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STECKBRIEF

Marcel Luske alias "The Flying Dutchman"

Letztes Update: 24. März 2014
foto by Larry Kang/ www.flickr.com


Pokerstars
"Ich versuche immer, mit beiden Füßen am Boden zu bleiben und den Menschen Respekt zu zollen, wer immer auch vor mir steht. Ich finde, dass die Pokerspieler einander und das Casinopersonal mit mehr Respekt behandeln sollten."
Marcel über die Bedeutung von Respekt in der Pokerszene
20.03.1953
Amsterdam, NL
Fisch
Verheiratet
2
Almere, NL
Niederlande
Ehemals Zollbeamter, Nachtclub-Besitzer
Singen, Karate, seine Familie und Freunde
Langsame und zarte Musik
Las Vegas
...in diversen Cafes am Marktplatz von Amsterdam
Hold'em
Dave Ulliott
"Ja ich bin gut mit Marcel Luske befreundet. Natürlich hat er mir viel beigebracht, aber ich habe auch viel von anderen Profis gelernt. Ihn meinen "Mentor" zu nennen, ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber es hört sich gut an. Als ich mit dem Pokerspielen begann las ich zuerst Super System II, aber ich habe das Buch nie ausgelesen. Du lernst am meisten wenn du anderen guten Spielern zuschaust." (Noah Boeken)
...würde er Frieden schaffen
Trägt seine Sonnenbrille bei Pokerturnieren immer verkehrt herum, hat den Pokerverein "Circle of Outlaws" gegründet

Jugend und berufliche Laufbahn

In seiner Jugendzeit arbeiteten Marcel und seine Brüder am Marktplatz in Amsterdam. Marcel erinnert sich:

In den Sommermonaten waren wir draußen, aber im Winter war es sehr kalt und man musste sich drinnen aufhalten. Und dann fängt man an, Karten zu spielen. Wir spielten ein bisschen Poker und erst später begann ich, in Clubs und in Casinos zu spielen.“

„Poker war etwas für die Ganoven, einfach geil!“, sagt der Pokerprofi heute über diese Zeit. „Doch irgendwie hat die Logik bei denen gefehlt, immer nur bluffen- dort habe ich gelernt, die Gegner zu lesen und einzuschätzen.“

Anstatt, wie erhofft, ein weltberühmter Musiker zu sein, landete Marcel bei der niederländischen Regierung in Den Haag, wo er beim Zoll arbeitete.

Da Marcel dieser Job bald langweilig wurde, kündigte er und eröffnete stattdessen lieber seinen eigenen Nachtclub am Marktplatz in Amsterdam und später sogar noch einen in Antwerpen, Belgien. Wenn im Club gerade nichts los war, packten Marcel und seine Brüder immer öfter die Karten aus und spielten Five Card Stud, zunächst nur, um sich die Zeit zu vertreiben…

Marcel erobert die Profipokerszene

Da Marcel schon bald große Fortschritte beim Pokern machte und er seine Gegner, die anderen Verkäufer am Marktplatz in Amsterdam, immer häufiger besiegte, schlugen diese dem zukünftigen Pokerprofi vor, er solle sein Glück bei einem $ 1.000 Buy-In Turnier versuchen, an dem einige der besten europäischen Pokerspieler der damaligen Zeit teilnahmen.

Nachdem er bei diesem Turnier über $ 40.000 gewonnen hatte, fiel ihm seine Berufsentscheidung nicht mehr schwer: Er begann von Turnier zu Turnier zu reisen und erarbeitete sich so seinen berühmten Spitznamen: The Flying Dutchman (Der fliegende Holländer). Ein weiterer Grund für diesen Spitznamen ist, dass die KLM Royal Dutch Airlines (die größte niederländische Fluggesellschaft), mit der er zu den Turnieren reist, einen Klub für Vielflieger gegründet hat, welcher ebenfalls den Namen „The Flying Dutchman“ trägt.

Schon damals, im Jahre 1999, widmete er sich dem Poker Vollzeit und musste nur zwei Jahre warten, bis er für seine Mühen belohnt wurde. Im Jänner 2001 gewann Marcel Luske die „Prag Poker Open“. Darauf folgten drei Siege in drei Tagen bei der „Euro Finals of Poker“ im Februar.

Marcel Luske gewann die „British Open“ im März und war Ende des Jahres der beste Spieler Europas.

In nur sieben Jahren schaffte es Marcel Luske, bei unzähligen Turnieren innerhalb, aber auch außerhalb Europas, eine unglaublich große Anzahl an Titeln anzusammeln. Luskes wirklich glanzvolle Momente findet man aber bei der World Series of Poker (WSOP).

2002 nahm er zum ersten Mal bei der WSOP teil, kam zweimal in die Cash-Ränge und wurde Dritter im Limit Omaha Hi-Lo.

2003 rückte Marcel Luske noch stärker ins Licht der Öffentlichkeit, indem er bei der Hauptveranstaltung der WSOP von unsagbaren 839 Teilnehmern 14er wurde und dafür $ 65.000 erhielt. Im Oktober 2003 gewann er außerdem die Hauptveranstaltung der „European Poker Classics“ in London und gewann ein Preisgeld von $ 116.940.

Sein endgültiger Durchbruch bei der WSOP gelang Marcel Luske 2004, indem er, beflügelt von seinen ersten beiden Versuchen, im Seven Card Stud hinter Joe Awada Zweiter wurde und $ 120.800 gewann. Außerdem schaffte es Marcel beim „World Championship Event“ der World Series of Poker auf den zehnten Platz und gewann ein Preisgeld von $ 373.000.

Bei der dritten „Annual Five Star World Poker Classic“ in Las Vegas gelang Marcel ein erster Platz, wofür er $ 212.070 einstrich.
Die $ 10.000 „Hall of Fame Poker Classic“ in Paris im Juli 2005 konnte Marcel für sich entscheiden, womit er sich weitere $ 142,503 verdiente. Bei der „Master Classics of Poker“ im November 2005 in seiner Geburtsstadt Amsterdam erreichte Marcel Luske den vierten Rang und erhielt dafür $ 102.462.

Außerdem erreichte er beim „European Poker Tour Grand Final“ in Monte Carlo im März 2006 den siebten Platz und strich dafür $ 134.902 ein. Auch bei der WSOP 2006 war Marcel wieder sehr erfolgreich und wurde bei der Hauptveranstaltung Vierter, womit er weitere $ 204.638 erhielt.

Bei der World Series of Poker 2007 gelangen Luske ebenfalls einige gute Erfolge, auch wenn er es im besagten Jahr nicht schaffte, eine Veranstaltung für sich zu entscheiden. Als er beim Seven Card Stud Hi Lo als 13er ausschied, lautete Marcels Kommentar nur:

„Vielen Dank, meine Herren. Ich gehe jetzt erst einmal kotzen."

Abseits der Pokertische

Doch Marcel Luske nimmt nicht nur an zahlreichen Pokerturnieren teil, er engagiert sich auch in diversen Organisationen. Zum Beispiel ist er Mitglied des „World Poker Federation Advisory Board“ und setzt sich für die Einführung international anwendbarer Pokerregeln und für bestimmte Umgangsformen innerhalb der Pokerwelt ein. Marcel war außerdem der Gründer der „International Poker Federation“, welche die Pokergesellschaft weltweit vereinen soll, indem sie gemeinsame Regeln und Standards schafft.

Heute ist Marcel der Leiter der „Federation Internationale de Poker Association“ (FIDPA) und arbeitet außerdem mit zahlreichen internationalen Organisationen, die es sich ebenfalls zum Ziel gemacht haben, die Pokerwelt zu vereinen, zusammen. Unter anderem ist er ein Mitglied des Aufsichtsrates (Board of Directors) der „World Poker Association“ (WPA), welche als oberstes Ziel Professionalität, einheitliche Turnierstrukturen und Fairness in der Pokerwelt hat. Marcel Luske fungiert als Berater des „World Poker Store’s“, welche Pokerzubehör zum Verkauf anbietet und ist ein aktives Mitglied der „Tournament Directors Association“ (TDA). Auch diese Organisation will grundlegende Maßstäbe, Standards und damit allgemeingültige Regeln für das Pokerspiel aufstellen.

Marcel Luske hat, abseits der Pokerwelt, ein eigenes Marketingunternehmen und zahlreiche weitere Projekte sorgen dafür, dass dem fliegenden Holländer bestimmt nicht so schnell langweilig wird. 2007 startete eine Fernsehsendung namens „Veronica Poker“, welche Marcel Luske zusammen mit Noah Boeken initiierte. In dieser Sendung brachten Marcel und Noah einigen holländischen Berühmtheiten das Pokern bei; danach traten diese Stars gegeneinander an. Der Gewinner dieses „Turniers“ wurde zu einem wichtigen Turnier in Las Vegas eingeladen und trat außerdem in der Sendung „Poker Kings NL“ auf, in der Luske und Boeken bei Turnieren spielten. Auch in der beliebten Sendung „Celebrity Poker“ im niederländischen Fernsehen durfte der Gewinner des Turniers teilnehmen.

Inzwischen ist Marcel Luske auch Teil des Pro-Teams bei PokerStars.

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Von Marcel Luske gibt es sogar eine eigene Wackelfigur und eine DVD-Serie namens „Poker My Way“, die Online-Pokerspielern den Weg ins echte Casino erleichtern soll. Marcel erklärt:

„Ich denke, dass ich genügend Fachwissen habe, um neuen und weniger erfahrenen Spielern zu helfen. Ich produziere eine DVD, um den Menschen beizubringen, wie man Turniere spielt und ich glaube, dass wenn man diese Strategien befolgt und nur durchschnittlich viel Glück hat, sollte man es schaffen, in die Cash-Ränge zu kommen.“

Anzug, umgedrehte Sonnenbrille und Gesangsdarbietungen

Diverse heute bekannte Pokerstars, wie zum Beispiel David Williams, Kirill Gerasimov und Noah Boeken, wurden von Marcel Luske unterrichtet. Um andere Pokerspieler zu fördern und zu unterstützen, gründete Marcel sogar eigens eine Gruppe namens „Circle of Outlaws“ (Kreis der Gesetzlosen).

Betritt Marcel Luske einen Pokertisch, trägt er immer, ja wirklich immer, einen Anzug und bringt damit einen Hauch von Eleganz und Würde in die Pokerwelt. Eine weitere, sogar patentierte, Gewohnheit dieses Pokerstars ist es, seine Sonnenbrille verkehrt herum zu tragen. Warum er sie verkehrt trägt, erklärte Marcel in einem Interview:

„Ich trage Sonnenbrillen hauptsächlich, um meine Augen zu schützen. Üblicherweise ist das Licht in den Casinos sehr grell und wenn du stundenlang spielst, kann das deine Augen angreifen. Wenn du die Sonnenbrillen umdrehst, dann halten sie das Licht noch mehr ab. Außerdem muss man so seinen Kopf nicht anheben, um den Flop gut sehen zu können. Manchmal, wenn du genauer hinsehen musst, um zu erkennen, ob da eine Herzkarte liegt und keine Pik und du deinen Kopf ein bisschen anhebst, dann gibst du Informationen preis. Und diese Art von Information will ich meinem Gegner nicht geben.“

Marcel schaffte es sogar, die Angewohnheit, Sonnenbrillen verkehrt zu tragen, in Geld zu verwandeln. Er unterschrieb einen Vertrag mit „PokerSpecs“; einem Unternehmen, das speziell für Pokerspieler angefertigte Sonnenbrillen herstellt.

„Jetzt wo es PokerSpecs gibt kann ich meine Sonnenbrillen endlich richtig herum tragen!", meinte Luske in einem Interview scherzhaft.

Was Marcel Luske aber am meisten von den anderen Pokerprofis unterscheidet, ist die Angewohnheit, seine Kontrahenten am Pokertisch mit seiner Gesangskunst zu beglücken… oder zu nerven. Marcel selbst weiß:

„Manchen ist es unangenehm, dich singen zu hören. Wenn sie dich nicht leiden können, werden sie wütend. Manche nehmen es persönlich, es stört einige Spieler weil sie sich nicht konzentrieren können. Vielleicht nehme ich noch ein Album auf.“

Als Resultat dieser Leidenschaft stellte er bei der „Bluff Magazine“ WSOP-Party 2006 seinen ersten eigenen Song, bezeichnenderweise „The Poker Song“, vor. Mittlerweile ist also auch der Kindheitstraum des Pokerstars, ein Sänger zu werden, in Erfüllung gegangen, da er häufig bei Pokerveranstaltungen und wichtigen Casinoeröffnungsfeiern auftritt.

Er ist außerdem bekannt dafür, mit seinen geschätzten Gegnern zu plaudern, Grimassen zu schneiden und Witze zu machen. Die gesamte Show, die er des Öfteren am Pokertisch abzieht, zielt in Wirklichkeit aber nur darauf ab, Informationen über seine Kontrahenten zu bekommen, die er später gebrauchen kann. Seine Fähigkeit, seine Gegner zu lesen ist manchmal schon beinahe unheimlich; manchmal scheint er sogar genau zu wissen, welche Karten die anderen Spieler haben und benutzt diese Informationen, um sie regelrecht fertig zu machen. Beinahe jeder, der sich ein bisschen mit Poker beschäftigt, kennt jene legendäre Geschichte der WSOP 2004, bei der Marcel diese Fähigkeit eindrucksvoll unter Beweis stellte:

Marcel Luske passte noch vor dem Flop, legte die Karten nieder und gestand seinem Gegner zu: “Deine Könige sind gut.” Darauf wollte dieser wissen: „Du meinst mein Ass-König?“ und versuchte so die Tatsache zu verschleiern, dass Marcel ihn so gut durchschauen konnte. Luske aber antwortete cool: „Nein, die Könige, die zwei Könige, die du in der Hand hast.“

Marcel ist wohl einer der beliebtesten Pokerspieler der Szene. Er ist bekannt für sein sportliches Benehmen, seine freundliche Persönlichkeit und seine tadellosen Manieren. Er ist ein Beispiel dafür, wie sich ein Pokerprofi am Tisch verhalten soll. Es gibt keinen Zweifel daran, dass er ein echter Gentleman ist, aber er ist noch dazu ein äußerst talentierter, gewandter und aggressiver Spieler.

In einem Interview erzählte Marcel 2005: „Ich versuche immer, mit beiden Füßen am Boden zu bleiben und den Menschen Respekt zu zollen, wer immer auch vor mir steht. Ich finde, dass die Pokerspieler einander und das Casinopersonal (wie zum Beispiel die Kartengeber) mit mehr Respekt behandeln sollen, als sie es tatsächlich tun. Außerdem finde ich, dass man das Ganze nicht so ernst nehmen sollte. Die Leute spielen, als ginge es um Leben oder Tod und schaffen es am Tisch nicht einmal, zu lächeln. Ich glaube, man sollte mehr Spaß am Tisch haben, das ist eines der wichtigsten Dinge. Klar kannst du dich aufregen, wenn es gerade nicht gut läuft, aber man muss immer daran denken, dass man von dem Spieler, der einen aussticht lernt, ein besserer Pokerspieler zu sein.“

Marcel Luske privat

Marcel Luske lebt derzeit mit seiner Frau und seinen zwei Kindern aus einer früheren Beziehung in Amere, Niederlande. Im Karate, seiner größten Leidenschaft neben Poker, trägt Marcel sogar den schwarzen Gürtel.

Einer der besten Freunde von Marcel Luske ist, wie man zuvor schon an den vielen gemeinsamen Projekten sehen konnte, Noah Boeken. Dieser sagt über den Pokerstar:

"Ja ich bin gut mit Marcel Luske befreundet. Natürlich hat er mir viel beigebracht, aber ich habe auch viel von anderen Profis gelernt. Ihn meinen "Mentor" zu nennen, ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber es hört sich gut an. Als ich mit dem Poker Spielen begann las ich zuerst Super System II, aber ich habe das Buch nie ausgelesen. Du lernst am meisten wenn du anderen guten Spielern zuschaust.“

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Auch auf seinem My Space-Profil findet man einige Lobeshymnen über Marcel Luske, wie zum Beispiel: „Du bist einer der Gründe, warum ich angefangen habe zu pokern. Ich schaffe es dennoch nicht, nur annähernd so gut zu sein wie du. Die allerbesten Wünsche für die Zukunft!“

Die verschmitzte Verspieltheit, seine Gesangsdarbietungen am Tisch, die Anzüge, das gesittete und professionelle Auftreten von Marcel Luske, all das ist es, was seine Fans so fasziniert. Marcel Luske ist raffiniert und geschäftstüchtig, doch immer ein Gentleman und ein Verteidiger des Respekts und des fairen Spiels. Er ist sowohl innerhalb als auch außerhalb der Pokerwelt hoch angesehen und Fans und andere Pokerprofis lieben ihn für sein Spiel und seine Persönlichkeit, weshalb er vermutlich einer der wenigen erinnerungswürdigen Pokerspieler bleiben wird.

„Vielen Dank, meine Herren, ich gehe jetzt erst einmal… nachlesen, wie ich ebenfalls ein toller Pokerspieler werde!“

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