Freitag,  9. Dezember 2016  -  12:30:47
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Omaha


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Übersicht:

 

 

Einführung in die Pokerart Omaha

Das Spiel folgt den gleichen Regeln wie Texas Holdem, bis auf zwei Ausnahmen:

  • Die Spieler bekommen vier „Pocket Cards“ anstatt zwei.
  • Die Spieler müssen zwei „Pocket Cards“ und drei „Community Cards“ benutzen, um eine Hand zu bilden.

Bis auf die oben genannten Ausnahmen, sind also die Regeln von Omaha und Texas Hold‘em gleich, eben diese beiden Abweichungen machen aber einen großen Unterschied. Dadurch, dass jeder Spieler vier „Pocket Cards“ erhält, gibt es viel mehr Möglichkeiten seine Hand zu bilden, außerdem sind mehr Karten im Spiel, was bedeutet, dass mehr Spieler mehr gute Hände haben können. Besonders spannend ist hierbei, dass ein Spieler, der mit seinen „Pocket Cards“ und dem Flop das beste Blatt von allen bilden kann, am River gegen eine ursprünglich schlechtere Hand verlieren kann. Aus diesem Grund erfordert Omaha weit mehr taktisches Denken als z.B. Holdem. Omaha Hi können Sie zum Beispiel bei PartyPoker spielen. Mithilfe dieses Links können Sie direkt auf die Seite von Party Poker gelangen, wo Sie einen großartigen Willkommensbonus erhalten. Selbstverständlich exklusiv.

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Regeln und Spielablauf:

Bei Omaha sitzen bis zu 10 Spieler an einem Tisch. Vor einem der Spieler befindet sich ein kleiner runder Knopf, der mit einem "D" gekennzeichnet ist. Diesen Knopf nennt man den „Dealer Button“. Der „Dealer Button“ verschiebt sich vor jeder neuen Spielrunde um eine Position im Uhrzeigersinn. Der „Dealer Button“ markiert die Position des Spielers, der an der Reihe ist die Karten zu geben. In vielen Pokerräumen gibt es allerdings einen virtuellen Dealer, dessen alleinige Aufgabe es ist, die Karten zu verteilen. Er sitzt meist in der Mitte einer Seite des Tisches hinter einer Kiste mit Spielchips und er nimmt nicht aktiv am Spielgeschehen teil.

Blinds

POKERSTARSZuallererst müssen die beiden ersten Spieler, die direkt links neben dem Spieler mit dem „Dealer Button“ (nicht der virtuelle Dealer) sitzen, ein „Blind“ setzen. Diese „Blinds“ werden gesetzt, noch bevor die ersten Karten verteilt werden. Diese Prozedur stellt sicher, dass Geld im Pot ist und somit, dass jede gewinnende Hand Geld verdient. Jeder Spieler muss während eines Spieles zu einer gewissen Zeit „Blinds“ setzen, da sich der „Dealer Button“ mit jeder Spielrunde im Uhrzeigersinn verschiebt. Der Spieler direkt links neben dem „Dealer Button“ setzt das „Kleine Blind“ oder „Small Blind“), der Spieler links neben dem „Kleinen Blind“ setzt das „Große Blind“ (oder „Big Blind“).

Pocket Cards

Nach den „Blinds“ werden die ersten Karten verteilt. Jeder Spieler, beginnend mit dem Spieler links vom Dealerbutton (Small Blind), bekommt vier verdeckte Karten. Diese Karten nennt man „Pocket Cards“ oder „Hole Cards“.

Erste Setzrunde

Die erste Setzrunde (jetzt noch schnell Bonusangebot bei bet365 klarmachen!) startet der links vom „Großen Blind“ sitzende Spieler, da er als erster an der Reihe ist, heißt es der Spieler ist „under the gun“. Jeder Spieler kann nun entscheiden ob er aussteigt (fold), checkt/mitgeht (check/call) oder sogar erhöht (raise).

  • Aussteigen (fold): Karten weglegen und evt. bereits gemachten Einsatz verlieren.
  • Checken (schieben/check): Weder setzen noch aussteigen, sondern dem nächsten Spieler die Möglichkeit überlassen, zu setzen. (Geht nur, wenn noch kein Spieler gesetzt hat.)
  • Mitgehen (call): Wenn ein anderer Spieler bereits gesetzt hat, denselben Einsatz setzen.
  • Erhöhen (raise): Den Einsatz des vorigen Spielers erhöhen.

Der Flop

Nach Ende der ersten Setzrunde, wird in der Mitte des Tisches der Flop (die ersten drei Karten, die alle Spieler gemeinsam verwenden können) aufgedeckt. Diese sogenannten Gemeinschaftskarten, oder „Community Cards“, sind für jeden Spieler gleich und die Spieler können Sie benutzen um ihre Hand zu bilden.

Zweite Setzrunde

Der erste verbleibende Spieler links vom „Dealer Button“ (also ein Spieler der nicht bereits vor dem Flop ausgestiegen ist) startet die zweite Runde. Die zweite Setzrunde funktioniert vom Prinzip her wie die erste Setzrunde.

Der Turn

Eine weitere Karte wird neben dem Flop aufgedeckt, diese nennt sich Turn.
Damit befinden sich insgesamt vier Gemeinschaftskarten aufgedeckt auf dem Tisch. Eine dritte Setzrunde findet statt, beginnend mit dem ersten verbleibenden Spieler links vom „Dealer Button“.

Dritte Setzrunde

Je nachdem, ob Omaha Limit, Pot Limit oder No Limit gespielt wird, ändern sich bei der dritten Setzrunde die Regeln. Genauere Erklärungen hierzu finden Sie bei den jeweiligen spezifischen Erklärungen im Anschluss.

Der River

Die letzte Karte wird neben Flop und Turn aufgedeckt. Dies erhöht nun die Anzahl der Gemeinschaftskarten am Tisch auf fünf. Eine letzte Setzrunde erfolgt, beginnend mit dem ersten verbliebenden Spieler links vom „Dealer Button“.

Vierte Setzrunde

Die letzte Setzrunde wird genauso wie die dritte Setzrunde durchgeführt.

Showdown

Nachdem die Bietrunden abgeschlossen sind, erfolgt der „Showdown“. Der Gewinner ist, wer das beste Blatt bestehend aus den fünf „Community Cards“ und seinen vier „Pocket Cards“ bilden kann, wobei dafür genau zwei „Pocket Cards“ verwendet werden müssen. Spieler können sich den Pot auch teilen, wenn sie idente Hände haben.

Wenn Sie feststellen, dass Sie verlieren und Ihre Karten nicht zeigen möchten, können Sie Ihre Karten auch ablegen ohne diese zu zeigen („muck“). Ansonsten können Sie die Karten natürlich offenlegen, um Ihre Hand mit anderen zu vergleichen. Der Spieler, der in der letzten Setzrunde als letzter gesetzt bzw. erhöht hat, muss seine Karten zuerst aufdecken. In dem Fall, das alle Spieler in der letzten Setzrunde nicht weiter gesetzt oder erhöht haben, ist es von Casino zu Casino unterschiedlich, wer zuerst seine Karten aufdecken muss.

Die nächste Runde

Nachdem eine Hand gespielt wurde und der Pot gewonnen wurde, wird der „Dealer Button“ im Uhrzeigersinn um eine Position verschoben und die nächste Hand kann beginnen.

Grundlagen des Bietens

Die erste Aktion in jeder Runde, nachdem die Karten gegeben beziehungsweise aufgedeckt wurden, wird immer vom Spieler links vom „Großen Blind“ ausgeführt. Jeder weitere Spieler entscheidet nun, was er aufgrund seiner Hand setzen möchte. Je nachdem wie viele Spieler noch nach ihm mit dem Setzen an der Reihe sind, gestaltet sich dies mehr oder weniger schwierig. So wäre es mit einem mittelmäßigen Blatt und beispielsweise fünf weiteren Spielern nach einem selbst, sehr schwierig zu entscheiden, ob man lieber setzt, erhöht oder gar aussteigt. Speziell bei Omaha ist dies besonders knifflig, da sich im Laufe der Runde die Qualität der eigenen Hand drastisch ändern kann.

Die Standardaktionen beim Poker

Passen (fold)

Wenn Sie mit Ihren Karten nicht zufrieden sind, haben Sie die Möglichkeit auszusteigen. Falls Sie das „Kleine“ oder „Große Blind“ gesetzt haben oder bereits mitgegangen sind, verlieren Sie den bereits gesetzten Betrag. Darüber hinaus können Sie aber nichts mehr verlieren, denn bis zum Beginn der nächsten Hand sind Sie aus dem Spiel.

Check (schieben)

Wenn Sie Ihre Karten behalten und im Spiel bleiben möchten, können Sie nun zum Beispiel checken (schieben). Das bedeutet, dass vor Ihnen noch niemand gesetzt hat und, dass auch Sie nicht setzen. Jetzt hat der Spieler nach Ihnen die Möglichkeit ebenfalls zu checken oder zu bieten. Setzt ein Spieler in der Runde, müssen Sie, wenn Sie wieder an der Reihe sind, entscheiden ob Sie nun passen, mitgehen oder den Einsatz erhöhen.

Mitgehen (call)

Mitgehen (call) bedeutet nun, dass Sie, falls vor Ihnen schon jemand gesetzt hat, den gleichen Betrag setzen, wie der Spieler vor Ihnen.

Setzen und erhöhen – je nach Limit (Bet/Raise/Re-raise)

Wenn Sie denken, dass Sie gute Karten in der Hand halten, dann können Sie einen gewissen Geldbetrag setzen. Falls ein Mitspieler vor Ihnen bereits gesetzt hat, können Sie auch den Einsatz erhöhen. Je nach Setzstruktur sind die Beträge, die Sie setzen beziehungsweise um die Sie erhöhen können, festgelegt.

  • Fixed Limit: Bei einem $ 5/$ 10 Tisch zum Beispiel können Sie $ 5 in den ersten beiden Runden und $ 10 in den letzten beiden setzen. In jeder Runde kann einmal gesetzt und dreimal erhöht werden („Bet“, „Raise“, „Re-Raise“, „Re-Raise“ oder „Cap“). Nachdem dreimal erhöht wurde, liegt ein sogenannter „Cap“ (Obergrenze) vor, was bedeutet, dass nichtmehr weiter erhöht werden kann. In diesem Fall wird die nächste Karte ausgeteilt oder, wenn es sich um die letzte Runde handelt, kommt es zum „Showdown“.
  • No Limit: Bei dieser Variante funktioniert die Setzstruktur nach folgenden Regeln: Jeder Spieler darf so viel setzen wie er am Tisch hat, unabhängig von der Größe des Pots. Grundsätzlich gilt aber, dass der Minimaleinsatz in der Höhe des „Großen Blind“ sein muss. Außerdem müssen Sie, wenn Sie erhöhen, mindestens um denselben Betrag erhöhen, den der Spieler vor Ihnen soeben gesetzt hat.
  • Pot Limit: Beim Pot-Limit-Spiel kann ein Spieler jede Summe vom Mindesteinsatz bis zur Gesamtgröße des Pots setzen. In einem $5/$10-Pot-Limit-Spiel beträgt das „Kleine Blind“ $ 5 und das „Große Blind“ $ 10. Der erste Spieler kann mit dem „Großen Blind“ mitgehen (in diesem Fall $ 10) oder auf jede beliebige Summe bis zur gesamten Pothöhe erhöhen. Die Erhöhung muss entweder dem vorangegangenen Einsatz oder der vorangegangenen Erhöhung entsprechen oder ihn/sie übersteigen. In diesem Fall würde eine maximale Erhöhung bis zum Pot Limit $ 25 betragen ($ 5 „Kleines Blind“ + $ 10 „Großes Blind“ + $ 10 Mitgehen), das bedeutet, dass Spieler #3 gesamt $ 35 einsetzen kann. Angenommen Spieler #3 erhöht um das Pot Limit, dann beträgt der Gesamtpot nun $ 50.
    Wenn der nächste Spieler weiterspielen möchte, muss er mit $ 35 mitgehen, also der Höhe des Wetteinsatzes von Spieler 3. Wenn der Spieler um das Maximum erhöhen möchte, würde er $ 120 einsetzen, was dem gesamten Pot ($ 50) plus einer Erhöhung von $ 70 ($ 35 Mitgehen + $ 35 Erhöhung) entspricht. Die Anzahl der Setzrunden pro Hand ist beim Pot Limit nicht begrenzt, es wird in jeder Runde so lange mitgegangen oder erhöht, bis jeder Spieler entweder ausgestiegen oder mitgegangen ist.

All-In

Spieler gehen diesen Weg, wenn sie ein besonders gutes Blatt haben, was seinen Gewinn in der jeweiligen Runde deutlich vergrößern würde, wenn die Mitspieler seine Souverenität als geheuchelt empfinden und ihm durch ihr Mitgehen einen tollen Pot bescheren würden.

William HillAußerdem könnte der Spieler, wenn er „All-In“ geht, auch bluffen und nur signalisieren, dass er eine tolle Hand hat, um die anderen Spieler zum Aussteigen zu drängen, und sich den Pot zu sichern. Wenn die Chips zur Spielfortsetzung fehlen, man aber trotzdem aufgrund seines guten Blattes im Spiel bleiben möchte, dann ergibt All-In einen Sinn. Der Spieler bleibt zwar im Spiel, aber da er bereits mit seinem gesamten Chipstapel (Stack) im Spiel ist, bleibt er quasi im eingefrorenen Modus.

Das Geld, das bis zum All-In-Entscheidung-Zeitpunkt im Pot liegt, ist für den Gewinner da. Geld das in den Pot eingezahlt wird, nachdem der Spieler All-In gegangen ist (und das über seine „All-In Summe“ hinausgeht), wird in einen gesonderten Pot gelegt. Sollte nun der Spieler, der All-In ist, den Showdown für sich entscheiden, gewinnt er den Hauptpot, der Side-Pot geht an den Spieler mit der zweitbesten Hand. Gehen mehrere Spieler so weit, werden mehrere Side-Pots erstellt.

Geschichte von Omaha

Ebenso wie bei Texas Hold’em sind die Ursprünge von Omaha bzw. Omaha High oder auch Omaha Hold’em heute leider unklar. Fest steht, dass es in Las Vegas erst sehr spät auf der Bildfläche erschien. Als Omaha im Jahr 1982 im Golden Nugget Casino eingeführt wurde, wurde es sofort zu einem der populärsten Pokerspiele und ist es bis heute. Wer diese Variante von Texas Hold’em erfand und woher der Name Omaha kommt, ist unbekannt.

In der Szene sagt man, der beste Omaha Spieler wäre der umstrittene Pokerprofi Mike Matusow, der in erster Linie für seine große Klappe bekannt ist.

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