Das Preisgeld war wieder auf $ 50.000 zurückgegangen und acht Teilnehmer bemühten sich darum. Dieses Mal gab es auch zum ersten Mal einen Gürtel zu gewinnen.
Dieses Mal gab es zwei große Veränderungen:
- Dies waren die ersten UFC mit Zeitlimits (zwanzig Minuten in den Viertel- und Halbfinalen und dreißig Minuten im Finale).
- Zusätzlich wurde von den Veranstaltern der UFC Superfight ins Leben gerufen, dessen Gewinner automatisch die Pflicht hat, seinen Titel bei den nächsten UFC zu verteidigen.
Rorion Gracie, der Begründer der UFC, verließ die Organisation kurz nach dem Tournament, da er sich nach dem Einführen der neuen Regeln nicht mehr mit der Idee identifizieren konnte. Seine Vale Tudo orientierte Vision des Ultimate Fighting war verschwunden.
Dan Severn (Amerikanischer Wrestler) gewann dieses Mal die UFC, indem er Dave Beneteau (Kanadischer Wrestler) besiegte.
Der Superfight zwischen dem Brasilianer Royce Gracie (Gracie Jiu-jitsu) und dem Amerikaner Ken Shamrock (Shootfighting) endete in einem Unentschieden.
Die Tatsache, dass sein Bruder Rorion die UFC nach diesem Wettbewerb für immer verließ, führte auch zum Ausstieg von Royce Gracie.
[bearbeiten] UFC 6 (Clash of the Titans)
Die sechsten UFC wurden am 14. July 1995 im Casper Events Center in Casper, Wyoming ausgetragen.
Wieder gab es eine Neuerung im Reglement: Der Kampfrichter hatte nun das Recht den Kampf aus einer stehenden Position neu anfangen zu lassen, wenn beide Kämpfer am Boden sind und keiner der beiden in der Lage ist, noch eine sinnvolle Aktion zu starten.
Zusätzlich wurde eine Verlängerung des Kampfes um fünf Minuten zugelassen, falls notwendig.
Oleg Taktarov (Sambo, Judo) aus Russland besiegte den Amerikaner David Lee „Tank“ Abbot (Wrestler, „Streetfighter“).
Der Amerikaner Ken Shamrock (Shootfighting) gewann den Superfight-Titel, indem er Dan „The Beast“ Severn (Wrestling/Sambo/Judo) bezwang.
[bearbeiten] UFC 7 (The Brawl in Buffalo)
Am 8. September 1995 fanden im Memorial Auditorium in Buffalo, New York die UFC 7 statt. Zum ersten Mal in er UFC-Geschichte waren seit den letzten UFC keine Regeln geändert worden.
Marco Ruas (Ruas Vale Tudo/Muay Thai/Kickboxen) aus Brasilien besiegte Paul "The Polar Bear" Varelans (Trap fighter/Vale Tudo) aus den U.S.A..
Im Superfight gab es ein Unentschieden zwischen Ken Shamrock (Shootfighting) und Oleg Taktarov (Sambo, Judo) aus Russland.
[bearbeiten] UFC 8 (David vs. Goliath)
Die UFC 8 wurden am 16. Februar 1996 im Ruben Rodriguez Coliseum in San Juan, Puerto Rico abgehalten. Dieses Mal zielten die Veranstalter darauf aus, kleinere gegen größer gewachsene Kämpfer antreten zu lassen, daher der Name der UFC 8 – „David gegen Goliath“.
Wieder einmal waren die Regeln abgeändert worden: Das Zeitlimit war auf zehn Minuten für die ersten beiden Runden des Turniers und auf fünfzehn Minuten für das Finale und den Superfight heruntergesetzt worden.
Die UFC 8 war auch das erste Turnier mit einer Jury, die aus drei Mitgliedern bestand. Die neu eingeführte Jury beendete das Zeitalter des „Unentschiedens“, indem sie nun nach Ablauf der Zeit entschied, wer gewinnen sollte.
Don "The Predator" Frye (Wrestling/Boxen/Judo) aus den U.S.A. gewann die UFC 8, indem er Gary "Big Daddy" Goodridge (Kuk Sool Wan) aus Kanada bezwang.
Ken Shamrock (Shootfighting) gewann den Superfight, dieses Mal gegen Kimo Leopoldo (Brasilianisches Jiu-jitsu / Muay Thai) aus den U.S.A.
[bearbeiten] UFC 9 (Motor City Madness)
Die UFC 9 fanden am 17. Mai 1996 in der Cobo Arena in Detroit, Michigan statt. Nachdem es großen politischen Druck auf die UFC gegeben hatte, wurden in den UFC 9 plötzlich geschlossene Faustschläge verboten. Trotzdem kamen sie während des Turniers einige Male ungestraft zum Einsatz.
Zum ersten Mal wurde das Turnierformat in einem Einzelrundensystem abgehalten: Fünf vorher festgesetzte Kämpfe wurden ausgetragen, zusätzlich der Superfight und ein Zusatzkampf (Gewinner fettgedruckt):
- Don “the Predator” Frye (Wrestling/Boxen/Judo), U.S.A. vs. Amaury Bitetti (Brasilianisches Jiu-jitsu), Brasilien
- Mark “the Cobra” Hall (Moo Yea Do), U.S.A. vs. Koji Kitao (Sumo), Japan
- Mark Schultz (Wrestling/Jiu-jitsu), U.S.A. vs. Gary “Big Daddy” Goodridge (Kuk Sool Wan), Kanada
- Rafael “the Earthquake” Carino (Brasilianisches Jiu-jitsu), Brazil vs. Matt Andersen (Warrior training), U.S.A.
- Cal Worsham (Tae Kwon Do), U.S.A. vs. Zane Frazier (Kenpo/Kickboxen/Shootfighting), U.S.A.
Zusatzkampf
Steve “The Sandman” Nelmark (Karate), U.S.A. vs. Tai Bowden (Kung Fu), U.S.A.
Superfight
Dan “the Beast” Severn (Wrestling/Sambo/Judo), U.S.A. vs. Ken Shamrock (Shootfighting), U.S.A.
[bearbeiten] UFC 10 (The Tournament)
Das UFC 10 wurde am 12. Juli 1996 in der Fairgrounds Arena in Birmingham, Alabama ausgetragen.
Dieses Turnier wurde wieder ohne Superfight ausgetragen.
Mark “The Hammer” Coleman (Freestyle Wrestling) aus den U.S.A. besiegte Don "The Predator" Frye (Wrestling/Boxen/Judo) ebenfalls aus den U.S.A.
[bearbeiten] Ultimate Ultimate 1996 (The Ultimate Ultimate 2)
Dieses Turnier war auf der Suche nach dem besten Kämpfer der bisher stattgefundenen UFC.
Sieg: Don “The Predator” Frye, U.S.A. – Wrestling, Boxen, Judo
[bearbeiten] UFC 12 (Judgement Day)
Die UFC 12 fanden am 7. Februar 1997 im Dothan Civic Center in Dothan, Alabama statt.
Dieses Turnier war das erste UFC-Turnier, bei dem nach Gewichtsklassen unterteilt wurde:
- Schwergewicht: über 200 lbs. (90 kg)
- Leichtgewicht: unter 200 lbs. (90kg)
Der Superfight kehrte nach dieser kleinen Pause auch wieder zurück.
Tournament:
Leichtgewicht: Jerry Bohlander, U.S. – Submission Wrestler
Schwergewicht: Vitor „The Phenom“ Belfort, Brasilien – Brasilianisches Jiu-jitsu, Boxen
Titel:
Schwergewichtstitel (Superfight): Mark „The Hammer“Coleman, U.S.A. – Freestyle Wrestling
[bearbeiten] UFC 13 (Ultimate Force)
Der Name der Kategorie Leichtgewicht wurde in leichtes Schwergewicht (<200 lbs.) abgeändert.
Tournament:
Leichtes Schwergewicht: Guy “The Sandman” Mezger, U.S.A. – Shootfighting
Schwergewicht: Randy “The Natural” Couture, U.S.A. – Greco-romanisches Wrestling
Titel:
Schwergewichtstitel (Superfight): Vitor “The Phenom” Belfort, Brasilien – Brasilianisches Jiu-jitsu, Boxen
[bearbeiten] UFC 14 (The Showdown)
Einmal mehr gab es eine Änderung in der Kategoriebezeichnung: leichtes Schwergewicht wurde in Mittelgewicht (<200 lbs.) umbenannt.
Tournament:
Mittelgewicht: Kevin Jackson, U.S.A. – Wrestling
Schwergewicht: Mark “The Specimen“ Kerr, U.S.A. – Wrestling
Titel:
Schwergewichtstitel (Superfight): Maurice “Mo” Smith, U.S.A. – Kickboxen
[bearbeiten] UFC 15 (Collision Course)
Am 17. Oktober 1997 wurde es in Bay St. Louis, Mississippi offiziell: Keine Headbutts, Tritte auf den am Boden liegenden Kontrahenten, Schläge auf Pressurpunkte, Haareziehen,… mehr erlaubt!
Tournament:
Schwergewicht: Mark „The Specimen“ Kerr, U.S.A. – Wrestling
Titel:
Schwergewichtstitel: Maurice “Mo” Smith, U.S.A. – Kickboxen
Superfight:
Randy “The Natural” Couture, U.S. – Greco-romanisches Wrestling
[bearbeiten] UFC Japan (Ultimate Japan)
Die erste UFC-Veranstaltung, die in Japan organisiert wurde, fand am 21. Dezember 1997 in Yokohama statt.
Tournament:
Schwergewicht: Kazushi “The Gracie Hunter” Sakuraba, Japan – Submission Fighting
Titles:
UFC Schwergewicht Champion: Randy „The Natural” Couture, U.S. – Greco-romanisches Wrestling
UFC Mittelgewicht Champion: Frank Shamrock, U.S. – Submission Wrestling
Superfight:
Vitor “The Phenom” Belfort, Brasilien – Brasilianisches Jiu-jitsu, Boxen
[bearbeiten] UFC 16 (Battle in the Bayou)
Die UFC 16 wurden am 13. März 1998 in New Orleans, Louisiana ausgetragen. Bei diesem Turnier wurde zum ersten Mal auch in der Kategorie Leichtgewicht (<170 lbs.) gekämpft. Weiters gab es eine Klasse für das Mittelgewicht und eine für das Schwergewicht, einen Mittelgewicht-Superfight und zwei Zusatzkämpfe.
Leichtgewicht: Pat “The Croatian Sensation” Miletich, U.S.A. – Muay Thai, brasilianisches Jiu-jitsu, Wrestling
Mittelgewicht: Frank Shamrock, U.S.A.– Submission Wrestling
Schwergewicht: Tsuyoshi “TK” Kosaka, Japan – Judo, Submission
Mittelgewicht Superfight: Jerry Bohlander, U.S.A. – Submission Wrestling
[bearbeiten] UFC 17 (Redemption)
Die UFC 17, die am 15. Mai 1998 in Mobile, Alabama stattfanden, beinhalteten ein Mittelgewichtturnier, drei Schwergewicht Superfights, ein Schwergewichtkampf und einen Zusatzkampf. Zusätzlich wurde ein eigener Mittelgewicht-Champion Kampf für Frank Shamrock und Jeremy Horn arrangiert.
Schwergewicht:
Andre “the Chief” Roberts, U.S.A. – Wrestling, Boxen
Schwergewicht Superfights:
1.Mike van Arsdale, U.S.A. – Wrestling bezwang Joe Pardo, U.S.A. – Brasilianisches Jiu-jitsu
2.David “Tank” Abbot, U.S.A. – Pit Fighting bezwang Hugo Duarte, Brasilien – Luta Livre
3.Pete “El Duro” Williams, U.S.A. – Submission Fighting bezwang Mark “The Hammer” Coleman, U.S.A. – Freestyle Wrestling
Mittelgewichtturnier:
Dan “Hollywood” Henderson, U.S.A. – Wrestling
Mittelgewicht Champion:
Frank Shamrock, U.S.A. – Submission Wrestling
[bearbeiten] UFC 21 (Return of the Champions)
Die UFC 21 wurde am 16. Juli 1999 im Five Seasons Events Center in Cedar Rapids, Iowa veranstaltet.
Wieder wurden große Veränderungen an den UFC vorgenommen: Vorrunden wurden ab jetzt in zwei mal fünf Minuten, die Hauptkämpfe in drei mal fünf Minuten entschieden. Zusätzlich wurde das Ten Point Must System eingeführt (bekannt aus dem Boxsport), um die Juryentscheidungen leichter zu machen.
Schlussendlich verhalfen diese jüngsten Veränderungen im Reglement dem Ultimate Fighting doch noch zu einem gesellschaftlich akzeptableren Bild.
Der Zeitraum zwischen den UFC 23 und den UFC 29 wird als „die dunklen Tage“ der UFC bezeichnet. In dieser Periode war es nicht erlaubt, die Kämpfe aufzuzeichnen und über Homevideos zu vermarkten, da die Regierung der U.S.A. damals Sanktionen über die UFC verhängte.
[bearbeiten] UFC 31 (Locked and Loaded)
Während Zuffa, LLC 2001 bei den UFC 31 the Entity of the UFC (der von ihnen gegründete MMA Sportverein) vorstellte, wurden die Gewichtsklassen von der Nevada State Athletic Commission (NSAC) wieder einmal reformiert.
Leichtgewicht 150 bis 155 lbs.
Weltergewicht <170 lbs.
Mittelgewicht <185 lbs.
Leichtes Schwergewicht <205 lbs.
Als Zuffa im Jänner 2001 die Rechte an den UFC aufkaufte, wurde das Ultimate Fighting mit Hilfe eines enormen Marketingkonzepts (und Budgets) und Lorenzo Fertitta (einem früheren Mitglied der Nevada State Athletic Commission und Begründer der Zuffa) trotz der permanenten Unruhen immer noch populärer. Fertitta schaffte es auch die Sanktionen der NSAC noch im selben Jahr zu stoppen.
Seit den UFC 31 wurden noch viele weitere UFC veranstaltet, die laufenden Änderungen der Regeln sind aber inzwischen Geschichte.
[bearbeiten] Nevada State Athletic Commission (NSAC)
Die Nevada State Athletic Commission wurde 1941 gegründet und ist seit dem verantwortlich für alle Turniere und Wettbewerbe des unbewaffneten Kampfs. Ihr Aufgabenbereich umfasst auch die Lizenzvergabe und die Verantwortung für sowohl Mixed Martial Arts-Kämpfer als auch für Boxer, Kickboxer, Manager, Veranstalter, Kampfrichter und so weiter zu übernehmen. Alles in allem fungieren sie als oberste Autorität.
Die Kommission besteht aus fünf Teilzeitmitgliedern. Der Gouverneur bestimmt die Mitglieder, die sich auf jeweils drei Jahre verplichten.
Vorsitzender: Dr. Tony Alamo, Las Vegas
Raymond ‘Skip’ Avansino Jr., Reno
John R. Bailey, Las Vegas
Joe W. Brown, Las Vegas
TJ Day, Reno
Keith Kizer ist der momentane Direktor.
[bearbeiten] Gewichtsklassen des Ultimate Fighting
Nach den unzähligen Änderungen, die in den Gewichtsklassen über die Jahre hinweg vorgenommen worden sind, hat die Nevada State Athletic Commission folgende Regelung festgesetzt (Kämpfer müssen in Pfunden gewogen werden!):
- Fliegengewicht <125 lbs. / 57 Kilogramm
- Bantamgewicht <135 lbs. / 61 Kilogramm
- Federgewicht <145 lbs. / 66 Kilogramm
- Leichtgewicht <155 lbs. / 70 Kilogramm
- Weltergewicht < 170 lbs. / 77 Kilogramm
- Mittelgewicht < 185 lbs. / 84 Kilogramm
- Leichtes Schwergewicht <205 lbs. / 93 Kilogramm
- Schwergewicht < 265 lbs. / 120 Kilogramm
- Superschwergewicht >265 lbs. / 120 Kilogramm
[bearbeiten] Kampfentscheidung
[bearbeiten] Punktesystem
Das Ten Point Must System, bekannt aus dem Boxsport wurde für das Ultimate Fighting übernommen. Der Gewinner der Runde erhält zehn Punkte von jedem Wertungsmitglied, der Verlierer bekommt neun oder weniger. Sollte es ein Unentschieden geben, erhalten beide zehn Punkte.
[bearbeiten] Matchende
- Knockout: Ein Kämpfer ist nicht in der Lage den Kampf nach einem legalen Treffer innerhalb von zehn Sekunden fortzusetzen oder Bewusstlosigkeit;
- Aufgabe: Entweder der Kämpfer gibt verbal auf, oder er klopft dreimal auf die Matte/den Kontrahenten
- Technisches K.O.: Wenn es dem Kämpfer nicht mehr möglich ist, sich selbst zu verteidigen oder der Ringarzt den Kampf wegen zu großer Verletzung abbricht.
- Entscheidung der Jury:
- Unanimous decision (UD): Alle drei Wertungsrichter sind sich einig über den Sieger
- Split decision (SD): Zwei Wertungsrichter entscheiden für den einen, der dritte Wertungsrichter für den anderen Kämpfer
- Majority decision (MD): Zwei Wertungsrichter entscheiden sich für den einen Kämpfer, der dritte Wertungsrichter für ein Unentschieden
- Unanimous draw: Alle drei Wertungsrichter sind sich über ein Unentschieden einig
- Majority draw: Zwei der Wertungsrichter werten mit Unentschieden, der dritte legt sich auf einen Sieger fest
- Split draw: Beide Kämpfer haben die gleiche Punktzahl erreicht
- Disqualifikation
- No contest: Ein unabsichtliches Foul verhindert das Weiterführen des Kampfs
[bearbeiten] Fouls
Wenn ein Foul als leichtes Vergehen gesehen wird, zieht der Kampfrichter einen oder mehrere Punkte ab. Sollte der Kampf jedoch wegen eines groben Vergehens (starke Verletzung) abgebrochen werden, kann das sogar zur Disqualifikation des Angreifers führen. Wenn ein Foul unabsichtlich zum Abbruch des Kampfs führt, wird vom Kampfrichter ein no contest gegeben.
Sollten sich die Auswirkungen des Kampfs erst später im Verlauf der Runde zeigen, gewinnt der Kämpfer der in diesem Moment an Punkten vorne liegt. Sollten beide Kämpfer dieselbe Anzahl von Punkten haben wird der Kampf mit einem Technischen Unentschieden beendet.
Die Nevada State Athletic Commission hat entschieden, dass die nachfolgenden Punkte als Foul gewertet werden müssen:
- Absichtliches Eindringen mit dem Fingers in Wunden des Gegners
- Absichtliches Verletzen des Gegners auf unsportliche Art und Weise
- Anhalten an den Seilen oder dem Zaun
- Anweisungen des Kamprichters missachten
- Anspucken des Gegners
- Attacken auf die Leistengegend
- Attackieren des Gegners nach dem Signal, das das Ende der Runde ankündigt
- Attackieren des Gegners während der Pause
- Attackieren eines Gegners, der unter der Obhut des Kampfrichters steht
- Auf den Kopf des am Boden liegenden Gegners stampfen
- Augenauskratzen
- Beißen
- Beleidigungen innerhalb des Rings
- Den Gegner aus dem markierten Bereich zu werfen
- Einhacken in Körperöffnungen wie Nase oder Mund des Gegners (Fish-hooking)
- Einmischung der Ecke
- Festhalten des Gegners an den Hosen oder Handschuhen
- Festhalten des Schlüsselbeins
- Griffe an kleinen Gelenken (Finger)
- Haare-ziehen
- Handtuch während des Wettbewerbs in den Ring werfen
- Knien auf dem Kopf des Gegners am Boden
- Kopfstöße
- Kratzen, kneifen und in den Gegner krallen
- Mitführen von fremden Objekten im Ring
- Schläge auf den Hals oder die Luftröhre
- Schläge auf den Hinterkopf bzw. die Wirbelsäule (Rabbit Punch)
- Schläge mit dem Ellbogen nach unten gerichtet
- Tritte auf den Kopf des am Boden liegenden Gegners
- Tritte in die Niere mit der Ferse
- Vortäuschen von Verletzungen oder dem Kontakt mit dem Gegner permanent auszuweichen
- Würfe auf den Kopf oder Nacken (Piledriver)
[bearbeiten] Bemerkenswerte Kämpfer in der UFC
David Abbot (Schwergewicht Superfight Champion)
Andrei Arlovski (Schwergewicht Champion)
Vitor Belfort (Leichtes Schwergewicht Champion)
Michael Bisping (Leichtes Schwergewicht)
Jerry Bohlander (Leichtgewicht Turnier Champion)
Murilo Bustamante (Mittelgewicht Champion)
Mark Coleman (Open Weight Tournament Champion, Schwergewicht Champion)
Randy Couture (Schwergewicht Champion, Leichtes Schwergewicht Champion)
Nate Diaz (Leichtgewicht)
Rashad Evans (Schwergewicht)
Rich Franklin (Mittelgewicht Champion)
Don Frye (Open Weight Tournament Champion)
Royce Gracie (Open Weight Tournament Champion
Forrest Griffin (Leichtes Schwergewicht)
Kendall Grove (Mittelgewicht)
Dan Henderson (Mittelgewicht Turnier Champion)
Matt Hughes (Weltergewicht Champion)
Kevin Jackson (Mittelgewicht Turnier Champion)
Quinton Jackson (Leichtes Schwergewicht Champion)
Steve Jennum (Open Weight Champion)
Mark Kerr (Schwergewicht Turnier Champion)
Tsuyoshi Kosaka (Schwergewicht Superfight Champion)
Chuck Liddell (Leichtes Schwergewicht Champion)
Travis Lutter (Mittelgewicht)
Dave Menne (Mittelgewicht Champion)
Guy Mezger (Leichtgewicht Turnier Champion)
Pat Miletich (Weltergewicht Champion)
Frank Mir (Schwergewicht Champion)
Carlos Newton (Weltergewicht Champion)
Tito Ortiz (Leichtes Schwergewicht Champion)
B.J. Penn (Weltergewicht Champion)
Jens Pulver (Leichtgewicht Champion)
Kevin Randleman (Schwergewicht Champion)
Pedro Rizzo (Schwergewicht Superfight Champion)
Ricco Rodriguez (Schwergewicht Champion)
Marco Ruas (Open Weight Tournament Champion)
Bas Rutten (Schwergewicht Champion)
Kazushi Sakuraba (Schwergewicht Tournament Champion)
Diego Sánchez (Mittelgewicht)
Frank Shamrock (Mittelgewicht Champion)
Ken Shamrock (Superfight Champion)
Sean Sherk (Lightweight Champion)
Matt Serra (Weltergewicht Champion)
Dan Severn (Open Weight Tournament Champion, Open Weight Superfight Champion)
Anderson Silva (Mittelgewicht Champion)
Maurice Smith (Schwergewicht Champion)
Georges St. Pierre (Weltergewicht Champion)
Joe Stevenson (Weltergewicht)
Tim Sylvia (Schwergewicht Champion)
Oleg Taktarov (Open Weight Tournament Champion)
Evan Tanner (Mittelgewicht Champion)
Mike van Arsdale (Schwergewicht Superfight Champion)
Pete Williams (Schwergewicht Superfight Champion)


