Dienstag,  30. August 2016  -  01:26:14
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A to 5 Triple Draw


Partypoker

 

Übersicht:

 

A to 5 Triple Draw ABC

Diese Variante gehört zu der Draw-Familie: jeder Spieler erhält fünf Karten, von denen er innerhalb von drei Kartentausch-Runden null bis fünf austauschen kann, um so hoffentlich das bestmögliche Blatt zusammenzustellen. Das bestmögliche Blatt ist das Niedrigste, also A, 2, 3, 4 und 5; Flushes und Straßen werden nicht beachtet.

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Ablauf der Spielrunden:

Blinds

Zuallererst müssen die beiden ersten Spieler, die direkt links neben dem Spieler mit dem Dealer Button (nicht der virtuelle Dealer) sitzen, einen Pflichteinsatz platzieren. Diese Blinds werden beim Poker gesetzt, noch bevor die ersten Karten verteilt werden. Dadurch wird sichergestellt, dass Geld im Pot ist und, dass jede gewinnende Hand Geld verdient. Jeder Spieler muss während eines Spieles zu einer gewissen Zeit Blinds setzen, da sich der Dealer Button mit jeder Spielrunde im Uhrzeigersinn verschiebt. Der Spieler direkt links neben dem Dealer Button setzt das Kleine Blind (Small Blind), der Spieler links neben dem Kleinen Blind setzt das Große Blind.

Karten & 1. Wettrunde

Nachdem die Blinds von allen Spielern gesetzt wurden, erhält jeder Spieler fünf verdeckte Karten. Beginnend mit dem ersten Spieler nach dem Big Blind können die Spieler nun entscheiden ob sie passen, mitgehen, oder erhöhen. Hat man von Beginn an ein gutes Blatt, ist es ratsam bereits hier zu erhöhen, denn sobald man in der ersten Tauschrunde keine Karten austauscht, sind die Mitspieler vorgewarnt.

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1. Kartentausch und 2. Wettrunde

Jeder Spieler kann nun zwischen null und fünf seiner Karten austauschen, im Anschluss erfolgt eine weitere Bietrunde, der Spieler links neben dem Dealer Button beginnt.

2. Kartentausch und 3. Wettrunde

Wieder gibt es für die Spieler die Möglichkeit, Karten auszutauschen und so an einem besseren Blatt zu arbeiten, anschließend gibt es eine weitere Setzrunde, wobei wieder der Spieler links neben dem Dealer Button beginnt.

3. Kartentausch und 4. Wettrunde

Ein letztes Mal können die Spieler Karten austauschen, die darauffolgende letzte Wettrunde beginnt wieder mit dem Spieler links vom Dealer Button. Jetzt bei William Hill Poker registrieren, Wettrunde gewinnen.

Showdown

Im Rahmen des Showdown wird der Gewinner ermittelt, der Spieler mit der besten Hand erhält den Pot. Sollten zwei Spieler oder mehr Spieler gleichwertige Hände haben, wird der Pot zwischen ihnen aufgeteilt, wobei die Rangfolge der Farben unerheblich ist. Hat ein Spieler z.B. A, 2, 4, 5, 6 und ein Anderer A, 2, 3, 5 und 6, so gewinnt der zweite Spieler, da er nach den beiden Karten die er mit dem ersten Spieler gemein hat, die niedrigere Karte in der Hand hat.

Die Standardaktionen beim Poker

Passen (fold)

Wenn Sie mit Ihren Karten nicht zufrieden sind, haben Sie die Möglichkeit auszusteigen. Falls Sie das „Kleine“ oder „Große Blind“ gesetzt haben oder bereits mitgegangen sind, verlieren Sie den bereits gesetzten Betrag. Darüber hinaus können Sie aber nichts mehr verlieren, denn bis zum Beginn der nächsten Hand sind Sie aus dem Spiel.

Check (schieben)

Wenn Sie Ihre Karten behalten und im Spiel bleiben möchten, können Sie nun zum Beispiel checken (schieben). Das bedeutet, dass vor Ihnen noch niemand gesetzt hat und, dass auch Sie nicht setzen. Jetzt hat der Spieler nach Ihnen die Möglichkeit ebenfalls zu checken oder zu bieten. Setzt ein Spieler in der Runde, müssen Sie, wenn Sie wieder an der Reihe sind, entscheiden ob Sie nun passen, mitgehen oder den Einsatz erhöhen.

Mitgehen (call)

Mitgehen (call) bedeutet nun, dass Sie, falls vor Ihnen schon jemand gesetzt hat, den gleichen Betrag setzen, wie der Spieler vor Ihnen.

Setzen und erhöhen – je nach Limit (Bet/Raise/Re-raise)

Wenn Sie denken, dass Sie beim Poker gute Karten in der Hand halten, dann können Sie einen gewissen Geldbetrag setzen. Falls ein Mitspieler vor Ihnen bereits gesetzt hat, können Sie auch den Einsatz erhöhen. Je nach Setzstruktur sind die Beträge, die Sie setzen beziehungsweise um die Sie erhöhen können, festgelegt.

  • Fixed Limit: Bei einem $ 5/$ 10 Tisch zum Beispiel können Sie $ 5 in den ersten beiden Runden und $ 10 in den letzten beiden setzen. In jeder Runde kann einmal gesetzt und dreimal erhöht werden („Bet“, „Raise“, „Re-Raise“, „Re-Raise“ oder „Cap“). Nachdem dreimal erhöht wurde, liegt ein sogenannter „Cap“ (Obergrenze) vor, was bedeutet, dass nichtmehr weiter erhöht werden kann. In diesem Fall wird die nächste Karte ausgeteilt oder, wenn es sich um die letzte Runde handelt, kommt es zum „Showdown“.
  • No Limit: Bei dieser Variante funktioniert die Setzstruktur nach folgenden Regeln: Jeder Spieler darf so viel setzen wie er am Tisch hat, unabhängig von der Größe des Pots. Grundsätzlich gilt aber, dass der Minimaleinsatz in der Höhe des „Großen Blind“ sein muss. Außerdem müssen Sie, wenn Sie erhöhen, mindestens um denselben Betrag erhöhen, den der Spieler vor Ihnen soeben gesetzt hat.
  • Pot Limit: Beim Pot-Limit-Spiel kann ein Spieler jede Summe vom Mindesteinsatz bis zur Gesamtgröße des Pots setzen. In einem $5/$10-Pot-Limit-Spiel beträgt das „Kleine Blind“ $ 5 und das „Große Blind“ $ 10. Der erste Spieler kann mit dem „Großen Blind“ mitgehen (in diesem Fall $ 10) oder auf jede beliebige Summe bis zur gesamten Pothöhe erhöhen. Die Erhöhung muss entweder dem vorangegangenen Einsatz oder der vorangegangenen Erhöhung entsprechen oder ihn/sie übersteigen. In diesem Fall würde eine maximale Erhöhung bis zum Pot Limit $ 25 betragen ($ 5 „Kleines Blind“ + $ 10 „Großes Blind“ + $ 10 Mitgehen), das bedeutet, dass Spieler #3 gesamt $ 35 einsetzen kann. Angenommen Spieler #3 erhöht um das Pot Limit, dann beträgt der Gesamtpot nun $ 50.
    Wenn der nächste Spieler weiterspielen möchte, muss er mit $ 35 mitgehen, also der Höhe des Wetteinsatzes von Spieler 3. Wenn der Spieler um das Maximum erhöhen möchte, würde er $ 120 einsetzen, was dem gesamten Pot ($ 50) plus einer Erhöhung von $ 70 ($ 35 Mitgehen + $ 35 Erhöhung) entspricht. Die Anzahl der Setzrunden pro Hand ist beim Pot Limit nicht begrenzt, es wird in jeder Runde so lange mitgegangen oder erhöht, bis jeder Spieler entweder ausgestiegen oder mitgegangen ist.

Alles geben

In erster Linie geht ein Spieler dann „All-In“, wenn er ein besonders gutes Blatt hat, da er, wenn ein oder mehrere andere Spieler mitgehen und er gewinnt, seinen Gewinn in der jeweiligen Runde deutlich vergrößern kann. Außerdem könnte der Spieler, wenn er „All-In“ geht, auch bluffen und nur signalisieren, dass er eine tolle Hand hat, um die anderen Spieler zum Aussteigen zu drängen, und sich den Pot zu sichern.

bet365 Poker DE 200x200 Wenn ein Spieler nicht mehr genügend Chips hat um mitzugehen beziehungsweise die Hand zu Ende zu spielen, aber trotzdem aufgrund seines guten Blattes im Spiel bleiben möchte, dann muss er nicht passen. Es gibt die Möglichkeit „All-In“ zu gehen, was bedeutet, dass der Spieler zwar im Spiel bleibt, aber da er bereits mit seinem gesamten Chipstapel („Stack“) im Spiel ist, keine weiteren Aktionen mehr tätigen kann.

Alles Geld, das bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der Spieler „All-In“ geht, im Pot liegt, ist das, was er gewinnen kann. Geld das in den Pot eingezahlt wird, nachdem der Spieler „All-In“ gegangen ist (und das über seine „All-In Summe“ hinausgeht), wird in einen gesonderten Pot („Side-Pot“) gelegt. Sollte nun der Spieler, der „All-In“ ist, den „Showdown“ für sich entscheiden, gewinnt er den Hauptpot, der „Side-Pot“ geht an den Spieler mit der zweitbesten Hand. Gehen mehrere Spieler „All-In“, werden mehrere „Side-Pots“ erstellt. Geht ein Spieler „All-In“ und seine Mitspieler entscheiden, mitzugehen, müssen sie natürlich einen Einsatz in der Höhe seiner gesamten Chips leisten.

Pokerlegende Phil Hellmuth gilt als einer der ganz großen Experten des A to 5 Triple Draw.

Geschichte

Wann genau sich diese Variante entwickelt hat, ist nicht klar definiert; es ist allerdings anzunehmen, dass A-5 Triple Draw genau wie 2-7 Triple Draw bereits kurz nachdem 5 Card Draw in den USA populär wurde (Anfang des 19. Jahrhunderts) – möglicherweise auf der Suche nach einer aufregenderen Alternative (vor der Erfindung von Stud) – von Goldsuchern oder Cowboys während durchzechter Nächte im Saloon kreiert wurde.

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