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Hier erfahren Sie alles über John Tabatabai! STECKBRIEF
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John Tabatabai alias "Kankuwap"

Letzter Blogeintrag am 9. September 2008
Letztes Update: 24. März 2014


Betfair Poker
"Auch die größten Spieler sind nur Menschen, sie bekommen zwei zufällige Karten wie alle anderen auch."
John über den psychologischen Effekt der Berühmtheit
n/a
Cardiff, GB
Ledig
London, GB
England
Jurastudium
Professional Poker Player
Schach
...in der High School
Hold'em
Sehr aggressiv
Annette Obrestad
Sein Spitzname "Kankuwap" ist ein Wort, das er selbst erfunden hat, spielte für einen Sponsor Poker als Vollzeitjob, Sein erster Gewinn waren $ 5 aus einer Freeroll, war Schachprofi bevor er zum Pokern kam

Kindheit und Jugend

John Tabatabai wurde im südwalisischen Cardiff geboren und wuchs dort mit seinen Eltern und zwei Schwestern auf. Er absolvierte dort seine Ausbildung und war recht früh schon ein begnadeter Schachspieler. Er vertrat Wales sowohl bei den Europa- als auch bei den Weltmeisterschaften. Seine ersten Pokererfahrungen machte er, wie wohl die meisten von uns, zu Schulzeiten in den Pausen. Anstatt gelernt wurde dauernd Poker gespielt. 

John Tabatabai war anfangs kein guter Spieler und noch dazu ein extrem schlechter Verlierer. Als er seine ersten £ 0,50 verlor, wurde er so wütend, dass er sich sofort sämtliche Pokerliteratur besorgte die er finden konnte und das Spiel von Grund auf studierte. Auch im Internet recherchierte er und fand bald heraus, dass es bei den meisten Online Poker Casinos die Möglichkeit gibt, gratis zum Spaß oder als Training zu spielen. Er fing an, alle erdenklichen Pokerforen zu lesen und war bald bereit, um richtiges Geld zu spielen. Die taktischen Fähigkeiten, die er beim Schachspielen erworben hatte, kamen ihm jetzt beim Pokern zugute.

Mit $ 5 an die Spitze

Seinen ersten Gewinn erzielte er bei einem Freeroll, wo er mit $ 5 ausstieg. Dies war seine erste Bankroll und er begann, sie sukzessive zu vergrößern. Nach ein paar Wochen hatte er sich ein hübsches Sümmchen erspielt und war im Online Poker Casino Ladbrokes zu einer kleinen Berühmtheit avanciert. Bald führte er die Topspieler-Listen an und gewann beinahe den Main Event beim ersten „Ladbrokes European Championship of Online Poker“.

John Tabatabai spielte vorwiegend Online Cash Games, doch während seines Jurastudiums entdeckte er seine Vorliebe für reale Casinos. Er wurde Stammgast im „The Vice“ Casino und verbrachte jedes Wochenende dort. Trotz seines jugendlichen Aussehens und seiner radikalen, recht riskanten Spielweise, wurde er schnell von den lokalen Größen anerkannt. Mit den Einsätzen stieg auch sein Ruhm und schon bald war er ein Star im Vice.

Kanku…was?

Sein Nickname „Kankuwap“ hat überraschenderweise keine konkrete Bedeutung. In einem Interview erklärt John Tabatabai wie es zu dem Namen kam. Alles fing mit einer kleineren Rauferei vor einem Pub an, in die auch Tabatabais Freunde verwickelt waren. Um die Stimmung wieder ein wenig aufzuheitern und eine weitere Auseinandersetzung zu vermeiden, begann John wahllos erfundene Wörter zu rufen. „Kankuwap“ sorgte für das meiste Gelächter und als er sich am nächsten Tag einen Account beim Online Poker Anbieter Ladbrokes zulegte, kam es ihm sofort wieder in den Sinn.

Der erste Sponsorenvertrag

Es dauerte nicht lange und John Tabatabai hatte auch schon sein erstes Sponsoring in der Tasche. Ein Unternehmen, das darauf spezialisiert ist, Onlinespieler zu sponsern und unter anderem aktives Bankrollmanagment betreibt, nahm den jungen, talentierten Tabatabai auf. Dort war er goldrichtig. Hatte er vorher immer mit extremen Bankrollschwankungen zu kämpfen, war er nun gezwungen, aktiv seine Finanzen zu überwachen. Leider klappte es nicht auf Anhieb und er setzte erstmal alles in den Sand.

Die große Pechsträhne

John Tabatabai verlor innerhalb kürzester Zeit sehr viel Geld. Er hatte eine nicht enden wollende Pechsträhne und verfing sich immer mehr in dieser Abwärtsspirale. Zu der Zeit hatte er eine Bankroll von $ 20.000 zur Verfügung. Das Geld war jedoch nicht uneingeschränkt seines, denn um für seinen Sponsor zu spielen, galt es einige fundamentale Regeln einzuhalten. So war es nicht erlaubt mehr als 5% seiner Bankroll zu verspielen und man muss immer ein Limit spielen, das es erlaubt den 2,5 fachen maximal Buy-In mit seiner Bankroll zu bezahlen. Das hat Tabatabai nicht wirklich interessiert. Er hat meist auf acht Tischen gleichzeitig und weit über seine finanziellen Möglichkeiten hinaus gespielt.

Seine Sponsoren, darunter Chris Smith, ein erfolgreicher Terminhändler an der Londoner Börse und John Conroy, ein Business Tausendsassa - beide mit einer großen Passion für Poker ausgestattet und immer daran interessiert, junge Talente bestmöglich zu fördern, mussten einschreiten. Jeden Dienstag veranstaltete Chris Smith eine Pokernacht um die Spieler, die unter seinen Fittichen stehen, besser kennenzulernen. In so einer Pokernacht sprach Smith ein ernstes Wörtchen mit John Tabatabai.

Der neue Deal

Nach ein paar Flaschen Rotwein und einigen Gläsern Southern Comfort - Tabatabais Lieblingsgetränk - hatten sie einen neuen Deal ausgemacht: John Tabatabai sollte weiter für seinen Sponsor spielen, denn an seinem überragenden Talent zweifelte eigentlich niemand. Doch brauchte er Regeln, an die er sich halten konnte, um seine Fähigkeiten vollständig zu entfalten. Ab diesem Zeitpunkt hatte er eine Bankroll von $ 500 Dollar zur Verfügung. Damit wurde er an die virtuellen Tische von Betfair Poker geschickt um dort für seine Sponsorenfirma Geld zu scheffeln. Verlor er diese Summe, bekam er weitere $ 500, gewann er jedoch, wurde der Gewinn einbehalten, damit er ihn nicht sofort wieder verspielen konnte.
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Eine weitere Besonderheit seiner Abmachung mit Chris Smith war, dass John Tabatabai dort spielte als hätte er einen Vollzeitjob. Jeden Morgen kam er ins Büro, spielte einige Stunden, ging mit den Kollegen in die Mittagspause und fuhr am Abend wieder nach Hause. Dieses Arbeitsverhältnis hat ihm, wie er selbst sagt, sehr viel gebracht. Heute glaubt er dadurch weit besser drauf zu sein als viele der großen Spieler, die oft keinerlei Ahnung von Bankrollmanagment haben und deren Karriere mehr oder weniger einer Achterbahnfahrt gleicht. Von den höchsten Höhen bis hin zur totalen Pleite erleben sie alles immer wieder. Belastet durch diese ständige Unsicherheit beginnt auch ihr Spiel zu leiden und oft enden diese Karrieren dann ebenso schnell wie sie begonnen haben. John Tabatabai gibt jüngeren Spielern den Rat, sich erst mal einen Job zu suchen und von der existentiellen Sicherheit, die damit einhergeht zu profitieren. Die Profilkarriere kommt bei ausreichend Talent und ein bisschen Training früher oder später ohnehin von selber.

Aggressiv und herausfordernd…

Sein Spielstil ist extrem aggressiv und herausfordernd, man wird John Tabatabai recht selten bei einem Fold erleben. Er ist ein Spieler, der aus jeder Kartenkombination etwas rausholen kann. Auch eine Startkombination wie 7-2 off-suite kann ihn nicht aus der Ruhe bringen. Während sich seine Mitspieler noch über ihr schlechtes Blatt ärgern ist Tabatabai längst schon am nachdenken, wie er das Ruder noch einmal herumreißen und seinen Nachteil in einen Vorteil verwandeln kann. Oft hat er schon mit den absurdesten Kombinationen ein Spiel gewonnen. Bei einem Heads-Up gegen seine Teamkollegin Annette Obrestad lagen die Karten 8-7-6-3-2 am Tisch, er hatte K-Q auf der Hand und hat damit auf dem River gesetzt… Anette hatte K-J auf der Hand und gecallt. Beide lachen heute noch über diese Hand.

Durch diese Spielweise muss sich John Tabatabai aber auch einiges an Kritik gefallen lassen. So sagen viele, er spiele zu leichtsinnig und habe oft einfach nur Glück. Dass dahinter eine ordentliche Portion angelerntes Wissen und taktische Raffinesse stecken, wollen die wenigsten glauben.

WSOPE

Beim WSOPE (WSOP Europe) No Limit Hold’em Main Event 2007 in London erreichte John Tabatabai den zweiten Platz. Dieses erste größere Turnier außerhalb der USA war historisch, weil dort zum ersten Mal WSOP Armbänder in Europa vergeben wurden. Die Elite war also an diesen Tagen nach London gereist mit der Absicht, in die Pokergeschichte einzugehen. Hier wurde außerdem das erste Mal in großem Rahmen sichtbar, wie gut die jungen, meist ausschließlich online geschulten, europäischen Spieler im Vergleich zu älteren, konservativeren Profis abschneiden. Profispieler wie Phil Hellmuth, Doyle Brunson, Johnny Chan und viele weitere wurden bald aus dem Rennen geworfen. Und die junge Elite erkämpfte sich ihren Platz an der Spitze. So richtig spannend wurde es dann am Finaltisch. Souverän spielten John Tabatabai und Annette Obrestad die Armada an Gegnern aus und saßen sich schlussendlich gegenüber.

Bei diesem sehr anstrengenden und aufregenden Heads Up Match wurden mehr Hände gespielt als im gesamten vorherigen Turnier an diesem Tag zusammen. Nachdem reichlich Geld hin und her geschoben wurde, bekam dann Obrestad die entscheidende Hand, mit der sie All In ging. Pre-Flop war nicht viel los, dann kam der Flop mit 7-6-5 und Obrestad setzte. Tabatabai raiste natürlich, er hatte 5♠-6 auf der Hand. Obrestad ging darauf hin mit 7-7 All In…

Dieses Top Set reichte für Annette Obrestad aus, um als jüngste Gewinnerin eines WSOP Main Events in die Pokergeschichte einzugehen. Außerdem strich sie ein Preisgeld von £ 1.000.000 ein. Doch auch John Tabatabai ging nicht leer aus, mit dem zweiten Platz sicherte er sich die Summe von £ 570.150.

Der große Durchbruch

Ein paar Monate später konnte John Tabatabai seine Fähigkeiten erneut unter Beweis stellen. Beim „All Africa Poker Tournament“ erreichte er den ersten Platz, die Gewinnsumme war mit $ 127.584 zwar um einiges geringer als bei einem WSOP Event, doch mit diesem Sieg konnte er der Welt endlich beweisen, dass sein zweiter Platz beim WSOPE Main Event gerade mal den Anfang seines Siegeszugs markierte.

Seit Anfang 2008 komplettiert John Tabatabai das Team Betfair. Neben Sorel Mizzi und Annette Obrestad ist er ein weiterer junger Spieler, der besonders durch seinen eigenwilligen Spielstil und sein enormes Talent auffällt und die Pokerwelt bereichert.

Über sein Privatleben gibt John Tabatabai wenig bis gar nichts bekannt. Selten gibt er Interviews und auch in seinem Blog und bei Twitter beschränkt er sich weitgehend darauf, die Resultate seiner jüngsten Spiele zu posten. Bei Tabatabai geht es nur um Poker, Starallüren kann er nicht ausstehen. Er selbst vermeidet konsequent solche Glorifizierungen und konzentriert sich aufs Spiel. In einem Interview sagt er:

"Auch die größten Spieler sind nur Menschen, sie bekommen zwei zufällige Karten wie alle anderen auch. Wenn man sich vom Gedanken löst, dass sie Superstars sind oder prinzipiell überlegen und man konzentriert beginnt sein eigenes Spiel zu spielen, wird einem auffallen, dass diese Überlegenheit nur ein psychologischer Effekt ist und, dass es beim eigentlichen Spiel ausschließlich auf das Können ankommt.“ 

Wann John Tabatabai sein erstes WSOP Armband gewinnen wird ist noch nicht klar, es könnte jedoch, wie alles in Tabatabais Leben, recht schnell gehen…

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