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foto by Larry Kang/ www.flickr.com
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Marcel LuskePokerprofi Marcel Luske wurde am 20. März 1953 in Amsterdam, Niederlande geboren. Seinen Vornamen verdankt Marcel der Boxleidenschaft seines Vaters, einem Metzger, der seinen Sohnemann nach seinem Lieblingsboxer, dem Franzosen Marcel Sardain benannte. Marcel Luske wuchs in Holland auf und hatte schon als kleiner Junge große Ambitionen, eines Tages Sänger zu werden. Dies sollte ihm jedoch vorerst nicht ganz gelingen... Jugend und berufliche LaufbahnIn seiner Jugendzeit arbeiteten Marcel und seine Brüder am Marktplatz in Amsterdam. Marcel erinnert sich: „In den Sommermonaten waren wir draußen, aber im Winter war es sehr kalt und man musste sich drinnen aufhalten. Und dann fängt man an, Karten zu spielen. Wir spielten ein bisschen Poker und erst später begann ich, in Clubs und in Casinos zu spielen.“ „Poker war etwas für die Ganoven, einfach geil!“, sagt der Pokerprofi heute über diese Zeit. „Doch irgendwie hat die Logik bei denen gefehlt, immer nur bluffen- dort habe ich gelernt, die Gegner zu lesen und einzuschätzen.“ Anstatt, wie erhofft, ein weltberühmter Musiker zu sein, landete Marcel bei der niederländischen Regierung in Den Haag, wo er beim Zoll arbeitete. Da Marcel dieser Job bald langweilig wurde, kündigte er und eröffnete stattdessen lieber seinen eigenen Nachtclub am Marktplatz in Amsterdam und später sogar noch einen in Antwerpen, Belgien. Wenn im Club gerade nichts los war, packten Marcel und seine Brüder immer öfter die Karten aus und spielten Five Card Stud, zunächst nur, um sich die Zeit zu vertreiben… Marcel erobert die ProfipokerszeneDa Marcel schon bald große Fortschritte beim Pokern machte und er seine Gegner, die anderen Verkäufer am Marktplatz in Amsterdam, immer häufiger besiegte, schlugen diese dem zukünftigen Pokerprofi vor, er solle sein Glück bei einem $ 1.000 Buy-In Turnier versuchen, an dem einige der besten europäischen Pokerspieler der damaligen Zeit teilnahmen. Nachdem er bei diesem Turnier über $ 40.000 gewonnen hatte, fiel ihm seine Berufsentscheidung nicht mehr schwer: Er begann von Turnier zu Turnier zu reisen und erarbeitete sich so seinen berühmten Spitznamen: The Flying Dutchman (Der fliegende Holländer). Ein weiterer Grund für diesen Spitznamen ist, dass die KLM Royal Dutch Airlines (die größte niederländische Fluggesellschaft), mit der er zu den Turnieren reist, einen Klub für Vielflieger gegründet hat, welcher ebenfalls den Namen „The Flying Dutchman“ trägt. Schon damals, im Jahre 1999, widmete er sich dem Poker Vollzeit und musste nur zwei Jahre warten, bis er für seine Mühen belohnt wurde. Im Jänner 2001 gewann Marcel Luske die „Prag Poker Open“. Darauf folgten drei Siege in drei Tagen bei der „Euro Finals of Poker“ im Februar. In nur sieben Jahren schaffte es Marcel Luske, bei unzähligen Turnieren innerhalb, aber auch außerhalb Europas, eine unglaublich große Anzahl an Titeln anzusammeln. Luskes wirklich glanzvolle Momente findet man aber bei der World Series of Poker (WSOP). 2002 nahm er zum ersten Mal bei der WSOP teil, kam zweimal in die Cash-Ränge und wurde Dritter im Limit Omaha Hi-Lo. 2003 rückte Marcel Luske noch stärker ins Licht der Öffentlichkeit, indem er bei der Hauptveranstaltung der WSOP von unsagbaren 839 Teilnehmern 14er wurde und dafür $ 65.000 erhielt. Im Oktober 2003 gewann er außerdem die Hauptveranstaltung der „European Poker Classics“ in London und gewann ein Preisgeld von $ 116.940. Sein endgültiger Durchbruch bei der WSOP gelang Marcel Luske 2004, indem er, beflügelt von seinen ersten beiden Versuchen, im Seven Card Stud hinter Joe Awada Zweiter wurde und $ 120.800 gewann. Außerdem schaffte es Marcel beim „World Championship Event“ der World Series of Poker auf den zehnten Platz und gewann ein Preisgeld von $ 373.000. Abseits der PokertischeDoch Marcel Luske sitzt nicht nur an zahlreichen Pokertischen und nimmt an Turnieren teil, er engagiert sich auch in diversen Organisationen. Zum Beispiel ist er Mitglied des „World Poker Federation Advisory Board“ und setzt sich für die Einführung international anwendbarer Pokerregeln und für bestimmte Umgangsformen innerhalb der Pokerwelt ein. Marcel war außerdem der Gründer der „International Poker Federation“, welche die Pokergesellschaft weltweit vereinen soll, indem sie gemeinsame Regeln und Standards schafft. Heute ist Marcel der Leiter der „Federation Internationale de Poker Association“ (FIDPA) und arbeitet außerdem mit zahlreichen internationalen Organisationen, die es sich ebenfalls zum Ziel gemacht haben, die Pokerwelt zu vereinen, zusammen. Unter anderem ist er ein Mitglied des Aufsichtsrates (Board of Directors) der „World Poker Association“ (WPA), welche als oberstes Ziel Professionalität, einheitliche Turnierstrukturen und Fairness in der Pokerwelt hat. Marcel Luske fungiert als Berater des „World Poker Store’s“, welche Pokerzubehör zum Verkauf anbietet und ist ein aktives Mitglied der „Tournament Directors Association“ (TDA). Auch diese Organisation will grundlegende Maßstäbe, Standards und damit allgemeingültige Regeln für das Pokerspiel aufstellen. Marcel Luske hat, abseits der Pokerwelt, ein eigenes Marketingunternehmen und zahlreiche weitere Projekte sorgen dafür, dass dem fliegenden Holländer bestimmt nicht so schnell langweilig wird. 2007 startete eine Fernsehsendung namens „Veronica Poker“, welche Marcel Luske zusammen mit Noah Boeken initiierte. In dieser Sendung brachten Marcel und Noah einigen holländischen Berühmtheiten das Pokern bei; danach traten diese Stars gegeneinander an. Der Gewinner dieses „Turniers“ wurde zu einem wichtigen Turnier in Las Vegas eingeladen und trat außerdem in der Sendung „Poker Kings NL“ auf, in der Luske und Boeken bei Turnieren spielten. Auch in der beliebten Sendung „Celebrity Poker“ im niederländischen Fernsehen durfte der Gewinner des Turniers teilnehmen. Inzwischen ist Marcel Luske auch Teil des Pro-Teams bei PokerStars. Wenn Sie jetzt sofort spielen wollen, können Sie hier die PokerStars Software herunterladen und sich somit Ihren exklusiven BonusBonusBonus Willkommensbonus sichern. Suchen Sie Noah auf einem der zahlreichen Tische und treten Sie gegen ihn an! Von Marcel Luske gibt es sogar eine eigene Wackelfigur und eine DVD-Serie namens „Poker My Way“, die Online-Pokerspielern den Weg ins echte Casino erleichtern soll. Marcel erklärt: Anzug, umgedrehte Sonnenbrille und GesangsdarbietungenDiverse heute bekannte Pokerstars, wie zum Beispiel David Williams, Kirill Gerasimov und Noah Boeken, wurden von Marcel Luske unterrichtet. Um andere Pokerspieler zu fördern und zu unterstützen, gründete Marcel sogar eigens eine Gruppe namens „Circle of Outlaws“ (Kreis der Gesetzlosen). Betritt Marcel Luske einen Pokertisch, trägt er immer, ja wirklich immer, einen Anzug und bringt damit einen Hauch von Eleganz und Würde in die Pokerwelt. Eine weitere, sogar patentierte, Gewohnheit dieses Pokerstars ist es, seine Sonnenbrille verkehrt herum zu tragen. Warum er sie verkehrt trägt, erklärte Marcel in einem Interview: „Ich trage Sonnenbrillen hauptsächlich, um meine Augen zu schützen. Üblicherweise ist das Licht in den Casinos sehr grell und wenn du stundenlang spielst, kann das deine Augen angreifen. Wenn du die Sonnenbrillen umdrehst, dann halten sie das Licht noch mehr ab. Außerdem muss man so seinen Kopf nicht anheben, um den Flop gut sehen zu können. Manchmal, wenn du genauer hinsehen musst, um zu erkennen, ob da eine Herzkarte liegt und keine Pik und du deinen Kopf ein bisschen anhebst, dann gibst du Informationen preis. Und diese Art von Information will ich meinem Gegner nicht geben.“ Marcel schaffte es sogar, die Angewohnheit, Sonnenbrillen verkehrt zu tragen, in Geld zu verwandeln. Er unterschrieb einen Vertrag mit „PokerSpecs“; einem Unternehmen, das speziell für Pokerspieler angefertigte Sonnenbrillen herstellt. Als Resultat dieser Leidenschaft stellte er bei der „Bluff Magazine“ WSOP-Party 2006 seinen ersten eigenen Song, bezeichnenderweise „The Poker Song“, vor. Mittlerweile ist also auch der Kindheitstraum des Pokerstars, ein Sänger zu werden, in Erfüllung gegangen, da er häufig bei Pokerveranstaltungen und wichtigen Casinoeröffnungsfeiern auftritt. Er ist außerdem bekannt dafür, mit seinen geschätzten Gegnern zu plaudern, Grimassen zu schneiden und Witze zu machen. Die gesamte Show, die er des Öfteren am Pokertisch abzieht, zielt in Wirklichkeit aber nur darauf ab, Informationen über seine Kontrahenten zu bekommen, die er später gebrauchen kann. Seine Fähigkeit, seine Gegner zu lesen ist manchmal schon beinahe unheimlich; manchmal scheint er sogar genau zu wissen, welche Karten die anderen Spieler haben und benutzt diese Informationen, um sie regelrecht fertig zu machen. Beinahe jeder, der sich ein bisschen mit Poker beschäftigt, kennt jene legendäre Geschichte der WSOP 2004, bei der Marcel diese Fähigkeit eindrucksvoll unter Beweis stellte: Marcel ist wohl einer der beliebtesten Pokerspieler der Szene. Er ist bekannt für sein sportliches Benehmen, seine freundliche Persönlichkeit und seine tadellosen Manieren. Er ist ein Beispiel dafür, wie sich ein Pokerprofi am Tisch verhalten soll. Es gibt keinen Zweifel daran, dass er ein echter Gentleman ist, aber er ist noch dazu ein äußerst talentierter, gewandter und aggressiver Spieler. In einem Interview erzählte Marcel 2005: „Ich versuche immer, mit beiden Füßen am Boden zu bleiben und den Menschen Respekt zu zollen, wer immer auch vor mir steht. Ich finde, dass die Pokerspieler einander und das Casinopersonal (wie zum Beispiel die Kartengeber) mit mehr Respekt behandeln sollen, als sie es tatsächlich tun. Außerdem finde ich, dass man das Ganze nicht so ernst nehmen sollte. Die Leute spielen, als ginge es um Leben oder Tod und schaffen es am Tisch nicht einmal, zu lächeln. Ich glaube, man sollte mehr Spaß am Tisch haben, das ist eines der wichtigsten Dinge. Klar kannst du dich aufregen, wenn es gerade nicht gut läuft, aber man muss immer daran denken, dass man von dem Spieler, der einen aussticht lernt, ein besserer Pokerspieler zu sein.“ Marcel Luske privatMarcel Luske lebt derzeit mit seiner Frau und seinen zwei Kindern aus einer früheren Beziehung in Amere, Niederlande. Im Karate, seiner größten Leidenschaft neben Poker, trägt Marcel sogar den schwarzen Gürtel. Einer der besten Freunde von Marcel Luske ist, wie man zuvor schon an den vielen gemeinsamen Projekten sehen konnte, Noah Boeken. Dieser sagt über den Pokerstar: Wenn Sie von hier aus direkt die Seite von PokerStars besuchen, erhalten Sie dort sofort Ihren exklusiven BonusBonusBonus Willkommensbonus. Auch auf seinem My Space-Profil findet man einige Lobeshymnen über Marcel Luske, wie zum Beispiel: „Du bist einer der Gründe, warum ich angefangen habe zu pokern. Ich schaffe es dennoch nicht, nur annähernd so gut zu sein wie du. Die allerbesten Wünsche für die Zukunft!“ Die verschmitzte Verspieltheit, seine Gesangsdarbietungen am Tisch, die Anzüge, das gesittete und professionelle Auftreten von Marcel Luske, all das ist es, was seine Fans so fasziniert. Marcel Luske ist raffiniert und geschäftstüchtig, doch immer ein Gentleman und ein Verteidiger des Respekts und des fairen Spiels. Er ist sowohl innerhalb als auch außerhalb der Pokerwelt hoch angesehen und Fans und andere Pokerprofis lieben ihn für sein Spiel und seine Persönlichkeit, weshalb er vermutlich einer der wenigen erinnerungswürdigen Pokerspieler bleiben wird. „Vielen Dank, meine Herren, ich gehe jetzt erst einmal… nachlesen, wie ich ebenfalls ein toller Pokerspieler werde!“ | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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