Dienstag,  27. September 2016  -  08:57:54
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Razz


POKER

 

Übersicht:

 

Razz (Seven Card Stud Lo)

Gehört zu der Stud-Familie. Im Unterschied zu Texas Hold’em gibt es keine Community Cards (Gemeinschaftskarten); jeder Spieler erhält sieben Karten, von denen er drei verdeckt und vier offen ausgeteilt bekommt.

Es gilt, sich aus diesen sieben Karten das beste Blatt à fünf Karten zusammenzustellen, wobei hier das niedrigste Blatt das Beste ist. Wenn Sie jetzt online spielen wollen, empfehlen wir Ihnen Everest und andere Top-Anbieter. Wenn Sie sich beispielsweise über BonusBonusBonus beim virtuellen Spielraum PokerStars registrieren, erhalten Sie einen besonderen Willkommensbonus.

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Ablauf der Spielrunden:

Ante (Pflichteinsatz)

Vor Beginn des Spiels zahlt jeder Spieler einen Pflichteinsatz noch bevor die Karten ausgeteilt werden („Ante“), denn da es bei dieser Pokervariante keine „Blinds“ gibt, wäre sonst kein Geld im Pot.

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3rd Street

Nachdem der Pflichteinsatz von jedem Spieler bezahlt wurde, erhält jeder Spieler (beginnend mit dem ersten Spieler links vom Dealer) drei Karten (3. Straße oder „3rd Street“), die ersten zwei davon verdeckt, die Dritte aufgedeckt.

Die erste Setzrunde

Der Spieler mit der höchsten aufgedeckten Karte (die höchste Karte bei Razz ist ein König, da das Ass niedrig – also praktisch als eins – gewertet wird) muss nun das Startgebot abgeben, das sogenannte „Bring-In“. (Haben zwei oder mehr Spieler die gleiche höchste Karte, entscheidet die Wertigkeit der Farben – Pik vor Herz, Karo und Kreuz.) Das „Bring-In“ beträgt entweder den halben, oder den ganzen kleinen Einsatz, also bei einem $ 2/$ 4 Spiel entweder $ 1 oder $ 2. Sobald das Startgebot gemacht wurde, kann jeder Spieler (beginnend mit dem Spieler links vom „Bring-In“ passen (fold), mitgehen (call) oder erhöhen (raise). Während der ersten beiden Setzrunden wird bei Fixed Limit Spielen das niedrige Limit gesetzt, in den darauffolgenden fünf Runden das hohe Limit.

4th Street

An der „4th Street“ erhält jeder Spieler eine weitere, offene Karte. Nun muss der Spieler mit den niedrigsten offenen Karten mit dem Setzen beginnen. Falls zwei Spieler dasselbe Blatt haben, beginnt der Erste im Uhrzeigersinn nach dem Dealer.

5th Street

Jeder Spieler erhält eine weitere offene Karte und wieder muss der Spieler mit der niedrigsten offenen Kartenkombination mit dem Setzen beginnen.

6th Street

Wieder erhält jeder Spieler eine weitere offene Karte und derjenige mit den niedrigsten offenen Karten beginnt mit dem Bieten.

7th Street oder River

An der „7th Street“ oder am River erhalten alle Spieler eine letze – verdeckte – Karte. In diesem Fall beginnt jener Spieler mit dem Bieten, der in der Runde davor auch begonnen hat.

Common Card

Da an einem 7 Card Stud bzw. Razz Spiel bis zu 8 (bzw. 9) Spieler teilnehmen können und es in Summe nur 52 Karten in einem Pokerdeck gibt, kann es in seltenen Fällen passieren, dass nicht genügend Karten vorhanden sind um jedem Spieler seine letzte Karte zu geben. In diesem Fall wird die letzte Karte (River) als „Common Card“ gegeben. Es wird eine Karte offen in der Tischmitte aufgelegt. Diese Karte gilt dann für alle Spieler als letzte und siebente Karte. Es beginnt auch in diesem Fall der Spieler mit dem Setzen, der schon in der Vorrunde begonnen hat. (Bei 9 Spielern kann es in Ausnahmefällen auch vorkommen, dass bereits die sechste Karte als Common Card gegeben werden muss)

Showdown

Nun gewinnt der Spieler, der mit fünf seiner sieben Karten die beste Razz-Hand zusammenstellt. Der Spieler, der zuletzt gesetzt hat, muss als Erster seine Hand aufdecken. Wenn Sie wollen, dass es noch heute zum Showdown kommt, melden Sie sich an exklusiv bei bet365 - da wir einen Vertrag mit diesem Pokerraum haben, erhalten Sie einen tollen Willkommensbonus. The show must go on. 

Wertigkeit der Hände

Die bestmögliche Hand besteht aus A, 2, 3, 4 und 5 (ein sogenanntes „Wheel“); Asse zählen niedrig, also als eins, Flushes und Straßen zählen nicht, die Farbe wird nicht beachtet. Um zu entscheiden, welche von zwei Händen gewinnt, wird die jeweils höchste Karte der beiden Hände betrachtet, so schlägt z.B. 4, 5, 6, 9, 10 immer 1, 2, 3, 5, Q.

Passen (fold)

Wenn Sie mit Ihren Karten nicht zufrieden sind, haben Sie die Möglichkeit auszusteigen. Falls Sie das „Kleine“ oder „Große Blind“ gesetzt haben oder bereits mitgegangen sind, verlieren Sie den bereits gesetzten Betrag. Darüber hinaus können Sie aber nichts mehr verlieren, denn bis zum Beginn der nächsten Hand sind Sie aus dem Spiel.

Check (schieben)

Wenn Sie Ihre Karten behalten und im Spiel bleiben möchten, können Sie nun zum Beispiel checken (schieben). Das bedeutet, dass vor Ihnen noch niemand gesetzt hat und, dass auch Sie nicht setzen. Jetzt hat der Spieler nach Ihnen die Möglichkeit ebenfalls zu checken oder zu bieten. Setzt ein Spieler in der Runde, müssen Sie, wenn Sie wieder an der Reihe sind, entscheiden ob Sie nun passen, mitgehen oder den Einsatz erhöhen.

Mitgehen (call)

Mitgehen (call) bedeutet nun, dass Sie, falls vor Ihnen schon jemand gesetzt hat, den gleichen Betrag setzen, wie der Spieler vor Ihnen.

Setzen und erhöhen – je nach Limit (Bet/Raise/Re-raise)

Wenn Sie denken, dass Sie gute Karten in der Hand halten, dann können Sie einen gewissen Geldbetrag setzen. Falls ein Mitspieler vor Ihnen bereits gesetzt hat, können Sie auch den Einsatz erhöhen. Je nach Setzstruktur sind die Beträge, die Sie setzen beziehungsweise um die Sie erhöhen können, festgelegt.

  • Fixed Limit: Bei einem $ 5/$ 10 Tisch zum Beispiel können Sie $ 5 in den ersten beiden Runden und $ 10 in den letzten drei Runden setzen. In jeder Runde kann einmal gesetzt und dreimal erhöht werden („Bet“, „Raise“, „Re-Raise“, „Re-Raise“ oder „Cap“). Nachdem dreimal erhöht wurde, liegt ein sogenannter „Cap“ (Obergrenze) vor, was bedeutet, dass nichtmehr weiter erhöht werden kann. In diesem Fall wird die nächste Karte ausgeteilt oder, wenn es sich um die letzte Runde handelt, kommt es zum „Showdown“.
  • No Limit: Bei dieser Variante funktioniert die Setzstruktur nach folgenden Regeln: Jeder Spieler darf so viel setzen wie er am Tisch hat, unabhängig von der Größe des Pots. Grundsätzlich gilt aber, dass der Minimaleinsatz in der Höhe des „Großen Blind“ sein muss. Außerdem müssen Sie, wenn Sie erhöhen, mindestens um denselben Betrag erhöhen, den der Spieler vor Ihnen soeben gesetzt hat.
  • Pot Limit: Beim Pot-Limit-Spiel kann ein Spieler jede Summe vom Mindesteinsatz bis zur Gesamtgröße des Pots setzen. In einem $5/$10-Pot-Limit-Spiel beträgt das „Kleine Blind“ $ 5 und das „Große Blind“ $ 10. Der erste Spieler kann mit dem „Großen Blind“ mitgehen (in diesem Fall $ 10) oder auf jede beliebige Summe bis zur gesamten Pothöhe erhöhen. Die Erhöhung muss entweder dem vorangegangenen Einsatz oder der vorangegangenen Erhöhung entsprechen oder ihn/sie übersteigen. In diesem Fall würde eine maximale Erhöhung bis zum Pot Limit $ 25 betragen ($ 5 „Kleines Blind“ + $ 10 „Großes Blind“ + $ 10 Mitgehen), das bedeutet, dass Spieler #3 gesamt $ 35 einsetzen kann. Angenommen Spieler #3 erhöht um das Pot Limit, dann beträgt der Gesamtpot nun $ 50.
    Wenn der nächste Spieler weiterspielen möchte, muss er mit $ 35 mitgehen, also der Höhe des Wetteinsatzes von Spieler 3. Wenn der Spieler um das Maximum erhöhen möchte, würde er $ 120 einsetzen, was dem gesamten Pot ($ 50) plus einer Erhöhung von $ 70 ($ 35 Mitgehen + $ 35 Erhöhung) entspricht. Die Anzahl der Setzrunden pro Hand ist beim Pot Limit nicht begrenzt, es wird in jeder Runde so lange mitgegangen oder erhöht, bis jeder Spieler entweder ausgestiegen oder mitgegangen ist.

Voll rein

Risokoreich und im Glücksfall gewinnträchtig. Ein Spieler geht All-in, wenn ihm nichts anderes übrig bleibt und er sich von dieser Aktion erhofft, die Gegner einzuschüchtern. Außerdem könnte der Spieler, wenn er „All-In“ geht, auch bluffen und nur signalisieren, dass er eine tolle Hand hat, um die anderen Spieler zum Aussteigen zu drängen, und sich den Pot zu sichern. (Wie die Regelung einer „All-In“ Situation genau funktioniert, ist unten beschrieben.)

Wenn ein Spieler nicht mehr genügend Chips hat um mitzugehen beziehungsweise die Hand zu Ende zu spielen, aber trotzdem aufgrund seines guten Blattes im Spiel bleiben möchte, dann muss er nicht passen. Es gibt die Möglichkeit „All-In“ zu gehen, was bedeutet, dass der Spieler zwar im Spiel bleibt, aber da er bereits mit seinem gesamten Chipstapel („Stack“) im Spiel ist, keine weiteren Aktionen mehr tätigen kann. Alles Geld, das bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der Spieler „All-In“ geht, im Pot liegt, ist das, was er gewinnen kann. Geld das in den Pot eingezahlt wird, nachdem der Spieler „All-In“ gegangen ist (und das über seine „All-In Summe“ hinausgeht), wird in einen gesonderten Pot („Side-Pot“) gelegt. Sollte nun der Spieler, der „All-In“ ist, den „Showdown“ für sich entscheiden, gewinnt er den Hauptpot, der „Side-Pot“ geht an den Spieler mit der zweitbesten Hand.

Gehen mehrere Spieler „All-In“, werden mehrere „Side-Pots“ erstellt. Geht ein Spieler „All-In“ und seine Mitspieler entscheiden, mitzugehen, müssen sie natürlich einen Einsatz in der Höhe seiner gesamten Chips leisten. Auch nach der besten aller Spielerklärungen, bleibt einem das Üben nicht erspart. Wo Sie dies am Besten tun können, erfahren Sie hier – wir haben für Sie Profile der besten Online Pokerschulen erstellt!

Kurze Geschichte

Razz Poker, oder auch Seven Card Stud Low, ist offensichtlich eine Variante von Seven Card Stud und daher ist anzunehmen, dass sie auch aus derselben Zeit stammt. Seven Card Stud und somit wohl auch sein Verwandter Razz, entstand während des Amerikanischen Bürgerkrieges.Erst mit dem Vorstoß von Texas Hold’em wurden die Stud-Spiele allesamt (Mitte des 19. Jahrhunderts) in den Hintergrund verdrängt. Gott sei Dank erleben viele dieser Pokervarianten mit der wachsenden Beliebtheit von online Pokerräumen einen neuen Aufschwung.

Wer spielt Razz Poker?

Razz in seiner Reinform (also nicht das davor beliebte Seven Card Razz) wurde erst im Jahr 2001 bei den WSOP eingeführt. Der glückliche Gewinner der in diesem Jahr das Armband für dieses Spiel mit nach Hause nehmen durfte, war der Pokerveteran Berry Johnston und das Armband von 2001 war bislang das letzte von fünf, dass der 1935 geborene Spieler bis heute gewann.

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