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STECKBRIEF

Jerry Yang alias "The Shadow"

Letztes Update: 31. März 2014
 
Full Tilt Poker
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"Ich finde, dass Poker für viele Menschen eine großartige Chance ist und, dass wir alle Poker unterstützen sollten."
Jerry bezeichnet Poker als Chance, nicht nur für die Spieler selbst, sondern auch für die Organisationen, für die er dank seines Erfolges viel Geld spendet
1968
Laos
Verheiratet
6
Temecula, US
USA
Studium Gesundheitspsychologie (Health Psychology)
Psychologe, Sozialarbeiter
Seine Familie, Wandern, Zelten, Lesen, Golf, Tanzen, Wassersport
Jazz und Pop
Zu Hause (Temecula, Kalifornien)
Braveheart
Oprah Winfrey
...im Jahr 2005
Hold'em
Sehr aggressiv
Howard Lederer, Jonathon Natale, Doyle Brunson, Johnny Chan, Chris "Jesus" Ferguson, Daniel Negreanu, Jennifer Harman, Barry Greenstein, Phil Hellmuth, John Juanda, Mike Sexton, Annie Duke, Men "The Master" Nguyen und Phil Ivey
...würden alle Menschen in Glück und Frieden leben.
...würden Pokerspieler die Welt beherrschen :)
Engagiert sich und spendet für wohltätige Zwecke, vor allem für Kinder-Hilfsorganisationen, um beim Pokern Glück zu haben, küsst er Fotos seiner Kinder

Von Laos in die USA

Als Xao 13 Jahre alt war, wanderte seine Familie schließlich in die Vereinigten Staaten aus. Heute findet Jerry Yang, dass der glücklichste Tag seines Lebens jener war, als die amerikanische Regierung den Namen seines Vaters aufrief und es hieß: „Hey, Sie können nach Amerika kommen!“

Heute meint er außerdem, dass das Erlernen der englischen Sprache für ihn die schwierigste Hürde gewesen war, als er in die USA kam. Für den jungen Jerry war es schwierig, sich das Alphabet und die Ziffern anzueignen, doch es war sein Vater, der ihn immer wieder ermutigte und ihm erklärte: „Junge, wenn du es nur schaffst, die High School zu beenden, bin ich schon ein sehr stolzer Vater.“ Jerry Yang aber wollte offensichtlich mehr als nur das. Eigentlich hatte Jerry vorgehabt, Medizin zu studieren und war zum Medizinstudium sogar zugelassen. Dann aber beschloss er, ein paar Jahre lang als Missionar auf Reisen zu gehen. Schlussendlich entschied er sich für das Studium der Gesundheitspsychologie (Health Psychology), welches er mit Auszeichnung abschloss.

Jerry erobert die Pokerszene im Sturm

Erstaunlicherweise begann Jerry Yang erst im Jahre 2005 damit, Poker zu spielen, konnte aber seine Kenntnisse offensichtlich sehr schnell ausbauen und sein Spiel verbessern.

Ähnlich wie der berühmte Pokerprofi Chris Moneymaker hat auch Jerry Yang die Teilnahme bei der WSOP über ein Satellitenturnier gewonnen. Im Unterschied zu Chris Moneymaker, der ein Online-Satellitenturnier für sich entscheiden konnte, gewann Jerry seinen Sitz bei der Hauptveranstaltung der WSOP 2007 in einem lokalen Casino, dem „Pechanga Resort and Casino“ in Temecula, Kalifornien. Seine Gesamtinvestition bei diesem Turnier betrug $ 225. Jerry ist aber durchaus auch in der virtuellen Pokerwelt aktiv und beehrt des Öfteren den Online-Pokerraum PokerStars mit seiner Anwesenheit.

Jerry Yang erntete für seinen ungewöhnlichen und aggressiven Spielstil bei der World Series of Poker 2007 reichlich Kritik; die meisten aber sind ebenfalls der Meinung, dass Aggression oft der Schlüssel zu einem Turniergewinn ist… und Jerry Yang war nun einmal meistens der aggressivste Spieler am Tisch.

Am letzten Tag der Hauptveranstaltung war Jerry Yang jener Teilnehmer mit dem zweitkleinsten Chipstapel. Obwohl er sich damit auf sehr dünnem Eis befand, hatte sich Jerry einen Plan für das Spiel zurechtgelegt: „Ich hatte eine Strategie… Die einzige Möglichkeit, dieses Turnier zu gewinnen war durch äußerst aggressives Spiel von Beginn an und genau das tat ich auch."

Wann immer Yang in einer All-In-Situation war, küsste er ein Foto seiner Kinder und sprach oft sogar ein Gebet. Zum Beispiel gab es bei der WSOP Hauptveranstaltung 2007 den Moment, als Jerry Yang ein Paar Vieren hatte, sein Gegner aber ein höheres Paar. Jerry brauchte nur zu sagen: „Gott, gib mir einen Drilling!“ und plötzlich erschien wirklich eine 4 im Flop! In einer anderen Situation flüsterte Jerry: „Gott, wenn du willst, dass ich das gewinne, mach das eine Ass oder eine 4 im River erscheint.“ Jerry bekam auch hier die 4, die er sich gewünscht hatte!

Doch auch in der finalen Hand wurden Jerry Yangs Gebete offensichtlich erhört. Yang hatte etwa fünf Mal mehr Chips als sein Kontrahent Tuan Lam. Nach einer Spielzeit von etwa 16 Stunden ging Tuan Lam mit A-Q All-In. Yang bezahlte mit 8-8 und im Flop erschien Q-9-5, was für Lam ein Damen-Paar bedeutet hätte. Im Turn erschien eine 7 und im River eine 6. Somit hatte Jerry Yang das Turnier mit einer Straße gewonnen. Er durfte sich von nun an Poker-Weltmeister 2007 nennen und erhielt für seinen Sieg natürlich das Goldene Armband und ein Preisgeld von $ 8,25 Millionen.

Direkt nach seinem unglaublichen Gewinn war Jerry außer sich: „Ich bin sehr aufgeregt. Ich kann diese Gefühle gar nicht beschreiben, aber ich hatte einen wahnsinnigen Adrenalinrausch. Es war unglaublich. Ich bin sehr, sehr glücklich. Es gibt echt keine Worte, um das zu beschreiben.“

Bei der World Series of Poker konnte Jerry Yang auch von seiner Ausbildung als Psychologe profitieren. Er erklärte, dass er vor allem in den ersten Stunden des Turniers seine Gegner äußerst genau beobachtet habe. Er betrachtete alles und jeden so gut er konnte und erstellte dann ein gedankliches Bild für jeden seiner Gegner, das er dann als „Waffe“ gegen sie benützte. Wenn er dem jeweiligen Kontrahenten schlussendlich gegenüber saß, rief er sich dieses mentale Bild wieder ins Gedächtnis und fällte aufgrund dessen seine Entscheidungen.

Pokern für einen guten Zweck

Als er gefragt wurde, was ihm mehr bedeutete, das Preisgeld oder das Goldene Armband, antwortete er: „Ich würde sagen das Geld. Das Armband ist für mich eher ein Titel, der für den Ruf eines Menschen sorgt. Mit dem Geld hingegen, kann ich viel Gutes tun. Man kann damit vielen Menschen helfen.“

Jerry versprach sogar, zehn Prozent seiner Gewinnsumme an drei Kinder-Wohltätigkeitsorganisationen zu spenden, wie zum Beispiel die „Make a Wish-Foundation“, das „Ronald McDonalds House“ und „Feed the Children“.

Will Jerry nun nach seinem Sieg auch als eine Art Botschafter des Poker fungieren? Ja, er will…

„Absolut. Ich finde, dass Poker eine großartige Chance für viele Menschen ist und dass wir alle Poker unterstützen sollten. Offensichtlich verdienen sich einige von uns damit ihren Lebensunterhalt und wenn wir etwas tun können, um die Gemeinschaft und die Familien zu unterstützen, dann sollten wir das tun. Einige von uns haben einen geregelten Job, einige von uns spielen Poker und was immer jemand macht, wir sollten ihm dabei unter die Arme greifen: unterstützt und fördert Poker so gut wie möglich!“

Jerry ist Psychologe und Sozialarbeiter. Er arbeitet mit Pflegekindern, sorgt dafür, dass sie gut versorgt werden und dass sie in guten Familien unterkommen. Obwohl er diese Arbeit gerne tut, möchte er nun, wo er so viel Geld zur Verfügung hat, einen Schritt weiter gehen und noch mehr Menschen helfen. Er möchte seinen Job kündigen und Wohltätigkeitsorganisationen unterstützen:

„Ich werde mich mit meinem Chef zusammensetzen und ihm sagen, dass mein Bauchgefühl mir momentan mitteilt, dass ich irgendwo da draußen noch etwas zu tun habe und ich will mein Geld dafür verwenden, etwas Gutes zu tun. Aber ich werde professionell sein und die zweiwöchige Kündigungsfrist einhalten. Auch meine Frau (eine Black Jack-Kartengeberin) muss jetzt nicht mehr arbeiten gehen.“

Abseits der Pokertische

Auf die Frage eines Reporters, inwiefern sich der Lebensstil des Pokerstars nach seinem Sieg bei der WSOP 2007 verändert hat, antwortete Yang:

„Alles in allem ist es großartig. Ich lerne viele Menschen kennen, viele Fans. Alle, sowohl innerhalb aus auch außerhalb der Pokerwelt, waren großartig. Ich bin sehr dankbar und mein Leben hat sich signifikant verändert; offensichtlich zum Besseren. Meine Frau und ich haben beide unsere Jobs aufgegeben, um mehr Zeit mit unseren Kindern verbringen zu können. Also kann ich wirklich nur sagen, dass mein Leben allgemein sehr gut läuft.“

Yang lebt mit seiner Frau und den gemeinsamen sechs Kindern in Temecula, Südkalifornien, wo er sich eigentlich auch am liebsten aufhält. Der ausgeprägte Familiensinn der Jerry Yang ausmacht, ist definitiv ein Erbstück seiner sehr unterstützenden und liebevollen Eltern, die man sogar als Zuseher bei seinem historischen Sieg bei der WSOP 2007 entdecken konnte.

Neben Pokern zählen auch Lesen, Wandern, Golf, Tanzen, Wassersportarten und Zelten zu Jerrys Hobbys. Sein Lieblingsfilm ist Braveheart; seine Lieblingsmusikrichtungen sind Jazz und Popmusik.
Außerdem hat Jerry Yang große Ambitionen, was seine weitere berufliche Laufbahn angeht: Irgendwann will er nämlich ein eigenes Unternehmen besitzen und leiten.

Yang ist eine der wirklich bemerkenswerten Persönlichkeiten der Pokerwelt. Gerade erst hat er sich seinen Weg an die Weltspitze des Poker erspielt, dennoch ist und bleibt es für ihn das Wichtigste, Gutes zu tun!

Und übrigens: Nein, das ist nicht der Jerry Yang, der Yahoo gegründet hat!

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