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Foto zur Verfügung gestellt von Betfair.com
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Annette ObrestadDie skandinavische Profipokerspielerin Annette Obrestad wurde am 18. September 1988 in Sandnes, Norwegen, geboren. Sie gehört zu den absoluten Senkrechtstartern der Pokerszene und das obwohl sie nach amerikanischem Gesetz lange Zeit noch nicht einmal volljährig war! Während andere junge Frauen in ihrem Alter ihre Freizeit mit Shoppen und Kinobesuchen verbringen, zockt sich Annette_15 seit Jahren durch die virtuellen Casinos... Kindheit und erste Schritte in die Onlinepoker-SzeneAnnette wuchs in dem kleinen Ort Sandnes auf und kann sich an keine Zeit erinnern, in der sie nicht Karten gespielt hat. Ihr Vater spielte regelmäßig mit ihr und brachte ihr bereits in jungen Jahren Five Card Stud und Seven Card Stud bei. Allerdings sei sie, eigenen Angaben zufolge, als Kind nie gut im Kartenspielen gewesen. Als sie älter wurde, begann sie Bowling zu spielen und war jahrelang in einem Bowling-Club. Durch ihre Leidenschaft für diesen Sport fand sie schließlich auch ihren Weg in die Pokerszene. Eines Tages saß Annette vor dem Fernseher und sah sich ein Bowlingspiel an, als sie plötzlich, wie durch eine schicksalhafte Fügung, das Werbetransparent eines Online-Pokerraumes im Hintergrund entdeckte. Sie war neugierig, besuchte den besagten Pokerraum und schaffte es, mit ein bisschen Kreativität, sich zu registrieren. Sie spielte in Seven Card Stud Hi-Lo Sit and Go Turnieren um Spielgeld, lernte Texas Hold’em, ihr heutiges Lieblingsspiel und experimentierte mit verschiedenen Pokervarianten. Das Spielen ohne Gewinnmöglichkeit verlor aber bald seinen Reiz und Annette machte sich auf die Suche nach einer Möglichkeit, trotz ihres jungen Alters um Geld zu spielen. Die erste Hürde, die Registrierung, hatte sie bereits überwunden, doch damit war das Problem noch nicht gelöst. Bald stellte sich heraus, dass man vom angepriesenen Bonus des Anbieters erst nach der ersten Einzahlung profitieren konnte. Doch wo sollte eine Fünfzehnjährige diese erste Einzahlung herbekommen? Annette hatte kein eigenes Konto und ihre Mutter weigerte sich vehement, ihre Kreditkarte für das seltsame Hobby der Tochter zur Verfügung zu stellen. Die rettende Idee: Freerolls – Turniere ohne Buy-In, bei denen man aber trotzdem Geld gewinnen kann! Klingt verlockend, doch bei vierstelligen Teilnehmerzahlen und einstelligen Gewinnen hält sich die Euphorie bei vielen Spielern in Grenzen. Für Annette war dies die einzige Chance und sie stürzte sich voller Motivation ins Getümmel. Was wie ein vorübergehender pubertärer Tick aussah, entpuppte sich als wahre Berufung. Annette kämpfte sich in Online-Pokerräumen wie PokerStars allmählich nach oben und wurde immer besser. Der Beginn einer großen KarriereEines Tages gewann sie schließlich bei einem Freeroll-Turnier $ 9 und was danach kam klingt wie ein Märchen. Sie verwandelte diesen ersten Gewinn innerhalb kürzester Zeit in eine stattliche Bankroll (= das Geld, das man beim Pokern zur Verfügung hat) und es dauerte nicht lange, bis ihr Pseudonym „Annette_15“ in der gesamten Onlinepokerszene bekannt – und gefürchtet – war. Eigenen Angaben zufolge, hat Annette niemals selbst Geld investiert, sondern ausschließlich mit ihren Gewinnen gespielt. „Annette_15“ ist jedem, der einigermaßen mit Onlinepoker vertraut ist, ein Begriff, denn der Name steht seit Jahren ganz oben auf den Ranglisten der virtuellen Turniere. In einem Interview erklärte Annette, sie habe am Anfang sehr vorsichtig gespielt, nie geblufft und nur wenig riskiert. Irgendwann war sie an einem Punkt angelangt, wo sie sich in den „kleinen“ Turnieren mit niedrigen Buy-Ins absolut sicher fühlte. Sie gewann eines nach dem anderen und sehnte sich allmählich nach mehr Herausforderung. Annette wusste, wenn sie bei den „Großen“ mitspielen wollte, musste sie etwas an ihrem Spiel ändern. Sie begann also zu experimentieren, erhöhte manchmal mit schwachen Händen, wurde risikofreudiger und schlussendlich, „nach vielen komischen Spielzügen und einer Menge Fehlern“, hatte sie den Dreh raus und entwickelte ihre eigene Strategie. Poker war nicht länger nur ein Hobby, sondern ist zu einer lukrativen Einnahmequelle für Annette geworden. Heute macht sie dem Ruf der skandinavischen Spieler alle Ehre und gehört definitiv zu den aggressiven Spielertypen. Zwischen September 2006 und September 2007 schaffte sie es allein auf PokerStars.com in 20 Rebuy-Turnieren immer entweder auf den ersten oder zweiten Platz und gewann auch in anderen Online-Pokerräumen zahlreiche Turniere. Auf PokerStars, UltimateBet und FulltiltPoker zusammen erspielte sich Annette innerhalb eines Jahres mehr als $ 800.000! Und das ohne auch nur einen mickrigen Cent aus eigener Tasche zu investieren. Versuchen auch Sie ihr Glück: Hier können Sie die PokerStars Software direkt herunterladen und sich Ihren exklusiven BonusBonusBonus Willkommensbonus sichern. Annette_15 bricht alle RekordeNatürlich hegt auch Annette seit jeher den Wunsch, an der WSOP (World Series of Poker) in Las Vegas teilzunehmen, doch bis zu ihrem 21. Geburtstag im September 2009 muss sie sich noch mit „kleineren Fischen“ zufrieden geben. Doch Annette hatte Glück und die WSOP kam nach Europa. Somit bot sich für sie die Gelegenheit, ihr Können bei einem prestigeträchtigen Live-Turnier unter Beweis zu stellen, nämlich bei der im September 2007 erstmals veranstalteten „WSOP Europe“ in London. Zum WSOP Europe Hauptturnier kamen viele große, internationale Stars doch am Finaltisch dominierten junge Europäer wie John Tabatabai, Magnus Persson und natürlich Annette_15. Das Mädel aus der norwegischen Kleinstadt ließ Pokerlegenden wie Gus Hansen, Annie Duke, Jamie Gold, Phil Hellmuth und Daniel Negreanu hinter sich und saß schließlich dem Londoner John Tabatabai im Heads Up gegenüber. Annette ging mit 2.966.000 Chips ins Heads Up, während Tabatabai 4.244.000 zur Verfügung hatte. Es sollte ganze 94 Hände dauern, bis der Sieger feststand. Annette fühlte sich im Heads Up sichtlich wohl und lief zur Höchstform auf; nach nur 10 Händen waren die beiden gleichauf. Eine Weile tat sich nicht viel und Annette war meistens knapp hinter ihrem Kontrahenten. Nach und nach erkämpfte sie sich einen kleinen Vorsprung und gewann schließlich mit einem 7er Drilling: Annette erhöhte im Big Blind und Tabatabai ging mit. Der Flop zeigte 7♦, 6♦, 5♥. Tabatabai erhöhte wieder und Annette ging mit 7♥ und 7♠ All In. Tabatabai ging mit seinem Blatt aus 5♠ und 6♦ ebenfalls All In. Der Turn brachte die 2♣ und der River die Q♥, Tabatabai konnte somit sein Blatt nicht mehr verbessern und Annette „Annette_15“ Obrestad gewann als bis dato erste Frau ein WSOP Hauptturnier. Doch das ist nicht das einzige, was Annette von der Masse abhebt, der wohl erstaunlichste Rekord ist jener als bis dato jüngste/r SpielerIn, der/die jemals ein WSOP Armband gewonnen hat. Annette Obrestad holte sich also ihr erstes Goldenes WSOP Armband und ein Preisgeld von $ 2.013.734, womit sie einen weiteren Rekord brach: die höchste Gewinnsumme, die je eine Frau in einem einzigen Turnier gewonnen hat, ein Rekord, den zuvor Annie Duke mit $ 2.000.000 inne hatte. Die damals Neunzehnjährige stellte die Pokerwelt auf den Kopf und brachte mit ihrem Sieg sogar die Veranstalter der WSOP Europe in Verlegenheit. „Wer wird König von Europa?“ ("Who will be the King of Europe?") war der Leitspruch der Veranstaltung und als sich herausstellte, dass es keinen König sondern eine Königin geben wird, musste die WSOP Europe ihr gesamtes Marketing umkrempeln. Auch Annette selbst war überwältigt und konnte es kaum fassen: „Ich habe nie damit gerechnet zu gewinnen. Ich bin sprachlos. Ich weiß wirklich nicht, was ich sagen soll.“ lautete ihr Kommentar unmittelbar nach dem Turnier. Das Pokerwunderkind ist keine EintagsfliegeIhr spektakulärer Sieg brachte Annette einen Sponsorenvertrag von Betfair Poker dem Sponsor der WSOP Europe, sowie Ruhm und Anerkennung ein. Kritiker halten sie für eine „Eintagsfliege“, die bloß Glück gehabt hat, doch wer Annettes Pokerspiel genau beobachtet, weiß, dass definitiv mehr hinter ihrem Erfolg steckt. Dies bestätigen sogar alt eingesessene Pokerlegenden wie Daniel Negreanu und Kirk Morrison, die ihr Spiel bei der WSOP Europe 2007 als eines der besten, das sie je gesehen haben bezeichneten. In ihrem Blog auf Betfair Poker ist zu lesen, dass sich Annette sehr gut mit Daniel Negreanu versteht und manchmal ihre Spielstrategie mit ihm bespricht. Doch die WSOP Europe 2007 war nicht ihr einziger Auftritt bei einem Live-Turnier. Kurz nach ihrem 18. Geburtstag nahm sie am „2006 Ultimate Bet Aruba Classic“ teil, wurde 37te im No Limit Hold’em und kassierte dafür immerhin $ 12.415. Beim „EPT (European Poker Tour) Grand Final“ im Jahr 2007 ergatterte Annette einen fünften Platz, ebenfalls im No Limit Hold’em und gewann $ 20.747. Es folgten ein 13. Rang beim „PaddyPower Irish Open“ und ein 18. Rang beim „Barcelona Open“ der EPT, jeweils im Pot Limit Omaha. Nach ihrem großen Sieg bei der WSOP Europe 2007 verpasste Annette wenige Monate später nur knapp ihre Chance, ein zweites bedeutendes Turnier zu gewinnen. Sie nahm am „EPT Dublin Season 4“ teil und wurde Zweite im No Limit Hold’em. Während der ersten paar Stunden war Annette die eindeutige Favoritin. Sie eliminierte Michael Durrer, Eidsvig Outski, Reijo Manninen und Caspar Hansen und saß schließlich mit 2,6 Millionen Chips dem US-Amerikaner Reuben Peters im Heads Up gegenüber. Peters lag mit seinen bescheidenen 700.000 Chips deutlich hinten, doch nach den ersten zehn Händen wurde Annette ihr aggressiver Spielstil zum Verhängnis. Peters schaffte es, zu verdoppeln und übernahm schließlich sehr bald die Chipführung. In der letzten Hand erhöhte Peters vor dem Flop und Annette erhöhte noch einmal. Peters ging mit und das Board zeigte 10-6-3. Annette setzte 230.000 und Peters reagierte mit einem All In. Annette überlegte mehrere Minuten lang, zählte die Chips und ging schließlich mit 7-7 mit. Peters zeigte sein Blatt: A-10. Turn und River halfen Annette nicht weiter und nachdem die Chips zweimal gezählt wurden, wurde Reuben Peters zum Sieger erklärt. Für ihren zweiten Platz durfte Annette immerhin $ 429.181 mit nach Hause nehmen. Nicht schlecht für einen Teenager sollte man meinen, doch das Poker-Wunderkind hatte mehr erwartet und war vom Turnierergebnis sichtlich enttäuscht: „Mein Spiel in der letzten Hand war vielleicht nicht so gut. Für lange Zeit hatte ich viele Chips, aber bekam keine Karten, als wir im Heads-Up waren. Bei ihm war es genau andersherum. Ich bin schon enttäuscht – ich wollte das Turnier gewinnen!“ Annette gab sogar an, nach dieser „Niederlage“ eine kleine Auszeit vom Live-Turnierpoker nehmen zu wollen. Sie sagte, sie möchte wieder einige Zeit in ihrer Heimatstadt verbringen und von ihrem Gewinn mit ihrer Mutter ein Haus kaufen. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie nicht pokern wird, im Gegenteil, Annette verbringt 40 bis 50 Stunden pro Woche am virtuellen Pokertisch. Im Jänner 2008 lockten einige große Turniere wie das „PokerStars Caribbean Adventure“ der EPT und die „Aussie Millions“ Annette wieder hinaus in die weite Welt. Allerdings kehrte sie diesmal ohne große Gewinne nach Hause zurück, ist aber mit ihrem Spiel beim Main Event der Aussie Millions sehr zufrieden und erzählt in ihrem Blog, dass sie „eine Menge Spaß“ hatte. Intuitiver Spielstil - Annette gewinnt blind | ||||||
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Annette_15 bei 






