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STECKBRIEF

Boris Becker

Letztes Update: 20. März 2014


Pokerstars
„Ich habe schon als Tennisprofi zwischen den Spielen gepokert, da das Pokern mir geholfen hat, meine Konzentration zu verbessern. Nun will ich meine Fähigkeiten weiter ausbauen, um mich auch hier wieder mit den Besten zu messen."
aus einem Interview
22. 11. 1967
Leimen
Skorpion
Verheiratet
Ja
Monte Carlo
Deutschland
Tennisstar
Promi, ehemaliger Tennisprofi, Geschäftsmann, Pokerprofi
Online Poker, Tennis
In seiner Jugend
n/a
Aggressiv, intuitiv
seine Team PokerStars Kollegen
„Boris Becker hat Herz, Disziplin und Kampfgeist. Durch seine vielen Jahre als Spitzensportler bringt er die idealen Voraussetzungen für einen Full Tilt Poker Pokerspieler mit." Tamar Yaniv, Marketingdirektor FullTilt Poker

"Ihm kommt seine immense Wettkampferfahrung im Tennis zugute.“ Katja Thater

Er gehörte von 1985 bis 1999 dem Kreis der besten Spieler im internationalen Profitennis an.

Er gewann 1985 mit 17 Jahren als jüngster und gleichzeitig erster deutscher Spieler in der Turniergeschichte das internationale Tennisturnier von Wimbledon

Boris Becker mustert aufmerksam seinen Gegner, die Situation ist ihm seit Jahren vertraut. Durch die angespannte Stille dringt nur immer wieder ein „Klack Klack Klackklack“ aus Beckers Richtung. Sein Blick wandert über die grüne Fläche die sich vor ihm ausbreitet, der Gegner ist sichtlich nervös. Becker bleibt ruhig, nach Jahren der Tennis-Profikarriere hat er sich eine natürliche Gelassenheit angewöhnt, aus der Fassung bringt ihn heutzutage nichts mehr so leicht. „Klack Klack Klackklack“ Er schaut dem Gegner noch einmal in die Augen und dann… setzt er nicht etwa zum Topspin (= gebräuchlicher Vor- und Rückhandschlag beim Tennis) an, sondern geht All In.

Boris Becker sitzt am Pokertisch - der Finaltisch eines „Side Events“ der EPT (European Poker Tour) in Monte Carlo - und klappert mit den Poker Chips. Eine Bewegung, die ihm liegt, wie beim Tennis, wenn er vor dem Aufschlag den Ball auf den Boden tippt. Auch die Konfrontation liegt ihm, der Centre Court (= Hauptspielfeld einer Tennisanlage) sowieso. Da macht es keinen Unterschied, ob es sich um eine Rasenfläche, eine Sandbahn, einen Kunststoffgranulatboden oder, wie hier, um einen mit grüner Friese (= eine Art Filz) überzogenen Pokertisch handelt: Boris Becker hält sich gern und erfolgreich im Mittelpunkt auf, an der Spitze ist sein Platz. So war das schon immer.

High Roller am Centre Court

Mit Poker hat Boris Becker schon länger zu tun. Früher hat er in den Pausen zwischen den Tennis-Matches öfter ein Spielchen gewagt. „Das Pokern hat mir geholfen, meine Konzentration zu verbessern“, sagt er heute in einem Interview. Das kann man an seiner turbulenten Tenniskarriere ablesen, an den unzähligen gewonnen Spielen, den Turnieren, Freundschafts- und Showspielen; dieses Konzentrationstraining hat definitiv Früchte getragen. Der Name Boris Becker ist auf der ganzen Welt zum Synonym für Tennis geworden, kaum einer hat den Sport mehr geprägt, kaum einer mehr geleistet.

Mit 31 ging Boris Becker in Pension und zog sich vom Profitennis zurück. Nur noch vereinzelt war er bei einigen Promispielen dabei. Einem Tennisprofi wie ihm wird da schnell langweilig, sind doch Bewegung und Training die Essenzen seiner ganzen Existenz. Er ist es von Kindesbeinen an gewöhnt, nonstop in Aktion zu sein. Bereits mit vier Jahren hielt er sein erstes Racket in der Hand. Danach gab es keinen Stillstand mehr, von Sieg zu Sieg ging er seinen Weg zielstrebig an die Spitze.

Nach seiner „Frühpensionierung“ versuchte er sich als Unternehmer, während er nebenbei von seinem Promistatus profitierte. Zwar besitzt er immer noch drei Mercedes-Werkstätten, doch haben unzählige Skandälchen seinen Ruf empfindlich angekratzt. Die einst schillernde Figur schien nach den ganzen Eklats matt zu werden. Steuerhinterziehung und die sogenannte „Besenkammeraffäre“ – Becker hatte ein sexuelles Verhältnis mit der Russin Angela Ermakova, während seine damalige Frau schwanger im Krankenhaus lag - sind nur die Spitze, der von den Medien dankbar aufgenommmenen Schauergeschichten.

Boris Becker vertraut ganz auf seine „Asse“

Wenn er jetzt neues Terrain betritt und versucht, auf dem Pokertisch sein bestes Spiel zu machen, ist das nicht etwa eine Midlife-Crisis, sondern nur ein weiterer Schritt auf seinem Lebensweg. Poker ist seine zweite Leidenschaft, bereits als Jugendlicher hat er begonnen, in den Pausen den Schläger gegen die Karten einzutauschen und die Asse nicht mehr auf den Platz, sondern aus dem Ärmel zu zaubern.

Boris Becker gibt in Interviews gerne bereitwillig Auskunft über seine Pokerleidenschaft. Auch in diversen Online Poker Casinos, vor allem bei PokerStars hat er schon oft gespielt. Lange Zeit hat er Poker nur als Hobby gesehen, wurde aber schließlich immer besser und war schon ernsthaft am überlegen, eine Karriere als Pokerspieler anzustreben und es auf die harte Tour zu versuchen, wie so viele andere vor ihm. Doch sein Promistatus, sein bekanntes Gesicht halfen ihm hier mehr als seine Fähigkeiten am Pokertisch, was viele Kritiker auf den Plan rief, die in Boris Beckers plötzlicher Pokeraffinität nichts weiter als einen Werbegag sahen. Doch sie sollten bald eines Besseren belehrt werden…

Vom Racket zum Rake

Ende 2007 wurde Boris Becker vom Online Poker Casino PokerStars unter Vertrag genommen. Es wurden witzige Werbespots gedreht und man merkte sofort, wie gut Becker ins Team passte. Mit seiner sportlichen Ausstrahlung und dem Gewinnergesicht ist er das perfekte Aushängeschild für ein Team von Pokergrößen dem u.a. Joe Hachem, Daniel Negreanu und Barry Greenstein angehören. Sie glauben, Sie haben das Zeug zum nächsten Pokerstar? Finden Sie es heraus! Wenn Sie von hier aus direkt die Seite von PokerStars besuchen, erhalten Sie dort sofort Ihren exklusiven Willkommensbonus.

Boris Becker erhielt durch seinen Werbevertrag mit PokerStars eine Art Wildcard (=Außerordentliche Aufnahme in ein Turnier), die es ihm ermöglichte, direkt an größeren Turnieren teilzunehmen. PokerStars bezahlte ihm die hohen Buy-Ins für die größten Turniere der Welt. Mit seinem Ehrgeiz und seiner Leidenschaft war er genau richtig in der Welt des Pokers.

„Boris Becker is Back“

Als Einstand veranstaltete der Anbieter PokerStars gleich ein Live Pokerturnier, das mit „Boris Becker is Back“ einen werbewirksamen Namen trug. Becker trat gegen acht PokerStars Online-Gewinner an, die sich zuvor in einer Turnierserie qualifizieren mussten. Mehr als 100.000 Teilnehmer stellten sich dieser Herausforderung, somit waren Beckers Kontrahenten ausgesuchte Spitzenspieler.

Das Turnier selbst dauerte dann knapp vier Stunden, in denen der ehemalige Tennisprofi alles gegeben hat, leider vergebens. Nach gut einer Stunde ging Becker All In. Was er nicht wissen konnte, war, dass sein Gegner auf dem River seinen Flush komplettierte. Boris Becker musste den Tisch verlassen und sein Gegner Philip Luhmann kassierte die von Poker Stars ausgesetzten $ 5.000 Kopfgeld.  

"Ich hatte gute Karten, mein Gegner hat auf den Flop gespielt und der meinte es gut mit ihm. Daher habe ich früh verloren, ich hätte aber gerne länger gespielt.“, kommentiert das Tennis-Ass entspannt sein frühes Ausscheiden. Gewonnen hat das Turnier dann der erst 18-jährige österreichische Schüler Harald Hautzinger.

Von der ATP zur EPT

Sein Sponsor PokerStars bezahlte ihm nach der ersten Turnierpleite das $ 10.000 Buy-In für das Finale der EPT (= European Poker Tour) in Monte Carlo 2008 eines der größten Pokerturnier der Welt, mit einer Gesamtgewinnsumme von über € 8.000.000. Größen wie Chris Moneymaker und Daniel Negreanu gaben sich hier die Ehre. Für Boris Becker sah es allerdings anfangs eher schlecht aus. Gerade mal ein paar Stunden hielt er sich mit dem Geld über Wasser, bevor ihn ein Amerikaner aus dem Spiel katapultierte. Becker machte einen typischen Anfängerfehler: Er ging in einem nervösen Moment All In, setzte alles auf eine Karte, obwohl er genau sehen konnte, dass sein Kontrahent mindestens doppelt so viele Chips vor sich liegen hatte und ihn ein Verlust nicht aus der Ruhe bringen würde. Für Becker allerdings bedeutete dieses leichtsinnige All In das Aus.

Im Laufe des Turniers verwandelte er seine anfängliche Niederlage jedoch in einen ansehnlichen Triumph – und zwar in einem „Side Event“. Für einen Anfänger wie ihn, den sie in der professionellen Pokerszene wohl noch am ehesten einen „Fisch“ (= ein Anfänger, den man ausnehmen kann) nennen würden, stieg er bei besagtem „Side Event“ des Turniers überraschend gut aus. Er schaffte es beim € 500 No Limit Hold’em an den Finaltisch. Auf dem Weg dorthin hielt er mit renommierten Spielern, wie Arnaud Mattern und William Haughey, mit. Der Sieg schien zum Greifen nahe, doch dann zog er gegen den Team PokerStars Profi André Akkari den Kürzeren. Becker callte mit A8 dessen All In, Akkari zeigte K 9. Auf dem Tisch lagen 7 K 2 6und schon war der ehemalige Tennisstar draußen. 5Er verließ den Tisch als Siebter von 338 Teilnehmern mit € 11.800. Monte Carlo ist nicht Wimbledon. Doch brachte ihm dieser siebente Platz mehr als „nur“ Geld ein, auch sein Ansehen innerhalb der Pokerszene ist dadurch massiv gestiegen. Er wird nun respektiert und ist nicht mehr nur der Werbeträger für PokerStars. Wenn Sie gegen Boris Becker ihr Glück versuchen wollen, dann versuchen Sie es am besten bei PokerStars.

Serve and Volley oder Bet and Raise

Seinen schnellen und variablen Aufschlag, seine beste Waffe auf dem Tennisplatz war, transformiert Boris Becker ins Pokerspiel. Er bringt dadurch frischen Wind und ganz neue Ansätze ins Spiel ein, mit denen er seinen Gegner ähnlich unnachgiebig bearbeitet, wie damals in den 80ern, als er als einer der besten Serve-and-Volley (= Aufschlag und anschließender Netzangriff mit Flugball) Spieler der Tenniswelt galt. So gekonnt wie er am Court agierte, gibt er sich heute am Pokertisch. In einem ausgefeilten Trainingsprogramm trimmten ihn seine Team PokerStars Kollegen auf die Turniere hin. Innerhalb kürzester Zeit war Boris Becker bereit, größere Turniere zu spielen. Seine Nerven sind gestählt, man wird ihn wohl nie mit Kapuze und Sonnenbrille am Pokertisch finden. Er bleibt so ruhig, dass ihn nicht einmal eine verräterisch zuckende Halsschlagader enttarnen kann. Das Pokerface ist für Boris Becker eine Art Naturzustand.

Becker sieht seine Zukunft im Pokern, er wird auf jeden Fall weitermachen. In  seinen eigenen Worten:

"Nun will ich meine Pokerfähigkeiten weiter ausbauen, um mich auch weiterhin  mit den Besten zu messen!

Boris Becker erhebt nun die berühmte Becker-Faust am Pokertisch, soviel hat sich also gar nicht geändert seit seiner Tenniskarriere…

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