Pokerspielarten

Allgemeiner Pokervarianten-Guide
Die derzeit populärsten Pokervarianten lassen sich grob in 3 Gruppen unterteilen:
♠ Community Card Poker (Pokerspiele mit Gemeinschaftskarten)
♠ Draw Poker
♠ Stud Poker
Die Standardaktionen beim Poker bleiben bei den verschiedenen Varianten grundsätzlich gleich, je nach Variante ändert sich aber z.B. die Anzahl der Karten, die jeder Spieler erhält, oder ob die Karten verdeckt oder offen gegeben werden.
Community Card Pokerspiele oder Hold’em Pokerspiele
Diese Pokervarianten (unter ihnen befinden sich die Klassiker Texas Hold’em und Omaha) zeichnen sich dadurch aus, dass nicht nur jeder Spieler seine eigenen Karten bekommt (z.B. entweder zwei oder vier sogenannte „Hole Cards“), sondern, dass am Tisch auch Gemeinschaftskarten aufgedeckt werden. Mit Hilfe dieser Gemeinschaftskarten (Community Cards) kann dann jeder Spieler am Tisch sein bestmögliches Blatt zusammenstellen, wobei normalerweise vorgegeben ist, wie viele Hole Cards und wie viele Community Cards für das endgültige Blatt verwendet werden müssen bzw. dürfen.
Wie bereits erwähnt sind die beliebtesten Community Card Pokerspiele Texas Hold’em und Omaha. Bei Texas Hold’em gibt es zwei Hole Cards und fünf Community Cards, während bei Omaha Hold’em vier Hole Cards und fünf Community Cards ausgegeben werden.
Obwohl Texas Hold’em Poker momentan das Lieblingsspiel vieler Pokerspieler ist, gibt es nur wenige, die diese Variante wirklich beherrschen. Dazu zählt zweifellos auch Phil Hellmuth, 11facher WSOP-Armbandgewinner, jedes Einzelne davon bei einem Texas Hold’em Spiel (sowohl Limit, Pot Limit, als auch Not Limit). Wir von BonusBonusBonus haben auch ein exklusives Profil von Phil Hellmuth erstellt.
Weitere Community Card Pokervarianten sind:
♠ Royal Hold‘em
♠ Pineapple/Crazy Pineapple
♠ Manila
♠ Let it Ride
♠ Tic Tac Toe
♠ Courchevel
Draw Poker
Draw Pokervarianten sind wahrscheinlich die ältesten Pokervarianten überhaupt. Die „Urmutter“ des modernen Pokerspiels, das sich seit der Zeit der Mississippi Dampfschiffe und der Cowboys im Wilden Westen auf der ganzen Welt verbreitet hat, ist Five Card Draw. Grundsätzlich gilt für Draw Pokerspiele, dass jeder Spieler eine bestimmte Anzahl verdeckter Karten erhält, die er dann zu einer oder mehreren Gelegenheiten zur Gänze oder teilweise austauschen kann, um so sein Blatt zu verbessern.
Bei dem populären Five Card Draw – die für lange Zeit häufigste Pokervariante überhaupt – erhält jeder Spieler fünf Karten, danach folgen eine Bietrunde, eine Möglichkeit zum Kartentausch und eine weitere Bietrunde. Bei Triple Draw beispielsweise, gibt es ganze drei Möglichkeiten um Karten auszutauschen. Besonders bei Draw Pokervarianten ist die Position der Spieler sehr ausschlaggebend, da die Tatsache, ob und wieviele Karten sie austauschen oder nicht, bereits viel über ihre Hand verrät.
Weitere Draw Pokervarianten sind:
♠ Badugi
♠ 2 to 7 Triple Draw
♠ A to 5 Triple Draw
♠ Four-before
♠ Q-Ball
Die meisten der obenstehenden Varianten sind sogenannte „Lowball“-Varianten. Dies bedeutet, dass es bei diesen Spielen darum geht, nicht mit der konventionell gesehen „besten“ Hand zu gewinnen, sondern mit der „schlechtesten“, also mit einer möglichst niedrigen Hand. Im Rahmen unterschiedlichster Lowball oder auch nur „Low“-Varianten gibt es viele Sonderregelungen wie z.B. die Regel, dass das Ass entweder ausschließlich hoch oder niedrig gezählt wird, oder, dass die Farben der Karten beachtet werden oder nicht.
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Stud Poker
Pokervarianten wie Seven Card Stud oder Razz zählen zu den sogenannten “Stud”-Pokerspielen. Stud Pokervarianten zeichnen sich dadurch aus, dass die Spieler sowohl verdeckte als auch offene Karten ausgeteilt bekommen und, dass die Position des Spielers, der die jeweilige Setzrunde eröffnet, von Runde zu Runde wechseln kann.
Bei der früher häufigsten Variante, Seven Card Stud, erhält jeder Spieler – wie der Name bereits erahnen lässt – sieben Karten, von denen drei verdeckt und vier offen ausgegeben werden. Nachdem die ersten drei Karten ausgeteilt wurden, folgt eine Bietrunde, dann dreimal eine weitere Karte, jeweils gefolgt von einer Bietrunde und danach die letzte Karte, wiederum gefolgt von einer Bietrunde und anschließend der Showdown. Es gewinnt der Spieler mit dem besten Blatt aus fünf Karten. Die ebenfalls beliebte Variante Razz funktioniert praktisch analog zu Seven Card Stud, nur mit dem Unterschied, dass bei Razz eine möglichst „schlechte“, also niedrige Hand angestrebt wird.
Andere Stud Pokervarianten sind:
♠ Australian Stud
♠ Tropical/Caribbean Stud
♠ Mississippi Stud
♠ Mexican Stud
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