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Markus Golser alias "Jumper17"

Letzter Blogeintrag am 10. September 2008
Letztes Update: 17. März 2014
„Spielt ruhig und verliert die Nerven nicht zu schnell. Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden.“
Markus' Tipp an Pokeranfänger
09.07.1973
Hallein, AT
Krebs
Ledig
Ein Sohn
Salzburg, AT
Österreich
Absolvierte eine Lehre als Bürokaufmann
Bürokaufmann, war im Außendienst tätig
Sport (vor allem Skifahren)
Las Vegas
Gus Hansen
...mit 17 Jahren
Omaha
Aggressiv und ausdauernd
Gus Hansen, Josef Hachem, Antanas Guoga
"Mit seinem Können und seiner Erfahrung gehört er zu den gefürchtetsten Cashgame Spielern der Welt!" aus einem Pokerblog
...würde er mehr junge Spieler fördern
Ist mit Gus Hansen befreundet, hat während einer Pechsträhne 1 Mio Dollar beim Onlinepoker verloren und ist trotzdem cool geblieben
 Jumper17 bei 

Früh übt sich…

Markus Golser wurde am 9. Juli 1973 in Hallein in der Nähe von Salzburg geboren. Nach Schule und Ausbildung zum Bürokaufmann lebt der Pokerprofi heute mit seiner Freundin Isabella in Salzburg.

Für Markus Golser begann der Einstieg in die große Welt des Pokers wie für die meisten von uns: durch einige Partien 5 Card Draw mit 32 Karten und einer Möglichkeit zum Tauschen. Damals war er 17 Jahre alt und Draw Poker in Österreich praktisch die einzig bekannte Pokervariante. Gespielt wurde am Feierabend oder Wochenende im Freundeskreis. Schon bei diesen gelegentlichen Spielen zeigte sich Golsers außergewöhnliches Talent: er gewann fast jedes Spiel. Laut eigenen Angaben spielte er bereits mit 14 Jahren jedes erdenkliche Spiel um Geld. Gute Voraussetzungen für seine Pokerkarriere.

Anders als seine Freunde, die Pokern weiterhin nur als Freizeitspaß oder gelegentlichen Adrenalinkick sahen, ging Golser den entscheidenden Schritt weiter. Er wollte vom Pokern leben, es schien ihm das einzig erstrebenswerte Berufsziel. Die Lehre machte er aber vorsichtshalber dennoch zu Ende.

Kann man vom Pokern leben?

Als er begann in Casinos um größere Geldbeträge zu spielen, dauerte es nicht lange und er saß mit Geschäftsleuten und professionellen Spielern am selben Tisch. Die Einsätze waren da schon ein bisschen höher als bei den Feierabendpartien. Damals war er 21 Jahre alt und noch im Außendienst tätig um ein sicheres Standbein zu haben. Das Pokern ging zwar nebenher, verschlang jedoch immer mehr seiner Zeit. Und als in Salzburg das "American Card Casino" eröffnete, wurde es schnell zu seinem zweiten Wohnzimmer. Schon bald sollte aus seiner Berufung ein Beruf werden. Der Plan, vom Pokern zu leben wurde immer konkreter.

Ein Jahr später kündigte der 22-jährige Markus Golser schließlich seinen Job endgültig, um fortan als professioneller Pokerspieler um die Welt zu reisen. Fürs erste war sein Jagdrevier noch auf Österreich beschränkt und auch die Einsätze waren damals, Anfang der 90er, noch recht bescheiden. Der hiesige Pokerboom sollte erst Jahre später durch das Aufkommen verschiedener Online Poker Anbieter losgetreten werden. Die Szene war klein und überschaubar, gespielt wurde vorwiegend in Bregenz, Linz, Wien und Innsbruck. Golser konnte in dieser Zeit, trotz der eher geringen Summen, ganz gut von seinen Gewinnen leben. In Innsbruck lernte er Pot LimitOmaha kennen, das bis heute seine Lieblingspokervariante geblieben ist und ihm auch die größten Gewinne beschert.

Auf nach Vegas…

Seinen ersten wirklich großen Erfolg konnte er 1999 mit 25 Jahren im slowenischen Nova Gorica feiern. Er gewann das No Limit Hold ‘em Event beim Torneo di Poker, das mit € 21.000 dotiert war. Dieser Gewinn sollte seinen weiteren Werdegang bestimmen, denn neben dem Preisgeld war auch noch eine Reise nach Las Vegas inkludiert. Markus Golser erhielt dadurch die Möglichkeit, in der Glücksspiel- und Pokermetropole mit seinen Pot Limit Omaha Fähigkeiten bei der WSOP zu reüssieren. Er schaffte es beim $ 2.500 Pot Limit Omaha Event auf den dritten Platz und durfte mit $ 48.000 vom Tisch gehen. Die restliche Zeit in Vegas nützte er um an weiteren Ringspielen teilzunehmen und ordentlich abzuräumen. Nach einer Woche flog er mit sagenhaften $ 90.000 wieder nach Hause. Nicht schlecht für den ersten Las Vegas Trip!

Her mit dem großen Geld…

Jetzt ging es richtig los, Markus Golser begann sich über die Landesgrenze hinaus in Europa umzusehen, immer auf der Suche nach dem nächsten Turnier. Bis zu acht Monate im Jahr war er unterwegs. Während dieser Zeit nahm er an den größten Ringspielen teil, denn dort war am meisten Geld zu holen. Den Cash Games im Rahmen der Turniere blieb er lange treu, an den Turnieren selbst teilzunehmen begann er erst vor wenigen Jahren. Doch mit der Gründung der European Poker Tour wurden die Turniere finanziell immer interessanter für Golser, weshalb er sich zunehmend dort blicken ließ. Nicht ohne Erfolg: Über 30 Finaltische hat er bereits erreicht, und bei der EPT schaffte er drei solide Geldplätze.

Auch im No Limit Hold’em begann er sich immer weiter nach vorne zu arbeiten. Beim € 10.000 No Limit Hold’em Event im Zuge des Grand Prix de Paris erspielte er sich € 30.000. Bei Gegnern wie Antanas Guoga und Surinder Sunar eine mehr als außergewöhnliche Leistung. Das $ 4.700 No Limit Hold’em Event beim EPT in Prag verließ er als fünfter, mit respektablen $ 222.000. Hier konnte er Spieler wie Mike McDonald auf die hinteren Plätze verweisen.

Las Vegas zieht ihn immer noch jedes Jahr magisch an und seine zahlreichen Reisen zur WSOP wurden ihm bis heute bereits mit zwei Plätzen in den Cash-Rängen versüßt.

Ausgleich ist wichtig…

Neben dem Pokern nützt Markus Golser seine spärliche Freizeit um Sport zu treiben. Am liebsten geht er Skifahren, dadurch erhält er die notwendige Energie um weiterhin am Pokertisch zu glänzen. Auch die Konzentrationsfähigkeit wird dadurch geschärft. Wenn man um dermaßen hohe Beträge spielt wie Golser, kann man sich keine Aussetzer leisten und braucht einen scharfen, stets wachen Verstand. Wenn dann noch Zeit bleibt, verbringt er sie mit seiner Freundin Isabella. Auch wenn sie wohl manchmal ganz schön sauer ist, wenn Golser um die Welt reist und den Turnieren hinterherjagt.

Online Poker…

Anfangs spielte Markus Golser nur zum Zeitvertreib Online. Doch Mitte 2006 begann er sich so richtig darauf zu konzentrieren. Er fing mit Pot Limit Omaha Blinds 25-50 an, wechselte aber bald auf Limit Hold‘em Partien, wo er sich von Limit 100-200 zum Limit von 1000-2000 hochspielte. Doch auf PokerStars wurden bald die Gegner rar die um solche Beträge Limit Hold‘em spielten - und immer gegen die gleichen paar Leute zu spielen wurde bald langweilig. So stieg er wieder um auf seine Paradedisziplin Pot Limit Omaha und da war er dann auch einige Zeit recht erfolgreich. 

Heute geht er es etwas ruhiger an und ist froh über die Möglichkeit online zu pokern. Markus Golser verbringt sehr viel Zeit an den verschiedenen virtuellen Tischen. Zu Hause hat er die nötige Ruhe, um sich ganz auf das Spiel zu konzentrieren. Ein paar Monate im Jahr treibt es ihn dann aber doch wieder hinaus in die Welt, um sich auf den Turnieren blicken zu lassen - das kann er am besten, so hat er Poker kennengelernt.

Bis zu seinem großen Fall im Herbst 2007…

Die große Pechsträhne…

War Markus Golser bis dahin ein Jahr praktisch ungeschlagen auf FullTiltPoker unterwegs, gelang es einem Spieler namens DanDock21, ihn doch noch ziemlich ins Straucheln zu bringen. Und das noch dazu in seiner Lieblingsdisziplin PLO (Pot Limit Omaha). Im September 2007 begann Golsers Pechsträhne als er rund $ 300.000 verlor, das war jedoch erst der Anfang einer Serie von Niederlagen, die seine Bankroll so ziemlich leer räumen sollten. Weiter ging es im Oktober mit einem Verlust von $ 585.000. Und so ging es die nächsten Monate dahin, ohne Aussicht auf einen Gewinn oder ein gutes Blatt. Es war wie verhext…

Anfang 2008 hatte er es geschafft die Rekordsumme von insgesamt über $ 1.000.000 zu verlieren. Bisher hatte noch kein anderer Spieler eine solch hohe Summe beim Onlinepoker verloren – ein recht trauriger Rekord für Markus Golser. Ironischerweise gewann der Newcomer DanDock21 im selben Zeitraum ungefähr $ 1.000.000. Doch das alles scheint Golser nicht aus der Ruhe zu bringen. In seinem Blog schreibt er über DanDock21: „Das ist das Schöne am Pokern, jeder kann gewinnen wenn er einen Lauf hat.”

Zukunftspläne…

Seine Zukunft will Markus Golser nicht ausschließlich am Pokertisch verbringen, auch wenn es ihm jetzt noch unglaublichen Spaß macht, am Tisch mit Spielern wie Gus Hansen, Josef Hachem oder Antanas Guoga zu sitzen. Außerdem wird er seine Bankroll nach und nach wieder auffüllen, beim nächsten Mal hat DanDock21 mit Sicherheit keine Chance mehr. Golser will im Pokerbereich etwas bewegen, was genau er geplant hat verrät er aber noch nicht. Er hat jedoch einen Tipp für jüngere Spieler parat:

„Spielt ruhig und verliert die Nerven nicht zu schnell. Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden.“

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