5 Card Stud
- 5 Card Stud
- Ablauf der Spielrunden
- Die Standardaktionen beim Poker
- All-In
- Learning by doing
- Kurze Geschichte von Five Card Stud
- Wer spielt Five Card Stud?
5 Card Stud ist die älteste Stud Poker Variante und existiert seit dem Amerikanischen Bürgerkrieg, Mitte des 19. Jahrhunderts. Bei diesem Pokerspiel erhält jeder Spieler in vier Runden zu Beginn zwei Karten und dann jeweils eine Karte, wobei die erste verdeckt ausgeteilt wird und alle weiteren offen. Es gibt keine Gemeinschaftskarten. Dies bedeutet, dass die Spieler das Blatt ihrer Gegenspieler sehr leicht einschätzen können, was dazu führt, dass vor allem in „Heads Up“ Spielen die letzte Karte selten gespielt wird oder es nicht zum „Showdown“ kommt, weil einer der beiden Spieler bereits zuvor aussteigt.
An einem 5 Card Stud Spiel können bis zu 10 Spieler teilnehmen und es wird vorwiegend mit Pot Limit gespielt.
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Ablauf der Spielrunden:
Ante (Pflichteinsatz)
Vor Beginn des Spiels zahlt jeder Spieler einen Pflichteinsatz noch bevor die Karten ausgeteilt werden (= „Ante“), denn da es bei dieser Pokervariante keine „Blinds“ gibt, wäre sonst kein Geld im Pot.
Nachdem der Pflichteinsatz von jedem Spieler bezahlt wurde, erhält jeder Spieler (beginnend mit dem ersten Spieler links vom Dealer) eine „Hole Card“ (verdeckte Karte) und eine offene Karte.
Die erste Setzrunde
Der Spieler mit der höchsten aufgedeckten Karte muss nun das Startgebot abgeben, das sogenannte „Bring-In“. Haben zwei oder mehr Spieler die gleiche, höchste Karte, entscheidet die Wertigkeit der Farben – Pik, Herz, Karo und Kreuz. Sobald das Startgebot gemacht wurde, kann jeder Spieler (beginnend mit dem Spieler links vom „Bring-In“ passen (fold), mitgehen (call) oder erhöhen (raise). (Bei Fixed Limit – was bei 5 Card Stud sehr selten vorkommt – muss am Anfang jeweils der Spieler mit der niedrigsten Karte zu setzen beginnen.)
3rd Street
An der „3rd Street“ erhält jeder Spieler eine weitere, offene Karte. Nun muss weiterhin der Spieler mit den höchsten offenen Karten mit dem Setzen beginnen.
4th Street
Jeder Spieler erhält eine weitere offene Karte und wieder muss der Spieler mit der höchsten offenen Kartenkombination mit dem Setzen beginnen.
5th Street oder River
Wieder erhält jeder Spieler eine letzte offene Karte und derjenige mit den höchsten offenen Karten beginnt mit dem Bieten.
Showdown
Für den Fall, dass noch mehr als ein Spieler im Pot ist, kommt es nun zum „Showdown“. (Wie bereits erwähnt, kommt es bei 5 Card Stud Spielen selten zum „Showdown“, weil dadurch, dass alle Spieler vier von fünf Karten der anderen sehen können, leicht zu sehen ist, wer das bessere Blatt hat.) Nun gewinnt der Spieler mit der besten Hand. Der Spieler, der zuletzt gesetzt hat, muss als erster seine Hand aufdecken.
Die Standardaktionen beim Poker
Passen (fold)
Wenn Sie mit Ihren Karten nicht zufrieden sind, haben Sie die Möglichkeit auszusteigen. Falls Sie das „Kleine“ oder „Große Blind“ gesetzt haben oder bereits mitgegangen sind, verlieren Sie den bereits gesetzten Betrag. Darüber hinaus können Sie aber nichts mehr verlieren, denn bis zum Beginn der nächsten Hand sind Sie aus dem Spiel.
Check (schieben)
Wenn Sie Ihre Karten behalten und im Spiel bleiben möchten, können Sie nun zum Beispiel checken (schieben). Das bedeutet, dass vor Ihnen noch niemand gesetzt hat und, dass auch Sie nicht setzen. Jetzt hat der Spieler nach Ihnen die Möglichkeit ebenfalls zu checken oder zu bieten. Setzt ein Spieler in der Runde, müssen Sie, wenn Sie wieder an der Reihe sind, entscheiden ob Sie nun passen, mitgehen oder den Einsatz erhöhen.
Mitgehen (call)
Mitgehen (call) bedeutet nun, dass Sie, falls vor Ihnen schon jemand gesetzt hat, den gleichen Betrag setzen, wie der Spieler vor Ihnen.
Setzen und erhöhen – je nach Limit (Bet/Raise/Re-raise)
Wenn Sie denken, dass Sie gute Karten in der Hand halten, dann können Sie einen gewissen Geldbetrag setzen. Falls ein Mitspieler vor Ihnen bereits gesetzt hat, können Sie auch den Einsatz erhöhen. Je nach Setzstruktur sind die Beträge, die Sie setzen beziehungsweise um die Sie erhöhen können, festgelegt.
- Fixed Limit: Bei einem $ 5/$ 10 Tisch zum Beispiel können Sie $ 5 in den ersten beiden Runden und $ 10 in den letzten beiden setzen. In jeder Runde kann einmal gesetzt und dreimal erhöht werden („Bet“, „Raise“, „Re-Raise“, „Re-Raise“ oder „Cap“). Nachdem dreimal erhöht wurde, liegt ein sogenannter „Cap“ (Obergrenze) vor, was bedeutet, dass nichtmehr weiter erhöht werden kann. In diesem Fall wird die nächste Karte ausgeteilt oder, wenn es sich um die letzte Runde handelt, kommt es zum „Showdown“.
- No Limit: Bei dieser Variante funktioniert die Setzstruktur nach folgenden Regeln: Jeder Spieler darf so viel setzen wie er am Tisch hat, unabhängig von der Größe des Pots. Grundsätzlich gilt aber, dass der Minimaleinsatz in der Höhe des „Großen Blind“ sein muss. Außerdem müssen Sie, wenn Sie erhöhen, mindestens um denselben Betrag erhöhen, den der Spieler vor Ihnen soeben gesetzt hat.
- Pot Limit: Beim Pot-Limit-Spiel kann ein Spieler jede Summe vom Mindesteinsatz bis zur Gesamtgröße des Pots setzen. In einem $5/$10-Pot-Limit-Spiel beträgt das „Kleine Blind“ $ 5 und das „Große Blind“ $ 10. Der erste Spieler kann mit dem „Großen Blind“ mitgehen (in diesem Fall $ 10) oder auf jede beliebige Summe bis zur gesamten Pothöhe erhöhen. Die Erhöhung muss entweder dem vorangegangenen Einsatz oder der vorangegangenen Erhöhung entsprechen oder ihn/sie übersteigen. In diesem Fall würde eine maximale Erhöhung bis zum Pot Limit $ 25 betragen ($ 5 „Kleines Blind“ + $ 10 „Großes Blind“ + $ 10 Mitgehen), das bedeutet, dass Spieler #3 gesamt $ 35 einsetzen kann. Angenommen Spieler #3 erhöht um das Pot Limit, dann beträgt der Gesamtpot nun $ 50.
Wenn der nächste Spieler weiterspielen möchte, muss er mit $ 35 mitgehen, also der Höhe des Wetteinsatzes von Spieler 3. Wenn der Spieler um das Maximum erhöhen möchte, würde er $ 120 einsetzen, was dem gesamten Pot ($ 50) plus einer Erhöhung von $ 70 ($ 35 Mitgehen + $ 35 Erhöhung) entspricht. Die Anzahl der Setzrunden pro Hand ist beim Pot Limit nicht begrenzt, es wird in jeder Runde so lange mitgegangen oder erhöht, bis jeder Spieler entweder ausgestiegen oder mitgegangen ist.
All-In
In erster Linie geht ein Spieler dann „All-In“, wenn er ein besonders gutes Blatt hat, da er, wenn ein oder mehrere andere Spieler mitgehen und er gewinnt, seinen Gewinn in der jeweiligen Runde deutlich vergrößern kann. Außerdem könnte der Spieler, wenn er „All-In“ geht, auch bluffen und nur signalisieren, dass er eine tolle Hand hat, um die anderen Spieler zum Aussteigen zu drängen, und sich den Pot zu sichern. (Wie die Regelung einer „All-In“ Situation genau funktioniert, ist unten beschrieben.)
Unter „All-In“ gehen versteht man aber auch Folgendes:
Wenn ein Spieler nicht mehr genügend Chips hat um mitzugehen beziehungsweise die Hand zu Ende zu spielen, aber trotzdem aufgrund seines guten Blattes im Spiel bleiben möchte, dann muss er nicht passen. Es gibt die Möglichkeit „All-In“ zu gehen, was bedeutet, dass der Spieler zwar im Spiel bleibt, aber da er bereits mit seinem gesamten Chipstapel („Stack“) im Spiel ist, keine weiteren Aktionen mehr tätigen kann.
Alles Geld, das bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der Spieler „All-In“ geht, im Pot liegt, ist das, was er gewinnen kann. Geld das in den Pot eingezahlt wird, nachdem der Spieler „All-In“ gegangen ist (und das über seine „All-In Summe“ hinausgeht), wird in einen gesonderten Pot („Side-Pot“) gelegt. Sollte nun der Spieler, der „All-In“ ist, den „Showdown“ für sich entscheiden, gewinnt er den Hauptpot, der „Side-Pot“ geht an den Spieler mit der zweitbesten Hand. Gehen mehrere Spieler „All-In“, werden mehrere „Side-Pots“ erstellt. Geht ein Spieler „All-In“ und seine Mitspieler entscheiden, mitzugehen, müssen sie natürlich einen Einsatz in der Höhe seiner gesamten Chips leisten.
Learning by doing
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Kurze Geschichte von Five Card Stud
Diese Pokervariante, die während des Amerikanischen Bürgerkrieges entstand, ist die älteste Stud Poker Variante. Genau wie seine Verwandte 7 Card Stud, verlor diese Variante mit der Einführung von Texas Hold’em viel von seiner Popularität. Die Tatsache, das 5 Card Stud auch seit langem nichtmehr bei den World Series of Poker gespielt wird, schadete der Beliebtheit des Spiels weiter, auch in den meisten Casinos wird sowohl Texas Hold’em als auch 7 Card Stud der 5 Card Stud Variante vorgezogen.
Wer spielt Five Card Stud?
Five Card Stud wurde zuletzt im Jahr 1974 bei den WSOP angeboten und ist heute hauptsächlich ein beliebtes Pokerspiel für zu Hause. Der Five Card Stud Champion von 1974 war Bill Boyd, der 1997 verstorbene Pokerspieler hatte während seiner Karriere als Profispieler insgesamt vier WSOP-Armbänder gewonnen und zwar alle bei Five Card Stud Spielen.
Ablauf der Spielrunden:
Ante (Pflichteinsatz)
Vor Beginn des Spiels zahlt jeder Spieler einen Pflichteinsatz noch bevor die Karten ausgeteilt werden (= „Ante“), denn da es bei dieser Pokervariante keine „Blinds“ gibt, wäre sonst kein Geld im Pot.
Nachdem der Pflichteinsatz von jedem Spieler bezahlt wurde, erhält jeder Spieler (beginnend mit dem ersten Spieler links vom Dealer) eine „Hole Card“ (verdeckte Karte) und eine offene Karte.
Die erste Setzrunde
Der Spieler mit der höchsten aufgedeckten Karte muss nun das Startgebot abgeben, das sogenannte „Bring-In“. Haben zwei oder mehr Spieler die gleiche, höchste Karte, entscheidet die Wertigkeit der Farben – Pik, Herz, Karo und Kreuz. Sobald das Startgebot gemacht wurde, kann jeder Spieler (beginnend mit dem Spieler links vom „Bring-In“ passen (fold), mitgehen (call) oder erhöhen (raise). (Bei Fixed Limit – was bei 5 Card Stud sehr selten vorkommt – muss am Anfang jeweils der Spieler mit der niedrigsten Karte zu setzen beginnen.)
3rd Street
An der „3rd Street“ erhält jeder Spieler eine weitere, offene Karte. Nun muss weiterhin der Spieler mit den höchsten offenen Karten mit dem Setzen beginnen.
4th Street
Jeder Spieler erhält eine weitere offene Karte und wieder muss der Spieler mit der höchsten offenen Kartenkombination mit dem Setzen beginnen.
5th Street oder River
Wieder erhält jeder Spieler eine letzte offene Karte und derjenige mit den höchsten offenen Karten beginnt mit dem Bieten.
Showdown
Für den Fall, dass noch mehr als ein Spieler im Pot ist, kommt es nun zum „Showdown“. (Wie bereits erwähnt, kommt es bei 5 Card Stud Spielen selten zum „Showdown“, weil dadurch, dass alle Spieler vier von fünf Karten der anderen sehen können, leicht zu sehen ist, wer das bessere Blatt hat.) Nun gewinnt der Spieler mit der besten Hand. Der Spieler, der zuletzt gesetzt hat, muss als erster seine Hand aufdecken.
Die Standardaktionen beim Poker
Passen (fold)
Wenn Sie mit Ihren Karten nicht zufrieden sind, haben Sie die Möglichkeit auszusteigen. Falls Sie das „Kleine“ oder „Große Blind“ gesetzt haben oder bereits mitgegangen sind, verlieren Sie den bereits gesetzten Betrag. Darüber hinaus können Sie aber nichts mehr verlieren, denn bis zum Beginn der nächsten Hand sind Sie aus dem Spiel.
Check (schieben)
Wenn Sie Ihre Karten behalten und im Spiel bleiben möchten, können Sie nun zum Beispiel checken (schieben). Das bedeutet, dass vor Ihnen noch niemand gesetzt hat und, dass auch Sie nicht setzen. Jetzt hat der Spieler nach Ihnen die Möglichkeit ebenfalls zu checken oder zu bieten. Setzt ein Spieler in der Runde, müssen Sie, wenn Sie wieder an der Reihe sind, entscheiden ob Sie nun passen, mitgehen oder den Einsatz erhöhen.
Mitgehen (call)
Mitgehen (call) bedeutet nun, dass Sie, falls vor Ihnen schon jemand gesetzt hat, den gleichen Betrag setzen, wie der Spieler vor Ihnen.
Setzen und erhöhen – je nach Limit (Bet/Raise/Re-raise)
Wenn Sie denken, dass Sie gute Karten in der Hand halten, dann können Sie einen gewissen Geldbetrag setzen. Falls ein Mitspieler vor Ihnen bereits gesetzt hat, können Sie auch den Einsatz erhöhen. Je nach Setzstruktur sind die Beträge, die Sie setzen beziehungsweise um die Sie erhöhen können, festgelegt.
- Fixed Limit: Bei einem $ 5/$ 10 Tisch zum Beispiel können Sie $ 5 in den ersten beiden Runden und $ 10 in den letzten beiden setzen. In jeder Runde kann einmal gesetzt und dreimal erhöht werden („Bet“, „Raise“, „Re-Raise“, „Re-Raise“ oder „Cap“). Nachdem dreimal erhöht wurde, liegt ein sogenannter „Cap“ (Obergrenze) vor, was bedeutet, dass nichtmehr weiter erhöht werden kann. In diesem Fall wird die nächste Karte ausgeteilt oder, wenn es sich um die letzte Runde handelt, kommt es zum „Showdown“.
- No Limit: Bei dieser Variante funktioniert die Setzstruktur nach folgenden Regeln: Jeder Spieler darf so viel setzen wie er am Tisch hat, unabhängig von der Größe des Pots. Grundsätzlich gilt aber, dass der Minimaleinsatz in der Höhe des „Großen Blind“ sein muss. Außerdem müssen Sie, wenn Sie erhöhen, mindestens um denselben Betrag erhöhen, den der Spieler vor Ihnen soeben gesetzt hat.
- Pot Limit: Beim Pot-Limit-Spiel kann ein Spieler jede Summe vom Mindesteinsatz bis zur Gesamtgröße des Pots setzen. In einem $5/$10-Pot-Limit-Spiel beträgt das „Kleine Blind“ $ 5 und das „Große Blind“ $ 10. Der erste Spieler kann mit dem „Großen Blind“ mitgehen (in diesem Fall $ 10) oder auf jede beliebige Summe bis zur gesamten Pothöhe erhöhen. Die Erhöhung muss entweder dem vorangegangenen Einsatz oder der vorangegangenen Erhöhung entsprechen oder ihn/sie übersteigen. In diesem Fall würde eine maximale Erhöhung bis zum Pot Limit $ 25 betragen ($ 5 „Kleines Blind“ + $ 10 „Großes Blind“ + $ 10 Mitgehen), das bedeutet, dass Spieler #3 gesamt $ 35 einsetzen kann. Angenommen Spieler #3 erhöht um das Pot Limit, dann beträgt der Gesamtpot nun $ 50.
Wenn der nächste Spieler weiterspielen möchte, muss er mit $ 35 mitgehen, also der Höhe des Wetteinsatzes von Spieler 3. Wenn der Spieler um das Maximum erhöhen möchte, würde er $ 120 einsetzen, was dem gesamten Pot ($ 50) plus einer Erhöhung von $ 70 ($ 35 Mitgehen + $ 35 Erhöhung) entspricht. Die Anzahl der Setzrunden pro Hand ist beim Pot Limit nicht begrenzt, es wird in jeder Runde so lange mitgegangen oder erhöht, bis jeder Spieler entweder ausgestiegen oder mitgegangen ist.
All-In
In erster Linie geht ein Spieler dann „All-In“, wenn er ein besonders gutes Blatt hat, da er, wenn ein oder mehrere andere Spieler mitgehen und er gewinnt, seinen Gewinn in der jeweiligen Runde deutlich vergrößern kann. Außerdem könnte der Spieler, wenn er „All-In“ geht, auch bluffen und nur signalisieren, dass er eine tolle Hand hat, um die anderen Spieler zum Aussteigen zu drängen, und sich den Pot zu sichern. (Wie die Regelung einer „All-In“ Situation genau funktioniert, ist unten beschrieben.)
Unter „All-In“ gehen versteht man aber auch Folgendes:
Wenn ein Spieler nicht mehr genügend Chips hat um mitzugehen beziehungsweise die Hand zu Ende zu spielen, aber trotzdem aufgrund seines guten Blattes im Spiel bleiben möchte, dann muss er nicht passen. Es gibt die Möglichkeit „All-In“ zu gehen, was bedeutet, dass der Spieler zwar im Spiel bleibt, aber da er bereits mit seinem gesamten Chipstapel („Stack“) im Spiel ist, keine weiteren Aktionen mehr tätigen kann.
Alles Geld, das bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der Spieler „All-In“ geht, im Pot liegt, ist das, was er gewinnen kann. Geld das in den Pot eingezahlt wird, nachdem der Spieler „All-In“ gegangen ist (und das über seine „All-In Summe“ hinausgeht), wird in einen gesonderten Pot („Side-Pot“) gelegt. Sollte nun der Spieler, der „All-In“ ist, den „Showdown“ für sich entscheiden, gewinnt er den Hauptpot, der „Side-Pot“ geht an den Spieler mit der zweitbesten Hand. Gehen mehrere Spieler „All-In“, werden mehrere „Side-Pots“ erstellt. Geht ein Spieler „All-In“ und seine Mitspieler entscheiden, mitzugehen, müssen sie natürlich einen Einsatz in der Höhe seiner gesamten Chips leisten.
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Auch nach der besten aller Spielerklärungen, bleibt einem das Üben an Online Pokertischen nicht erspart. Wo Sie dies am Besten tun können, erfahren Sie hier – wir haben für Sie Profile der besten Online Pokerschulen
Nicht nur erstellt!ausgezeichnete Pokerkenntnisse sind nötig, um ein Online Poker-Champion zu werden, um immer den Überblick zu behalten ist ein Pokerstrategieprogramm überaus empfehlenswert! Wir haben für Sie die besten Programme getestet und unter dem Menüpunkt Pokerstrategieprogramme zusammengefasst.
Kurze Geschichte von Five Card Stud
Diese Pokervariante, die während des Amerikanischen Bürgerkrieges entstand, ist die älteste Stud Poker Variante. Genau wie seine Verwandte 7 Card Stud, verlor diese Variante mit der Einführung von Texas Hold’em viel von seiner Popularität. Die Tatsache, das 5 Card Stud auch seit langem nichtmehr bei den World Series of Poker gespielt wird, schadete der Beliebtheit des Spiels weiter, auch in den meisten Casinos wird sowohl Texas Hold’em als auch 7 Card Stud der 5 Card Stud Variante vorgezogen.
Wer spielt Five Card Stud?
Five Card Stud wurde zuletzt im Jahr 1974 bei den WSOP angeboten und ist heute hauptsächlich ein beliebtes Pokerspiel für zu Hause. Der Five Card Stud Champion von 1974 war Bill Boyd, der 1997 verstorbene Pokerspieler hatte während seiner Karriere als Profispieler insgesamt vier WSOP-Armbänder gewonnen und zwar alle bei Five Card Stud Spielen.



























