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STECKBRIEF

Josef Hachem alias "Diamond"

Letztes Update: 8. April 2014


Pokerstars
„Poker holt dich brutal auf den Boden der Realität zurück."
Joe über die Höhen und Tiefen, die ein Pokerspieler durchlebt
11.03.1966
Libanon, LB
Widder
Verheiratet
Anthony, Justine, David, James
Melbourne, AU
Australien
Chiropraktiker
Seine Famile, Golf, gutes Essen, gute Zigarren, Heimwerken, Filme
Catch me if you can, Loaded pistols, Rounders
Bezeichnet seine Familie und Jesus als seine Helden
...mit 18 Jahren
Hold'em
Chris Moneymaker, Greg Raymer
„Poker kann das Schlechteste eines Menschen hervorbringen, wenn man dagegen jemanden sieht, der mit Anmut, Klasse und Würde gewinnt, ist das nett.“ (Matt Damon) "Ich mag Hachem. Sein Spielstil ist sehr interessant und er hat Charakter. Und außerdem ist er sehr attraktiv!" (ein Fan)
Spielt im australischen Film "Prey" mit, ist mit Hollywoodstar Matt Damon befreundet

Vom Hobby zur Leidenschaft

Joe Hachems ursprünglich erlernter Beruf war Chiropraktiker, den er auch 13 Jahre lang mit besonderer Hingabe ausübte. 2001 jedoch stellten Ärzte bei ihm eine seltene Blutkrankheit fest, die es ihm unmöglich machte, seinen Beruf weiterhin auszuüben. Schweren Herzens gab er seine Praxis auf und versuchte sich von nun an als Immobilienmakler, was ihm für die nächsten zwei Jahre ein solides Leben ermöglichte. Als der Immobilienmarkt allerdings in die Krise rutschte, wurden die Dinge für Joe Hachem einigermaßen schwierig.

Neben seinem Beruf, widmete er sich immer mehr dem Pokerspiel. Sehr schnell hatte sich aus diesem Hobby eine große Leidenschaft entwickelt. Er spielte vor allem im Crown Casino in Melbourne und kurz vor Beginn der „World Series of Poker“ im Jahre 2005, sah Joe Hachem sich selbst als halbprofessionellen Spieler, der, wie viele andere, bald dazu überging, vermehrt online und nicht wie zuvor, live zu spielen.
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Ein Traum wird wahr

Wie jeder andere Pokerspieler, träumte auch Joe Hachem davon, bei der World Series of Poker in Las Vegas teilzunehmen, war aber Realist genug, davon auszugehen, dass dies lediglich ein Traum bleiben würde. Er konnte es nicht verantworten, seine Familie für eine so lange Zeit im Stich zu lassen. Schlussendlich fand er einen Weg, um doch bei diesem wichtigen Event teilzunehmen: Einer seiner Freunde, der ein PokerStars Turnier und somit einen WSOP Buy-In bei PokerStars gewonnen hatte, bat Hachem, ihn nach Vegas zu begleiten. Also ließ er seine Familie im Sommer 2005 doch zurück, um sich auf den Weg zu den WSOP zu machen.

Bereits vor diesem Turnier hatte er an der $1.000 No-Limit Hold‘em mit Rebuys- Veranstaltung teilgenommen und wurde, als international völlig unbekannter Pokerspieler, unglaublicher Zehnter, womit er $ 25.850 verdiente. Von diesem Scheck bezahlte er die $ 10.000 Eintrittsgebühr für die Hauptveranstaltung der WSOP 2005.

Joe wäre auf seinem Weg durch das große Teilnehmerfeld einmal beinahe ausgeschieden, als er mit 3-3 ein All In seines Gegners bezahlte, aber schließlich doch noch eine 3 im Flop traf. Er gewann die Hand mit diesem Drilling und erhielt genug Chips, um, in der Pokerwelt noch immer ziemlich unbekannt, als Sechster in Chips den Finaltisch zu erreichen. Er kämpfte sich weiter vor und hatte am Ende Steve Dannenmann im Heads Up als Gegner.

Hachem hielt ein sehr schwaches Blatt: 7♣ und 3♠ , während sein Kontrahent Dannenmann mit A und 3♣ eine recht gute Hand hatte. Dannenmann erhöhte im Pre-Flop, Hachem ging mit. Im Flop erschienen 4, 5 und 6, was für Hachem eine Straße bedeutete. Joe Hachem spielte an, als auf dem Turn das A♠ kam. Dannenman war sich nun mit seinem Ass-Pärchen sehr sicher, erhöhte und schlussendlich gingen beide Spieler All In. Dannenmann sah erschrocken auf, als ihm bewusst wurde, dass Hachem eine Straße hatte und sah seine letzte Chance in einer 7 zum Split-Pot. Der River brachte eine 4♣ und Joe Hachem konnte schlussendlich seinen letzten Gegner, Steve Dannenmann mit einer gefloppten Straße besiegen.

Bei diesem Sieg griff er die, ursprünglich von Steve Hegyi geprägte, Phrase „Pass the sugar!“ (wörtlich übersetzt: „Reicht mir den Zucker!“) auf. Damit wollte er deutlich machen, dass man ihm das Geld im Pot geben sollte, das im Englischen oft auch als „sugar“ bezeichnet wird. Joe Hachem war Gewinner der World Series of Poker und verdiente unglaubliche $ 7,5 Millionen. Mehr hatte, erstens, zuvor noch kein Pokerspieler bei einem einzigen Turnier gewonnen und zweitens stach Hachem bei dieser Veranstaltung auch die bislang größte Teilnehmerzahl aus. Gleichzeitig erhielt er einen märchenhaften Vertrag vom Online-Pokerraumbetreiber PokerStars, dem er bis heute treu geblieben ist.

Hachems Fans waren außer sich und feierten ihren Helden, Hachem schwenkte die australische Nationalflagge und rief immer wieder: „Danke, Amerika!“ Hachems Sieg löste in Australien einen wahren Poker-Boom aus, vor allem deshalb, weil er erst der vierte, nicht-amerikanische Staatsbürger war, der sich das Goldene Armband der World Series of Poker holen konnte.

Nach Hachems großartigen Triumph bei den WSOP entstand jedoch eine große Steuerdebatte, da niemand genau sagen konnte, ob Joe Hachem ein professioneller Pokerspieler war oder nicht. Das Gesetz in Australien sieht nämlich vor, dass ein professioneller Glücksspieler sein Einkommen versteuern muss, weil dies seine Hauptberufstätigkeit ist. Ein normaler Pokerspieler hingegen, der nicht von Poker lebt, muss keine Steuern bezahlen. Da Hachem vor seinem Sieg bei den WSOP ein Immobilienmakler in Australien war, sah er sich selbst niemals als Profispieler. In der Öffentlichkeit verbreitete er, beflügelt von seinem Gewinn, dass er das Pokerspielen sehr ernst nehme. Als ihm aber bewusst wurde, dass er dadurch möglicherweise steuerrechtliche Konsequenzen zu erwarten habe, bezeichnete er Poker wieder „nur“ als Hobby, welchem er nicht professionell nachgehe.

Das australische Finanzamt entschied schlussendlich, dass Hachem keine Steuern zahlen muss, da Pokern für ihn tatsächlich ein Hobby war, als er bei den World Series of Poker teilnahm. In Zukunft könnte sich daran aber etwas ändern, da er nun ständig an großen Turnieren teilnimmt und den besagten Vertrag mit PokerStars unterschrieben hat. 

Der geborene Sieger

Entgegen vieler Stimmen , die behaupteten, dass Hachems Erfolg bei den WSOP 2005 ein einmaliger „Ausrutscher“ war, bewies er, dass er mehr konnte. Er beeindruckte sowohl Fans, wie auch Zweifler mit einer Serie unglaublicher Siege.

Beim World Series Circuit Turnier im Paris/Bally’s in Las Vegas 2005 wurde Hachem Fünfter, bei den WSOP 2006 kam er vier Mal, zweimal mehr als im Jahr 2005, in die Preisränge. Er erreichte zweimal den Finaltisch, wurde beim $ 2.500 short handed No Limit Hold’em Event Zweiter und bekam einen „Trostpreis“ von $ 256.800. Nur wenige Tage später erreichte er bei der $ 2.500 Pot Limit Hold’em Veranstaltung den vierten Platz. Als Jahresabschluss gewann er schließlich noch einmal $ 42.882.

Ein paar Monate später errang Hachem den mit $ 2.207.575 dotierten ersten Preis beim "WPT (World Poker Tour) Doyle Brunson North American Poker Classic" und ist somit erst der vierte Pokerspieler (nach Doyle Brunson, Carlos Mortensen und Scotty Nguyen), dem es gelang, sowohl den WSOP-, wie auch den WPT-Titel zu gewinnen.

Hachem gilt seitdem in der Pokerwelt als geborener Sieger. Mit seiner sehr aggressiven und taktischen Spielweise ist er bei sämtlichen internationalen Turnieren erfolgreich. Dennoch sieht er die Dinge nüchtern:

„Poker holt dich brutal auf den Boden der Realität zurück. Heute bist du ein Champ, es sieht so aus, als könnte nichts und niemand dich aufhalten, doch schon morgen kannst du wieder ganz unten sein.“

Hachem selbst sieht sich als einen sehr ehrgeizigen Menschen: „Wenn du nicht ehrgeizig bist und Poker zum Spaß spielst, dann wünsche ich dir viel Glück. Nenn es egoistisch, wenn du willst, aber ich will jedes verdammte Turnier gewinnen, an dem ich teilnehme. Das ist meine ehrgeizige Natur – Ich bin wirklich extrem ehrgeizig, Mann.“

Nichts ist wichtiger als die Familie

Auf seinem MySpace-Profil gibt er außerdem an, dass Jesus, seine Frau und seine Kinder, Chris Moneymaker und Greg Raymer seine Helden sind. Über letzteren, einem professionellen, amerikanischen Pokerspieler aus North Dakota, der die WSOP im Jahre 2004 gewann, sagte Hachem einmal:

„Wenn ich nur halb so meisterhaft sein könnte, wie es Greg Raymer war, wäre ich glücklich. Greg ist ein toller Kerl und ein vollendeter Profi. Er ist intelligent, immer ein Kavalier, ist mit beiden Beinen am Boden geblieben, setzt die richtigen Prioritäten und tut der Pokerszene gut.“

2007 nahm Joe Hachem außerdem eine kleine Rolle in einem australischen Film namens „Prey“ an, der auf der Geschichte zweier US-Amerikaner basiert, die während eines Urlaubes an der westaustralischen Küste verschwanden. Ihr Auto und alle ihre Vorräte allerdings, wurden unversehrt in einer Sanddüne, in der Nähe eines heiligen Ortes der Aborigines gefunden. Genau zwei Jahre später wurden die Leichen der beiden vermissten Amerikaner in Nordamerika aufgefunden. Der Film „Prey“ erzählt, wie drei Paare 20 Jahre später, zur gleichen Jahreszeit, ihren Urlaub an genau diesem Ort verbringen.

Hachem gibt zwar nicht zu, abergläubisch zu sein, bestätigt aber sehr wohl, ein Hemd, von dem er denkt, dass es ihm bei einem Turnier kein Glück gebracht hat, nicht wieder zu tragen, auch wenn er sich selbst für einen Schwachkopf hält, weil ihm ein solcher Gedanke überhaupt in den Sinn kommt.

Joe Hachem gilt als Familienmensch und verbringt den Großteil seiner Zeit mit seinen engsten Verwandten. Eigenen Aussagen zufolge, lehrte ihm das Leben in Australien vor allem eines: Nichts im Leben kann und darf wichtiger sein als die Familie, weshalb er es auch als eines seiner Hobbies bezeichnet, sich um diese zu kümmern. Seine fünf Familienmitglieder zu unterstützen und zu lieben wird immer sein Hauptziel im Leben sein.

Über seine Frau sagte er nach dem Triumph bei den WSOP 2005:

„Eigentlich ist dieser Sieg der Verdienst meiner Frau. Sie hat mich unterstützt, bevor ich nach Las Vegas flog und ich telefonierte jeden Abend während des Turniers mit ihr. Sie wusste, wie sehr ich bei diesem großen Ereignis spielen wollte. Als ich ihr gegenüber erwähnte, dass ich gerne dabei sein würde, sagte sie: „Mach das, Schatz. Verfolge deine Ziele! Den Kindern und mir wird es gut gehen. Ich halte hier die Stellung, während du weg bist. Sobald sie das gesagt hatte, ging ich und kaufte mein Flugticket. Ihr kennt ja die Frauen, sie können ihre Meinung sehr schnell ändern. Und ich wusste, dass wenn ich schon ein Ticket habe, sie ihre Meinung nicht mehr ändern würde.“

Neben seiner Familie gehören auch Golf, Heimwerken und gutes Essen, ebenso wie gute Zigarren und Filme zu seinen Hobbys. Zu seinen Lieblingsfilmen zählen unter anderem „Catch me if you can“, „Loaded pistols“ und der Pokerfilm „Rounders“, in dem sein Freund, der Schauspieler Matt Damon die Hauptrolle spielt. Dieser sagte in einem gemeinsamen Interview über Hachem:

„Poker kann das Schlechteste eines Menschen hervorbringen, wenn man dagegen jemanden sieht, der mit Anmut, Klasse und Würde gewinnt, ist das nett.“

Diese Aussage wird von einer Geschichte untermauert, die sich während eines wichtigen Pokerturniers ereignet hat:

Bei einer $ 2.000 Pot Limit Hold’em Veranstaltung, bei der Hachem bereits einer der Führenden in Chips war, bahnte sich ein Mann seinen Weg zum Pokertisch und machte auf sich aufmerksam, indem er auf Joe Hachems Schulter tippte. Der Mann zeigte auf eine Frau und einen Mann, Fans von Joe Hachem, die sich etwas abseits des Pokerbereiches, hinter einer Absperrung, befanden. Joe nickte und der Mann verließ den Bereich wieder. Joe drehte sich nach seinen Fans um und deutete seinen Kontrahenten, dass er kurz Zeit brauchte. Hachem kontrollierte noch einmal seine Karten, stand auf und bewegte sich, während des laufenden Turniers, auf die Absperrung zu, wo er die beiden Zuseher anlächelte, grüßte und mit ihnen für ein Foto posierte. Er dankte den beiden für ihr Kommen und kehrte zu seinem Pokertisch zurück, gerade rechtzeitig, um eine Niederlage zu verhindern.

Man sieht also, dass Joe Hachem nicht nur ein talentierter Pokerspieler, sondern viel wichtiger, auch ein unglaublich netter Mensch ist, der mit beiden Füßen am Boden geblieben ist.

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