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STECKBRIEF

Antonio Esfandiari alias "The Magician"

Letztes Update: 25. März 2014
 
Cake Poker
„Ich liebe es, dass ich mit den Köpfen der Menschen spielen kann!“
Antonio über seine Zauber- und Pokerkünste
08.12.1978
Teheran, IR
Schütze
Ledig
Las Vegas, US
USA
Zauberkünstler
Zaubern, Partys feiern
...mit 19 in San José
Hold'em
Phil Laak
“Antonio, ich wollte dir nur sagen: DU ROCKST! Du bist ein fantastischer Pokerspieler, du bist sehr attraktiv und hast Sinn für Humor!“ (ein weiblicher Fan) „Dieser Typ ist einfach klasse! Seinen Stil muss man einfach lieben!“ (ein Fan)
Ist Präsident des hedonistischen Party-Geheimbundes "Rocks and Rings", der sogar eine eigene "Geheimsprache" hat, spielt in der TV-Show "I Bet You" mit und musste einen Wurm essen, ist mit Phil Laak und Gus Hansen befreundet, ist bekannt für seine "magische" Fähigkeit, den Gegner richtig zu lesen, redet ununterbrochen am Pokertisch, bietet Führungen durch das Nachtleben von Las Vegas an - keiner kennt die Partyszene so gut wie er!

Leben als Flüchtlingskind in den USA

Der Krieg dauerte an und immer häufiger waren auch Privatdomizile vom Bombenhagel betroffen. Amirs Vater war ein sehr erfolgreicher Mann im Iran und besaß vier verschiedene Unternehmen. Dennoch arbeitete er ein ganzes Jahr daran, der Familie eine Auswanderung nach Amerika zu ermöglichen, weil der andauernde Krieg das Leben in der Heimat schwierig gestaltete.

Als der kleine Amir neun Jahre alt war, war es schließlich so weit: Die Familie verließ die Heimat und wanderte nach San José, Kalifornien aus. Obwohl das Leben dort weitaus sicherer war, fühlte Amir sich in den USA nicht wohl. Der kleine Junge verstand kein Wort Englisch und es gab auch niemanden, der es ihm hätte beibringen können. In den ersten Monaten in den USA war es Amir nicht möglich, mit seinen Klassenkameraden und anderen Kindern zu kommunizieren, weshalb er sehr wenige Freunde hatte. Doch Amir lernte schnell und schon nach etwa sechs Monaten konnte er sich sehr gut verständigen.

Seine Mutter entschied nach wenigen Monaten in San José, die Scheidung einzureichen und alleine zurück in den Iran zu gehen. Von da an wurden Antonio und sein kleiner Bruder Paul von ihrem Vater und den Großeltern aufgezogen.

Als schönste Erfahrung in seiner Kindheit bezeichnet er die Zeit, als sein kleiner Bruder endlich alt genug war, um mit ihm zu spielen. Schon während seiner Kindheit war Amir es gewöhnt, dass in seiner Familie manchmal Karten bzw. Poker gespielt wurde. Allerdings wurde innerhalb der Familie immer iranisches Poker gespielt. Iranisches Poker unterscheidet sich von den „üblichen“ Pokervarianten dadurch, dass alle Karten zwischen zwei und sechs entfernt werden und man nur mit jenen spielt, die sieben und höher sind. Auch die Regeln sind etwas anders. Antonio kann sich aber heute kaum noch daran erinnern und sagt auch selbst, dass er eigentlich von jenen Pokerrunden während seiner Kindheit nicht viel mitbekommen hat.

Bereits im zarten Alter von 11 Jahren hatte Amir die Fähigkeit entwickelt, relativ gut an Geld zu kommen: Er verkaufte Zeitschriftenabonnements per Telefon und verdiente damit immerhin $ 400 pro Woche.

Während seiner High School-Zeit änderte Amir seinen Namen in Anthony, weil er in der Schule von den anderen Jugendlichen wegen seines iranischen Namens gehänselt wurde.

Vom Kellner zum Zauberkünstler

Nach seinem High School-Abschluss schrieb er sich am DeAnza-College in Cupertino, Kalifornien ein und besorgte sich mit 16 Jahren einen Nebenjob als Kellner. Da er nach einem Streit mit seinem Vater schon mit 17 Jahren aus seinem Elternhaus ausgezogen war und eine eigene Wohnung hatte, wurde diese in relativ kurzer Zeit zur „Partyzentrale“. Deshalb wurden seine Noten immer schlechter, was dazu führte, dass er das College nach ungefähr einem Jahr abbrach - er war damals einfach zu sehr damit beschäftigt, Partys zu feiern.

Ein Büffetkellner in dem Restaurant, in dem auch „Anthony“ arbeitete, brachte ihn auf die Idee, sich mit der Welt der Magie auseinanderzusetzen, indem er ihm einen besonders faszinierenden Kartentrick zeigte. Davon war der junge Iraner so beeindruckt, dass er sich sofort Bücher und Videokassetten beschaffte, die sich mit der Kunst der Magie beschäftigten. Mit Hilfe dieser Bücher brachte er sich selbst einige Tricks bei und begeisterte bald darauf die Gäste des Restaurants mit seinen Künsten. Er verfeinerte seine Darbietung als Kellner mit diversen Zaubertricks und erhielt dafür oft ein stattliches Trinkgeld. Er war sogar so geschäftstüchtig, dass er begann, seine Visitenkarten an potentielle Kunden zu verteilen. Anthony tat oft 12 Stunden am Tag nichts anderes als zu zaubern. Schlussendlich kündigte er seinen Job als Kellner, weil er als „Magic Antonio“ bereits
$ 300 bis $ 400 die Stunde verdiente. Aufgrund seiner großen Beliebtheit in diesem Restaurant, wurde „Anthony“ bald auch für Privatpartys gebucht, um dort seine Zauberkünste vorzuführen.

Mit 19 Jahren, als man ihn schon als professionellen Magier bezeichnen konnte, kam dann der nächste Namenswechsel: Diesmal nannte er sich selbst Antonio, weil er der Meinung war, dass dieser Name seinem Wesen als Magier mehr gerecht wurde als Anthony. Noch heute trägt Antonio wegen seiner Vergangenheit als Zauberkünstler den Spitznamen „The Magician“ (Der Magier).

Erste Schritte in die Pokerszene

Durch seinen Zimmergenossen Scott Steward geriet Antonio schließlich in die Pokerszene. Im Alter von 19 Jahren begleitete Antonio seinen Freund Scott zu einem Pokerturnier in den „Garden City Club“, ein Casino in San José. Natürlich hatte Antonio zu diesem Zeitpunkt noch das Problem, dass er zu jung war, um offiziell zu spielen. Als ihn also ein Sicherheitsbediensteter des „Garden City Club“ nach einem Ausweis fragte, hatte Antonio schon die Befürchtung, dass seine Pokerkarriere bereits beendet sei, bevor sie in Gang gekommen war.

Das Altersproblem war aber schon bald kein Großes mehr, da Esfandiari einfach den Club wechselte: Im „Bay 101“ musste er sich nicht ausweisen. Antonio war hin und weg von der Atmosphäre, die dort herrschte und versuchte sein Glück bei einer $ 30 Buy-In-Veranstaltung und gewann. Er entdeckte, dass er die Herausforderung des No Limit Texas Hold’em liebte. Vor allem die Tatsache, dass man bei diesem Spiel sehr gut bluffen konnte, faszinierte den jungen Antonio. Bereits zu diesem Zeitpunkt überlegte er, was wohl der beste Weg sei, um sehr schnell sehr gut im Pokern zu werden und damit Geld zu verdienen. Bald war Antonio also nicht mehr nur für das Verschwinden von kleinen Häschen, sondern auch für das Verschwinden diverser Pokereinsätze seiner Gegner verantwortlich.

Heute sagt Antonio über seine Anfänge im Pokern: „Gleich zu Anfang fiel mir Pokern relativ leicht. Ich konnte immer sagen, was andere Leute hatten. Und frag mich nicht, wie ich das gemacht habe. Ich weiß es nicht. Das kam einfach irgendwie zu mir.“

Antonio begann also, das Pokerspiel genau zu studieren. Um mehr über das Pokern zu lernen, begab Antonio sich in die Hände von Gabe Thaler, mit dem er regelmäßig private Pokerrunden (vorwiegend No Limit Texas Hold’em) austrug. Diese Spiele brachten „The Magician“ eine Menge über das Pokerspiel bei. Außerdem nahm er an Cash Games und kleinen Turnieren teil, um sich ein gewisses Guthaben zu erspielen. Mit diesem Geld wollte er schlussendlich nach Las Vegas, um dort an der Hauptveranstaltung der World Series of Poker teilzunehmen. Der Wunsch war groß, das Können (noch) weniger: Vorerst scheiterte Antonio an diesem Vorhaben und verlor das ganze Geld, das er sich so mühsam erspielt hatte.

Ungefähr zur gleichen Zeit traf Antonio bei der WSOP auf Phil Laak, einen erfahrenen Profipokerspieler. Die beiden saßen bei einer Veranstaltung der World Series of Poker am gleichen Tisch und wie üblich begeisterte „The Magician“ die anderen Spieler mit seinen Zaubertricks. Laak war der einzige, der sich nicht blenden ließ und versuchte angestrengt, die Tricks zu durchschauen, sehr zum Ärger von Antonio. Deshalb wechselte er an einen anderen Tisch, konnte aber Phil Laak nicht abhängen, da dieser ihm folgte. Schlussendlich kamen die beiden ins Gespräch und wurden Freunde.

Durch diese Freundschaft lernte Antonio viel über die Bedeutung von Geldmanagement und ging mit diesem neuen Wissen und dem festen Entschluss, seine Fähigkeiten weiter zu verbessern, nach San José zurück. Bei einem der häufigen Besuche, den Phil Laak seinem Freund Antonio abstattete, beschlossen die beiden, zusammenzuziehen.

Onlinepoker spielte Esfandiari früher hauptsächlich bei UltimateBet, wo immer ein Platz für ihn reserviert ist. Antonio hatte sich vertraglich dazu verpflichtet, 40 Stunden pro Monat dort zu spielen, über diesen Vertrag sagte Antonio:
„Die bezahlen mich und ich mache, was ich will. […] Ich bin von einem Niemand zu jemandem geworden, der die gleiche Stellung wie Annie Duke und Phil Hellmuth hat.“
Im Jahr 2007 wurde bekannt, dass der Vertrag zwischen Antonio Esfandiari und UltimateBet nicht verlängert wird; angeblich, weil er nicht mehr in das neue, nicht-amerikanische Werbeschema des Online-Pokerraums passt.

"The Magician" auf Erfolgskurs

2002 nahm Antonio Esfandiari zum ersten Mal an einem Turnier der World Poker Tour teil, die auch im Fernsehen übertragen wurde. Er schaffte es sogar bis an den Finaltisch der „Gold Rush Bonanza-Veranstaltung“ im Lucky Chances Casino in San Francisco. Esfandiari errang den dritten Platz und gewann $ 44.000, sein erstes „richtiges“ Preisgeld. An diesem Finaltisch schaffte es Antonio, den bekannten Pokerprofi Phil Hellmuth ins Schwitzen zu bringen, indem er den „Altmeister“ forderte, die Initiative ergriff und Phil dazu brachte, darauf zu reagieren. Antonio war der Star der Show, obwohl er „nur“ Dritter wurde und genoss den hellen Glanz der Lichter und die Kameras, die auf ihn gerichtet waren. In einem Interview mit dem „San Francisco Chronicle“ bestätigte er:

„Ich liebe es, im Fernsehen zu sein. Ich war in der High School der Depp schlechthin. Alles, was ich wollte, war beliebt zu sein. Mein Traum war es, dass mich irgendwann irgendjemand um ein Autogramm bitten würde.“ Man sieht also, dass Träume doch wahr werden können!

Ein Jahr später schaffte er es bis an den Finaltisch der $ 2.000 No Limit Texas Hold’em-Veranstaltung der World Series of Poker 2003. Bei diesem Turnier spielte er gegen 407 mehr oder weniger erfahrene Spieler und wurde Fünfter. Obwohl er es nicht schaffte, das Goldene Armband zu holen, wusste er doch, dass er gut gespielt hatte, was seinem Selbstvertrauen einen enormen Schub gab.

Bei der zweiten Staffel der World Poker Tour im Jahr 2004 gewann er die L.A. Poker Classic und somit ein Preisgeld von fast $ 1.400.000. Er besiegte 382 andere Pokerprofis (darunter Vinny Vinh im Heads Up). Der damals 25jährige Antonio war somit der erste Spieler mit einem Preisgeld von über einer Million Dollar. Außerdem war er zu dieser Zeit der jüngste Spieler, der eine WPT-Veranstaltung, die im Fernsehen ausgestrahlt wurde, gewann.

Nach seinem beeindruckenden Sieg bei der L.A. Poker Classic, erfuhr der strahlende Sieger Antonio, dass dieser Erfolg es ihm ermöglichte, an der „Celebrity Invitational“ teilzunehmen. Dieses Turnier fand am darauffolgenden Tag im Commerce Casino statt.

Dennoch musste dieser Sieg natürlich gebührend gefeiert werden und Antonio schlug sich, wieder einmal, die Nacht um die Ohren. Also spielte er ohne auch nur eine Sekunde ein Auge zugemacht zu haben bei der WPT Invitational, die sein Kumpel Phil Laak gewann. Antonio war zwar der gesprächigste Teilnehmer am Tisch und grinste von einem Ohr zum anderen, aber trotzdem war er müde und konnte sich nicht zu hundert Prozent auf das Spiel konzentrieren. Er wurde Sechster.

Vom Preisgeld, das er bei der World Poker Tour gewann, kaufte Antonio sich eine Dodge Viper und einen Anzug von Armani.

Nicht nur, dass Antonios Sehnsucht nach Herausforderung und Reichtum nun gestillt war, nein, nun hatte er es auch geschafft, sich den Respekt seines Vaters zu erarbeiten. Antonios Vater, der ein äußerst hart arbeitender Mensch ist, hatte seinen Sohn immer unterstützt. Dennoch war er über die Pokerleidenschaft von Antonio nicht sehr erfreut. Also nahm dieser seinen Vater eines Tages mit ins Casino und zwang ihn dazu, sich einige Pokerturniere anzusehen. Antonio konnte seinem Vater meistens genau sagen, welche Karten die einzelnen Spieler in ihren Händen hielten, was seinen Vater schließlich davon überzeugte, dass Antonio das Zeug zu einem erfolgreichen Pokerspieler hatte. Nach seinem Gewinn bei der L.A. Poker Classic wollte Antonio diesen so lange geheim halten, bis er die Möglichkeit hatte, seinem Vater persönlich davon zu erzählen. Also schleppte er ihn ein zweites Mal ins Casino und eröffnete ihm, kurz bevor sie das Gebäude tatsächlich betraten: „Übrigens, Papa, ich habe über eine Million gewonnen.“

Mit seinem Gewinn der L.A. Poker Classic hatte sich Antonio seinen Platz in der Pokerwelt erspielt und er war sich dessen auch bewusst. 2004 kehrte er nach Las Vegas zurück, um an der World Series of Poker teilzunehmen. In diesem Jahr gewann er die $ 2.000 Pot Limit Texas Hold’em Veranstaltung, und somit sein erstes Goldenes Armband und ein Preisgeld von $ 184.860.

2004 zog “The Magician” dann endlich von San José in die Spielermetropole Las Vegas; seit diesem Zeitpunkt ist er aus der Pokerszene nicht mehr wegzudenken.

2005 wurde er im „NBC National Heads Up Poker Championship“ Dritter und bei der $ 2.500 Short Handed No Limit Texas Hold’em-Veranstaltung der WSOP 2005 Fünfter.

Im März 2006 erschien Antonio Esfandiaris Buch „World Poker Tour: In the Money“, weshalb er eingeladen wurde, bei der „Poker by the Book“-Veranstaltung im Rahmen der WPT teilzunehmen. Bei dieser Veranstaltung erreichte Antonio den vierten Platz. Dieses Buch verschafft jedem Hobby-Pokerspieler einen Einblick in die Pokerwelt und versorgt sie mit Strategien für Cash Games, die immer populärer werden. Mit diesem Buch kann jeder Pokerspieler sein Spiel verbessern.Zusätzlich zur Lektüre ist es auch ratsam, mit Pokerstrategieprogrammen zu arbeiten und in den von vielen Pokercasinos angebotenen Pokerschulen zu üben.

Antonios Gewinne bei Liveturnieren überschritten im Jahr 2006 unglaubliche $ 2.800.000.

Antonio ist der geborene Star

Antonio Esfandiari ist ein Mensch, der gerne im Mittelpunkt steht und Geld verdient, weshalb er ständig versucht, sein Pokerimperium noch zu vergrößern. Antonio produzierte eine DVD namens „Magical Poker“ (Magischer Poker), die einem zeigen soll, wie man vermeiden kann, beim Pokern über den Tisch gezogen zu werden. Außerdem tritt er oft in Fernsehsendungen wie „High Stakes Poker“ oder der „National Heads Up Poker Championship“ auf. Antonio und sein Kumpel Phil Laak waren die Hauptdarsteller in der Reality-Show „I Bet on You“ und „The Magician“ wirkte als Werbefigur für ein Videospiel und ein Produkt namens „Kick Butt Amped Energy Ballz“, die perfekte „Pokerkost“. Diese Bälle sehen aus wie Süßigkeiten, haben aber die Wirkung eines Energydrinks.

Außerdem nahm er in der zweiten und dritten Staffel von "Poker Superstars" teil. In der zweiten Staffel wurde er Letzter, ein Jahr später aber schaffte er es auf den zweiten Platz. Des Weiteren konnte man ihn bei mehreren Staffeln von „High Stakes Poker“ sehen.

Natürlich hat auch Antonio Esfandiari, wie die meisten seiner Profipoker-Kollegen, eine eigene Internetseite (www.magicantonio.com). Diese ist sehr umfangreich und bietet jede Menge Informationen und Services an, die vor allem Fans zu schätzen wissen werden. Unter anderem findet man auf dieser Homepage auch eine Plattform namens „Ask Antonio“ (Frag Antonio). Diese können Fans und Interessierte nutzen, um „The Magician“ in diversen Dingen um Rat zu bitten. Man könnte allerdings fast auf die Idee kommen, diese Plattform wäre umsonst, da Antonio Pokerfragen eigentlich gar nicht beantwortet:
„Wissen Sie, Pokerzeugs, sie erzählen mir ausführlich diese lange Hand, sie glauben, dass ich das wirklich lesen werde. Wenn mir jemand ein E-Mail schickt und sagt, 'Ich hatte das und ich hatte das…' schreibe ich einfach zurück und sage: Hör zu Freund, ich hasse es dir das zu sagen, aber ich lese deine lange Pokergeschichte nicht. Frag jemand anderen.“

Antonios Party-Geheimbund

Es gibt sogar Gerüchte darüber, dass Antonio Esfandiari für $ 1.000 engagiert werden kann, um Besuchern von Las Vegas eine Tour durch das Nachtleben der Spielermetropole zu geben. Dies wäre nur logisch, weil Antonio durch seine große Erfahrung im Feiern bestimmt mehr als qualifiziert für diesen Job wäre.

Seine Leidenschaft für das Feiern kann Antonio auch innerhalb eines Geheimbundes ausleben. Diesen Geheimbund namens „Rocks and Rings“ (R & R) gründete Antonio zusammen mit seinen engsten Freunden mit dem Ziel, Spaß zu haben. Sie sehen sich als eine Gruppe von Menschen, die es verstehen, zu feiern und scheinen es sich zu ihrer Aufgabe gemacht zu haben, anderen diese Fähigkeit weiterzugeben.
Antonio ist sozusagen der Präsident dieser Truppe, die den Lebensstil des Hedonismus predigt. Dieser Ausdruck bezeichnet eine philosophische Strömung, deren Anhänger dann moralisch handeln, wenn sie das Glück suchen. Und eines muss man Antonio lassen: Dabei strengt er sich wirklich an!

Die Mitglieder von „Rocks and Rings“ haben sogar eine eigene Art zu sprechen entwickelt. Es folgt ein beispielhaftes Glossar der R&R-Sprache:

Baby: eine attraktive junge Frau (als Hommage an den Filmklassiker „Swingers“)
Bite: ein ankommender Handyanruf
Deep Dish: großartige House-Musik
Hotwire: „bei jemandem landen“, „eine Frau klarmachen“
Rocks and Rings: ein universalgültiges Adjektiv, um etwas von hoher Qualität oder etwas besonders Stilvolles zu beschreiben.


Die Gruppe „Rocks and Rings“ trifft man in feinen Restaurants, Bars, Nachtklubs und bekannten Prominenten-Spielplätzen; für diese Truppe ist das Beste gerade gut genug! Sie reisen in Limousinen, fliegen mal eben nach Las Vegas oder Costa Rica. Irgendwie spielt es sogar nicht einmal eine Rolle, wo sich die „Rocks and Rings“ gerade aufhalten. Man will sowieso dort sein, wo sie auch sind. Man könnte also eine Mitgliedschaft bei diesem Geheimbund durchaus auch als Entschuldigung dafür ansehen, dass man, wie es die „Beastie Boys“ sagen würden, um sein Recht dafür kämpft, Party zu machen. („Fight for you right to party!“)

Magisches Pokerspiel und Geschäftssinn


In einem Interview sprach Antonio Esfandiari einmal darüber, dass sich seine zwei Berufe, Magier und Pokerspieler, sehr gut ergänzen. Durch seine Erfahrung als Zauberer lernte er, das menschliche Verhalten einzuschätzen und er kann diese Gabe nun an seinem Gegenüber beim Pokerspiel unter Beweis stellen, was ihn zu einem äußerst gefährlichen Gegner macht.

Natürlich ist Antonio schon alleine wegen seines großen Talentes ein fähiger Pokerspieler, doch auch sein draufgängerisches Wesen hat ihm bereits des Öfteren geholfen, ein Spiel für sich zu entscheiden.

Ein lang gehegter Traum von Antonio Esfandiari ist es außerdem, ein eigenes Restaurant zu eröffnen:
„Ich wollte immer ins Restaurantgeschäft einsteigen. Ich habe Geschäftsverstand, Geschäftssinn. Eine Art von Geschäft, wissen Sie. Aber ein bestimmtes Restaurant, ich wollte immer ein Restaurant eröffnen, wo man hinkommen könnte und dort gutes Essen, Unterhaltung, Magie oder so etwas bekommt.“

Einige Aussagen von Antonio Esfandiari sind teilweise ebenso unglaublich, wie auch legendär. Der Vollständigkeit halber dürfen auch hier zumindest einige davon nicht fehlen:

„Ich erinnere mich nicht, die Wörter „das Leben ist fair“ am Vertrag gedruckt gesehen zu haben.“

„Manchmal kommen die Karten so, wie du es willst, manchmal nicht. Die Frage ist nicht, ob du von Zeit zu Zeit das Gefühl hast, vom Leben bestraft zu werden – natürlich wirst du das! – es geht eher darum, wie du mit diesen Rückschlägen umgehst.“

„Sei nicht schüchtern – du wirst sie nie wieder sehen. Die Mädchen mögen keine schüchternen Jungs. Sie mögen Kerle, die vortreten und das Kommando übernehmen. Also versuch es. Das Schlimmste was passieren kann, ist, dass sie dir einen Korb gibt – das ist dann aber ihr Verlust – und dann machst du einfach weiter. Um Steve Forbert zu zitieren: 'Du kannst nicht gewinnen, wenn du nicht spielst!'"

Ein Handbuch für die Pokerkarriere und eines fürs Leben

Für Menschen, die Antonio nacheifern wollen und eine Pokerkarriere anstreben, kreierte er ein recht einfaches, „Dreistufenhandbuch zum Pokerruhm“:

  1. Hab keine Angst davor, zu scheitern!
  2. Hab keine Angst davor, Geld zu verlieren!
  3. Hab keine Angst davor, schlecht dazustehen!


Doch nicht nur für das Leben als Pokerspieler hat Antonio ein Regelwerk aufgestellt; auch für das „reale“ Leben hat er eines parat. Dieses ist recht umfangreich und lässt sich nicht in drei simplen Sätzen zusammenfassen:

§1
„Brich niemals ein großartiges Spiel ab!“

Es ist zwei Uhr morgens… na und? Du hast doch immer noch Spaß, oder? Geh in diesen „After-Work-Club“ und feiere richtig! Du würdest doch auch nicht bei einem großartigen Pokerspiel aufhören, wenn du sie alle vernichten kannst, oder? Also warum solltest du eine Party frühzeitig verlassen, bei der du auch noch gewinnen könntest? Wie der nun verstorbene, großartige Warren Zevon einmal so richtig sagte: „Ich schlafe, wenn ich tot bin!“


§2
„Regeln sind da, um gebrochen zu werden."

"Um am Rande des Gesetzes zu leben“, schrieb Bob Dylan, „musst du ehrlich sein.“ Das ist der Weckruf des Helden der Gesetzlosen und erinnert uns daran, dass wir keine Grenzen brauchen, wenn wir Richtlinien haben. Regeln sind für jene furchtsamen Kleingeister gemacht, die nicht in der Lage sind, ihre Probleme selbst zu lösen. „Wenn sie nicht schon gebrochen sind“, sagt Antonio, „brich du sie!“


§3
„Wenn du es nicht tun kannst, wenn du es tun kannst, wann kannst du es dann tun?“

Was sind deine Ziele? Was sind deine Träume? Worauf wartest du? Du wirst niemals mehr Stärke besitzen als genau jetzt, also schiebst du jetzt besser deinen Arsch hoch und machst etwas! Wenn du nicht langsam besser wirst, wirst du langsam schlechter.“


§4
„Verteile Lob großzügig. Es kostet dich nichts und gibt anderen ein gutes Gefühl.“

Wenn jemand gut aussieht, sag es ihr. Wenn jemand einen guten Job macht, sag Danke. Lob ist das A und O des gesellschaftlichen Zusammenspiels. Es sorgt dafür, dass alles rund und reibungslos läuft. Und vergiss nie: Je mehr Anerkennung du anderen entgegenbringst, desto mehr Anerkennung wirst du auch ernten.“

Mit den Köpfen der Menschen spielen...

Um diesen Artikel abzuschließen, folgt ein weiteres Zitat des Meisters:

„Ich liebe es, dass ich mit den Köpfen der Menschen spielen kann!“

Natürlich muss man in der Lage sein, mit den Köpfen der Menschen zu spielen, wenn man jene zwei Dinge machen will, die Antonio so außerordentlich gut kann: Poker spielen und zaubern.

“The Magician” ist bekannt für seinen schrillen Lebensstil und seine fantastischen und fingerfertigen Tricks mit den Pokerchips. Deshalb wird er vermutlich seine Konkurrenten noch viele Jahre lang mit seinem Pokertalent und seinen Zaubertricks blenden.

Wenn man Antonio Esfandiari ist, versteht man es nicht als Strategie, sondern als Lebensstil, mit den Köpfen der Menschen zu spielen!

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