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Dave Ulliott alias "Devilfish"

Letztes Update: 31. Oktober 2011


Devilfish Poker
„Ich würde mit einem Schweinekotelett um meinen Hals durch Gewässer, die nur so vor Haien wimmeln, schwimmen, um gegen die besten Pokerspieler der Welt zu spielen.“
Dave über seinen Ehrgeiz
01.04.1962
Hull, UK
Widder
Geschieden
7
Hull, UK
England
Juwelier
Musik (spielt Gitarre und Klavier)
Alle Arten von Musik
Menorca
Es war einmal in Amerika
Prinzessin Diana
...als Kind mit seinen Eltern
Omaha
Aggressiv
Johnny Chan
„Er ist wie einer dieser trainierten Wachhunde – Bellende Hunde beißen nicht! Er ist ein Kerl, mit dem man abhängen will, ein normaler biersaufender Kerl.“ (Robert Williamson III)
...würde er Heilmittel für die schlimmsten Krankheiten finden
...würde er nie wieder pleite gehen
Hat einmal $ 40.000 in den Mülleimer geworfen, saß mehrmals im Gefängnis, spielte bereits mit 15 im Casino, ließ sich in sein erstes Goldenes Armband seinen Spitznamen "Devilfish" eingravieren, spielte als Jugendlicher in einer Band, hat die großen Ringe, die er immer trägt, selbst angefertigt

Dave „Devilfish“ Ulliott

Dave Ulliott wurde am 1. April 1962 in Kingston Upon Hull (oder kurz: Hull), einer kleinen Stadt in Nordengland geboren und ist der Sohn von Stanley Ulliott, der als Fallschirmjäger im 2. Weltkrieg gedient hatte und seiner Frau Joyce (geborene Jefferson). Dave Ulliott hatte eine Schwester namens Janet, die an Krebs litt und an dieser Krankheit starb. Die beiden Kinder wuchsen in einer Siedlung der Arbeiterklasse in Hull auf...

Schwierige Jugend

Das Haus, in dem Dave mit seiner Familie wohnte, beschreibt der Pokerstar heute folgendermaßen:

„Das Haus, in dem wir lebten, als ich ein Kind war, war so klein, dass sie die Möbel an die Wand malen mussten. Man konnte seine Hand den Schornstein hinunter strecken und die Tür von innen öffnen, wenn man seinen Schlüssel vergessen hatte.“


Das Pokerspiel entdeckte Dave Ulliott sehr früh für sich, da er schon als Kind mit seinen Eltern an ihrem Küchentisch die ersten privaten Pokerturniere veranstaltete.

Daves Jugend gestaltete sich ziemlich schwierig, da der junge Engländer es anscheinend nicht schaffte, keinen Unsinn anzustellen. Nachdem er zum ersten Mal mit seinem Vater eine Buchmacherfiliale besuchte und seine erste Wette mit der Auszahlung von 50:1 gewann, tauchte er immer häufiger illegalerweise bei diversen Buchmachern auf. Er trieb sich außerdem in Poolhallen und auf Pferderennbahnen herum und begann schließlich mit Pferdewetten.

Um ein bisschen Geld zu verdienen, nahm Dave Ulliott einen Job als Trophäenhersteller bei „G K Beaulah's“ an. Dies war für den spielbegeisterten Jugendlichen eine sehr gute Gelegenheit, da immer in der Mittagspause Poker gespielt wurde. Zu dieser Zeit kam es noch äußerst selten vor, dass Dave ein Spiel gewann. Einer der erfahreneren Spieler, gegen die Dave Ulliott damals antrat, war ein Mitglied des „51 Club“-Casinos in Hull. Dave erklärt:

„Ich war ziemlich groß für einen 15-jährigen Jugendlichen und er schrieb mich im Casino ein. Ich fing an, Three Card Brag zu spielen und gewann schon bald sehr, sehr viel Geld damit, weil ich die Karten, die im Spiel waren, gut verfolgen konnte. Es war, als würde man die Assen und Buben beim Blackjack aufspüren. Jedenfalls habe ich begonnen, dieses Brag-Spiel zu zocken und fing dann mit Strip-Deck Stud Poker an, das auch Steve McQueen in „The Cincinnati Kid“ spielte. […]“

Seinen Job als Trophäenhändler verlor Dave aber sehr bald wieder, da er einen ganzen Nachmittag nicht bei der Arbeit erschien, weil er ihn auf der Pferderennbahn verbracht hatte und dies seinem Vorgesetzten wohl nicht so sehr gefiel…

Dave wollte sein Pokerspiel verbessern, war aber regelmäßig pleite. Eines Tages betrat Dave einen Pokerraum, in dem auch ein Möbelhändler aus Hull spielte. Dave zeigte diesem eine Uhr seines Großvaters und bat den Möbelhändler, diese als Einsatz zu akzeptieren. An diesem Tag wurde sein damaliger Spitzname „Dave the Clock“ (Dave, die Uhr) geboren.

Mit 19 Jahren wurde Dave Ulliott auf seinem Nachhauseweg von der „Golden Nugget Pool Hall“ in einen Kampf verwickelt: Fünf Männer und deren Ehefrauen attackierten den jungen Ulliott, wobei einer von ihnen Dave sogar einen Stahlkamm ins Gesicht rammte, als er seinen jüngeren Bruder beschützen wollte. Doch Dave wehrte sich und schaffte es irgendwie, nach Hause zu kommen. Später erklärte Dave Ulliott, dass er auf diese Erfahrung stolz sei und, dass der Vorfall ihm klar gemacht hatte, dass er in einem solchen Kampf zumindest „innerlich“ nicht besiegt werden konnte.

Kriminelle Aktivitäten

Noch schlimmer wurde es, als Dave als Teil eines Safeknacker-Teams mehrere Einbrüche beging. Das Team arbeitete mit den Ladenbesitzern zusammen, welche die Versicherungsprämien kassieren wollten. Als Dave einmal knapp bei Kasse war, weil er $ 5.000 an verschiedene Buchmacher verloren hatte, räumte er sogar einen Safe aus und schob seine Beute in einem Kinderwagen nach Hause. Eines der Mitglieder des Safeknacker-Teams konnte letztendlich geschnappt werden und informierte die Polizei darüber, dass auch Dave Ulliott in die Sache verwickelt war. Nach einer Woche wurde auch Dave geschnappt und festgenommen. Drei Wochen lang verbrachte der spätere Pokerprofi in einer kleinen Zelle im Polizeirevier von Hull und wurde dann ins Gefängnis von Leeds überstellt, wo er insgesamt neun Monate sitzen musste.

Nicht lange nach seiner Entlassung wurde er wegen eines bewaffneten Raubüberfalles wieder verhaftet, drei Tage später aber ohne Anklage entlassen. Nach seiner Entlassung besorgte sich Dave einen Job auf einem Holzlagerplatz und arbeitete nebenbei als Türsteher. Dave schaffte es aber immer noch nicht, von der „schiefen Bahn“ wegzukommen und schloss sich bald wieder einem Safeknacker-Team an…

Mit 28 Jahren wurde Dave Ulliott ein weiteres Mal verhaftet, weil er in einen Kampf vor einem Nachtclub verwickelt war und saß insgesamt 18 Monate in den Gefängnissen von Leeds und Durham ab. Zu dieser Zeit traf Dave einen Kriminellen namens John, mit dem er schon während des Gefängnisaufenthaltes den nächsten Coup, einen Banküberfall, plante, der am Tag der Entlassung stattfinden sollte. Dave Ulliott aber war schlau genug, um auf den Rat seiner damaligen Frau zu hören, welche ihn anbettelte, keinen Unsinn mehr anzustellen.

Heute weiß Dave Ulliott selbst:

„Als ich gerade Mitte Zwanzig war, ja, ich gebe es zu, ich war ein Teufelskerl. Ich habe mich mit den falschen Leuten abgegeben und habe dafür eine Zeit lang in Durham verbracht – vermutlich das schlimmste Gefängnis überhaupt. Das ist nicht unbedingt etwas, was ich noch einmal erleben will, aber es hat meinen Charakter gestärkt.“

Nach diesem kleinen „Ausflug“ ins Gefängnis, war Dave anscheinend tatsächlich geläutert, kaufte seinen eigenen Juwelierladen und arbeitete dort zusammen mit seiner zweiten Ehefrau.

Auf dem rechten Weg - vom Gangster zum Pokerprofi

Das Pokerspiel konnte Dave Ulliott allerdings nicht aufgeben, vor allem deshalb, weil er immer besser darin wurde. Er veranstaltete Pokerspiele in seinem Juwelierladen und gewann fast immer. Auch die Glücksspiele bei Buchmachern hatten es dem jungen „Dave the Clock“ angetan und er bewies, dass er auch in diesem Metier Erfolg haben konnte.

Im Jahre 1990 traf Dave Ulliott im Casino von Leeds auf Gary Whitaker, den Geschäftsführer eines Cafés in Wakefield. Die beiden reisten sechs Nächte pro Woche gemeinsam zu Pokerspielen und Gary war es auch, der Wetten für Ulliott abschloss, nachdem er in William Hill-Buchmacher-Filialen Hausverbot hatte, weil er ständig gewann. Whitaker wurde Ulliotts Chauffeur, als dieser immer häufiger an Cash Games teilnahm und erhielt dafür eine Gewinnbeteiligung von 10%.

Dave Ulliott verbesserte seine Pokerfähigkeiten immer weiter, bis er damit im Jahre 1996 in einer sehr kurzen Zeitspanne von nur zwei Wochen £ 100.000 gewann.

Bereits 1997 wollte Dave Ulliott zum ersten Mal bei der World Series of Poker teilnehmen. Für dieses Turnier hatte sich der angehende Profi $ 200.000 zusammengespart, verlor das ganze Geld aber bei Cash Games und den Eintritten für andere Turniere. Darum musste er sich weitere $ 70.000 ausleihen, welche er ebenfalls verlor. Irgendwie gelang es ihm, noch einmal $ 2.000 für den Eintritt zum Pot Limit Texas Hold’em Event zusammenzukratzen. Der Aufwand hat sich gelohnt, Dave setzte sich gegen über 240 Teilnehmer, darunter Pokerlegende Chris „Jesus“ Ferguson, durch und saß schließlich seinem Landsmann Chris Truby im Heads Up gegenüber. Dave Ulliott konnte das Turnier für sich entscheiden und gewann sein erstes Goldenes Armband und ein Preisgeld von $ 180.310.

Zu seinen größten Erfolgen zählen außerdem der zweite Platz im „ $ 3.000 Texas Hold’em Pot Limit“ bei der WSOP 1998, für den Dave ein Preisgeld von $ 103.200 erhielt und der zweite Platz im „$ 2.000 No Limit Texas Hold’em“ bei der WSOP 2001, für den er $ 150.480 einstrich.

2002, bei der dritten „Annual Jack Binion World Poker Open“ in Tunica, Mississippi, gelang Dave Ulliott einmal ein fünfter Platz, welcher ihm ein Preisgeld von $ 61.110 brachte und einmal ein erster Platz, für den er $ 123.772 erhielt. Auch bei der vierten „Annual Jack Binion World Poker Open“ im Jahr 2003 konnte er alle seine Kontrahenten besiegen und erhielt unsagbare $ 589.175.

Bei der „British Open 2004“ ergatterte Dave ebenfalls den ersten Platz und strich $ 162.250 ein, während er beim Finale von „Poker Million – The Masters 2004“ Zweiter wurde und $ 125.000 gewann.

Bei der World Series of Poker 2005 wurde Dave Ulliott bei der Hauptveranstaltung Dritter und gewann $ 232.205, ebenso wie bei der „Full Tilt Poker Invitational“ 2005, wo er $ 120.000 erhielt.

2007 war ebenfalls ein sehr erfolgreiches Jahr für Dave Ulliott. Er gewann unter anderem die No Limit Texas Hold’em-Veranstaltung der „2007 Gold Strike World Poker Open“ und erhielt dafür $ 109.192. Er kehrte zur „Annual Five Diamond World Poker Classic“ zurück, wo er wieder alle anderen Teilnehmer besiegen konnte und $ 266.160 gewann.

Bei der WSOP 2007 wurde Dave im Pot Limit Omaha Dritter und gewann $ 332.572; bei der „Doyle Brunson Five Diamond World Poker Classic“ erreichte er ebenfalls den dritten Platz und ging mit unglaublichen $ 674.500 nach Hause.

"Devilfish"

Daves „alter“ Spitzname „The Clock“ war schon 2001 durch einen neuen, viel passenderen ersetzt worden: Devilfish! Dave Ulliott selbst erklärt, wie er zu seinem neuen Spitznamen kam:

„Ein chinesischer Kerl namens Stevie hat mir den Namen „Devilfish“ verpasst, als wir in Birmingham waren. Dieser Kerl hat mich mit dem Teufelsfisch (Devilfish) verglichen, weil ich sehr aggressiv bin und weil ich ihn aufgestachelt habe, nachdem ich ihm das Geld aus der Tasche gezogen hatte. Der Teufelsfisch ist dieser Kugelfisch, den nur sehr wenige Köche zubereiten können- wenn sie das Gift nicht richtig entfernen, töten sie dich damit. Gary, der mich immer chauffierte, war auch bei diesem Spiel dabei. Wir verließen das Spiel und ich hatte das alles schon längst wieder vergessen. Drei Monate später spielte ich gegen Men „The Master“ (Nguyen, Anm. d. Red.) beim „Four Queens Omaha“ Turnier, wo mich eigentlich niemand kannte. Es waren nur noch ich und Men im Heads Up übrig und jemand schrie plötzlich: 'Komm schon, Master!' Gary reagierte sofort und schrie: 'Komm schon, verdammter Devilfish!' Offensichtlich hatte er das in den letzten drei Monaten seit Birmingham nicht vergessen. Und die Überschriften am nächsten Tag lauteten: „Devilfish verschlingt den Master!“ Drei Monate später kam ich zurück, gewann das Goldene Armband gravierte darin zum Spaß „Devilfish“ ein. Es ist immerhin besser, als sich selbst Glattarsch oder so ähnlich zu nennen.“

Daves Lieblings-Pokervariante ist Four Card Omaha.
Bei Turnieren trägt Dave Ulliott stets eine orangefarbene Sonnenbrille, bei sehr wichtigen Pokerveranstaltungen sieht man ihn des Öfteren in einem Anzug. Dave ist auch in der virtuellen Pokerwelt aktiv und spielt online bei diversen Pokerräumen.

Dave wirkte in einem Film namens „Poker Face“ mit und brachte ein Buch mit dem Titel „Swimming With The Devilfish“ heraus.

Was ist, nach seinen ganzen Erfolgen in der Vergangenheit, Daves Plan für die Zukunft?

„Ich mache diese Webseite: www.DevilFishPoker.com und ich will sie noch weiter ausbauen und damit einen Haufen Geld verdienen. Die Seite ist jetzt online und läuft fantastisch. Sie sieht aus wie eine Verbrecher-Seite. Du kommst durch diese Stahltür und siehst dieses Gitter. Dann taucht dieses hässliche Gesicht auf und entscheidet, ob du rein darfst oder nicht. Du gehst hinein und setzt dich in diesem Raum, wo man das Mauerwerk sehen kann, nieder. Du gibst dir selbst einen Verbrechernamen und legst los. Es spielen schon 15.000 Leute hier.“

Dave erklärte weiter stolz, er habe auch noch eine Seite, über die man sämtliche Pokerartikel bestellen kann:

„Das ist einfach der beste Shop überhaupt und es ist bei mir billiger, als überall sonst. Und nicht nur das, jedem, der etwas kauft, schenke ich eine Gratis-DVD. Und diese DVD ist großartig, weil ich einfach witzig bin. Manche Leute, die auch solche DVDs produzieren, sollten echt Hypnotiseure sein – die machen einen richtig schläfrig. Aber meine ist wirklich gut!“ Und ach ja: Er will natürlich keine Werbung machen…

Dave über Onlinepoker, Frauen und Geld

Über Spieler, die Poker ausschließlich online spielen, sagt Dave, dass „viele Online-Spieler gar nicht wissen, was sie tun.“ Darum sei es seiner Meinung nach auch so schwer, gegen sie zu spielen. Dave hat vor kurzem seinen eigenen Online-Pokerraum eröffnet: Devilfish Poker.
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Von Poker spielenden Frauen scheint Dave Ulliott nicht sehr viel zu halten:

„Es ist immer gut, neben mir auch noch andere schöne Menschen am Pokertisch zu sehen. Aber wenn Sie mich fragen, ob Frauen am Pokertisch jemals so sein werden wie Männer, dann vermute ich - nein. Natürlich gibt es gute Spielerinnen da draußen, wie zum Beispiel Lucy Rokach – sie ist ein Rottweiler – aber generell sind Frauen einfach nicht aggressiv genug.“


Wenn jemand so viel Geld verdient hat, wie der Devilfish, fragt man sich natürlich, was er mit der ganzen Kohle macht. Ein Reporter, der mit Dave ein Interview führte, fragte ihn deshalb, was seine bisher extravaganteste Idee war, das Geld auszugeben. Darauf antwortete dieser:

„Naja, ich habe einmal in Paris $ 40.000 in den Mülleimer geworfen. Ich habe eine Tüte in den Safe getan, von der ich dachte, dass sie $ 40.000 enthält, obwohl in Wirklichkeit Müll drin war. Und ich habe die $ 40.000 in einer ähnlich aussehenden Tüte am Boden liegen lassen. Also bin ich rausgegangen und habe diese Tüte in die Mülltonne geworfen. Am nächsten Tag habe ich es bemerkt und bin zu den Müllmännern gegangen. Anstatt zu erwähnen, dass ich $ 40.000 in einer Tüte verloren habe, habe ich denen erzählt, ich hätte meine Schlüssel verloren und wollte wissen, ob ich die Tüte wiederhaben könne. Sie aber sagten: ‚Nein, das kommt direkt vom Laster in die Müllverbrennungsanlage.‘ Und das ist das Ende der Geschichte.“

Auf die daraufhin berechtige Frage des Reporters, ob Dave zu diesem Zeitpunkt betrunken oder ähnliches gewesen sei, antwortete er nur: „Nein, ich muss nicht betrunken sein, um blöde Dinge zu tun.“

Abseits der Pokertische

Dave lebt immer noch in seiner nordenglischen Heimatstadt Kingston Upon Hull und hat zwei Exfrauen und sieben Kinder. Zu der Zeit, als er bei „G K Beaulah's“ als Trophäenhändler arbeitete, hatte er eine Lebensgefährtin, mit der er einen gemeinsamen Sohn namens David hat. Mit seiner ersten Frau Susan hat er zwei Kinder: Darren Paul und Kerry. Danach traf er Amanda (Mandy) Ashby, die seine zweite Frau wurde und mit der er 4 Kinder hat. Mittlerweile ist Dave Ulliott aber auch von Amanda wieder geschieden.

Daves größtes Hobby neben Pokern ist die Musik. Er spielt Klavier und Gitarre und spielte als Jugendlicher kurzzeitig sogar in einer Band.

Als eine Reporterin Dave Ulliott in seinem Haus besuchte und dort mit ihm ein Interview führte, erklärte er:

„So, wie ich mich in meinem Haus benehme, so bin ich wirklich. Wenn die Menschen nett zu mir sind, bin ich auch nett zu ihnen. Wenn sie sich aber mir gegenüber aggressiv verhalten, bekommen sie das zehnmal so schlimm zurück. Ich mag keine widerlichen Menschen, keine brutalen Kerle und solche, die versuchen, mich herumzukommandieren.“

Seinen Beruf als Juwelier übt Dave Ulliott noch immer aus, wenn er nicht gerade Poker spielt. Dies erkennt man auch an den riesigen Ringen an beiden Händen, die er selbst hergestellt hat. Auf einem Ring steht bezeichnenderweise „Devil“, auf dem anderen „Fish“.

Dave Ulliotts Pokerkollege Robert Williamson III sagt über den Devilfish: „Er ist wie einer dieser trainierten Wachhunde – Bellende Hunde beißen nicht! Er ist ein Kerl, mit dem man abhängen will, ein normaler biersaufender Kerl.“

Was ist also das Geheimnis des Devilfish? Dave verrät es uns:

„Ich will einfach in allem, was ich mache, hervorragend sein - sei es nun Liebe machen oder Poker spielen. Ich liebe es, mein Bestes zu geben. Ich lebe mein Leben sogar ein klein wenig wie James Bond. Ich habe die größte Garderobe von allen Menschen, die ich kenne, ich fahre einen Hummer, einen Lexus Convertible, reise um die Welt und verdiene verdammt viel Geld. Wenn du so aussiehst wie ich, hilft das bestimmt!“


Noch viel eindrucksvoller beweist uns Dave Ulliott seinen Ehrgeiz mit folgendem Zitat: „Ich würde mit einem Schweinekotelett um meinen Hals durch Gewässer, die nur so vor Haien wimmeln, schwimmen, um gegen die besten Pokerspieler der Welt zu spielen.“

Dave hat großes Vertrauen in seine Pokerfähigkeiten und hat auch jedes Recht dazu - er ist schlicht und einfach ein exzellenter Pokerspieler!

Und das alles ist dann der Devilfish…teils Mensch, teils Mysterium, aber ohne Zweifel eine Pokerlegende!

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